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Call of Duty: Ghosts im Test: Tolles Spiel für CoD-Fans - Was taugt die Next-Gen-Technik?

Ich erwarte nur eine nachvollziehbare Bewertung. Wenn aber Batman nach 1 Spiel Stillstand schon einen Rüffel abbekommt, COD aber seit geschlagenen 5-6 Jahren das gleiche abliefert, dazu aber kein Ton fällt, auch nichts zur lächerlichen Spieldauer von 4 h dann weiß ichs auch nicht. Klar sind Batman und COD nicht vergleichbar. Trotzdem sollte man transparente Wertungskriterien bei beiden anwenden. Und nicht je nach Lust und Laune bei Spiel a) wegen Stillstand abwerten und das bei Spiel b) nicht machen. Erst recht nicht, wenn Spiel a) beim 1. Stillstand eine Abwertung bekommt, Spiel b) das aber ungestraft zum 6. mal machen kann.

Wertungskriterien = objektiv?

Wie ich schon an anderer Stelle häufig gesagt habe, halte ich das für reine Illusion. Eine Spielekritik ist immer subjektiv und hängt von vielen Faktoren ab. Spiele werden nicht anhand eines "Wertungskataloges" mechanisch bearbeitet (oder sollten es auch nicht), sondern drücken den Spielspaß aus, den der Tester beim Zocken hatte. Vielleicht hat sich Tester A in Batman einfach gelangweilt? Und Tester B bei CoD nicht? Warum geht ihr denn davon aus, dass alle Spieler beim Zocken das absolut Gleiche emfpinden?

Ich sags noch mal: der Test zu Batman hat mit dem Test zu CoD NICHTS zu tun. Punkt.


Eidt: Die 4h Spielzeit fallen bei einem MP-Spiel eben nicht so ins Gewicht bei einer gemeinsamen Wertung fürs ganze Spiel. Der SP ist bei einem Spiel wie CoD nur eine Dreingabe, ein Modus. Anders sähe das wahrscheinlich bei einem Spiel aus, bei dem der MP nur Dreingabe ist (z.B. Tomb Raider, Max Payne 3 usw)... ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Sorry aber das kann ich gar nicht nachvolziehen. Ein Batman Arkham Origins straft man ab weil es schon wieder das gleiche Spiel ist und nichts neues bietet. Ein Call of Duty Ghosts nicht.
Und ihr werft jetzt also Single Player und multiplayer bewertungen zusammen oder wie darf ich das verstehen? Im heft ist es doch auch so das single player wertung drunter steht und entweder der multiPlayer dann noch extra bewertet wird oder eben in dem faktenkasten abgehandelt wird.
Und bei cOd ist das plötzlich nicht mehr der Fall? warum? damit eine 90 drunterstehen kann?
Es ist für den Leser absolut nicht nachvolzieehbar, dass single player und multiplayer hier zu einer Wertung vermischt werden.
Für mich heißt die Wertung das CoD super ist, ein klasse Spiel! Und das obwohl es alles wieder genauso ist wie bei den Vorgängern. Aber waum bekommt dann batman Arkham Origins eine viel schlechtere wertung als die Vorgänger? kapiere ich absolut nicht.
1. SP und MP sind zwei Hauptbestandteile eines Spiels. Also ist es auch völlig legitim, die Wertungen für SP und MP zu einer Wertung zusammenzurechnen. Macht man ja in der Schule ähnlich, obwohl Thema X auf den ersten Blick nicht zu Thema Y gehört, obwohl es zu beiden Themen eine gewertete Klassenarbeit gab. ^^ Die Bewertungen werden dann aber zusammengezogen und der Durchschnitt wird berechnet, woraus dann die Endnote resultiert. Hier ist es nicht anders, denke ich.

2. Wird ein Spiel wirklich schlechter, wenn die Serie Abnutzungserscheinungen trägt?
Wir konstruieren mal eine Situation: Nehmen wir mal an, eine neue Serie wird gestartet. Der erste Teil bekommt bombastische Bewertungen, weit oberhalb der 90er-Marke, sowohl von Seiten der Presse, als auch von Seiten der Spieler. Das Spiel ist sogesehen "perfekt", sowohl in Sachen Gameplay, Grafik, Technik, Story usw. Der zweite Teil ist gameplaytechnisch absolut identisch. Es hat sich weder etwas verbessert, verschlechter oder verändert, bis auf storytechnische Details. Auch der Multiplayer ist, bis auf neue Maps, gleich geblieben. Es ist also ein ebenso gutes Spiel wie sein Vorgänger, hat sich aber nirgends verbessert oder verändert. Aber auch nicht verschlechtert.
Ist denn das Spiel trotzdem schlechter, nur weil der Nachfolger auf den Vorgänger aufbaut, sich nichts verändert hat und somit eigentlich ebenso gut ist? Ich glaube nicht. Der Nachfolger ist ja immerhin genauso gut, wie der Vorgänger.

Soll heißen: Ein Spiel, das im Vergleich zum Vorgänger, nichts "neu" macht oder keine Veränderungen aufweist, sollte nicht abgestraft werden. Egal, um welches Spiel es sich handelt. Ein Spiel darf gern an bewährtem festhalten. Wichtig ist nur, dass das Spiel funktioniert und motiviert. Und würde CoD das nicht tun, würde es sich nicht wie geschnitten Brot verkaufen. Es ist nunmal Fastfood und was anderes will es nicht sein und wird es auch nie sein. Da kann man noch so sehr schreien, wie "innovationslos" die Serie ist. Wenn es seine Sache gut macht, dann verdient es auch eine entsprechende Bewertung.

Dass Abnutzungserscheinungen auftreten und man die als negativ empfindet, ist völlig verständlich und völlig legitim. Ich empfinde ja genauso. Aber letztendlich wird das Spiel dadurch ja nicht per se schlechter.

Obgleich ich persönlich jedem CoD keine 90er-Wertung verpasst hätte.
 
Zuletzt bearbeitet:
90% für ein Spiel, welches nicht Mal das Niveau des Vorgängers erreicht.
Schaut euch die Youtube Review von TotalBiscuit an, dann bekommt ihr eine ehrliche Zusammenfassung.

Mein Gott PCG ...
 
2. Wird ein Spiel wirklich schlechter, wenn die Serie Abnutzungserscheinungen trägt?
Wir konstruieren mal eine Situation: Nehmen wir mal an, eine neue Serie wird gestartet. Der erste Teil bekommt bombastische Bewertungen, weit oberhalb der 90er-Marke, sowohl von Seiten der Presse, als auch von Seiten der Spieler. Das Spiel ist sogesehen "perfekt", sowohl in Sachen Gameplay, Grafik, Technik, Story usw. Der zweite Teil ist gameplaytechnisch absolut identisch. Es hat sich weder etwas verbessert, verschlechter oder verändert, bis auf storytechnische Details. Auch der Multiplayer ist, bis auf neue Maps, gleich geblieben. Es ist also ein ebenso gutes Spiel wie sein Vorgänger, hat sich aber nirgends verbessert oder verändert. Aber auch nicht verschlechtert.
Ist denn das Spiel trotzdem schlechter, nur weil der Nachfolger auf den Vorgänger aufbaut, sich nichts verändert hat und somit eigentlich ebenso gut ist? Ich glaube nicht. Der Nachfolger ist ja immerhin genauso gut, wie der Vorgänger.

