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An alle mit WEITBLICK ... Betreff: VISTA und DX10 Grakas

toyzruz

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Hallo, ich habe mal eine grundlegende Frage...
Ich weiß, dass Microsoft angeblich NUR für das neue OS VISTA eine DX10 Gragka unterstützung angesetzt hat. Unter XP soll es somit KEINE DX10 Kartenunterstüttzung geben.
ABER ... mal ehrlich... Sind das vielleicht nicht nur Tatsachen, die jetzt verbreitet werden und 2 Monate nach VISTA Veröffentlichung gar nicht mehr stimmen, weils dann doch plötzlich heißt: "Mit dem und dem Patch und der und der Modifikation ist es uns doch noch gelungen DX10 für XP zu sichern!"??????

Was meint ihr? Kanns sein, dass nachdem(!) VIsta da ist, der Brei um die DX10 Unterstützung garn nicht mehr so heiß gekocht wird?
 
Es wird ein viel zu heißer Brei um die DX10 Unterstützung gekocht.
Wahrscheinlich werden die DX10 Grafikkarten erstmal ein Vielfaches von Vista kosten. Und, wer so schnell einen DX10 fähigen Rechner hat, sollte auch das Geld für eine Windows Vista Lizenz übrig haben.
 
toyzruz am 11.07.2006 20:23 schrieb:
Was meint ihr? Kanns sein, dass nachdem(!) VIsta da ist, der Brei um die DX10 Unterstützung garn nicht mehr so heiß gekocht wird?
Woher sollen wir das wissen ? ;) ...es kann stimmen, weil die Programmstruktur nur diese Kombination möglich macht, es kann aber genau so sein, dass es einfach ein Zugpferd für Vista werden soll.
Ich persönlich denke, dass die Hersteller der Hardware das nicht toll fänden, wenn man DX10 nur wegen des Marketing für Vista zulässt. Daher könnte ich mir durchaus vorstellen, dass Vista aus technischer Sicht nur DX10 zulässt ?!

*spekulier*
 
Atropa am 11.07.2006 20:34 schrieb:
Daher könnte ich mir durchaus vorstellen, dass Vista aus technischer Sicht nur DX10 zulässt ?!
Genau, das ist angeblich der angeführte Grund.

- Schön für alle, die sich erst noch kürzlich eine highend GraKa zugelegt haben...
 
Zu diesem Thema finde ich diesen Artikel recht interessant:

Bei ExtremeTech gibt es zwei recht interessante Artikel zum Thema Direct3D10, in welchen mit einigen Machern aus der Branche gesprochen wurde: In Part 1 mit den Microsoft-Mannen David Blythe und Chris Donahue, in Part 2 mit Bob Drebin, dem Chief Technology Officer von ATI. In letztgenanntem Artikel bestätigt der ATI-Entwickler unter anderem, daß ATI bezüglich der Vorstellung der ersten Direct3D10-Beschleuniger keineswegs auf das Release von Windows Vista warten wird, selbst wenn die Direct3D10-Funktionalität bekanntermaßen unter Windows XP nicht zur Verfügung stehen wird ...

... Um diesen Gedanken aufzugreifen, wird immer mehr klar, daß die kommende erste Direct3D10-Generation wohl kaum als primärer Direct3D10-Beschleuniger gebaut werden wird (bzw. inzwischen wurde). Dadurch, daß Direct3D10 an Windows Vista gebunden ist, wird die Durchsetzung von Direct3D10-Spielen (ob als extra Modus oder als Direct3D10-only) deutlich zurückgeworfen. Direct3D10-only-Spiele sind derzeit kaum vorstellbar, zu breit ist schlicht die installierte DirectX9- und Windows-XP-Basis, dies wird sich erst in zwei bis drei Jahren anfangen zu ändern. Insofern stellt für die nächste Zeit das höchste der Gefühle ein extra Direct3D10-Renderpfad dar - zusätzlich zum standardmässigem DirectX9-Renderpfad ...

... Allerdings wird auch der extra Direct3D10-Renderpfad die nächsten zwei Jahre noch einen - relativ betrachtet - arg geringen Markt ansprechen, lohnt sich dieser zusätzliche Aufwand also nur für Spieleentwicklungen, welche auf die eine oder andere Art auf eine besonders herausragende Grafik bzw. den dadurch eintretenden Werbeeffekt angewiesen sind. Die Masse der Spiele wird die nächsten Zeit gemäß unser derzeitigen Einschätzung viel eher weiterhin auf einem DirectX9-Renderpfad für alle aktuellen Grafikkarten inklusive auch der Direct3D10-Modelle vertrauen. Allerdings können die Direct3D10-Grafikkarten auch bei DirectX9-Spielen weiterhin ein wenig von Direct3D10 profitieren ...

... Denn intern können die Grafikkarten die Vorzüge ihrer Direct3D10-Architektur natürlich trotzdem ausnutzen, selbst wenn sich die Direct3D10-Grafikkarte für das Spiel als DirectX9-Hardware darstellt. Zu nennen wären hier primär die dynamische Lastverteilung zwischen Vertexshader- und Pixelshader-Programmen, sofern man wie ATI eine unified Shader-Architektur plant, aber auch die (angeblich deutlich) geringere Treiberlast unter Direct3D10. Betrachtet man sich diese Ausgangssituation, dürften die Grafikchip-Entwickler ihre Direct3D10-Projekte wohl sogar noch viel stärker auf die Beschleunigung von DirectX9-Code ausgelegt haben, als man letztlich bereit ist, zuzugeben - schlicht, weil sich die kommenden Direct3D10-Grafikchips um ATI R600 und nVidia G80 zu ihren Lebzeiten wohl fast ausschließlich mit der Beschleunigung von DirectX9-Software beschäftigen dürften.


Quelle: http://www.3dcenter.de/news/2006/woche27.php

Wenn der Schreiber recht behält, wäre der Schritt von nVidia (noch keine "echte" Unified-Shade-Architektur) beim G80 nachvollziehbar.
 
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