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China Russland, USA - Endstation Weltkrieg?

El_Bronchito am 25.08.2005 11:48 schrieb:
MoeD am 25.08.2005 11:39 schrieb:
Was ist sind denn die USA? Kein radikaler Gottestaat? Wenn noch nicht jetzt, dann sind sie auf jeden Fall auf dem besten weg dazu.
Nicht wenige Amerikaner halten die Bushregierung für Gesandte Gottes, inkl. Bush selbst.

Nur weil einige Bevölkerungsteile sehr gläubig sind, ist das noch lange kein Gottesstaat. Dann wären z.B. Italien und Spanien ja auch welche, sogar deiner AUffassung nach radikal, weil sie sich am Irakkrieg beteiligt haben.

Man kann nicht das ganze Land über einen Kamm scheren, aber ich halte es auf jeden Fall für bedenklich, wenn sich jemand von Gott beauftragt fühlt und das auch noch von einem großen Teil der Bevölkerung angenommen wird.
Ich weiß nicht ob das in Italien auch so ist.
Ich habe mal gesehen, wie ein amerkanischer Bomberpilot gefragt wurde, wie er moralisch mit sich rechtfertig, dass er Bomben auf Irakische Städte wirft. Daraufhin hat er geantwortet, das er an Gott glaubt, und das das handeln der amerkanischen Regierung der Wille Gottes ist und er somit ein Teil der Hand Gottes. Würde dieser mann sich auch noch für die Hand Gottes halten, wenn Bush als Gesandter Gottes, die Bombardierung von europäischen Städten befehlen würde, da ja bekanntlich terroistische Attentäter auch hier unterschlupft gefunden haben? Das wird wahrscheinlich nie passieren, aber alleine diese Idoliegie ist meiner Ansicht nach krank und das Bush sich von Gott beauftrag fühlt die "Freiheit" in die Welt zu tragen ist ja allgemein bekannt.
Ich glaube nicht das es Italiens Wille ist, und auch nicht der anderer christlich religöser Länder wie z.B. Griechenland, die "Freiheit" im Namen Gottes in die Welt zu bomben, allein schon weil sie gar nicht die militärischen Möglichkeiten dazu hätten.
 
davidian2000 am 25.08.2005 14:50 schrieb:

Das klingt alles sehr interessant und auch nachvollziehbar, aber warum ist die USA denn in diesen Ländern militärisch aktiv (sei es jetzt Krieg, Besatzung, Militärbasen etc.)? Wenn die Nach- die Vorteiel dessen doch übertreffen wie du schreibst, wäre es doch einfacher, ungefährlicher und auch unauffälliger, die Israelis einfach nur mit Geld und Waffen zu subventionieren. Warum hat die USA den Irak angegriffen? Das hätte doch eigentlich keinen Sinn, weil der Irak weder die USA noch Israel bedroht hat. Durch den Angriff ist die Gefährung der USA und auch Israels doch erhöht worden. Ein weiterer Punkt ist meiner Meinung nach, dass die USA nicht einseitig Israel unterstützen, sonst hätten sie ja z.B: früher nicht auch Bin Laden im Kampf gegen die Russen unterstützt, Saddam Hussein gegen den Iran und wer weiß wen noch, der eigentlich nicht pro-westlich ist unbd in naher Zukunft sich gegen die USA wenden kann.
 
MoeD am 25.08.2005 14:55 schrieb:
Man kann nicht das ganze Land über einen Kamm scheren, aber ich halte es auf jeden Fall für bedenklich, wenn sich jemand von Gott beauftragt fühlt und das auch noch von einem großen Teil der Bevölkerung angenommen wird.
Ich weiß nicht ob das in Italien auch so ist.
Ich habe mal gesehen, wie ein amerkanischer Bomberpilot gefragt wurde, wie er moralisch mit sich rechtfertig, dass er Bomben auf Irakische Städte wirft. Daraufhin hat er geantwortet, das er an Gott glaubt, und das das handeln der amerkanischen Regierung der Wille Gottes ist und er somit ein Teil der Hand Gottes. Würde dieser mann sich auch noch für die Hand Gottes halten, wenn Bush als Gesandter Gottes, die Bombardierung von europäischen Städten befehlen würde, da ja bekanntlich terroistische Attentäter auch hier unterschlupft gefunden haben? Das wird wahrscheinlich nie passieren, aber alleine diese Idoliegie ist meiner Ansicht nach krank und das Bush sich von Gott beauftrag fühlt die "Freiheit" in die Welt zu tragen ist ja allgemein bekannt.
Ich glaube nicht das es Italiens Wille ist, und auch nicht der anderer christlich religöser Länder wie z.B. Griechenland, die "Freiheit" im Namen Gottes in die Welt zu bomben, allein schon weil sie gar nicht die militärischen Möglichkeiten dazu hätten.

