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CD Projekt Red: The Witcher-Autor will mehr Geld vom Entwicklerstudio

Nun gut, nun wollen wir mal das Deutsche Recht und Gesetz nicht auf unsere Nachbarn übertragen

Ähnliche Paragraphen gibt es sowohl in Polen, als auch in anderen Ländern. Sie sollen die Künstler vor Ausbeutung schützen. Das bedeutet nicht dass jeder Künstler auch klagen kann, wie gesagt, es geht nur wenn die erste Bezahlung im Vergleich zum späterem Gewinn des Unternehmens lächerlich niedrig war, was ja in diesem Fall zutrifft, das kann ja wohl keiner abstreiten.

Wobei sich mir jetzt die Frage nach den Rechten bzw. Lizenzen stellt, da bin ich wirklich nicht drin in der Materie. Hat Sap. die Rechte blind und für alle Ewigkeiten übertragen? Für ein Spiel? Für eine Triologie? Witcher I, II & dann der extrem erfolgreiche 3. Teil sind ja nicht über Nacht entstanden, d.h. warum kam er nicht früher auf den Trichter sondern erst jetzt? Selbst der Release von Witcher III + AddOns liegt jetzt schon einige Monde zurück.

Irrelevant. Der §32a greift trotzdem.

Vielleicht kannte er sich mit den Gesetzen nicht aus? Vielleicht wusste er gar nicht dass er klagen kann?

Spielt alles keine Rolle, er hat das recht zu klagen, und er wird sicherlich auch was bekommen. Wie gesagt, ganz sicher nicht die 60 Millionen Zloty, die Forderung ist natürlich Lächerlich. Aber eine Million Euro wäre da durchaus möglich, plus eine Beteiligung an weiteren Gewinnen durch die Witcher Spiele, auch zukünftige, falls noch was erscheinen sollte.

Wichtig ist hierbei wie viel CD Projekt mit der Witcher Reihe verdient hat, und welchen Einfluss die Reihe auf die Wertsteigerung des Unternehmens hatte, das werden dann wohl die Gerichte klären und entscheiden was angemessen ist.
 
Ähnliche Paragraphen gibt es sowohl in Polen, als auch in anderen Ländern. Sie sollen die Künstler vor Ausbeutung schützen. Das bedeutet nicht dass jeder Künstler auch klagen kann, wie gesagt, es geht nur wenn die erste Bezahlung im Vergleich zum späterem Gewinn des Unternehmens lächerlich niedrig war, was ja in diesem Fall zutrifft, das kann ja wohl keiner abstreiten.
... ich wollte damit lediglich anmerken, dass das deutsche Recht eben nur in Deutschland greift & dein Beispiel mit dem Film eben nicht pauschal 'umlegbar' ist.

Selbst wenn es im polnischem Recht diese Paragraphen geben sollte, bedeutet das im Umkehrschluss nicht, dass die poln. Gerichte auch so argumentieren. Nicht mehr, nicht weniger hab ich zum Ausdruck bringen wollen.

Irrelevant. Der §32a greift trotzdem.
In Deutschland, siehe oben.

Vielleicht kannte er sich mit den Gesetzen nicht aus? Vielleicht wusste er gar nicht dass er klagen kann?
... in Deutschland haben wir aber auch das Grundprinzip der Vertragsfreiheit. Schließen zwei Kaufleute einen Vertrag ab, ist dieser bindend und kann nur mit hohem Aufwand aufgelöst bzw. verändert werden. Nicht verwechseln mit Unternehmen <> Privatleuten. Da funktioniert das natürlich nicht.

Spielt alles keine Rolle, er hat das recht zu klagen, und er wird sicherlich auch was bekommen. Wie gesagt, ganz sicher nicht die 60 Millionen Zloty, die Forderung ist natürlich Lächerlich. Aber eine Million Euro wäre da durchaus möglich, plus eine Beteiligung an weiteren Gewinnen durch die Witcher Spiele, auch zukünftige, falls noch was erscheinen sollte.
... natürlich hat er das Recht zu klagen, das habe ich ihm ja garnicht abstreiten wollen und 8.400 EUR empfinde ich auch als zu wenig. Ich find nur den Zeitpunkt merkwürdig und aus dem Grund stellt sich mir die Frage nach der ursprünglichen Vertragsgestaltung. Sap. ist ja nun kein Unbekannter, sondern durchaus als streitlustig und nicht ganz einfach bekannt, d.h. ich würde schon behaupten, dass Sap. in der Lage ist, seine Vorstellungen zu kommunizieren & das nicht erst seit drei Jahren.

