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Cyberpunk 2077 wird ein tiefgründigeres Rollenspiel als The Witcher 3

Es geht ja nicht ums gleiche Haus. Es geht darum, dass quasi alle Häuser gleich befüllt sind mit Belanglosigkeiten. Ob dann mal ein Apfel in der Obstschale ist oder eine Birne macht es nicht weniger belanglos. Geh in Skyrim in eine größere Stadt und geh in die normalen Wohnhäuser. Da haben alle die gleichen Möbel etc... Und der Inhalt der Häuser macht spielerisch absolut keinen unterschied (wenn man nicht alles klaut um Geld zu machen das man ansich nicht braucht weil man später eh genug hat). Es ist also relativ sinnfrei die meisten Häuser begehbar zu machen denn 90% betritt man eh niemals da total uninteressant. Das trifft auch auf die meisten Höhlen oder sonstigen Gebäude zu die es mehrfach gibt.
Aber ist nicht der inhalt einer Reihenhaussiedlung im großen nicht auch generisch ?
Ich verstehe schon worauf du hinaus willst, aber die Assets sind in einem TES(O) trotz der riesigen Vielfalt durchaus begrenzt.
Sicherlich wird in Natura auch ein Nord von seinen Reisen mal eine kajitische Komode organisiert haben, da bin ich bei Dir aber das ist dann wohl eher eine Frage der "zufälligen" Befüllung.

Ich hatte schon damals lieber eine Welt wie Gothic 2 wo alles handgemacht war als ein Morrowind, dass mit jedem qm mehr langweiliger wurde (abseits der damals noch guten Story, die sich ja quasi in Oblivion und Skyrim dann ebenfalls generisch wiederholt-> man ist der Auserwählte der am Anfang absolut nichts kann und rettet die Welt)
Ich habe auch schon Routinen gesehen die durchaus glaubwürdigere Platzierungen ermöglicht haben, selbst wenn sie nur "zufällig plus einige Regeln" gearbeitet haben die dann zumeist leider nur als "Handgebaut Unterstützung" funktionierten.
Der 3DE (Modprojekt zur Platzierung von Objekten auf Maps bei ArmA1+ von Silola) hatte entsprechende Ansätze und wir haben damit ein großen Teil von Arma2+Arrowhead damit ausgestaltet.
In der Theorie existierten sogar einige Regeln zur deutlich automatischeren Platzierung von Bäumen, Büschen, Unterholz, etc. nur einige Veränderungen machten da ein Strich durch die Rechnung um es entsprechend auszubauen.
Hexenwerk ist das alles aber nicht.

Ich persönlich denke das ein Mix aus guter Automatik und Handgemacht ohnehin die beste Wahl ist, wenn es zu stupide wird (weil große Map) läßt die Motivation bei der Handerstellung auch schnell zu Wünschen übrig.
Zudem ist es potthässlich wenn außerhalb von gewissen Storyrelevanten Spots die Qualität nicht einheitlich hoch ist. ;-)
 
Bei ME hat man schon eine kleine Charakterentwicklung. Zwar nur Fähigkeiten (Hacken/Dechiffrieren, Waffen usw.) und dazu die Grundtendenz des Charakters (Ruf) aber immerhin.

In Teil 1 wars ja noch so, dass auch das Waffen handling von den RPG Mechaniken abhing, das fanden dann aber auch wieder alle doof. Wie man’s macht...

Was die Einrichtung von Haeusern angeht, ich finde da machen sie in TES schon immer einen tollen Job. Schließlich haben ja auch die Staedte immer eine sehr unterschiedliche Architektur. Dass die Moebel alle aehnlich/gleich aussehen liegt halt daran, dass es halt einen Tischler im Ort gibt, der die alle baut. :)
Der absolute Meister in Sachen Clutter Verteilung ist aber mMn Ubisoft. Allein in the Division sieht das echt immer so aus als haetten da gerade noch Leute gelebt und gearbeitet. Das haben sie schon echt drauf.

Grundsaetzlich muss ich nicht in jede Tuer rein aber es sollte einen guten Grund haben wieso Tueren geschlossen sind. Deus Ex hatte das zB mal ganz gut gemacht, mit verschlossenen Wohnungstueren, hinter denen man aber dann ein Gespraech oder einen Fernseher oder so gehoert hat.

Das die Interaktion in Spielen irgendwann an ihre Grenzen stoesst ist ja klar, die Kunst liegt halt auch darin diese Grenzen moeglichst gut zu kaschieren.
 