Klar sind solche Aussagen und Handlungen sehr bedenklich, aber die USA haben keine Staatsreligion und andere Religionen werden dort nicht verboten oder verfolgt. Dass es da zu Unstimmigkeiten zwischen den Religionen kommen kann, ist eigentlich normal, hat aber nicht wirklich etwas mit einem Gottesstaat zu tun wie ich finde.
 
Hmm, du denkst also, daß die Israelis so blöd wären ihre Nachbarn mit A-Waffen anzugreifen und sich nebenbei gleich mitzuverstrahlen? Wenn man A-Waffen als Option sieht, dann sicher nicht um einen Nachbarn anzugreifen! Je weiter weg desto besser.
 
kiljeadeen am 25.08.2005 14:43 schrieb:
Der Iran vielleicht nicht, der Irak war es hingegen schon.
2003 war der Irak gar nichts mehr. Saddam wollte ganz sicher nicht mehr irgendwo einfallen.

PS: Glaubst du wirklich, daß der Iran seine Atomanlage aller Abkommen zum Trotz nur wegen der zivilen Nutzung geöffnet hat?

Nö, aber erstens glaube ich nicht, dass wir das Recht haben, es ihnen zu verbieten, wenn selbst die USA nicht dem Sperrvertrag beitreten.
Und zweitens fühle ich mich von einer iranischen Atombombe überhaupt nicht bedroht. Im Gegenteil: Ein Gegengewicht zur israelischen Bombe in dieser Gegend könnte dem Frieden in Nahost auf die Sprünge helfen, weil Israel gezwungen wäre, endlich Kompromisse einzugehen und die Palästinenser wie Menschen zu behandeln.
 
El_Bronchito am 25.08.2005 15:08 schrieb:
davidian2000 am 25.08.2005 14:50 schrieb:

Das klingt alles sehr interessant und auch nachvollziehbar, aber warum ist die USA denn in diesen Ländern militärisch aktiv (sei es jetzt Krieg, Besatzung, Militärbasen etc.)? Wenn die Nach- die Vorteiel dessen doch übertreffen wie du schreibst, wäre es doch einfacher, ungefährlicher und auch unauffälliger, die Israelis einfach nur mit Geld und Waffen zu subventionieren. Warum hat die USA den Irak angegriffen? Das hätte doch eigentlich keinen Sinn, weil der Irak weder die USA noch Israel bedroht hat. Durch den Angriff ist die Gefährung der USA und auch Israels doch erhöht worden. Ein weiterer Punkt ist meiner Meinung nach, dass die USA nicht einseitig Israel unterstützen, sonst hätten sie ja z.B: früher nicht auch Bin Laden im Kampf gegen die Russen unterstützt, Saddam Hussein gegen den Iran und wer weiß wen noch, der eigentlich nicht pro-westlich ist unbd in naher Zukunft sich gegen die USA wenden kann.

Naja, Israel braucht sich nicht fürchten, weil es weit und breit keine Armee gibt, die Israel auch nur annähernd gefährlich werden kann. Damit ist das erhöhte Bedrohungspotential irrelevant. Das Öl im Irak ist es aber nicht.

Außerdem ist es schon immer so gewesen, daß Politiker mit erfolgsloser Innenpolitik sich verstärkt auf die Außenpolitik konzentrieren und das heißt bei den USA eben einen Krieg anzufangen.

Falls du eine gut sortierte Videothek hast, borg dir mal den Film "Wag the Dog" aus und der wurde vorher gedreht (worauf sich das jetzt bezieht, weißt du, wenn du den Film gesehen hast).
 
kiljeadeen am 25.08.2005 15:46 schrieb:
Naja, Israel braucht sich nicht fürchten, weil es weit und breit keine Armee gibt, die Israel auch nur annähernd gefährlich werden kann. Damit ist das erhöhte Bedrohungspotential irrelevant. Das Öl im Irak ist es aber nicht.

Außerdem ist es schon immer so gewesen, daß Politiker mit erfolgsloser Innenpolitik sich verstärkt auf die Außenpolitik konzentrieren und das heißt bei den USA eben einen Krieg anzufangen.

Falls du eine gut sortierte Videothek hast, borg dir mal den Film "Wag the Dog" aus und der wurde vorher gedreht (worauf sich das jetzt bezieht, weißt du, wenn du den Film gesehen hast).

Israel wird hauptsächlich durch Terroristen/Freiheitskämpfer (kommt drauf an, welcher Seite man glaubt) angegriffen, die sicher auch vor großen Anschlägen nicht zurückschrecken. Muss ja nicht unbedingt eine Armee Israel angreifen, reicht ja, wenn da weiter Attentate verübt werden. Außerdem könnten sich verschiedene islamistische Staaten zusammenschließen (was aber eher unwahrscheinlich ist).
 
