D
der-jan
Gast
Ja klar, vielleicht im Boot-Camp, um vom Soldatenalltag "runterzukommen", aber doch nicht im Gefecht.
Es geht doch auch gar nicht darum, welche Wurzeln die Soldaten haben und welche Musik sie hören, sondern um die musikalische Begleitung von dargestellten Feuergefechten und Kriegsschlachten. Und da ist ein Song wie "99 Problems" deplatziert.
Wie käme ein "Apocalypse Now" oder "Saving Private Ryan" mit unterlegter Hip-Hop Mukke rüber?
Anders sieht es wieder aus, wenn es in Richtung Satire geht, wie beispielsweise "Three Kings", da wird eine ganz andere, weniger ernste Grundstimmung erzeugt. Siehe "BF Bad Company 1".
Aber im ernsten Kontext von eigentlich tragischen Kriegsdarstellungen wirkt "99 Problems" kontraproduktiv. Die Kriegshandlungen werden eher "spaßig" und halb so wild dargestellt. Ein Widerspruch.
Klar, "Battlefield" spielen soll eben genau das sein: Spaß. Aber wenn es realistisch und ernst dargestellt sein soll, dann muss es musikalisch anders begleitet sein. Und "Battlefield 3" ist realistisch.
bist du dir in deinen überlegungen sicher?
erinnere dich an battlefield vietnam - da liefen sachen wie wild thing von the troggs und surfin bird von the trashmen, genauso wie sachen von the kinks, deep purple etc - diese "spaßige" untermalung wurde allerorts als passend angesehen
und bezüglich apocalypse now, das bekannteste stück daraus (neben den anfang mit the end von the doors) der walkürenritt - ist nicht als untermalung der kriegsszene gedacht, auch nicht als motivation für die kämpfenden sondern im gegenteil zum erschrecken der "bekämpften" - daher sollte das nicht maßstab sein