Ergänzend hierzu hat er doch selbst behauptet, dass er nicht an den Erfolg der Spiele geglaubt bzw. damit gerechnet hat und aus dem Grund so wenig verlangt hat.

Alles in allem bleibt ein gewisses Geschmäckle & macht den Autor nicht unbedingt sympathischer. ;)
 
Selbst wenn es im polnischem Recht diese Paragraphen geben sollte, bedeutet das im Umkehrschluss nicht, dass die poln. Gerichte auch so argumentieren. Nicht mehr, nicht weniger hab ich zum Ausdruck bringen wollen.


Art. 44. Roszczenie o podwyższenie wynagrodzenia autorskiego

W razie rażącej dysproporcji między wynagrodzeniem twórcy a korzyściami nabywcy autorskich praw majątkowych lub licencjobiorcy, twórca może żądać stosownego podwyższenia wynagrodzenia przez sąd.

Ich übersetze es mal für alle,

Im falle eines frappierenden Unterschiedes zwischen der Bezahlung für die Lizenzen des Künstlers, und den Gewinnen des Unternehmens, kann der Künstler eine angemessene Erhöhung des ursprünglichen Preises verlangen.

Also, rechtlich alles in Ordnung.

8.400 EUR empfinde ich auch als zu wenig.

Genau darum geht es.

Ergänzend hierzu hat er doch selbst behauptet, dass er nicht an den Erfolg der Spiele geglaubt bzw. damit gerechnet hat und aus dem Grund so wenig verlangt hat.

Wie schon oben erklärt, für die Klage völlig irrelevant.

Hier zählt nur eines, wie viel er bekommen hat, und wie viel CD Projekt damit verdient hat. Hat er im Verhältnis zum Gewinn zu wenig bekommen, und damit meine ich nicht ein bisschen zu wenig, sondern lächerlich wenig, was ja zutrifft, steht ihm eine Anpassung zu.

Alles in allem bleibt ein gewisses Geschmäckle & macht den Autor nicht unbedingt sympathischer.

Muss es auch nicht. Es ist sein gutes Recht.

Das erwähnt ihr doch immer wieder, auch Verbrecher haben rechte die man achten und respektieren soll. ;)

In diesem Fall ist der Sapkowski nicht mal ein Verbrecher, er mag zwar ein arrogantes Ar..... sein, trotzdem hat er in diesem Fall recht, und auch die Gesetze auf seine Seite.
 
[...]
Ich übersetze es mal für alle,
Im falle eines frappierenden Unterschiedes zwischen der Bezahlung für die Lizenzen des Künstlers, und den Gewinnen des Unternehmens, kann der Künstler eine angemessene Erhöhung des ursprünglichen Preises verlangen.
Also, rechtlich alles in Ordnung.
Danke für die Übersetzung ... aber stellt sich nicht die Frage ob The Witcher 1-3 + AddOns nicht auch gute bzw. sehr gute Spiele gewesen wären ohne diese Lizenz?

Klar, bei einem Musiker der ein Lied schreibt, den Titel komponiert, sprich ein fix und fertiges Produkt abliefert, da würde ich dieser Argumentation ohne weiteres folgen. No brainer.

Aber bei einem Spiel geht es ja noch um viel mehr, vor allem ist ja auch die Geschichte nicht von Sap., oder? Die Frage, auch vor Gericht, müsste sein, ob das Spiel auch ohne Lizenz ein gutes und vor allem interessantes Spiel gewesen wäre. ;)

Wie schon oben erklärt, für die Klage völlig irrelevant.
Eigentlich nicht, aber ggf. ist hier der Künstlerparagraph die Ausnahme. Ansonsten sind Verträge unter Kaufleuten bindend und vor allem frei gestaltbar.

Muss es auch nicht. Es ist sein gutes Recht.
... und ich meinte, das Recht steht und vor allem soll ihm zustehen.

Das erwähnt ihr doch immer wieder, auch Verbrecher haben rechte die man achten und respektieren soll. ;)
Wer ist denn ihr? :O

In diesem Fall ist der Sapkowski nicht mal ein Verbrecher, er mag zwar ein arrogantes Ar..... sein, trotzdem hat er in diesem Fall recht, und auch die Gesetze auf seine Seite.
... also arrogant? Keine Ahnung, ich hab nur an div. Stellen gelesen das er ein Kotzbrocken sein soll, was aber, wie du richtigerweise schriebst, kein Grund sein soll ihm das Recht zu nehmen das einzufordern.

