Cyberpunk 2077: QA-Tester ist nach 175 Stunden noch nicht durch

Darkmoon76

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sealofdarkness

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Für meine letzte CoD Kampagne habe ich auch um die 30 Stunden gebraucht ^_^
 

Loosa

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Und die News ist... was?
Quality Assurance != normaler Spieler.

QA soll jede Ecke und Kante austesten und dokumentieren. Und, wie im Artikel erwähnt, "eine der ständig langsamen Sessions" und das im höchsten Schwierigkeitsgrad. Putziger Tweet, vielleicht deshalb mit etwas Daseinsberechtigung hier, aber für normale Zocker völlig ohne Aussagekraft. Könnte genausogut 1/3 der Zeit bedeuten wie 3x so lange. Ist ja nicht sein erster Run.
 

MichaelG

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Ein solcher Tester muß auch akribisch jede Funktion und jedes Feature prüfen. Jede der möglichen Optionen und Reaktionen. Im Zweifel auch noch auf allen Schwierigkeitsgraden. Das braucht seine Zeit. Das kann man nicht als ein normales Durchspielen bezeichnen.

Ich bin übrigens auch einer der Spieler, die bei Spielen meist mehr Zeit verbringen als wie vorher angegeben wurde. Aktuell AC Valhalla: Bin in England, bei 10%, Stufe 42 nach 16 h Spieldauer. Denke mal am Ende wird die Spieldauer von Valhalla wohl Richtung 3-stellig gehen.
 

Jan8419

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Genau das hatte ich auch vor. Gleich von Anfang an höchster Schwierigkeitsgrad und stealth. und dann kommen ja auch noch die veränderten Storys dazu. Puuuh Ich denke es wird Skyrim mit 900std in ein paar Jahren ablösen
 

Rabowke

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Nicht ganz passend zum Thema, aber ich hab vor einiger Zeit die Serie "Highscore" auf Netflix gesehen, da haben sie u.a. Game-Guides gezeigt und irgendwie musste ich hier gerade dran denken.

D.h. das waren Leute die mit dir ein Spiel gespielt haben bzw. Ordner und Unterlagen hatten, um dir zu helfen. D.h. du hast die Damen und Herren angerufen, dein Problem geschildert und dann wurde dir am Telefon geholfen mit Tipps und Tricks. :B :-D

Ich überleg mir gerade wie so etwas in der heutigen Zeit bei CDPR mit Cyberpunk und W3 aussehen würde! :top:
 

dessoul

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Aber ist so ein QA-Tester nicht ein Bug-Tester? Ich meine, es läuft doch folgendermassen ab: 1. Ich spiele und endecke einen Bug. 2. Ich melde den an die Devs. 3a. Je nach Bug spiele ich erstmal weiter oder, je nachdem wie gravierend der Bug ist, warte ich erstmal auf die Antwort der Devs. 3b. Dann spiele ich weiter. Repeat 1-3b.

Wenn ich von 175 Stunden spielen 150 auf Antwort der Devs gewartet habe, dann hat das irgendwie nicht viel über die Länge des Spiels zu sagen, oder liege ich da falsch?
 

Rabowke

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Aber ist so ein QA-Tester nicht ein Bug-Tester? Ich meine, es läuft doch folgendermassen ab: 1. Ich spiele und endecke einen Bug. 2. Ich melde den an die Devs. 3a. Je nach Bug spiele ich erstmal weiter oder, je nachdem wie gravierend der Bug ist, warte ich erstmal auf die Antwort der Devs. 3b. Dann spiele ich weiter. Repeat 1-3b.

Wenn ich von 175 Stunden spielen 150 auf Antwort der Devs gewartet habe, dann hat das irgendwie nicht viel über die Länge des Spiels zu sagen, oder liege ich da falsch?
... ich glaube dass die Damen und Herren so nicht rechnen und vor allem glaube ich nicht, dass der Tester sofort aufhört zu spielen um das Feedback für seinen Bug zu melden.

Das wird alles brav in ein System eingetragen, so genau wie möglich, und dann spielt der QA-Tester munter weiter. Klar: funktioniert nicht bei gravierenden Fehlern wie Abstürzen o.ä., aber selbst bei Plot-Stoppern kann man sich immer noch andere Aufträge bzw. Missionen anschauen.

Alles andere wäre sowas von unwirtschaftlich! :-D
 

dessoul

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... ich glaube dass die Damen und Herren so nicht rechnen und vor allem glaube ich nicht, dass der Tester sofort aufhört zu spielen um das Feedback für seinen Bug zu melden.

Das wird alles brav in ein System eingetragen, so genau wie möglich, und dann spielt der QA-Tester munter weiter. Klar: funktioniert nicht bei gravierenden Fehlern wie Abstürzen o.ä., aber selbst bei Plot-Stoppern kann man sich immer noch andere Aufträge bzw. Missionen anschauen.

Alles andere wäre sowas von unwirtschaftlich! :-D

Aber das meine ich doch: wenn das Spiel für 150 Stunden gesperrt war, weil ich da an gravierende Bugs gestossen bin, die ein Weiterspielen unmöglich machen? Da wären doch meine Meldung, dass ich da jetzt schon 175 Stunden dran sitze, nicht wirklich eine Positiv-Meldung?
 

Desardh

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Aber das meine ich doch: wenn das Spiel für 150 Stunden gesperrt war, weil ich da an gravierende Bugs gestossen bin, die ein Weiterspielen unmöglich machen? Da wären doch meine Meldung, dass ich da jetzt schon 175 Stunden dran sitze, nicht wirklich eine Positiv-Meldung?

Für QA ist Weiterspielen immer möglich. ;)

Dafür gibt es genügend verfügbare Savegames, Entwickler-Cheats und Co. ein QAler muss niemals auf irgendetwas warten, wenn er bereits etwas zum Testen vor der Nase hat. Zumal QA nicht nur die Suche nach Gameplay-Bugs bedeutet. In erster Linie bedeutet es, Bugs zu provozuieren, selbst wenn keine da sind - das ist unendlich lang möglich. Hinzukommen viele andere Bereiche wie Rechtschreibung, Konsistenz in Menü- und Nutzerführung und solche Sachen. Verhältnis verschiedener Schwierigkeitsgrade. Originalgetreue Darstellung lizensierter Assets. Korrekte Umsetzung von Assets verglichen mit dem Konzept. Und so weiter.

Was natürlich letztendlich bedeutet, da hast du vollkommen recht, dass die Zahl von 175 Stunden für Spieler absolut rein gar nichts aussagt. Das sagt rein etwas darüber aus, wie viel Zeit einer von vermutlich sehr vielen QA-Testern aufgewendet hat und wüsste man die Zeiten der anderen Testern, könnte man damit rückschließen, wie viel Aufwand insgesamt in die QA geflossen ist. Wenn man will, kann man das dann noch in Gehälter und Anteil der Entwicklungskosten übersetzen, wenn man Statistikfetischist ist. 175 Stunden kann ich auch ein halbwegs lineares Jump & Run-testen und dabei trotzdem einen Bug übersehen.
 
L

LesterPG

Guest
Spielt er es überhaupt noch im Rahmen seiner QA Tätigkeit oder ist es persönliches Interesse plus die Möglichkeit noch Fehler zu entdecken/melden. :confused:
 
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