Soll heißen: Ein Spiel, das im Vergleich zum Vorgänger, nichts "neu" macht oder keine Veränderungen aufweist, sollte nicht abgestraft werden. Egal, um welches Spiel es sich handelt. Ein Spiel darf gern an bewährtem festhalten. Wichtig ist nur, dass das Spiel funktioniert und motiviert. Und würde CoD das nicht tun, würde es sich nicht wie geschnitten Brot verkaufen. Es ist nunmal Fastfood und was anderes will es nicht sein und wird es auch nie sein. Da kann man noch so sehr schreien, wie "innovationslos" die Serie ist. Wenn es seine Sache gut macht, dann verdient es auch eine entsprechende Bewertung.

Absolut! Deswegen stören mich die CoD-Wertungen im Prinzip auch nicht. Aber wieso wird das bei Arkham Origins direkt beim ersten Mal, wo das passiert so hart bestraft (allgemein, nicht nur direkter Bezug zur PCG) und bei CoD in den seltensten Fällen nicht?

Vielleicht hat der Tester sich gelangweilt, wie LordCrash sagt. Mag sein. Hab aber keinen Test gelesen, wo das gesagt wurde im Falle von Batman. Da hieß es immer nur "Joa, ist halt das Gleiche n bissl größer". Die Inhalte wurden ja grundsätzlich weniger kritisiert. Manche fanden die Story nicht so toll wie die von Arkham City und so. Das ist ja auch Okay. Aber die dicksten Punktabzüge gab es bei Batman in der Regel, weil es zu ähnlich wie Arkham City war.

Und hier? Wenn man Spaß mit CoD hat und das Ding immer noch zeitgemäß gut ist, kann man von mir aus 90% geben, auch wenn es ein kaum weiter entwickeltes Spiel ist. Aber dann sollte man das bei allen mit einbeziehen.

Natürlich empfindet jeder Redakteur hier und da etwas anders. Aber wir sind hier nicht auf SaschaLohmüller.de oder FelixSchütz.de! Wir sind auf PCGames.de oder irgendwelchen anderen Magazinen. Da sollte man sich schon einigen ob genau so ein Punkt, in wie weit man die Weiterentwicklung im Gegenzug zum Vorgänger mit in die Wertung einbezieht, einig sein. Und das gilt für andere Magazine genau so, am Beispiel von Batman bei anderen Magazinen noch mehr.
 
90% für ein Spiel, welches nicht Mal das Niveau des Vorgängers erreicht.
Schaut euch die Youtube Review von TotalBiscuit an, dann bekommt ihr eine ehrliche Zusammenfassung.

Mein Gott PCG ...
Warum ist die Meinung von TotalBiscuit ehrlicher als die vom Sascha? Etwa nur, weil er mit deiner eigenen Meinung konform geht, dass CoD Ghosts nicht so der Brüller ist? Ist es so schwierig zu verstehen, dass ander Leute Spaß an etwas haben, dass dir nicht gefällt? ;-)
 
Ich bin ebenfalls etwas verwirt über die Bewertung, leider sehe ich hier das sich nicht wirklich mit dem MP auseinandergesetzt wurde.

Vielleicht fällt es nur mir auf aber warum:

- fehlen Pingbars oder eine Pinganzeige (in welchem MP-Game fehlen die bitte ???)
- fehlen die Möglichkeit den Sound anzupassen (Musik, SFX, Sprache, etc.)
- fehlen Spielmodis die es seit CoD 1 gibt (SnD, CtF)
- fehlt der Kinomodus
- fehlt die Möglichkeit Embleme zu erstellen
- fehlt die FoV Einstellung (auch wenns nur für den PC interessant zu sein scheint, sry)
- (Server, wurde glaube ich nie wirklich bestätigt)

- muss ich im Singleplayer Tasten belegen weil sie nicht belegt sind

bitte nicht als Flamethreat missverstehen, ich bin einfach traurig über die Qualität einer geliebten Marke
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich bin ebenfalls etwas verwirt über die Bewertung, leider sehe ich hier das sich nicht wirklich mit dem MP auseinandergesetzt wurde.

Vielleicht fällt es nur mir auf aber warum:

- fehlen Pingbars oder eine Pinganzeige (in welchem MP-Game fehlen die bitte ???)
- fehlen die Möglichkeit den Sound anzupassen (Musik, SFX, Sprache, etc.)
- fehlen Spielmodis die es seit CoD 1 gibt (SnD, CtF)
- fehlt der Kinomodus
- fehlt die Möglichkeit Embleme zu erstellen
- fehlt die FoV Einstellung
- (Server, wurde glaube ich nie wirklich bestätigt)

- muss ich im Singleplayer Tasten belegen weil sie nicht belegt sind

bitte nicht als Flamethreat missverstehen, ich bin einfach traurig über die Qualität einer geliebten Marke

Keine Angst, wenn ich sowas als Flame verstehen würde, dürfte ich hier nix posten ;)
Du hast natürlich Recht mit vielen Dingen, es fehlt so einiges an technischen Einstellungsmöglichkeiten in der PC-Version, was Sound, FoV, Pinganzeige etc angeht. Gerade FoV auf 65 gelockt ist ein Witz. Das sind allerdings fast noch die kleinsten Probleme bei all den Lags und Bugs, die mir heute untergekommen sind. Das mit den Tasten im Singleplayer hatte ich allerdings nicht, seltsam.
Zu den Modi: Ich hab nicht extra alle aufgezählt, zumal ja auch einige neue Modi hinzugekommen sind. SnD ist allerdings nicht gestrichen, sondern wurde in der öffentlichen Liste um DogTags wie in Kill Confirmed angereichert und heißt nun Search and Rescue. In privaten Matches gibt's SnD nach wie vor, zusätzlich zu SnR.
 
Das ist Richtig, SnR ist neu und möchte auch präsentiert werden. Leider mag ich diesen Modus nicht besonders da meine Freunde und ich fast immer SnD gespielt haben seit MW2. Und dort heißt nun mal Tod bleibt tot. Wir sind warscheinlich nur ein kleiner Teil der Community und deshalb trifft es uns gemeinsam so stark.

Vielen Dank für deine nette Antwort
 
Absolut! Deswegen stören mich die CoD-Wertungen im Prinzip auch nicht. Aber wieso wird das bei Arkham Origins direkt beim ersten Mal, wo das passiert so hart bestraft (allgemein, nicht nur direkter Bezug zur PCG) und bei CoD in den seltensten Fällen nicht?

Vielleicht hat der Tester sich gelangweilt, wie LordCrash sagt. Mag sein. Hab aber keinen Test gelesen, wo das gesagt wurde im Falle von Batman. Da hieß es immer nur "Joa, ist halt das Gleiche n bissl größer". Die Inhalte wurden ja grundsätzlich weniger kritisiert. Manche fanden die Story nicht so toll wie die von Arkham City und so. Das ist ja auch Okay. Aber die dicksten Punktabzüge gab es bei Batman in der Regel, weil es zu ähnlich wie Arkham City war.