Trotzdem darf man doch die Frage nach dem Zeitpunkt und der Beweggründe stellen ... vllt. ist ihm ja auch einfach nur das Geld ausgegangen? :O
 
ich sag mal so: eigentlich hätte cd projekt das ganze längst elegant unter der hand regeln können oder wohl eher müssen, ganz ohne juristische scherereien, in form eines art gentlemen agreement. bei spieleverkäufen im zweistelligen millionenbereich muss man sich dort doch selbst ein wenig schäbig vorkommen, angesichts von lizenzzahlungen in höhe von lediglich ein paar tausend euro.
 
ich sag mal so: eigentlich hätte cd projekt das ganze längst elegant unter der hand regeln können oder wohl eher müssen, ganz ohne juristische scherereien, in form eines art gentlemen agreement. bei spieleverkäufen im zweistelligen millionenbereich muss man sich dort doch selbst ein wenig schäbig vorkommen, angesichts von lizenzzahlungen in höhe von lediglich ein paar tausend euro.
... interessant ist doch aber auch der Gewinn, der generiert wurde. Wahrscheinlich dachten auch alle bei Telltale Games, dass diese im Geld schwimmen wg. der Verkäufe ihrer Spiele. :B ;)

BWL 1. Semester: viele Verkäufe != viel Gewinn.

Aber, wer weiß, vllt. wollte CDPR ja die ganze Sache so regeln und Sap. ist der Meinung, dass nur vor Gericht der Zloty rollt. ¯\_(ツ)_/¯
 
Danke für die Übersetzung ... aber stellt sich nicht die Frage ob The Witcher 1-3 + AddOns nicht auch gute bzw. sehr gute Spiele gewesen wären ohne diese Lizenz?

Nun ja, ohne diese Lizenzen hätte es gar keine Witcher spiele gegeben.

Aber bei einem Spiel geht es ja noch um viel mehr, vor allem ist ja auch die Geschichte nicht von Sap., oder?

Richtig, die Geschichte ist nicht vom Sap.

Die Frage, auch vor Gericht, müsste sein, ob das Spiel auch ohne Lizenz ein gutes und vor allem interessantes Spiel gewesen wäre.

Siehe oben. Hätte Sap die Lizenz nicht verkauft, gäbe es gar keine Witcher spiele. Die Frage ob sie gut oder Interessant wären stellt sich gar nicht.

Eigentlich nicht, aber ggf. ist hier der Künstlerparagraph die Ausnahme. Ansonsten sind Verträge unter Kaufleuten bindend und vor allem frei gestaltbar.

Richtig, diese Paragraphen sind eine Ausnahme.

Trotzdem darf man doch die Frage nach dem Zeitpunkt und der Beweggründe stellen ... vllt. ist ihm ja auch einfach nur das Geld ausgegangen?

Wie gesagt, vielleicht kannte er sich mit den Gesetzen nicht aus? Vielleicht war der Unterschied zwischen der Bezahlung und dem Gewinn von CD Projekt damals noch nicht eindeutig genug? Vielleicht wurde er jetzt erst von einem Anwalt darauf hingewiesen dass er gute Chancen hat?
Oder vielleicht ist er pleite weil er sein ganzes Geld für Blackjack und Nutten ausgegeben hat?

Keine Ahnung. Wie gesagt, ist auch völlig egal. Wichtig ist lediglich der unterschied zwischen dem Geld welches er für die Lizenzen bekommen hat, und dem Gewinn des Unternehmens. Je größer der Unterschied, desto größer seine Chancen vor Gericht.
 
Nun ja, ohne diese Lizenzen hätte es gar keine Witcher spiele gegeben.
Kann sein, muss aber nicht. ;)

Oder vielleicht ist er pleite weil er sein ganzes Geld für Blackjack und Nutten ausgegeben hat?
... was ihn wiederum sympathisch machen würde! :X :top:

Keine Ahnung. Wie gesagt, ist auch völlig egal. Wichtig ist lediglich der unterschied zwischen dem Geld welches er für die Lizenzen bekommen hat, und dem Gewinn des Unternehmens. Je größer der Unterschied, desto größer seine Chancen vor Gericht.
Ich bin gespannt, vor allem würde mich mal wirklich interessieren, wieviel Gewinn CDPR mit den Witcher-Spielen so gemacht hat. =)
 