FossilZ am 25.08.2005 09:05 schrieb:
ich sag mal so: ich sehen in al Quaida und wie sie alle heißen eine viel größere bedrohung als in china oder russland. Weil wenn sich das so weiterführen würde, denke ich mal, das Amerika irgendwann rot sieht, und ABC-Waffen gegen den terrorismus einsetzt (deren meinung egal ob Zivilisten sterben oder nicht).
das gleiche könnte natürlich auch andersrum sein, undzwar wenn die terrororganisationen in den besitz von ABC-Waffen gelangen sollten, seh ich kein gutes ende für die heutige MEnschheit

Meiner Meinung nach gibt es Al Kaida nichtmal... . Ich bin der Überzeugung das die Welt in den nächsten Jahren ganz andere Probs bekommt. Laut Pentagon stellt die grösste Gefahr für die USA nicht Al Kaida und Co dar, sondern zukünftige Klimakatastrophen. DAS ist ein Problem um das man sich Sorgen machen sollte, denn daran werden in nicht allzuweiter Zukunft mehr Menschen sterben als in dämlichen kleinen Kriegen.
 
El_Bronchito am 25.08.2005 15:08 schrieb:
aber warum ist die USA denn in diesen Ländern militärisch aktiv (sei es jetzt Krieg, Besatzung, Militärbasen etc.)? Wenn die Nach- die Vorteiel dessen doch übertreffen wie du schreibst, wäre es doch einfacher, ungefährlicher und auch unauffälliger, die Israelis einfach nur mit Geld und Waffen zu subventionieren.

naja, die saudis lassen sich mit militärberatern und stationierten truppen besser kontrollieren. nebeinbei werden soloaktionen israels (wie z.b. das bombardieren von atomanlagen im irak anfang der 80-er) überflüssig, wenn us-truppen vor ort aufklären. abschreckung ist sicher auch ein grund - wäre hussein in kuweit einmarschiert, wenn dort us-verbände stationiert gewesen wären ? in südkorea funktioniert dieses system seit 50 jahren.

Warum hat die USA den Irak angegriffen?

das liegt unbestreitbar auch in der person von g.w.b. begründet (rache), aber wird viel zu schnell vergessen, dass hussein un-resolutionen missachtete und inspektioren aus dem land auswies...

nebenbei bemerkt paktierte hussein nach bekannten offenen erkenntnissen zwar nicht mit alkaida und konsorten, jedoch wurden selbstmordattentäter -prämien nicht nur aus syrien und iran, sondern auch aus dem irak kommend gezahlt (ob das allerdings tatsächlich zugetroffen hat, weiß ich natürlich auch nicht, ich kenne nur die pressefreien infos diesbezüglich). ich denke, das führte wieder zur israel-situation: lieber selbst zuschlagen, bevor die israelis unvorhersehbare aktionen starten (zum damaligen zeitpunkt fllammte eine erneute harakiri-serie auf, die damalige stimmung der israelischen rechte mag ich mir auch nur vorstellen...)

Durch den Angriff ist die Gefährung der USA und auch Israels doch erhöht worden.

ich würde eher von genau dem gegenteiligen effekt ausgehen: abschreckung

Ein weiterer Punkt ist meiner Meinung nach, dass die USA nicht einseitig Israel unterstützen, sonst hätten sie ja z.B: früher nicht auch Bin Laden im Kampf gegen die Russen unterstützt,

du sagst es - der kampf gegen die damalige udssr rechtfertigte die unterstützung der mujahedin.
kein us-stratege konnte sich vorstellen, dass regional verwurzelte stammeskrieger sich jemals gegen die usa wenden würden. oder hätte die lieferung von hunderten stinger-raketen jemals dazu geführt, dass zivile us-passagiermaschinen in gefahr kämen ? sie dachten, die araber würden sie nur gegen mi-8, mi-24 und wie sie alle heißen einsetzen...

und der Saddam Hussein gegen den Iran und wer weiß wen noch, der eigentlich nicht pro-westlich ist unbd in naher Zukunft sich gegen die USA wenden kann.

der feind meines feindes ist mein freund...

war zum damaligen zeitpunkt vielleicht naheliegend, logisch, alternativlos. was einige jahre später passieren könnte, sollte ein planungsstratege allerdings auch berücksichtigen (siehe oben....) :rolleyes:

kiljeadeen am 25.08.2005 15:40 schrieb:
du denkst also, daß die Israelis so blöd wären ihre Nachbarn mit A-Waffen anzugreifen und sich nebenbei gleich mitzuverstrahlen?

ich würde es nicht ausschließen.
deswegen verwies ich auf den unbestreitbaren fakt, dass israel ein religiöses staatsgebilde ist. und religiöse handeln gelegentlich irrational...

kiljeadeen am 25.08.2005 15:46 schrieb:
Naja, Israel braucht sich nicht fürchten, weil es weit und breit keine Armee gibt, die Israel auch nur annähernd gefährlich werden kann. Damit ist das erhöhte Bedrohungspotential irrelevant.

soso. und der unabhängigkeitskrieg, der 6-day-war, der jom-kippur-krieg ?

und um israel gefährlich zu werden, benötigt es keine armeen. einige zehntausend $ an die familie eines selbstmordattentäters tragen zur destabilisierung und vervielfachung des wie bereits erwähnten immensen sicherheitsbudgets bei.
es würde zur stärkung der radikalen kräfte führen, die durch volkes zorn an die macht gespült würden und sich dann selbst dem us-einfluss entziehen könnten.