Und hier? Wenn man Spaß mit CoD hat und das Ding immer noch zeitgemäß gut ist, kann man von mir aus 90% geben, auch wenn es ein kaum weiter entwickeltes Spiel ist. Aber dann sollte man das bei allen mit einbeziehen.

Natürlich empfindet jeder Redakteur hier und da etwas anders. Aber wir sind hier nicht auf SaschaLohmüller.de oder FelixSchütz.de! Wir sind auf PCGames.de oder irgendwelchen anderen Magazinen. Da sollte man sich schon einigen ob genau so ein Punkt, in wie weit man die Weiterentwicklung im Gegenzug zum Vorgänger mit in die Wertung einbezieht, einig sein. Und das gilt für andere Magazine genau so, am Beispiel von Batman bei anderen Magazinen noch mehr.

Ich war auch lange der Ansicht, dass die PC Games "einheitlich" werten müsse. Aber nachdem ich mich mal intensiv mit Spielekritiken befasst habe, wurde mir klar, dass dieser "einheitliche Kriterienkatalog" reine Illusion ist. Die Punktenote unter dem Test ist KEINE objektive Wertung, sondern - und da ist die PCG Bezeichnung sogar sehr eindeutig - eine "Spielspaßwertung". Nun sag mir mal: wie definierst du objektiv "Spaß"? Richtig, es ist unmöglich, da zwei unterschiedliche Personen eine Situation völlig unteschiedlich bewerten können. Eine Spielekritik (ich sage mit Absicht mal nicht "Test" dazu) ist ein subjektives Werk durch und durch. Natürlich kann man scheinbar objektive Dinge ansprechen wie "sieht die Grafik gut aus?" oder "ist die Steuerung gelungen?" oder "ist die Story gut?". Aber selbst dabei handelt es sich um subjektive Eindrücke des Kritikers/Testers. Eine Spielekritik ist ein Produkt einer Erfahrung einer bestimmten Person zu genau einem bestimmten Zeitpunkt, die von vielen Einflussfaktoren bestimmt wird: Erwartungen des Testers, Werte des Testers, Gefühlslage des Testers, Humor des Testers, Fertigkeiten des Testers, Anspruch des Testers, Kenntnisse des Testers, genereller Geschmack des Testers usw usw usw und das alles spezifisch zu genau dem Zeitpunkt des Tests. Der Tester hat überdies hinaus gar keine Möglichkeit, seine eigene Perspektive zu verlassen. Und genau in dem Moment, wenn er das versuchen würde, würde er "unehrlich" werden. Die ehrlichsten Tests sind nun mal die ganz subjektiven von Sascha Lohmüller oder Felix Schütz, ganz egal, ob sie nun auf PC Games veröffentlicht werden oder nicht. Es ist ihr Job, eine ehrliche Einschätzung ihres Spielspaßes zu geben. Vielleicht hätte Felix CoD Ghosts eine 70% Wertung gegeben und Sascha Batman Arkham Origins eine 95% Wertung? Welchen Unterschied hätte das gemacht? Dafür gibt es doch unzählige andere Seiten mit Tests und Kritiken. Aus diesem Sammelsurium an Tests kann man doch relativ leicht identifizieren, ob einem das Spiel gefallen könnte oder nicht. Oder gefällt dir Batman jetzt weniger, weil Felix es mit 84% bewertet hat und CoD mehr, weil Sascha es mit 90% bewertet hat? Scheinbar haben diese Tests deine Kaufentscheidung bzw. deine Meinung in keinster Weise beeinflusst, oder nicht? Warum kritisiert du sie dann dafür, dass sie dir eine andere Einschätzung geben.
Meiner Erfahrung nach hat die meiste Kritik an Tests damit zu tun, dass der jeweilige Tester nicht dieselbe Meinung hat wie man selbst und dass er ein Spiel, das wir persönlich gut finden, nicht genug würdigt, oder dass er ein Spiel, dass wir persönlich mangelhaft findet, über die Maßen preist (ich bin selbt schon oft genug in diese Falle getappt). Aber damit geben wir doch nur zum Ausdruck, dass wir gegen andere Meinungen und gegen Vielfalt sind. Es ist nichts anderes als ein Ausdruck von Intoleranz und Engstirnigkeit. Vielmehr sollten wir über alles froh sein, dass Spiele unterschiedlich bewertet werden und es abweichende Meinungen gibt (im Gegensatz zum unsäglichen Vorwurft, dass eine Wertung x% vom Metacritic-Wert abweicht und daher zu verurteilen ist.....). Vielleicht sollten wir uns davon lösen, zu glauben, dass uns Tester davon überzeugen wollen, ein Spiel zu mögen oder zu kaufen, denn das ist falsch. Tester arbeiten nicht für die Spieleentwickler, sondern für uns als Kunden, indem sie ihre ehrliche Meinung zu ihrer spezifischen Spieleerfahrung abgeben. Es können Kleinigkeiten sein, die diese Spielerfahrungen trüben oder einzigartig machen. Manchmal ruiniert ein einzelnes Spielelement schon ein Großteil des Spielspaßes, manchmal widrige Umstände. Das ist menschlich und normal. Manchmal aber reißen auch manche einzigartige Moment den Spielspaß steil nach oben. Auch das ist menschlich und normal. Wir sollten aufhören, Tests ständig mit unserer eigenen, vorgefertigten Meinung abzugleichen und alles zu verurteilen, was sich nicht damit deckt bzw. nach Gründen zu suchen, warum der mit der anderen Meinung "falsch" liegen könnte. Vielmehr sollten wir andere Meinungen begrüßen und unsere eigene hinterfragen. Wir müssen andere Meinungen weder übernehmen, noch müssen wir sie unterstützen, aber wir sollten zumindest froh darüber sein, dass es sie gibt und sie respektieren.... ;-)


So, genug Text dazu....
 