... interessant ist doch aber auch der Gewinn, der generiert wurde. Wahrscheinlich dachten auch alle bei Telltale Games, dass diese im Geld schwimmen wg. der Verkäufe ihrer Spiele. :B ;)

BWL 1. Semester: viele Verkäufe != viel Gewinn.

ja, mister klugscheißer: schau dir nur mal den börsenkurs von cdpr (+ 650% binnen 3 jahren) an, und du wirst mir vermutlich darin zustimmen (müssen), dass bei den verkäufen auch was rumgekommen ist. :B
 
Zuletzt bearbeitet:
Andere Frage..... würde denn nicht jeder stets versuchen das Beste rauszuholen? Ich kanns ihn nicht übel nehmen, schließlich hat er ja auch nix davon die Klappe zu halten, muss sich evtl. sogar noch gefallen lassen wie blöd er sei da nichts zu unternehmen.

Jo allerdings ist das nichts neues, er versucht es immer wieder und das nervt so langsam.

Das hier war vor einem Jahr...
http://www.pcgames.de/The-Witcher-3...eleidigt-The-Witcher-Autor-Sapkowski-1226025/

Man muss es auch irgendwann mal gut sein lassen.
 
Danke für die Übersetzung ... aber stellt sich nicht die Frage ob The Witcher 1-3 + AddOns nicht auch gute bzw. sehr gute Spiele gewesen wären ohne diese Lizenz?

Klar, bei einem Musiker der ein Lied schreibt, den Titel komponiert, sprich ein fix und fertiges Produkt abliefert, da würde ich dieser Argumentation ohne weiteres folgen. No brainer.

Aber bei einem Spiel geht es ja noch um viel mehr, vor allem ist ja auch die Geschichte nicht von Sap., oder? Die Frage, auch vor Gericht, müsste sein, ob das Spiel auch ohne Lizenz ein gutes und vor allem interessantes Spiel gewesen wäre. ;)


Eigentlich nicht, aber ggf. ist hier der Künstlerparagraph die Ausnahme. Ansonsten sind Verträge unter Kaufleuten bindend und vor allem frei gestaltbar.


... und ich meinte, das Recht steht und vor allem soll ihm zustehen.


Wer ist denn ihr? :O


... also arrogant? Keine Ahnung, ich hab nur an div. Stellen gelesen das er ein Kotzbrocken sein soll, was aber, wie du richtigerweise schriebst, kein Grund sein soll ihm das Recht zu nehmen das einzufordern.

Trotzdem darf man doch die Frage nach dem Zeitpunkt und der Beweggründe stellen ... vllt. ist ihm ja auch einfach nur das Geld ausgegangen? :O

Genauso sehe ich's auch.

Es ist doch irgentwie Lustig das manche es wirklich für angebracht halten das der Witcher Autor mehr Kohle verdient hätte.

Ich bin da bei einem ganz klaren NEIN!
Ich denke die rund 8400 Euro die er damals für die Lizenz verlangt hat war genau das was die Marke Witcher damals wert war und die umgerechnet 8400 Euro waren auch für die Verhältnisse in dem Land eine ordentliche Summe für eine Lizenz die gerade mal so lala im Land bekannt war (international war gar kein Thema).
Das ist kein Herr der Ringe oder Harry Potter wo die Lizenz deutlich mehr Wert ist.
Das die Marke Witcher mittlerweile seit dem so gewachsen ist, ist nicht dem Autor zum verdanken, sondern CDProjectRED die viel Geld in Witcher investiert haben und es so erfolgreich gemacht haben.
Jetzt noch zusätzlich dafür Geld zu verlangen Seitens des Autors das CDProjectRED die Marke Witcher sehr erfolgreich gefördert und aufgebaut hat ist eine bodenlose Frechheit.

Zudem sollte man sich doch mal hinterfragen warum der Mann an die Öffentlichkeit damit ist. Weil er rechtlich wie es scheint keine große Chance hat. Denn wenn ich mich mit zb meiner Firma betrogen fühle, würde ich das Gespräch mit meinem Anwalt aufsuchen ob da was geht und wenn ja sich der finanzielle Aufwand dafür mit einer Klage lohnt.