Außerdem ist es schon immer so gewesen, daß Politiker mit erfolgsloser Innenpolitik sich verstärkt auf die Außenpolitik konzentrieren und das heißt bei den USA eben einen Krieg anzufangen.

clinton war während seiner 8jährigen amtszeit außenpolitisch sehr aktiv und merkwürdigerweise innenpolitisch ebenfalls erfolgreich. der clinton'sche haushaltsüberschüss wird doch heute busch vorgeworfen...
oder wollte er mit camp david II von der lewinsky-affäre ablenken :-D

Falls du eine gut sortierte Videothek hast, borg dir mal den Film "Wag the Dog" aus und der wurde vorher gedreht (worauf sich das jetzt bezieht, weißt du, wenn du den Film gesehen hast).

den kenne ich.
deiner logik nach müsste busch sämtliche truppen aus dem irak sofort abziehen, denn die verluste und kosten der irak-besatzung tragen zu seinem zunehmend negativen image bei.
 
davidian2000 am 25.08.2005 13:46 schrieb:
59 % der befragten schätzen israel als größte friedensbedrohung ein.

platz 2 und 3: usa, nordkorea

ich persönlich denke, dass die usa der bedeutendste bewahrer des internationalen friedens sind - insbesondere im arabischen raum

Ist das dein Ernst ? Die USA haben nach dem zweiten Weltkrieg Dutzende von Kriegen und Kampfeinsätzen durchgeführt :

http://www.aktivepolitik.de/USA_Kriege.htm

Wie kann man mit dieser "beeindruckenden Bilanz" denn Friedensbewahrer sein ? Es gibt sicher Konflikte, die durch amerikanisches Eingreifen zugunsten der "Guten" beendet wurden (z.B. Saddam vs. Kuwait), aber in vielen Fällen führte doch grade das Eingreifen amerikanischer Truppen zu einer Eskalation. Bestes Beispiel ist die aktuelle Situation im Irak.
Der Terror ist natürlich aufs Schärfste zu verurteilen und von geistig klaren Menschen absolut nicht nachzuvollziehen, aber trotzdem haben ihn sich die Amerikaner selbst zuzuschreiben.

Momentan gibt es eine Spirale der Gewalt, die sich immer weiter drehen wird : Terroristen greifen zivile Ziele in "westlichen" Ländern an, USA vergeltet es durch Angriffe auf Schurkenstaaten, die Terroristen angeblich Unterschlupf gewähren, Terroristen vergelten die Angriffe mit Anschlägen, usw, usf.
Mit der Bush-Regierung wird die Welt, vornehmlich der nahe Osten sicherlich auch in Zukunft nicht stabiler werden.



El_Bronchito am 25.08.2005 15:11 schrieb:
Klar sind solche Aussagen und Handlungen sehr bedenklich, aber die USA haben keine Staatsreligion und andere Religionen werden dort nicht verboten oder verfolgt. Dass es da zu Unstimmigkeiten zwischen den Religionen kommen kann, ist eigentlich normal, hat aber nicht wirklich etwas mit einem Gottesstaat zu tun wie ich finde.

Darüber kann man streiten, wie ich finde. Der christliche Glaube ist in USA auf jeden Fall sehr viel tiefer mit Politik verflochten als z.B. in Deutschland oder anderen westeuropäischen Ländern, auch wenn laut Verfassung Staat und Kirche voneinander unabhängig sind. Aber schon die Tatsache, dass auf der offiziellen Währung der Satz "In God we trust" gedruckt steht, spricht doch eine andere Sprache, oder ? Zudem sprechen ja eigentlich alle amerikanischen Politiker immer wieder von Gott, sei es zu Wahlkampfzwecken oder zur Rechtfertigung außenpolitischer Entscheidungen.

Grade seit den Anschläge vom 11.September sind Menschenrechte wie freie Religionsausübung in den USA einiges weniger wert. Es wurde in verschiedenen Medien darüber berichtet, dass Bürger arabischer Herkunft und/oder moslemischen Glaubens, selbst wenn sie seit Jahrzehnten friedlich in den USA leben, grundlos von Bundesbehörden (FBI, CIA) inhaftiert, verhört, eingeschüchtert, u.ä. worden. Das grenzt schon ein wenig an Verfolgung, oder ?