Ich war auch lange der Ansicht, dass die PC Games "einheitlich" werten müsse. Aber nachdem ich mich mal intensiv mit Spielekritiken befasst habe, wurde mir klar, dass dieser "einheitliche Kriterienkatalog" reine Illusion ist. Die Punktenote unter dem Test ist KEINE objektive Wertung, sondern - und da ist die PCG Bezeichnung sogar sehr eindeutig - eine "Spielspaßwertung". Nun sag mir mal: wie definierst du objektiv "Spaß"? Richtig, es ist unmöglich, da zwei unterschiedliche Personen eine Situation völlig unteschiedlich bewerten können. Eine Spielekritik (ich sage mit Absicht mal nicht "Test" dazu) ist ein subjektives Werk durch und durch. Natürlich kann man scheinbar objektive Dinge ansprechen wie "sieht die Grafik gut aus?" oder "ist die Steuerung gelungen?" oder "ist die Story gut?". Aber selbst dabei handelt es sich um subjektive Eindrücke des Kritikers/Testers. Eine Spielekritik ist ein Produkt einer Erfahrung einer bestimmten Person zu genau einem bestimmten Zeitpunkt, die von vielen Einflussfaktoren bestimmt wird: Erwartungen des Testers, Werte des Testers, Gefühlslage des Testers, Humor des Testers, Fertigkeiten des Testers, Anspruch des Testers, Kenntnisse des Testers, genereller Geschmack des Testers usw usw usw und das alles spezifisch zu genau dem Zeitpunkt des Tests. Der Tester hat überdies hinaus gar keine Möglichkeit, seine eigene Perspektive zu verlassen. Und genau in dem Moment, wenn er das versuchen würde, würde er "unehrlich" werden. Die ehrlichsten Tests sind nun mal die ganz subjektiven von Sascha Lohmüller oder Felix Schütz, ganz egal, ob sie nun auf PC Games veröffentlicht werden oder nicht. Es ist ihr Job, eine ehrliche Einschätzung ihres Spielspaßes zu geben. Vielleicht hätte Felix CoD Ghosts eine 70% Wertung gegeben und Sascha Batman Arkham Origins eine 95% Wertung? Welchen Unterschied hätte das gemacht? Dafür gibt es doch unzählige andere Seiten mit Tests und Kritiken. Aus diesem Sammelsurium an Tests kann man doch relativ leicht identifizieren, ob einem das Spiel gefallen könnte oder nicht. Oder gefällt dir Batman jetzt weniger, weil Felix es mit 84% bewertet hat und CoD mehr, weil Sascha es mit 90% bewertet hat? Scheinbar haben diese Tests deine Kaufentscheidung bzw. deine Meinung in keinster Weise beeinflusst, oder nicht? Warum kritisiert du sie dann dafür, dass sie dir eine andere Einschätzung geben.
Meiner Erfahrung nach hat die meiste Kritik an Tests damit zu tun, dass der jeweilige Tester nicht dieselbe Meinung hat wie man selbst und dass er ein Spiel, das wir persönlich gut finden, nicht genug würdigt, oder dass er ein Spiel, dass wir persönlich mangelhaft findet, über die Maßen preist (ich bin selbt schon oft genug in diese Falle getappt). Aber damit geben wir doch nur zum Ausdruck, dass wir gegen andere Meinungen und gegen Vielfalt sind. Es ist nichts anderes als ein Ausdruck von Intoleranz und Engstirnigkeit. Vielmehr sollten wir über alles froh sein, dass Spiele unterschiedlich bewertet werden und es abweichende Meinungen gibt (im Gegensatz zum unsäglichen Vorwurft, dass eine Wertung x% vom Metacritic-Wert abweicht und daher zu verurteilen ist.....). Vielleicht sollten wir uns davon lösen, zu glauben, dass uns Tester davon überzeugen wollen, ein Spiel zu mögen oder zu kaufen, denn das ist falsch. Tester arbeiten nicht für die Spieleentwickler, sondern für uns als Kunden, indem sie ihre ehrliche Meinung zu ihrer spezifischen Spieleerfahrung abgeben. Es können Kleinigkeiten sein, die diese Spielerfahrungen trüben oder einzigartig machen. Manchmal ruiniert ein einzelnes Spielelement schon ein Großteil des Spielspaßes, manchmal widrige Umstände. Das ist menschlich und normal. Manchmal aber reißen auch manche einzigartige Moment den Spielspaß steil nach oben. Auch das ist menschlich und normal. Wir sollten aufhören, Tests ständig mit unserer eigenen, vorgefertigten Meinung abzugleichen und alles zu verurteilen, was sich nicht damit deckt bzw. nach Gründen zu suchen, warum der mit der anderen Meinung "falsch" liegen könnte. Vielmehr sollten wir andere Meinungen begrüßen und unsere eigene hinterfragen. Wir müssen andere Meinungen weder übernehmen, noch müssen wir sie unterstützen, aber wir sollten zumindest froh darüber sein, dass es sie gibt und sie respektieren.... ;-)


So, genug Text dazu....

Ich kritisiere das Ganze, weil es ein ziemlicher Unterschied ist. Und wie gesagt, es geht nicht nur um die PC, in diesem Fall bei anderen Magazinen noch mehr. Bei Batman stand in der Regel etwas wie "Viele Detailverbesserungen, insgesamt aber ein fast gleiches Spiel". Gelegentlich hab ich noch Dinge gelesen, dass die Story schlechter war. Das ist auch absolut in Ordnung.

Aber ich kann als erfahrener Redakteur doch wohl differenzieren, ob mir das Spiel einfach nicht gefällt, oder ob es einfach nicht ganz so cool ist, weil man das fast Gleiche schonmal hatte. Das kann ich doch selbst als Spieler differenzieren. Gleiches gilt auch für andere Medien. Ich kann z.B. einfach gar nichts mit Breaking Bad anfangen. Wenn ich das Ganze aber so objektiv wie möglich betrachte, muss ich dennoch sagen, dass das Ganze eine wirklich gut gemachte Serie ist.

Und demnach kann man das auch mehr oder weniger halbwegs objektiviert in eine Wertung mit aufnehmen. Frei nach dem Motto: Das Ding ist besser als der Vorgänger, bekommt deswegen auch 2% mehr, aber es ist ein fast gleiches Spiel, dem sollte man sich bewusst sein.

In den Tests wird das in der Regel ja auch meistens beschrieben, deswegen würde ich am Inhalt gar nicht mal viel aussetzen. Aber in wie weit das in eine Wertung mit einfließt und wie stark scheint absolut willkürlich zu sein. Und lediglich das sollte nicht der Fall sein. Ich bin der Meinung, dass man sich unter einem Namen, wie eben hier PCGames, zumindest über solche Dinge einheitlich einigen sollte.
Das würde die Wertungen auch ein Tick vergleichbarer machen und gerade dazu sind Gesamtwertungen da. Da hab ich mich eben in meiner Bachelorarbeit, wo es auch um Wertungssysteme im Softwarebereich geht, ausgiebig mit auseinander gesetzt. Wenn ich nur das Spiel mit seinen Stärken und Schwächen beschreiben will, damit der Nutzer sich ein Bild machen kann, dann brauche ich keine Wertung.
Die Gesamtwertung ist dazu da um sie mit anderen Titeln vergleichen zu können, zumindest in gewissen Rahmenbedingungen.

Und das führt genau dazu, was ich vor kurzem schon bei der Gamestar geschrieben hab: Entweder man versucht die Wertung wirklich mehr zu objektivieren und zu vereinheitlichen, so weit das bei einem subjektiv empfundenem Spiel eben möglich ist, oder ich lasse sie einfach komplett weg und beschreibe das Spiel lediglich mit seinen Stärken und Schwächen.

Aber ein willkürliches Setzen von Gesamtwertungen, wie es grad passt, ist völlig sinnlos, wenn keine halbwegs vernünftige Vergleichbarkeit gegeben ist. Und eben in Dingen wie es hier der Fall ist, sollte ein erfahrener Redakteur beurteilen können, ob es eben generell keinen Spaß macht, oder nur keinen Spaß macht, weil es das Gleiche in Grün ist und man das schon kennt.

Und ich kritisiere das Ganze hier auch nicht, weil ich die Meinung des Testers nicht teile. In den meisten Bereichen stimme ich sogar zu. Aber es muss die Gesamtwertung eben doch irgendwie ein wenig vergleichbar sein. Und das ist bei den meisten Magazinen irgendwie kaum bis gar nicht mehr gegeben.

