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Battlefield 5: Deutsche Kampagne "keine Heldengeschichte"

Luiso

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Zum Artikel: Battlefield 5: Deutsche Kampagne "keine Heldengeschichte"
 
Nun die Idee ist gut, ich hätte aber wahrscheinlich sogar ne ganze Kampagne eingebaut, welche den Weg eines einfachen Soldaten in diesem System schildert, vom völlig überzeugten NS Anhänger zu einem kritischen Hinterfrager des Teufesbundes. Dort könnte man so einiges an moralischen Aspekten einbringen und den ganzen Nerds heute spielerisch zeigen wie pervers die Schei..e damals war. Darüber hinaus könnte man sich in so einen Soldaten einfühlen der schlussendlich mit aller Macht versucht das System zu stürzen, dabei kurz vor seinem Ziel aber doch getötet wird von der SS oder so. Würde auch wunderbar aufzeigen wie hilflos der aufgewachte Soldat doch eigentlich ist in einer bestialischen Tötungsmaschinerie.

Das würde mir wesentlich besser gefallen als in jedem Shooter dieses Überlegenheitsgefühl der ach so tollen Amerikaner, die in fast jedem Shooter das Highlight an Weltpolizei ausspielen. Was moralisch so gut wie überhaupt keine Aussage tätigt als: Wir Amis sind die geilsten, waren die geilsten und bleiben die geilsten.

Hoffe ihr versteht worauf ich hinaus will?!?
 
Ja so ein bisschen Anti-Kriegsspiel kann ja nicht schanden. Wie wärs mit einem Ami-Piloten der euphorisch Hamburg oder Dresden bombardiert und tausende unschuldige Zivilisten tötet und sich im späteren Verlauf der Kampagne dann doch noch erhängt. Quasi mal ein Amerikaner mit Gewissen kommt bestimmt gut an in den Staaten, so ein moralisch glänzender Held. :D
 
Krieg ist nie und sollte nie eine Heldengeschichte sein.

Kriege fordern meistens Millionen Opfer und es fallen einfache Soldaten und nicht diejenigen, die den Krieg eigentlich beginnen oder inszenieren, das sind Politiker. Schon Carl von Clausewitz macht das deutlich, das Krieg immer ein Mittel der Politik ist, wenn kein anderes Mittel mehr reicht. Clausewitz´s Werk "Vom Kriege" setzt sich ja bewusst mit Krieg auseinander.

Meistens wird der Kampf, Gewalt und Zerstörung inszeniert, die Barbarei an den Zivilisten, der tausendfache Mord an Unschuldigen und die Vernichtung der Lebensgrundlage vieler Menschen spielt meistens keine Rolle. Nordamerika hat nie so dermaßen in Schutt und Asche gelegen wie der europäische Kontinent. Hinter dem Hintergrund sollte man durch manch eine Großstadt in Europa gehen, zerstört von britischen, amerikanischen aber auch von deutschen Flugzeugen. Diese Kriegsbegeisterung, diese Konfliktbereitschaft der US-Amerikaner kann ich bis heute nicht verstehen. Vielleicht auch deswegen, weil US-Amerikaner gerne andere Staaten als Spielplatz sehen und so das eigene Land nicht direkt bedroht sehen.

Vielleicht sind mir deswegen Szenarien wie Supreme Commander lieber, wo Maschinen sich einander zerstören, menschlicher Schaden meistens keine Rolle spielt. Supreme Commander 2 greift das wunderbar auf, was es bedeutet Krieg zu führen, aber gleichzeitig die eigene Familie bedroht zu sehen.
 
Krieg ist nie und sollte nie eine Heldengeschichte sein.
Zumal es doch meist so ist das wenn auf der einen Seite der Held steht auf der anderen Seite das Leid ist.
Ich bin da voll deiner Meinung, Helden gibt es woanders genug, aber Kriegshelden, nun ja das muss man immer von zwei Seiten sehen und in einen Game hat sowas m.M.n. eh nichts zu suchen.
 
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