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Danke, reicht! Spiele-Genres, die vielen Gamern zum Hals raushängen

Ist doch war-oder, ich will als Spieler Respekt haben, und nicht so eine Grütze, fressen müssen!!
Womit meinst du als Spieler denn, Respekt verdient zu haben? Mit den paar lausigen Kröten, die du den Spieleentwicklern knausrigerweise in jedem Sale herablassend vor die Füße wirfst?

Es ist halt kaum noch jemand bereit, Vollpreis für ein Spiel zu bezahlen. Dementsprechend leidet die Qualität und die AAA-Entwickler setzen lieber auf bewährte Konzepte, als mit neuen Ideen herumzuexperimentieren. Alles hausgemachte Probleme der Spieler.
 
Naja, der Vergleich hinkt aber schon. Der Look der 80er und 90er war ja kein künstlerisches Stilmittel, sondern schlicht das Resultat technischer Beschränkungen der damaligen Zeit, die heutzutage einfach nicht mehr gegeben sind. Man kann sich halt trefflich darüber streiten, ob man diesen verpixelten Retrostil gleich zur eigenen Kunstform erheben muss.

Es ist eben schon eine Kunstform.
Darum warte ich gespannt auf http://blog.thimbleweedpark.com/

Die Herangehensweise ist inzwischen natürlich ein ganz anderer.
Ich verfolge den Podcast dort wöchentlich und es ist keineswegs so, dass diese Art von Grafik inzwischen einfacher zu bewältigen ist.
Denn es ist zum Beispiel eine Kunst, mit wenigen Pixeln, etwas kleines darzustellen.
Auch sind kleine Details, wie die Beleuchtung da zum Beispiel etwas, was es früher nicht gab.
Die darf aber nicht zu sehr auffallen, weil sonst das gesammte Bild nicht mehr stimmig ist, etc etc

Nur weil etwas einfach ausschaut, bedeutet das nicht, dass es einfach zu machen ist (eben wie bei der Kunst).

Dass man irgendwann mal zu viel von der Art der Grafik hat, ist normal.
Genau so hing mir die Grafikpracht von Farcry3 nach ca 10 Stunden zum Hals raus.
Solange die Abwechslung stimmt, ist mir eigentlich der Grafikstil egal.
 
An sich mag ich Pixelart. Damals mag die Optik aufgrund von technischen Einschränkungen entstanden sein, aber viele der Eintwickler haben es geschafft, mit dieser Optik einen eigenen Stil mit ganz eigenem Charme zu entwickeln. Ich bin z. B. kein Fan von zu vielen unwichtigen, zufällig platzierten Details in modernen Spielen, die einfach nur da sind, damit das Bild gefüllt wird.

Vor einigen Monaten habe ich z. B. The Last Door gespielt (Horroradventure im Lovecraft-/Poe-Stil). Das Spiel hat wirklich gigantische Pixel (hab's auf nem 42 Zoll Fernseher gespielt), aber gleichzeitig auch einen sehr schönen, atmosphärischen Stil, der aufgrund der groben Pixel gleichzeitig auch die Möglichkeit zur eigenen Interpretation bietet, wie das z. B. bei Beschreibungen in einem Buch der Fall ist. So sieht das Spiel übrigens aus (klicken zum Vergrößern):

thelastdoorch1a-e1367434379739.jpg

Gefällt mir definitiv besser, als so manches Spiel mit zwar detaillierter, aber irgendwie auch seelenloser 3d-Optik.
 
Für mich ist Immersion ein extrem wichtiger Faktor beim Spielen. Und mein Immersionsvermögen verhält sich meist umgekehrt proportional zur Größe der Pixel. :D
 
Respekt v Player, sollte ein Qualitätssiegel werden, wen du ein Gamer bist eist du was ich meine!

Aber es ist doch so:
Wenn Du in einem Restaurant dich nicht korrekt behandelt fühlst, dann gehst du da nicht weider hin.
Wenn Du in keinem Restaurant korrekt behandelt fühlst (mal abgesehen davon, dass man sich da selber hinterfragen sollte), dann koch doch selber und gehe in kein Restaurant mehr.