Und damit brauch ich zu Engstirnigkeit und Intoleranz zu anderen Meinungen doch wohl nichts mehr sagen, oder? Es geht mir nicht um die Meinung des Testers und es geht mir auch nicht darum, wie er es geschrieben hat. Es geht mir nur darum, dass anscheinend immer willkürlich in die Wertung einfließt in wie weit sich das Spiel weiterentwickelt hat.

Und wenn das alles mit einer Gesamtwertung nicht möglich ist, dann streiche ich sie halt komplett und mach nen Kasten wie Kotaku es macht. Kaufen? Ja, Nein, Noch nicht oder so und dazu nochmal ein paar Facts zusammengefasst. Damit wäre genau das gegeben, was du beschreibst und die oft absurden und nicht vergleichbaren Wertungen gehören der Vergangenheit an.

Und der Tester profitiert auch noch davon! Viele User gucken sich nur die Wertung an und das wars. Mit einem solchen Kasten würde man die User mehr dazu bewegen den Test auch zu lesen. Und das würde den Autoren doch sicher auch freuen :)
 
Es ist aber schon frappierend (egal wer bei PCG irgendein COD getestet hat) daß keiner mal nach so vielen Jahren auf den Tisch haut und sagt daß die fehlenden Veränderungen nerven.

Nicht böse sein. Aber manchmal hat man schon den Eindruck, daß die Studios für gute Tests Druck machen und aus dem Grund wohl ein eher diplomatischerer Weg gewählt wurde...
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Oh, ich mag Kritiken wie bei Kotaku. Ich bin allgemein kein großer Fan von starren Zahlenwertungen, aber das ist wieder eine ganz andere Diskussion, die wir schon des Öfteren auf dieser Seite und auch intern geführt haben. Fakt ist (leider?), dass ein Großteil unserer Leser nach wie vor die Zahlenwertung am Ende als extrem wichtig erachtet. Und dem müssen wir Rechnung tragen.
Wenn ich privat Kritiken lese (was dann meistens mit Filmen oder Büchern zu tun hat, Spielekritiken sezier ich zu sehr, um sie zu genießen), dann interessiert mich der Text und nicht das Ergebnis unten drunter.
 
Es ist aber schon frappierend (egal wer bei PCG irgendein COD getestet hat) daß keiner mal nach so vielen Jahren auf den Tisch haut und sagt daß die fehlenden Veränderungen nerven.

Nicht böse sein. Aber manchmal hat man schon den Eindruck, daß die Studios für gute Tests Druck machen und aus dem Grund wohl ein eher diplomatischerer Weg gewählt wurde...

Liest man leider oft, ist aber komplett falsch, auch wenn einige Menschen das nicht glauben mögen. Böse bin ich deswegen aber nicht, keine Angst. Fakt ist, dass wir auch Spiele großer Publisher schlecht bewerten, wenn sie es verdient haben. Nur das wird dann in dieser Diskussion gern unter den Tisch gekehrt :)
 
Es ist aber schon frappierend (egal wer bei PCG irgendein COD getestet hat) daß keiner mal nach so vielen Jahren auf den Tisch haut und sagt daß die fehlenden Veränderungen nerven.
Naja, warum bei CoD aufhören? Warum nicht gleich auf das ganze Genre ausdehnen? Bei FPS hat sich in den letzten 20 Jahren auch kaum was verändert: man ballert immer noch auf irgendwelche virtuellen Feinde mit einer virtuellen Waffe am unteren Bildschirmrand.

Sollen deshalb in Zukunft alle FPS "abgewertet" werden?

Innovation der Innovation wegen ist kein Fortschritt. Ein bewährtes Spielprinzip macht eben manchen Leuten immer Spaß. Ich spiele auch schon seit über 15 Jahren virtuelle Fußballspiele und es macht mir so viel Spaß wie am ersten Tag. Müsste jetzt ein Fifa oder ein PES nicht jedes Jahr weitere 5 Wertungspunkte verlieren, weil es immer dasselbe Prinzip mit Detailveränderungen ist?

Ich denke, du siehst, dass diese Argumentation ins Nirgendwo führt... ;-)
 
Ich kritisiere das Ganze, weil es ein ziemlicher Unterschied ist. Und wie gesagt, es geht nicht nur um die PC, in diesem Fall bei anderen Magazinen noch mehr. Bei Batman stand in der Regel etwas wie "Viele Detailverbesserungen, insgesamt aber ein fast gleiches Spiel". Gelegentlich hab ich noch Dinge gelesen, dass die Story schlechter war. Das ist auch absolut in Ordnung.

Aber ich kann als erfahrener Redakteur doch wohl differenzieren, ob mir das Spiel einfach nicht gefällt, oder ob es einfach nicht ganz so cool ist, weil man das fast Gleiche schonmal hatte. Das kann ich doch selbst als Spieler differenzieren. Gleiches gilt auch für andere Medien. Ich kann z.B. einfach gar nichts mit Breaking Bad anfangen. Wenn ich das Ganze aber so objektiv wie möglich betrachte, muss ich dennoch sagen, dass das Ganze eine wirklich gut gemachte Serie ist.
"Eine gut gemachte Serie" die ich nicht mag, ist schlecht für mich persönlich. Das ist nun mal eine ehrliche Meinung zu dem Spaß, den ich beim kucken habe. CoD ist übrigens ein gut gemachtes Spiel auf Konsole, um bei deiner Logik zu bleiben. Der Produktionswert ist hoch. Auch der Produktionswert bei Transformers ist hoch. Ich persönlich finde die Filme furchtbar und würde ihnen maximal 4/10 auf einer fiktiven Wertungsskala geben, da können die Effekte noch so gut sein.... ;-)

Und demnach kann man das auch mehr oder weniger halbwegs objektiviert in eine Wertung mit aufnehmen. Frei nach dem Motto: Das Ding ist besser als der Vorgänger, bekommt deswegen auch 2% mehr, aber es ist ein fast gleiches Spiel, dem sollte man sich bewusst sein.
sieht oben