Natürlich hat das Ganze nicht die Ausmaße wie in sogenannten "islamischen Gottesstaaten", aber es ist in den letzten Jahren doch eine gewiße Tendenz zu erkennen.
 
GenVaughn am 26.08.2005 01:53 schrieb:
Darüber kann man streiten, wie ich finde. Der christliche Glaube ist in USA auf jeden Fall sehr viel tiefer mit Politik verflochten als z.B. in Deutschland oder anderen westeuropäischen Ländern, auch wenn laut Verfassung Staat und Kirche voneinander unabhängig sind. Aber schon die Tatsache, dass auf der offiziellen Währung der Satz "In God we trust" gedruckt steht, spricht doch eine andere Sprache, oder ? Zudem sprechen ja eigentlich alle amerikanischen Politiker immer wieder von Gott, sei es zu Wahlkampfzwecken oder zur Rechtfertigung außenpolitischer Entscheidungen.

Grade seit den Anschläge vom 11.September sind Menschenrechte wie freie Religionsausübung in den USA einiges weniger wert. Es wurde in verschiedenen Medien darüber berichtet, dass Bürger arabischer Herkunft und/oder moslemischen Glaubens, selbst wenn sie seit Jahrzehnten friedlich in den USA leben, grundlos von Bundesbehörden (FBI, CIA) inhaftiert, verhört, eingeschüchtert, u.ä. worden. Das grenzt schon ein wenig an Verfolgung, oder ?

Natürlich hat das Ganze nicht die Ausmaße wie in sogenannten "islamischen Gottesstaaten", aber es ist in den letzten Jahren doch eine gewiße Tendenz zu erkennen.

Hier stehen die Merkmale eines Gottesstaates und ich finde, die treffen auf die USA nicht zu. Dass die Geheimdienste und teilweise auch die Bevölkerung in ihrem Verhalten es den Moslems im Land gegenüber übertreiben finde ich auch bedenklich aber das wäre nach so einem Anschlag in Deutschland nicht anders.

Das "In God we trust" auf den Geldscheinen hat wohl auch etwas damit zu tun, dass es die Währung in der Form schon lange gibt und früher eben alles viel religiöser war. Auch steht da nichts von einem christlichen Gott, sondern von Gott allgemein, so dass andere Religionen nicht ausgegrenzt werden.
 
aph am 25.08.2005 15:40 schrieb:
kiljeadeen am 25.08.2005 14:43 schrieb:
Der Iran vielleicht nicht, der Irak war es hingegen schon.
2003 war der Irak gar nichts mehr. Saddam wollte ganz sicher nicht mehr irgendwo einfallen.

2003 nicht, aber hast du Kuwait schon vergessen oder früher den Krieg gegen den Iran? Ok, ist schon einige Jährchen her, trotzdem sollte man es nicht vergessen.

PS: Glaubst du wirklich, daß der Iran seine Atomanlage aller Abkommen zum Trotz nur wegen der zivilen Nutzung geöffnet hat?

Nö, aber erstens glaube ich nicht, dass wir das Recht haben, es ihnen zu verbieten, wenn selbst die USA nicht dem Sperrvertrag beitreten.
Und zweitens fühle ich mich von einer iranischen Atombombe überhaupt nicht bedroht. Im Gegenteil: Ein Gegengewicht zur israelischen Bombe in dieser Gegend könnte dem Frieden in Nahost auf die Sprünge helfen, weil Israel gezwungen wäre, endlich Kompromisse einzugehen und die Palästinenser wie Menschen zu behandeln.

Nun, wenn es nach mir ginge, hätte niemand ABC-Waffen, aber es kümmert niemand, ob ich das will oder nicht.

Weitere Länder mit A-Waffen brauchen wir sicherlich nicht. Wahrscheinlich hast du recht, daß die zusätzliche Abschreckung die Situation verändern würde, aber würde es auch besser werden?
Eine militärisch starke Atommacht könnte relativ sicher eine militärisch schwache Nichtatommacht angreifen und bräuchte sich nicht vor internationaler militärischer Vergeltung fürchten. Ich zumindest bin skeptisch, ob sich die Amis oder sonst wer trauen würden eine Atommacht anzugreifen.
 
davidian2000 am 26.08.2005 00:49 schrieb:
naja, die saudis lassen sich mit militärberatern und stationierten truppen besser kontrollieren. nebeinbei werden soloaktionen israels (wie z.b. das bombardieren von atomanlagen im irak anfang der 80-er) überflüssig, wenn us-truppen vor ort aufklären. abschreckung ist sicher auch ein grund - wäre hussein in kuweit einmarschiert, wenn dort us-verbände stationiert gewesen wären ? in südkorea funktioniert dieses system seit 50 jahren.

