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Curiosity: Peter Molyneux präsentiert den teuersten DLC der Welt - Über 60.000 Euro für einen virtuellen Meißel?

Zu einem großen Teil stimmt aber das was er da sagt. Molyneaux ist meiner Meinung nach der am meisten überschätzte Spieleentwickler aller Zeiten. Selbst zu seinen Glanzzeiten war es nicht anders, auch wenn natürlich nicht im gleichen Ausmaß wie zu Lionhead Zeiten und danach. Beispiel: Magic Carpet und Dungeon Keeper. Was da alles im Vorfeld versprochen wurde. Noch nie da gewesene Spieleerfahrungen, Revolutionen und Inhalte die die Grenzen der Fantasie sprengen werden. Letztendlich waren es beide sehr gute Spiele, jedoch nicht mal annährungsweise die die so großspurig angekündigt wurden.

Das kann ich so nicht unterschreiben.

Ich glaube auch du bist zu jung um wirklich zu verstehen was der Typ geleistet hat, selbst wenn du Dungeon Keeper etc. damals beim erscheinen wirklich gespielt haben solltest fehlt dir scheinbar der Blick auf die Spielwelt "davor".
Molyneux hat Ideen gebracht die niemand vor ihm hatte und teilweise die Sichtweise auf die Möglichkeiten virtueller Spiele ein wenig zurechtgerückt OBWOHL kaum ein Spiel, besonders der neueren Zeit, die gemachten Versprechen auch nur annähernd halten konnte.
Das eigentlich besondere ist außerdem dass selbst die Ideen die es am Ende nicht schaften (zum großen Ärger der Käufer und Tester), die Spieler und vor allem die Spieleindustrie aufgeweckt haben, nach dem Motto: Seht nur was man tun könnte wenn man nur will!

Selbst Fable und Black&White (2ten Teil mal ausgenommen) also aus Sicht der Spieler 2 der wohl desaströs gescheitertsten Experimente von PM aufgrund der viel zu hohen Erwartungen durch Versprechen die es am Ende nicht ins Spiel schaften, empfinde ich bis heute als Signalgeber, auch wenn die Spieleindustrie traurigerweise auf Black&White nur wenig reagiert hat.
Bei B&W war es zum einen die KI der Kreatur, etwas das man so vorher nicht kannte '(und später leider auch nicht weil sich die Spielelandschaft durch Spielertypen wie CoD Gamer nach und nach drastisch veränderte) und bei Fable sowohl die Idee einen Charakter von der Kindheit an zu steuern als auch die Möglichkeiten innerhalb der Spielwelt die sogar noch über Morrowind hinaus gingen und das Gut und Böse System bei dem die Interaktion des Charakters mit der Spielwelt eine nicht unbedeutende Rolle spielt, wobei es Kotor letztendlich ein wenig früher schaffte ein solches in die Spielelandschaft einzubringen.

Außerdem bin ich seit Populous sowieso voreingenommen.:-D (Obwohl ausgerechnet der 3te Teil bzw. "The Beginning" bis heute mein absoluter Favorit ist wo er schon gar nicht mehr mit im Boot war.

Wahrlich überschätzt finde ich hingegen Will Wright, aber da würden mich sicher auch einige zurechtstutzen.
 
60.000,00 € ist schon recht übertrieben, da muss die Überraschnung sehr sehr groß sein. Das Konzept erinnert mich ein wenig an die Befruchtung der Eizelle :) Millionen Online-Gamer (Samen) versuchen wie verrückt und instinktiv in den Kubus (Eizelle) einzudringen. Na gut - dann auf ein Neues :D
 
Das kann ich so nicht unterschreiben.

Ich glaube auch du bist zu jung um wirklich zu verstehen was der Typ geleistet hat, selbst wenn du Dungeon Keeper etc. damals beim erscheinen wirklich gespielt haben solltest fehlt dir scheinbar der Blick auf die Spielwelt "davor".
Molyneux hat Ideen gebracht die niemand vor ihm hatte und teilweise die Sichtweise auf die Möglichkeiten virtueller Spiele ein wenig zurechtgerückt OBWOHL kaum ein Spiel, besonders der neueren Zeit, die gemachten Versprechen auch nur annähernd halten konnte.
Das eigentlich besondere ist außerdem dass selbst die Ideen die es am Ende nicht schaften (zum großen Ärger der Käufer und Tester), die Spieler und vor allem die Spieleindustrie aufgeweckt haben, nach dem Motto: Seht nur was man tun könnte wenn man nur will!