[In den Tests wird das in der Regel ja auch meistens beschrieben, deswegen würde ich am Inhalt gar nicht mal viel aussetzen. Aber in wie weit das in eine Wertung mit einfließt und wie stark scheint absolut willkürlich zu sein. Und lediglich das sollte nicht der Fall sein. Ich bin der Meinung, dass man sich unter einem Namen, wie eben hier PCGames, zumindest über solche Dinge einheitlich einigen sollte.
Das würde die Wertungen auch ein Tick vergleichbarer machen und gerade dazu sind Gesamtwertungen da. Da hab ich mich eben in meiner Bachelorarbeit, wo es auch um Wertungssysteme im Softwarebereich geht, ausgiebig mit auseinander gesetzt. Wenn ich nur das Spiel mit seinen Stärken und Schwächen beschreiben will, damit der Nutzer sich ein Bild machen kann, dann brauche ich keine Wertung.
Die Gesamtwertung ist dazu da um sie mit anderen Titeln vergleichen zu können, zumindest in gewissen Rahmenbedingungen.
Und das ist einfach ein grundsätzlicher Denkfehler. Gesamtwertungen sind eben nicht zum Vergleichen da. Das Gegenteil ist der Fall. Mir kommt es ja immer so vor, als hätte der Spielemarkt seine eigenen Gesetze. Wenn ich Krimis mag, dann freue ich mich über jeden guten Krimi. Wenn ich Actionfilme mag, dann freue ich mich über jeden guten Actionfilm. Aber wenn ich FPS mag, dann darf ich scheinbar nur den mit der besten Bewertung kaufen oder mögen. Aber das ist ein genereller Denkfehler. Die Wertung unter dem Text reduziert nur den Text in eine Zahl, für Leute, die nicht lesen können oder wollen. Die Zahl soll darüber Auskunft geben, wie viel Spaß der Tester beim Spielen haben (daher der Term "Spielspaßwertung"). Das ist natürlich eine unzureichende Angabe, das ist völlig richtig. Die Zahl sagt allerdings gar nichts darüber aus, wie sich das Spiel im Vergleich zu anderen Spielen schlägt, das ist einfach eine falsche Annahme. Es geht doch auch gar nicht darum, ob CoD jetzt 6% besser ist als Batman und 2% schlechter als Battlefield. Meines Erachtens nach hatten die Redakteure recht viel Spaß mit allen drei Titeln und alle drei sind praktisch zum Kauf für Action- bzw. FPS-Fans empfohlen. Es ist nich so, dass nur BF als gut befunden wird und man auf alle Fälle das Spiel kaufen soll. Es ist doch absolut sinnfrei, anzunehmen, dass ein Unterschied im einfachen Prozentbereich das aussagen soll.

Übrigens gibt es allerdings sehr wohl einen implizit zutreffenden Vergleich bei der Wertung: der Tester nämlich vergleicht den Spielspaß, den er hatte, mit allen anderen Spielen, die ER selbst schon in dem Genre oder allgemein gezockt hat. Also wenn du was vergleichen wolltest (warum auch immer), dann müsstest du Sascha nach seiner persönlichen Wertung bezüglich BF4 oder Batman fragen, wenn du die CoD Wertung einordnen willst. Und selbst dann ist es kein Konkurrenzkampf, da wir in der glücklichen Lage sind, alle diese Spiele zu kaufen und zu genießen. Es ist ja nicht so, dass wir nur eines kaufen dürften... ;-)

Und das führt genau dazu, was ich vor kurzem schon bei der Gamestar geschrieben hab: Entweder man versucht die Wertung wirklich mehr zu objektivieren und zu vereinheitlichen, so weit das bei einem subjektiv empfundenem Spiel eben möglich ist, oder ich lasse sie einfach komplett weg und beschreibe das Spiel lediglich mit seinen Stärken und Schwächen.
Möglichkeit A) Unmöglich und unehrlich
Möglichkeit B) Empfehlenswert aber unrealistisch (leider)

Aber ein willkürliches Setzen von Gesamtwertungen, wie es grad passt, ist völlig sinnlos, wenn keine halbwegs vernünftige Vergleichbarkeit gegeben ist. Und eben in Dingen wie es hier der Fall ist, sollte ein erfahrener Redakteur beurteilen können, ob es eben generell keinen Spaß macht, oder nur keinen Spaß macht, weil es das Gleiche in Grün ist und man das schon kennt.
Was ist daran sinnlos, die persönliche Einschätzung eines Testers zu erfahren. Löse dich einfach von dem Gedankenkonstrukt, dass hier eine imaginäre "PC Games Gesamtredaktion" wertet, denn das ist nicht der Fall. Es wertet nur der Sascha oder der Felix oder ein anderer Einzeltester.... ;-)

Und ich kritisiere das Ganze hier auch nicht, weil ich die Meinung des Testers nicht teile. In den meisten Bereichen stimme ich sogar zu. Aber es muss die Gesamtwertung eben doch irgendwie ein wenig vergleichbar sein. Und das ist bei den meisten Magazinen irgendwie kaum bis gar nicht mehr gegeben.
Nein, muss sie nicht. Es ist praktisch nur eine persönliche Kaufempfehlung des Testers in Zahlenform: "Sascha Lohmüller würde dir dieses Spiel zu 90% empfehlen." :-)

Und damit brauch ich zu Engstirnigkeit und Intoleranz zu anderen Meinungen doch wohl nichts mehr sagen, oder? Es geht mir nicht um die Meinung des Testers und es geht mir auch nicht darum, wie er es geschrieben hat. Es geht mir nur darum, dass anscheinend immer willkürlich in die Wertung einfließt in wie weit sich das Spiel weiterentwickelt hat.
Naja, die Weiterentwicklung einer Serie ist eben ein schwieriges Feld. Ich verweise auf meinen Fußballvergleich vom vorigen Kommentar.... ;)

Und wenn das alles mit einer Gesamtwertung nicht möglich ist, dann streiche ich sie halt komplett und mach nen Kasten wie Kotaku es macht. Kaufen? Ja, Nein, Noch nicht oder so und dazu nochmal ein paar Facts zusammengefasst. Damit wäre genau das gegeben, was du beschreibst und die oft absurden und nicht vergleichbaren Wertungen gehören der Vergangenheit an.

Und der Tester profitiert auch noch davon! Viele User gucken sich nur die Wertung an und das wars. Mit einem solchen Kasten würde man die User mehr dazu bewegen den Test auch zu lesen. Und das würde den Autoren doch sicher auch freuen :)
Es ist ja nicht so, als wäre ich für die Wertungszahl. Aber andersrum sagt die Zahl nicht viel mehr aus als dieses "ja/nein" von Kotaku, nur eben etwas abstrakter. So wird das ja auch im Heft angegeben:

>90% -> Ja für jedermann
>80% -> Ja für Genrefans
>70% -> eingeschränktes Ja für Genrefans
>60% -> Ja nur für eingefleischte Fans
>50% -> Ja für Leidensfähige, aber eher Nein
<50% -> Nein

Mehr sagt die Zahl eigentlich auch nicht aus... ;-)
 
Ganz viel Text ^^

Eine Wertungszahl sagt mehr aus als ein Ja-Nein oder so. Wenn ich bei Kotaku schaue, dann sehe ich: "Kaufen? Ja - Weil tolle Kampagne" oder sowas. Zahlen lassen sich aber nunmal vergleichen. Und Zahlen werden auch reichlich zum Vergleich genutzt. Und wenn es nur darum geht auszudrücken wie gut das Spiel ist und letztendlich eine Kaufempfehlung oder nicht auszusprechen, wieso denn nicht einfach ein Ja-Nein nehmen? Damit wäre die Problematik einfach nicht vorhanden.

Aber wenn ich eine Gesamtwertung nehme, dann muss sie sich auch zum Vergleichen eignen. Ansonsten kann ich eben auch einfach sagen "Jop, kaufen, weil wegen ist cool" oder so. Das tut man aber nicht. Man nimmt eine Klassifizierung von 101 unterschiedlichen Möglichkeiten vor, nämlich 0% bis 100%. Wenn es lediglich darum geht die Meinung und den Spaß, den der Autor hatte irgendwie am Ende klar zu machen, gibt es deutlich bessere Möglichkeiten als eine Zahl.