Die Situation in Korea ist aber eine völlig andere. Dort hat die USA im zweiten Weltkrieg gegen die Japaner gekämpft, die sich Korea schon lange unter den Nagel gerissen hatten. Davor war Korea praktisch von den Chinesen als Kolonie besetzt und auch in nicht geringem Maße unterdrückt. Dass Korea geteilt wurde hatte ähnliche Gründe wie in Deutschland. Auf der einen Seite die Amerikaner, auf der anderen die UDSSR. Nachdem die UDSSR sich von der Bildfläche verabschiedet hat sind die Amerikaner dageblieben. Die Koreaner haben dagegen aber nicht revoltiert, weil die USA als Schutzmacht angesehen werden, die schon sehr lange da ist und ein Freund des Landes ist, in den arabischen Ländern wird die USA aber als Besatzer und ungläubiger Feind angesehen. Die Leute sind nicht damit einverstanden, dass amerikanisches Militär in ihrem Land ist und dass ihre Länder kontrolliert werden. Da die saudischen Herrscher aber recht korrupt sind, können sie auch durch Geld kontrolliert werden ohne dass die USA sich den Unmut der arabischen Völker auf sich zieht.

das liegt unbestreitbar auch in der person von g.w.b. begründet (rache), aber wird viel zu schnell vergessen, dass hussein un-resolutionen missachtete und inspektioren aus dem land auswies...

nebenbei bemerkt paktierte hussein nach bekannten offenen erkenntnissen zwar nicht mit alkaida und konsorten, jedoch wurden selbstmordattentäter -prämien nicht nur aus syrien und iran, sondern auch aus dem irak kommend gezahlt (ob das allerdings tatsächlich zugetroffen hat, weiß ich natürlich auch nicht, ich kenne nur die pressefreien infos diesbezüglich). ich denke, das führte wieder zur israel-situation: lieber selbst zuschlagen, bevor die israelis unvorhersehbare aktionen starten (zum damaligen zeitpunkt fllammte eine erneute harakiri-serie auf, die damalige stimmung der israelischen rechte mag ich mir auch nur vorstellen...)
Zum Ende hin, hat der Irak ja kooperiert. Inwieweit das jetzt geschah, weiß ich nicht genau, man bekommt ja nicht alles mit was da in Wirklichkeit so läuft. Wenn die USA, wie du schreibst, aber einen Präventionskrieg führen, um einen Krieg von Israel zu verhindern, läuft es doch eigentlich auf dasselbe hinaus. Die USA haben keinen Frieden in die Region gebracht, sondern Krieg, was sich auch auf Israel negativ auswirkt, da sie Verbündete der USA und auch nicht sonderlich beliebt sind. Seit dem Irakkrieg hat die Zahl der Terroranschläge nicht abgenommen, sondern hat sich drastisch vergrößert. Das hat ja nicht unbedingt etwas mit Frieden zu tun.

ich würde eher von genau dem gegenteiligen effekt ausgehen: abschreckung
Wie eben geschrieben, die Anzahl der Anschläge hat sich erhöht, eine Abschreckung gibt es also meiner Meinung nach nicht.

du sagst es - der kampf gegen die damalige udssr rechtfertigte die unterstützung der mujahedin.
kein us-stratege konnte sich vorstellen, dass regional verwurzelte stammeskrieger sich jemals gegen die usa wenden würden. oder hätte die lieferung von hunderten stinger-raketen jemals dazu geführt, dass zivile us-passagiermaschinen in gefahr kämen ? sie dachten, die araber würden sie nur gegen mi-8, mi-24 und wie sie alle heißen einsetzen...

und der Saddam Hussein gegen den Iran und wer weiß wen noch, der eigentlich nicht pro-westlich ist unbd in naher Zukunft sich gegen die USA wenden kann.

der feind meines feindes ist mein freund...

war zum damaligen zeitpunkt vielleicht naheliegend, logisch, alternativlos. was einige jahre später passieren könnte, sollte ein planungsstratege allerdings auch berücksichtigen (siehe oben....) :rolleyes:

Genau weil das passiert ist, verstehe ich nicht, wieso du denkst, die USA wären für den Frieden in der Region zuträglich. Der Hass auf die USA ist in arabischen Ländern schon lange verbreitet und wird durch Angriffskriege mit vorgeschobenen Argumenten (die irakischen Massenvernichtungswaffen sind anscheinend sehr gut versteckt) weiter angeheizt. Dazu kommen jetzt Drohungen gegen den Iran, die sich davon sicherlich nicht beeindrucken lassen, weil sie, wie du gesagt hast, sehr religiös sind und deshalb nicht unbedingt rational handeln. Wenn es zu einem Irankrieg kommt, wird sich die Situation nur noch verschärfen.
 
El_Bronchito am 25.08.2005 16:09 schrieb:
kiljeadeen am 25.08.2005 15:46 schrieb:
Naja, Israel braucht sich nicht fürchten, weil es weit und breit keine Armee gibt, die Israel auch nur annähernd gefährlich werden kann. Damit ist das erhöhte Bedrohungspotential irrelevant. Das Öl im Irak ist es aber nicht.