Sich heutzutage darüber beschweren, dass es kein Spiel gibt, das einen zufriedenstellt, halte ich irgendwie für arg komisch.

Und wenns grad keine neuen Titel gibt, die einem zusagen, dann halt mal einen älteren Titel anspielen.
Ok, da ist die Grafik natürlich noch "schweisserer" als bei Fallout4 oder Witcher 3 (wobei ich mir einfach nicht vorstellen kann, dass die schlechter ist, als bei Deinem geliebten Dino Crisis).
Aber spielerisch haben auch ältere Titel ihre Daseinsberechtigung.
 
Es ist halt kaum noch jemand bereit, Vollpreis für ein Spiel zu bezahlen. Dementsprechend leidet die Qualität und die AAA-Entwickler setzen lieber auf bewährte Konzepte, als mit neuen Ideen herumzuexperimentieren. Alles hausgemachte Probleme der Spieler.
Aber daran sind doch nicht nur einseitig die Spieler schuld. PC-Spiele wurden halt in den letzten Jahren massiv entwertet, und das liegt nicht nur daran, dass es sich um ein digitales Gut handelt (wie Musik oder Filme auch, die ja mit ähnlichen Problemen zu kämpfen haben), sondern das hat die verschiedensten Gründe:

- ein Überangebot, das Spieler wählerischer macht, den Preiskampf verstärkt und ganz einfach dazu führt, dass man als Käufer die selben Ressourcen auf mehr Spiele verteilen muss;
- mit großem Aufwand beworbene AAA-Titel, die aber letztlich häufig technisch und/oder inhaltlich enttäuschen (und sich inhaltlich immer mehr gleichen);
- das Wissen, dass sowieso irgendwann eine vollständig gepatchte und mit allen Inhalten versehene GOTY-Fassung zum halben Preis erscheinen wird;
- die Tatsache, dass man eben kein physisch irgendwie interessantes Produkt mehr kauft, sondern im worst case eine leere Hülle plus Steam-Key in die Hand gedrückt bekommt. Das geht sogar bis zur offensichtlichen Alibi-DVD-Verarsche bei MGS oder Fallout 4;
- der Umstand, dass man als ehrlicher Käufer (und womöglich noch Vorbesteller und/oder Vollpreiszahler) mit DRM, Accountbindung, Social-Network-Zwang, überflüssigem Always-On und sonstwas gegängelt wird;
- der immer weiter um sich greifende Trend, dem Spieler auch nach dem Kauf noch möglichst viel weiteres Geld aus der Tasche zu ziehen (Stichwort: Mikrotranskationen in Vollpreistiteln);
- Internet plus Globalisierung, insbesondere die Verfügbarkeit billiger "Russenkeys".

Das könnte man endlos fortführen, aber der Punkt ist einfach der, dass man früher kein Problem damit hatte, für ein reines Textadventure 100 Mark im Laden zu lassen, weil man zum einen das Gefühl hatte, ein hochwertiges Produkt zu erwerben, und dabei zum anderen als Kunde auch ernst genommen und respektiert zu werden. Beides hat sich im cash flow- und shareholder value-Zeitalter geändert, was man sich nur deshalb leisten konnte, weil Spielen mit dem Durchbruch des Internets zum absoluten Massenphänomen geworden ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ist gut hast gewonnen -fresse ich halt weiter Grütze!
Es zwingt dich doch absolut niemand, die Spiele, die heutzutage so erscheinen, zu kaufen. Ich weiß, nicht alles ist Gold, was glänzt - aber du übertreibst grad echt maßlos.
Abgesehen davon scheint dir deine Grütze ja zu schmecken, ansonsten würdest du sie ja net weiter futtern...
 
Es zwingt dich doch absolut niemand, die Spiele, die heutzutage so erscheinen, zu kaufen. Ich weiß, nicht alles ist Gold, was glänzt - aber du übertreibst grad echt maßlos.
Abgesehen davon scheint dir deine Grütze ja zu schmecken, ansonsten würdest du sie ja net weiter futtern...