Meiner Meinung nach eignet sich das für Spiele auch besser, da sie eben subjektiv empfunden werden. Aber solche Zahlen sind eben zum Vergleich da, wie es in Hunderten von anderen Wertungssystemen von eben Webseiten über Stiftungwarentest bis hin zu irgendwelchen Rating-Agenturen eben immer gemacht wird.

Und wie Weiterentwicklung einer Serie kann durchaus in gewissem Rahmen einbezogen werden. Nicht unbedingt in dem, was man sich wünscht, sondern indem, was die Konkurrenz vielleicht macht. Ghosts bietet mehr oder weniger Zerstörung, aber nicht so gut wie Battlefield 3 oder 4. Hätte es aber tun können. Wieso sollte das nicht mit einbezogen werden können, wenn eine Serie sich seit Jahren nur langsam entwickelt? Ob das nun Sinn macht, wenn das grundlegende Spiel Spaß macht ist nun die Frage. Was aber meiner Meinung nach nicht geht ist es bei Spiel X stark in die Wertung mit einzubeziehen, wie es z.B. IGN bei Batman gemacht hat oder eben nicht, z.B. wie es IGN bei Ghosts gemacht hat.

Ich persönlich bin der Meinung dass solche grundlegenden Sachen einheitlich einbezogen werden sollten. Und ich glaube ein Erfahrener Redakteur kann das auch.

SaschaLohmueller schrieb:
Oh, ich mag Kritiken wie bei Kotaku. Ich bin allgemein kein großer Fan von starren Zahlenwertungen, aber das ist wieder eine ganz andere Diskussion, die wir schon des Öfteren auf dieser Seite und auch intern geführt haben. Fakt ist (leider?), dass ein Großteil unserer Leser nach wie vor die Zahlenwertung am Ende als extrem wichtig erachtet. Und dem müssen wir Rechnung tragen.
Wenn ich privat Kritiken lese (was dann meistens mit Filmen oder Büchern zu tun hat, Spielekritiken sezier ich zu sehr, um sie zu genießen), dann interessiert mich der Text und nicht das Ergebnis unten drunter.

Woher kommt denn die Information, dass viele User unbedingt Zahlenwertungen wollen und nicht vielleicht offen für was anderes sind? Nicht als Flame verstehen, ist nur Interesse halber. Wenn ich so durch diverse Spielemagazine surfe, lese ich in den Kommentaren sehr oft, dass viele mit Zahlen nicht einverstanden sind, weil es einfach irgendwie unpassend ist.
Gabs da mal ne Umfrage oder so? Ansonsten würde ich vorschlagen, dass man einfach mal beim nächsten Blockbuster Titel keine Zahl nimmt, sondern etwas in Richtung Kotaku und einfach mal direkt guckt wie die User reagieren. Eine Wertung könnte man ja trotzdem fertig machen und dann nachschieben und gucken wie die User dann reagieren. Sowas muss ja nicht explizit direkt verbindlich eingeführt werden, aber ich finde das wär mal n interessantes Experiment.
 
Meiner Meinung nach eignet sich das für Spiele auch besser, da sie eben subjektiv empfunden werden. Aber solche Zahlen sind eben zum Vergleich da, wie es in Hunderten von anderen Wertungssystemen von eben Webseiten über Stiftungwarentest bis hin zu irgendwelchen Rating-Agenturen eben immer gemacht wird.
Das ist nun mal falsch, weil der Vergleich hinkt. Bei Stiftung Warentest geht es darum, eine entweder-oder Entscheidung zu treffen. Kaufe ich Zahnbürste/Fernseher/Schlauchboot/.... A, B, C oder D? Hier braucht es eine "harte" Vergleichbarkeit, weil es eben wirklich darauf an kommt, wo ich für mein Geld das beste Produkt bekomme.

Bei Ratingagenturen ist es ähnlich. Dort kommt es darauf an, wo ich mein Geld investiere. Hier geht es zwar nicht unbedingt um eine entweder-oder Entcheidung, aber sehr wohl auch um "harte" Fakten, weil ich eben eine Menge Geld verlieren kann bei einer falschen Entscheidung. Daher ist auch hier die Vergleichbarkeit wichtig.

Bei Entertainmentprodukten (Film, Buch, Spiel, Musik, usw) sieht das ganz anders aus. Hier geht es weder um "harte" Fakten, noch um eine wirtschaftlich nötige Vergleichbarkeit noch um eine entweder-oder Entscheidung. Hier geht es praktisch ausschließlich um eine Empfehlung des Testers, ob man das Entertainmentprodukt seiner Meinung nach kaufen sollte oder nicht. Es geht eben nicht darum, ob man jetzt CoD kaufen sollte und nicht BF. So mancher Actionfan wird sich beides kaufen, warum auch nicht?

Noch sinnloser wird diese scheinbar "objektive Vergleichbarkeit" bei Musik. Ist jetzt die neue Metallica-CD "objektiv besser" als die neue Hammerfall-CD, weil Tester XYZ sie höher bewertet hat? Nein, natürlich nicht. Sie gefällt XYZ einfach subjektiv besser.

Ich finde diese 100% Einteilung mit 1% Schritten übrigens auch den größten Humbug, den es gibt im Wertungssystem. Das erzeugt eine scheinbare Objektivität, die es gar nicht gibt und die es auch gar nicht geben soll! Es wird so getan, als könnte man Spielspaß quasi-wissenschaftlich in 1%-Schritte einteilen und differenzieren. Ich persönlich haltw das für völlig unmöglich und in der Tat teilweise willkürlich. Ein Skala in 10 Stufen oder noch besser in nur 5 Stufen (die dann auch bei 1 losgehen und nicht erst bei 50% der Skala....) sagt viel mehr aus, da man darauf wirklich diese differenzierte Empfehlungs-Einteilung der PCG anwenden könnte....

Zu Subjektivität/Objektivität in Spieletests (und die damit verknüfpte Vergleichbarkeit) noch mal ein Zitat eines Artikels von Tevis Thompson über Spieletests:
About two years ago, I decided to start taking notes and assigning scores to nearly every game I played. I’d been abroad a few years and fallen way behind on all the next-gen games that reviewers raved about. I suspected my own evaluations might be different, but I wasn’t sure just how big the disparity would be.
The first game to shock me was the original LittleBig Planet. Of 85 reviews, only 5 dipped below 90. The lowest was a 75, and the metascore was a staggering 95. But the game I played was a 3 out of 10. I loved how it looked, loved its charming DIY spirit, loved how it encouraged player creativity, even found many of the player-creator intro videos quite moving. But Sackboy’s running and jumping were so appalling that it killed all my motivation to play and negated the game’s many virtues. There was no explaining it away with talk of physics engines or how it was really a different kind of platformer. Its controls were simply game-ruining for me.
I continued to play highly reviewed games that not only underwhelmed but often stunned me with their failures. There were more 3’s (Skyward Sword, Halo 4, New Super Mario Bros 2) and 4’s (Skyrim, Dear Esther, Tomb Raider) but not so many 5’s (Arkham City, Bastion), since my feelings didn’t often fall in the middle. Even 6’s that I mostly enjoyed (Red Dead Redemption, Fire Emblem: Awakening, Journey) were nothing to get that excited about. Only 7’s (Gone Home, The Last of Us, Wii Sports Resort) and 8’s (The Walking Dead, Kirby’s Epic Yarn, Far Cry 2) really started to get interesting, and there were a handful of amazing 9’s (The Binding of Isaac, Kentucky Route Zero, Spelunky). While I did play two 2’s (the other was Limbo), I also played two 10’s (Minecraft and Demon’s Souls).
Of this sampling, you might agree with some of the scores, but how could anyone agree with all of them? That’s precisely the point – no one could, or should. And without an explanation, why should anyone care about numbers alone anyway? If I were to write a review, it would be my task to articulate why I thought the game deserved that number. And of course readers could decide how convincing they found it.
But some of these scores no doubt look ridiculous to anyone familiar with most reviews. The very outlandishness of my numbers points to how ingrained our pitiful review scale remains. It speaks to how easily we submit to the tyranny of the perceived majority. It’s the same kind of thinking that leads to the many ridiculous sacrosanct positions held by the gaming community. To say you consider Ocarina of Time not a great Zelda or find Half-Life 2 overrated or prefer Metroid to Super Metroid, as I do, demands an explanation. It invites skepticism of not only your opinions but of your very motives. What’s your deal? You’re just trolling for clicks. And why should I listen to you anyway? You didn’t design the game. You don’t represent the average gamer. You’re just some vocal minority.