Außerdem ist es schon immer so gewesen, daß Politiker mit erfolgsloser Innenpolitik sich verstärkt auf die Außenpolitik konzentrieren und das heißt bei den USA eben einen Krieg anzufangen.

Falls du eine gut sortierte Videothek hast, borg dir mal den Film "Wag the Dog" aus und der wurde vorher gedreht (worauf sich das jetzt bezieht, weißt du, wenn du den Film gesehen hast).

Israel wird hauptsächlich durch Terroristen/Freiheitskämpfer (kommt drauf an, welcher Seite man glaubt) angegriffen, die sicher auch vor großen Anschlägen nicht zurückschrecken. Muss ja nicht unbedingt eine Armee Israel angreifen, reicht ja, wenn da weiter Attentate verübt werden. Außerdem könnten sich verschiedene islamistische Staaten zusammenschließen (was aber eher unwahrscheinlich ist).

Es haben sich in der Vergangenheit öfters mehrere Staaten gegen Israel verbündet und massive Angriffe gestartet, Israel konnte aber alle abwehren. Wenn eine konventionelle Armee gegen Israel eine Chance haben will, dann müßten sich schon 5-6 Nachbarstaaten gegen Israel verbünden und die laufen dann Gefahr, daß die USA eingreifen.

Die Israelis sind bis an die Zähne bewaffnet, haben hochmderne Ausrüstung und eine sehr gute Ausbildung. Die Nachbarn sind im wesentlich bloßfüßige mit Gewehren und alten Panzern.
Israel ist ein kleiner Staat mit wenig Bevölkerung und hat seit seiner Gründung 6 oder 7 Krieg hinter sich, die es alle gewonnen hat. Wirklich knapp war nur der allererste wenige Wochen nach der Gründung Israels.

Mit dem Terror müssen die Israelis leben. Die Situation war schon fast bereinigt als die rechten an die Macht kamen. Die haben die Muskeln spielen lassen, unnötige militärische Maßnahmen gesetzt und so den Terroristen tausende Freiwillige zukommen lassen.
 
kiljeadeen am 26.08.2005 09:45 schrieb:
Ich zumindest bin skeptisch, ob sich die Amis oder sonst wer trauen würden eine Atommacht anzugreifen.

Und das ist auch gut so. Denn außer dem Amis benimmt sich zur Zeit eh niemand expansiv. Warum sollte Iran jemanden angreifen? Warum hätte Saddam das tun sollen? Sicher vergesse ich nicht Kuwait. Das ändert aber nichts an der realistischen Einschätzung, dass Saddam 2003 ein zahnloser Tiger war und keine Gefahr darstellte.
 
aph am 26.08.2005 11:07 schrieb:
kiljeadeen am 26.08.2005 09:45 schrieb:
Ich zumindest bin skeptisch, ob sich die Amis oder sonst wer trauen würden eine Atommacht anzugreifen.

Und das ist auch gut so. Denn außer dem Amis benimmt sich zur Zeit eh niemand expansiv. Warum sollte Iran jemanden angreifen? Warum hätte Saddam das tun sollen? Sicher vergesse ich nicht Kuwait. Das ändert aber nichts an der realistischen Einschätzung, dass Saddam 2003 ein zahnloser Tiger war und keine Gefahr darstellte.

Ja und warum war das so? Weil ihn die Amis zuvor kräftig eine auf den Deckel gegeben haben!

Es stimmt auch, daß momentan kein anderes Land besonders expansiv vorgeht. Die Frage ist warum? Könnte es u.U. daran liegen, daß man Vergeltungsmaßnahmen der Amis fürchtet? Darüber solltest du mal nachdenken.

Warum ein Land ein anderes angreifen sollte? Vielleicht weil es dort Öl gibt oder andere Bodenschätze, vielleicht bessere Anbauflächen oder einfach nur, weil die Regierung gerne mehr Land besitzen möchte. Es könnten sich auch 2 Volksgruppen einfach hassen oder einen religiös motivierten Krieg führen.

Sicher ist jedenfalls, daß die Menschheit auf eine ausgesprochen kriegerische Vergangenheit zurückblicken kann. Wenn dir keinen "neuen Gründe" einfallen, dann nimm einfach die "Alten".
 