Das ganze Thema ist so als würde ich einen rostigen alten 356 Porsche für 5000 Euro kaufen, ihn herrichten für 40000 Euro und ihn mit 120000 Euro verkaufen und als der Vorbesitzer merkt wieviel Kohle ich damit gemacht hab, will er nachtragend noch Geld dafür - unabhängig davon das ich nach dem Kauf weitere Kosten und Zeitaufwand getragen hab wärend er sich Hintern platt gesessen hat.

Ähnliche Paragraphen gibt es sowohl in Polen, als auch in anderen Ländern. Sie sollen die Künstler vor Ausbeutung schützen. Das bedeutet nicht dass jeder Künstler auch klagen kann, wie gesagt, es geht nur wenn die erste Bezahlung im Vergleich zum späterem Gewinn des Unternehmens lächerlich niedrig war, was ja in diesem Fall zutrifft, das kann ja wohl keiner abstreiten.

Würde Stimmen wenn CDprojectRED die Rechte für die Bücher günstig gekauft und ohne weiteres teuer weiterverkauft hätte.
Ist aber nicht so, CDprojectRED hat sich eine Lizens gekauft das sie Witcher als Spiel vermarkten können.
Sie haben was neues in dieser Marke erschaffen und gefördert. Von Ausbeutung kann einfach nicht die Rede sein.
Wie gesagt wo das ganze gekauft worden ist war Witcher nicht mehr Wert als diese 8400€ und ohne CDprojectRED wäre es auch so geblieben.

Der Autor sollte froh sein den nur dadurch konnte er mit seinen Büchern überhaupt internationale Beachtung finden. Wer hier wem was schuldet ist für mich klar: der Autor der Firma CDprojectRED! Nämlich ein fettes Danke für die kostenlose Werbung für seine Bücher.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das ganze Thema ist so als würde ich einen rostigen alten 356 Porsche für 5000 Euro kaufen, ihn herrichten für 40000 Euro und ihn mit 120000 Euro verkaufen und als der Vorbesitzer merkt wieviel Kohle ich damit gemacht hab, will er nachtragend noch Geld dafür - unabhängig davon das ich nach dem Kauf weitere Kosten und Zeitaufwand getragen hab wärend er sich Hintern platt gesessen hat.

Nicht nur das..... dieser aufgemotzte Porsche hat weltweit für so viel Aufmerksamkeit gesorgt, dass die Leute auch beim alten Besitzer noch etliche von den rostigen 356ern gekauft haben. Die hatte der ja eh noch herumstehen und sich so mal eben gleich noch ne goldene Nase mit verdient.
Jetzt ist die Metapher komplett ;)

Also ich bin gespannt was dabei her umkommt und sehe die rechtliche Lage nicht ganz so eindeutig. Bzw. ich hoffe es zumindest, da wie bereits ausgeführt hier nicht einfach ein fertiges Werk wie eine Film oder ein Musikstück genommen wurde und verkauft/vermarktet.
Hier wurde eine initiale Idee verwendet und in Eigenleistung daraus völlig neue "Produkte" erschaffen und im Prinzip die Marke überhaupt erst aufgebaut.
 
Klingt für mich alles eher nach: „ich hatte damals keine Ahnung und will nun mehr Geld, da die Spiele doch mehr Erfolg haben als ich damals dachte„.

Was der gute Mann irgendwo vergisst und auch nie erwähnt ist die Tatsache, das die meisten Leute, wohl auch erst durch die Witcher Spiele auf seine Bücher aufmerksam geworden sind und diese dann erst gekauft haben.

Ich kannte vor den Spielen die Bücher bzw. den Autor überhaupt nicht und hätte mir wohl auch nie ein Buch von ihm gekauft.
Ich will auch gar nicht Wissen, wie hoch sein Gewinn durch den zusätzlichen verkauf der Bücher war.
Aber Fakt ist irgendwo, das ihn solche Aktionen und das ist ja nicht die Erste in dieser Richtung unglaublich unsympathisch machen und es sich ganz klar Auskristallisiert, das er den Hals irgendwo nicht voll bekommt.

Sicherlich hat er aus heutiger Sicht damals einen schlechten Deal abgeschlossen, aber genaue kann man argumentieren, wenn man das Endergebnis schon vorher kennt, wäre mittlerweile jeder Lotto Millionär.

Daher sollte er auch mehr dankbar sein, das aus seinen ansonsten sehr unbekannten Werken solch ein Franchise geschaffen wurde, wodurch er ja auch gut mit verdient, nicht zuletzt wohl auch durch seine Bücher und die kommende Netflix Serie.
 
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