It’s exactly a reviewer’s job to speak for the minority. A minority of one. How could a reviewer speak for anyone else? They aren’t elected to stand in for some demographic, and the review community is not a representative democracy. Every time I see a reviewer try to speak for the average player, the fabled everygamer, I see a dodge. An unwillingness to put himself out there and state his values, an attempt to hide in the crowd and submit to the majority. I see not a reviewer sensitive to his audience but a reviewer cowed.
Even for those who have the sense to speak for themselves, there is a more pervasive problem. This is the call, posed a thousand different ways, for objectivity. Isn’t BioShock Infinite objectively a good game? Doesn’t it have good graphics and sound, play well enough, provide interesting characters and themes? I mean, let’s be reasonable here. Let’s be fair. Irrational put a lot of time and money into this after all. Most of your criticisms are just based in your personal biases. They’re just your interpretations. At least you have to admit it’s a lot better than most games out there.
Here’s what I’ll admit: many boys have a really hard time with subjectivity. To grapple with your own subjectivity is to grapple with the subjectivities of others. It’s to see the world not as legible, stable, conquerable but as resistant, shifting, and fundamentally unknowable. It diminishes your certainty and authority. It leaves you vulnerable. This is a human problem, being a person among persons, but one that many boys have trouble admitting even the basic tenets of. And so they call for an objectivity that has no foundation except received opinion, that seeks to diminish individual experience, and that turns out to not even exist.
Objectivity is very convenient for the straight white middle class male gamer. Videogame culture encourages him to see his own subjectivity as the standard, as objective. He’ll invoke science, economics, statistics, and all manner of folk wisdom to defend his little kingdom. He’ll decry any challenge as ‘politics’ or ‘bad business’ or ‘whining’ or ‘here we go again’. He never considers how often objectivity is a cover for a dominant subjectivity, for a subjectivity that stays in power by not being recognized as such. He fears what will happen if the established order breaks down and the Vox take control.
This cult of objectivity has it exactly backwards. They want it to be one way. But it’s the other way. A good review is openly, flagrantly, unabashedly subjective. It goes all in with the reviewer’s biases. It claims them for what they really are – not tastes, not mere opinions, but values. It is a full-throated expression of one person’s experience of a game. This is the authority it claims – the player’s. And how could it be any other way? How can a reviewer get outside him or herself?
Some might admit that objectivity doesn’t exist but that it’s still an ideal to shoot for. It is, after all, a worthy goal to try and get outside yourself and see things from other perspectives. But chasing objectivity to achieve this is, again, entirely upside-down. You do not connect to the world outside, to the world of others, by suppressing or negating yourself. You do so by fully being yourself and recognizing just who that person is. A good reviewer knows that none of our values are settled, that the game community is actually in thrilling flux, despite the placid surface of its reviews. The only way to change how we talk about games is to encourage a plurality of voices, revel in their diversity, and be honest about our own subjectivity among them.
tevis thompson
 
Naja, ich warte lieber auf die Review von Timm (AltF4Games).

Btw, habe ein lustiges Video gefunden:
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Ja, ich kann nachvollziehen, was du meinst. Das ändert aber nichts an dem Punkt, dass sowas generell doch mit Zahlen gemacht wird. Mir würde lediglich die Unterhaltungsbranche einfallen, wo das nicht so sein sollte. Aber damit wäre ich genau wieder bei dem Punkt angekommen, dass solche Zahlenbewertungen für solche Dinge, die subjektiv empfunden werden, eben fehl am Platz sind.

Genau darum ging es bei mir in der Bachelorarbeit auch an vielen Punkten. Es gibt Dinge, die sollten in das gesamte einfließen, lässt sich aber nicht sinnvoll machen, da sie sich nicht in eine objektive oder zumindest möglichst objektive Zahl transferieren lassen. Und genau deswegen wurden solche Dinge ausgeschlossen.

Zahlen in dieser Form werden zum Vergleich genutzt. In den allermeisten Situationen. Und deswegen tun die Leute das eben auch. Wieso sollten sie es plötzlich auch nicht tun, wenn es doch in den allermeisten Fällen gemacht wird?

Da sollte sich Unterhaltung dann eben anpassen. Entweder so weit es geht objektivieren (in gewissem Maße kann man immer für die Allgemeinheit sprechen, auch wenn man nicht jeden trifft) und damit etwas vergleichbar machen, oder tatsächlich etwas Neues versuchen und wirklich damit den rein subjektiven Eindruck des Testers damit ohne direkte Vergleichsmöglichkeit zu zeigen.

Dein Vergleich zur Musik ist aber zudem auch nicht 100% treffend. Bei Spielen gibt es zumindest einen gewissen Rahmen an Punkten, den man tatsächlich ein nachweisbaren Kriterien festmachen könnte. Den Umfang zum Beispiel. Man könnte auch die Grafik von diversen Spielen vergleichen, wenn sie nicht grad irgendwie stilistisch ist. Battlefield 4 sieht z.B. besser aus als CoD Ghosts. Da gibts nichts drann zu rütteln.

Also auch wenn das Gesamtpaket, ob es Spaß macht oder nicht, natürlich absolut subjektiv ist, würden sich einige Elemente durchaus objektiv behandeln lassen. Zumindest in nem gewissen Rahmen.

Sinn macht es aber meiner Meinung nach nicht, da das Gesamtpaket wichtiger ist als die Einzelteile. Aber theoretisch wärs in einem gewissen Rahmen möglich. Wenn man dann noch versucht für die Allgemeinheit zu sprechen, was in vielen Fällen möglich ist (Ausnahmen gibts immer), wäre es möglich genau das Ganze in objektivierte (nicht objektive!) Kennzahlen zu transferieren und eine vergleichbare Gesamtwertung zu erstellen. Dafür würde sich explizit eine Zahl anbieten.

Ich bin aber eben immer noch der Meinung, dass Zahlen als Gesamtergebnis eben aus den geschilderten Gründen nicht sinnvoll sind ^^
 
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