Die Menschheit hat sich schon aus den allergeringsten Gründen gegenseitig gemeuchelt - es fängt bei einzelnen Bürgern an die sich um dieselbe Frau streiten, die sich um besitz streiten, die sich um Macht streiten und das ist wie eine Spirale die von diesen zwei Personen sich immer weiter ausbreitet, es betrifft doch auch beinahe jeden von uns - wer hat sich noch nie gestritten? Und waren die Gründe nicht bjektiv gesehen oft ziemlich nichtig, gesellschaftlich gesehen sogar belanglos? Das lässt sich mühelos auf Landesebene übertragen oder Völkerebene - die Einen behaupten "Das ist so, das hat uns unser Gott Grossfürchtedich so gesagt" und die Andren sagen "Grossfürchtedich ist ein Idiot, unser Gott Verbeugdichbloss ist viel toller, der hat ausserdem was ganz andres gesagt" und schon gibts was auf die Omme. Sicher, in früheren zeiten war das wesentlich direkter, das ist meiner Meinung nach ein Verdienst der UNO, dass sich das geändert hat. Denn erst seitdem die Menschen in einer Art "freiwilliger Kontrollinstanz" zusammengefunden haben, also miteinander verknüpft sind und das eben auch in "negativen" Situationen, hat sich das wirklich geändert. Davor hatten wir noch dreissigjährige oder noch weitaus längere Kriege, da haben einzelne Nationen eben noch ohne grosse Rücksicht auf alle möglichen andren Länder (als nur auf die unmittelbar nächsten) andere Nationen attackieren können.

Das bedeutet aber in überhaupt keiner Weise dass die Menschheit an sich sich wirklich gewandelt hätte, die Konflikte bestehen immer noch, es finden sich auch permanent neue - bloss werden sie aus Rücksicht auf sich selbst und etwaige Sanktionen zurückgeschoben - aber eben nicht vergessen oder bekämpft. Versprecht China beispielsweise heute ein Angriff auf Taiwan bliebe ohne Folgen abgesehen von der Gegenwehr Taiwans - ich gäb Taiwan nen knappes Jahr bis es vollständig besetzt und China einverleibt wäre. Was hat China bisher daran gehindert? Die Alliierten Taiwans und das Problem der Sanktionen durch die UNO und Co.

Der Konflikt ist aber trotzdem da, er ist nicht einfach weg weil es keinen Kampf gibt (bisher) und ich bin mir absolut sicher - genauso ist das mit vielen anderen Nationen, Regierungschefs, Bürgern und Kindern die sich mit der Schaufel im Sandkasten Sand ins Haar werfen - nur eben diesmal auf politischer Ebene.

So einfach funktioniert die Menschheit meiner Erfahrung nach leider, ganz gleich für wie toll wir uns heute halten, das haben alle möglichen Menschen, Staatsformen und Kulturen vor uns "auch" getan - und das hat sie von nichts abgehalten.

Erst wenn die Menschen zusammenrücken (siehe UNO) verbessert es sich wirklich, wenn auch nur sehr langsam und oft widerwillig - aber es bessert sich. Dass wir irgendwann alle an einem Strang ziehen und in Harmonie leben bleibt aber Utopie, ich bezweifle dass der Mensch dazu überhaupt fähig ist, da müssten wir uns schon wie ein Kollektiv zusammenschliessen unter einer Führung und gleichzeitig dürfte es keine geben damit sich niemand dagegen auflehnen könnte - gleichzeitig muss sie präsent genug sein um Anarchie und Chaos zu verhindern wodurch wir in der Barbarei wären. Ergo ist es wohl unmöglich aber der Weg ist das Ziel, vielleicht schaffen wirs ja mal fünf Jahre ohne Krieg irgendwann.

Was nun Saddam und den Rest betrifft, ob er andere Nationen attackiert hätte, hätte man nur herausgefunden wenn man ihn gelassen hätte mit ausreichenden Mitteln - als er die zuletzt hatte, hat er es getan. Das gilt aber auch für einige andere Staaten (die USA nicht zu vergessen mit ihrem Ökonomieterrorismus und den verkappten Angriffskriegen) - so deutlich muss man es einfach mal sagen, genau das ist unverrückbares Faktum der Geschichte, die USA sind eine Friedensbedrohung weltweit, Saddams Regime war das auf lokaler Ebene mit Sicherheit genauso - aber da gibts noch eine Menge anderer Nationen und Staatschefs - die Frage ist wie mand as beurteilen soll ohne sie wie Hitler gewähren zu lassen bis es zu spät ist weil man sie für harmlos hält. Ähnliche Reden wie Hitler in punkto Hass schwingen heute noch ganz andere und man lässt sie gewähren, andere die weit weniger loswerden werden aus diesen Gründen attackiert, dass die dabei auf Ölvorkommen sitzen ist natürlich schierer Zufall? Schwachsinn, wer das wirklich denkt der lebt mit Sicherheit in einer anderen Realität als dieser hier. Das ist so als ob ich behaupte die Kornkreiszeichen seien nicht von geldgeilen Farmern hervorgerufen worden sondern von Aliens die uns damit was übermitteln wollten. (Kurze Randbemerkung: Die Aliens halten wir ja im Falle eines Existenzglaubens für hochentwickelt, komisch dass sie dann nicht dazu fähig wären sich für uns verständlich auszudrücken *schmunzelt*).
 
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