Ach ja, Uwe Boll, eines der entbehrlichsten Exemplare des gesamten Menschengeschlechts. Wenn er nicht gerade daran arbeitet, den Äther mit unsagbar schlechten Filmen zuzumüllen, versucht er auf seine unvergleichlich erbärmliche Art, Aufmerksamkeit zu erhaschen.
Er greift eine Aussage von Böhmermann nach der anderen auf, wandelt sie minimal um, garniert das ganze mit bergeweise Fäkalsprache, einer großen Prise Menschenverachtung, einem gehäuften Teelöffel Rassismus und einer Suppenkelle voll offensichtlicher Verbitterung über alles und jedes, und fertig. Bravo.
Und schlimmer noch, er bekommt dafür tatsächlich Unmengen Aufmerksamkeit, so landet seine verbale Diarrhoe ja sogar auf der Newsseite eines Magazins über Videospiele (?!).
Ich bin definitiv kein Fan von Böhmermann, fand sein Gedicht allerdings doch recht einfallsreich, auf seine Art ziemlich mutig und vor allem gewollt komisch. Bolls Aussagen auf der anderen Seite sind schlichtweg davon abgekupfert, aufs dümmste kommentiert und dazu so von Hass erfüllt, dass einem übel wird.
Böhmermann sollte freigesprochen werden. Uwe Boll hingegen, um mit seinen eigenen Worten zu sprechen, "sollte möglichst bald erschossen werden".
PS: Tut mir leid, falls ich hier und da in Uwe Boll-eske Sprachmuster verfallen bin, aber über ein solch viehisches Geschöpf in zivilisierten Worten zu sprechen, scheint mir schlicht unmöglich.