Ich bin sehr überrascht, wie sachlich hier mit diesem kuriosem Individuum Ragenrock diskutiert wird, der offenbar kein Interesse an einer sachlichen Diskussion hat.
Nicht mal seine fragwürdige Rechtschreibung wurde erwähnt.
Respekt. :-B
 
Ich kann Postapokalypse Szenarien mit Wüstenlandschaften und Häusern aus rostigem Metall etc. nichtmehr sehen. Und alles mit Zombies hängt mir ebenfalls zum Hals raus.
 
Ich bin grad erschreckend zufrieden mit der aktuellen Spielelandschaft. Etwas weniger DLC und dafür mehr Qualität wäre aber nett.
 
Wenn es viele Spiele in einem Genre gibt, das ist eigentlich kein Problem. Man kann sie ja einfach ignorieren. Ich hab bis heute nicht ein MOBA gespielt.

Viel schlimmer ist es doch, wenn Genre nicht bedient werden. Taktik-Shooter zum Beispiel. Ich würde so gerne mal wieder ein Spiel wie Vietcong, Hidden & Dangerous oder Rainbow Six Ravenshield mit einer schöner SP Kampagne spielen. Da gibt es aber NULL!

Und was Open World Spiele betrifft. Ich liebe Open World Spiele an sich, aber man macht heute oft einfach zu wenig draus. Man packt einfach sinnloses Sammelzeug rein und es wirkt eher wie aufgezwungen.
 
Dann interessiert dich bestimmt diese kleine Perle. Grad frisch auf Steam erschienen. Keine Woche ohne ein neues Indie-Zombie-Survival-Game! :)

Wow, das sticht ja total aus der Masse... ;-)

Wenn schon Postapokalypse, warum dann nicht mal im ewigen Winter, oder wie in dem Film Waterworld, und die Spieler müssen mit primitiven Booten und Waffen um die letzten Inseln und Ressourcen kämpfen. Und warum gibt es unter den Tonnen von Survival Titeln nochimmer keine Robinson Crusoe Simulation (mal abgesehen von Stranded Deep, was aber nahezu keinerlei Fortschritte macht)? Dafür haben wir aber eine ganze Armada von grauenhaften DayZ Klonen mit dickem Gelbfilter und massenhaft Zombies.
 
Eines der besten und fortgeschrittensten Survival-Games dieser Art ist derzeit wohl The Long Dark - und das kommt sogar ganz ohne Zombies/Monster aus. Kanadische Wildnis ist so ziemlich das, was dem ewigen Winter am nähesten kommt. :top:
 
Also bis auf die in der Galerie erwähnten "Open World Games" stimme ich euch in allen Punkten zu.
Meiner Meinung nach gibt es sogar noch zu wenige gute Open World-Spiele, da es eben auch ein immens hoher Programmieraufwand ist ein solches Spiel zu erschaffen. Große Welten wollen schliesslich auch mit Atmosphäre, Quests, Items und optisch ansprechenden Regionen bestückt sein. Ohne relativ großes Budget und hohen zeitlichen und technischen Aufwand kommt man da nicht weit.
 
Eines der besten und fortgeschrittensten Survival-Games dieser Art ist derzeit wohl The Long Dark - und das kommt sogar ganz ohne Zombies/Monster aus. Kanadische Wildnis ist so ziemlich das, was dem ewigen Winter am nähesten kommt. :top:

Das stimmt! The Long Dark habe ich lange gespielt. Leider gibt es auch hier ein paar störende Faktoren, die mir auf Dauer den Spielspaß rauben. Zum Beispiel, dass man die erlegte Beute in einem Schneesturm ausnehmen muss, anstatt das Tier 3m hinter sich in das schützende Haus zu ziehen. Oder dass alle Tätigkeiten über ein Zeitfenster ablaufen, also nicht in Echtzeit mit Animationen, was das Ganze immersiver machen würde. Aber das ist dann auch gejammer auf hohem Niveau, da es sich hierbei wirklich um eine Perle handelt. :-)
 
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