Selbst Fable und Black&White (2ten Teil mal ausgenommen) also aus Sicht der Spieler 2 der wohl desaströs gescheitertsten Experimente von PM aufgrund der viel zu hohen Erwartungen durch Versprechen die es am Ende nicht ins Spiel schaften, empfinde ich bis heute als Signalgeber, auch wenn die Spieleindustrie traurigerweise auf Black&White nur wenig reagiert hat.
Bei B&W war es zum einen die KI der Kreatur, etwas das man so vorher nicht kannte '(und später leider auch nicht weil sich die Spielelandschaft durch Spielertypen wie CoD Gamer nach und nach drastisch veränderte) und bei Fable sowohl die Idee einen Charakter von der Kindheit an zu steuern als auch die Möglichkeiten innerhalb der Spielwelt die sogar noch über Morrowind hinaus gingen und das Gut und Böse System bei dem die Interaktion des Charakters mit der Spielwelt eine nicht unbedeutende Rolle spielt, wobei es Kotor letztendlich ein wenig früher schaffte ein solches in die Spielelandschaft einzubringen.

Außerdem bin ich seit Populous sowieso voreingenommen.:-D (Obwohl ausgerechnet der 3te Teil bzw. "The Beginning" bis heute mein absoluter Favorit ist wo er schon gar nicht mehr mit im Boot war.

Wahrlich überschätzt finde ich hingegen Will Wright, aber da würden mich sicher auch einige zurechtstutzen.

Ääääm ich glaube Du hast meinen Post nicht genau gelesen. Ich habe von Dungeon Keeper und Magic Carpet gesprochen. BEIDE Titel gespielt und die ganze Publicity vor dem Erscheinen genau mitverfolgt. Der Blick für davor fehlt mir damit mit Sicherheit nicht (Einstieg in 1993, jetzt 30 Jahre alt). Auf meine Aussage wurde übrigens gar nicht eingegangen. Noch einmal. Wenn man sich die ganzen Berichte die vor dem Erscheinen von Magic Carpet und Dungeon Keeper anschaut und dann das was letztendlich daraus geworden ist, sieht man dass PM von der Fachpresse vollkommen inadequat fast schon hysterisch positiv bewertet wurde. So etwas gab es in der Gamingbranche zwar oft aber in dem Ausmaße und vor allem immer wieder bei mehreren Projekten ist schon einmalig, an PM kommt da keiner ran.

Wright ist auch überschätzt, keine Frage. Diese riesige Differenz zwischen versprochenem/erwartetem und dem Resultat ist aber mehr oder weniger nur bei Spore passiert.
 
Ääääm ich glaube Du hast meinen Post nicht genau gelesen. Ich habe von Dungeon Keeper und Magic Carpet gesprochen. BEIDE Titel gespielt und die ganze Publicity vor dem Erscheinen genau mitverfolgt. Der Blick für davor fehlt mir damit mit Sicherheit nicht (Einstieg in 1993, jetzt 30 Jahre alt). Auf meine Aussage wurde übrigens gar nicht eingegangen. Noch einmal. Wenn man sich die ganzen Berichte die vor dem Erscheinen von Magic Carpet und Dungeon Keeper anschaut und dann das was letztendlich daraus geworden ist, sieht man dass PM von der Fachpresse vollkommen inadequat fast schon hysterisch positiv bewertet wurde. So etwas gab es in der Gamingbranche zwar oft aber in dem Ausmaße und vor allem immer wieder bei mehreren Projekten ist schon einmalig, an PM kommt da keiner ran.

Ist schon richtig. Der Mann hat seit ich mich erinnern kann nie das Produkt geliefert, das er versprochen hat. Die alten Spiele von ihm (Magic Carpet, Dungeon Keeper, Populous etc.) waren wirklich gute Spiele, trotzdem ist es schon spannend zu verfolgen, wie die Fachpresse ihm ein ums andere Mal an den Lippen längt. Scheint, dass man sich seiner Person gegenüber speziell lernresistent verhält.
 
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