Es geht ja nicht ums gleiche Haus. Es geht darum, dass quasi alle Häuser gleich befüllt sind mit Belanglosigkeiten. Ob dann mal ein Apfel in der Obstschale ist oder eine Birne macht es nicht weniger belanglos. Geh in Skyrim in eine größere Stadt und geh in die normalen Wohnhäuser. Da haben alle die gleichen Möbel etc... Und der Inhalt der Häuser macht spielerisch absolut keinen unterschied (wenn man nicht alles klaut um Geld zu machen das man ansich nicht braucht weil man später eh genug hat). Es ist also relativ sinnfrei die meisten Häuser begehbar zu machen denn 90% betritt man eh niemals da total uninteressant. Das trifft auch auf die meisten Höhlen oder sonstigen Gebäude zu die es mehrfach gibt. Ich hatte schon damals lieber eine Welt wie Gothic 2 wo alles handgemacht war als ein Morrowind, dass mit jedem qm mehr langweiliger wurde (abseits der damals noch guten Story, die sich ja quasi in Oblivion und Skyrim dann ebenfalls generisch wiederholt-> man ist der Auserwählte der am Anfang absolut nichts kann und rettet die Welt)
Skyrim ist bald 9 Jahre alt und die Engine noch viel älter. Das Design ist somit stark auf Performance getrimmt und schon alleine deshalb gibt es hier ein Limit wieviel clutter und Texturen man gleichzeitig rendern kann. Abgesehen davon sind TES und FO Games wirklich erstklassig wenn es um Environmental Storytelling und einzigartiges Level Design geht. Vor allem der Vampire DLC ist (mal abgesehen von Soul Cairn) ein Meisterwerk. Zu letzt spielt in den Games auch Modding eine große Rolle. Das primäre Ziel ist es eine umfassende Sandbox sowohl für Spieler, als auch uns Modder zu bieten. Das Modulare Level Design mit den Kits ist wirklich sehr gut durchdacht. Was man alles für einzigartige Welten und Dungeons selbst als Laie im Creation Kit erzeugen kann ist insane, wenn man sich noch ein bischen mit Texturen beschäftigt um so mehr. Ich hab insgesamt mehr als 1.5k Stunden im CK verbracht und bin noch immer beindruckt, wie gut durchdacht die Welt und Dungeons sind. Ein Haus/Dungeon oder auch Exterior mit Clutter und (licht)FX vollstopfen, bis es wirklich gut aussieht ist easy, das "Gerüst" zu bauen ist worauf es ankommt und darin ist bethesda wirklich wirklich gut. Nicht umsonst ist Skyrim auch nach 9 Jahren noch ein Spiel mit vielen Spielern und einer rießen modding community.
 
Also als Rollenspiele sehe ich immer noch Spiele wo ich meinen Charakter teils so bauen kann wie es mir passt, also Skillauswahl, Aussehen, Berufeauswahl, und natürlich ganz wichtig Items usw. All das hat TW nicht oder sehr eingeschränkt weil Geralt nun mal ein fester Charakter ist ohne da viel Spielraum zu haben. Deshalb passt die TW Reihe bei mir auch nicht unbedingt als reines Rollenspiel ins Genre rein. Ist eher ein Abenteuerspiel wo man eben eine Quest nach der anderen abklappert.
 
Also als Rollenspiele sehe ich immer noch Spiele wo ich meinen Charakter teils so bauen kann wie es mir passt, also Skillauswahl, Aussehen, Berufeauswahl, und natürlich ganz wichtig Items usw. All das hat TW nicht oder sehr eingeschränkt weil Geralt nun mal ein fester Charakter ist ohne da viel Spielraum zu haben. Deshalb passt die TW Reihe bei mir auch nicht unbedingt als reines Rollenspiel ins Genre rein. Ist eher ein Abenteuerspiel wo man eben eine Quest nach der anderen abklappert.

Naja, das einzige, was da eingeschraenkt ist ist doch Aussehen (nur Haarschnitt und Bart) und Beruf (wobei das in vielen RPGs gar keine Rolle spielt). Oder falls du sowas wie ne Klasse meinst kann man sich da ja auch entscheiden, ob man eher auf Schwertkampf, Magie oder Alchemie mit Bomben und so setzt.
Skills und Items gibt’s beim Witcher ja eh massenhaft.
 
Skills und Items gibt’s beim Witcher ja eh massenhaft.
Es ist schon einiges, aber natürlich ist es insgesammt schon recht dünn.

Wobei ich es nicht als Abenteuerspiel (zB Tombraider) abtun würde, dafür hat es beim Witcher doch zu viel Auswirkungen auch wenn man sich über die Umskillmöglichkeit streiten kann, die mir allerdings geholfen hat. :rolleyes:
Ein "vorgefertigter Char" kann mMn prima als Rollenspiel funktionieren, aber natürlich mit Einschnitten.

Aber es ist immer noch besser wie bei manche MMO"RPG" *hüstel* wo ich um einen erfolgreichen Magier als DD nur dann spielen kann, wenn ich das Element Feuer mit dem einen Idealskilltree kopieren muß.
So etwas ist meilenweit von Rollenspiel entfernt und da nützt mich auch die "freie" Wahl von Geschlecht, Abstammung, Aussehen und Fähigkeiten nichts.
 
Abgesehen davon sind TES und FO Games wirklich erstklassig wenn es um Environmental Storytelling und einzigartiges Level Design geht.
Das ist ein Witz oder? Sorry ich weiß das ist keiner. Jeder hat halt einen anderen Geschmack. Aber für mich ist Bethesda bei sowas so ziemlich das langweiliste/schlechteste was es gibt auf dem Markt. Mehr 08/15 generische Welt geht einfach nicht.

Vor allem der Vampire DLC ist (mal abgesehen von Soul Cairn) ein Meisterwerk.

Der war in der Tat ziemlich gut, aber Meisterwerk... soweit würde ich nicht gehen.

Ich sehe es auch eher kritisch Skyrim zu "hypen" weil man es so extrem gut modden kann. TES hat sich nach Morrowind nicht mehr entwickelt und das sieht man einfach extremst an allen Ecken. Da macht ein weltklasse Modsupport (das ist wirklich das beste an der Serie) die Spiele für mich persönlich nicht besser. Denn auch der beste Mod kann des Pudels Kern nicht wirklich überdecken mMn.
 
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