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    Wenn ihr Kritik, Fragen oder Anregungen zu unseren Artikeln habt, dann könnt ihr diese nun in das entsprechende Forum packen. Vor allem Fehler in Artikeln gehören da rein, damit sie dort besser gesehen und bearbeitet werden können.

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Amoklauf in München: Killerspiele am Pranger, Innenminister: "Schädliche Wirkung"

Amoklauf in München: Killerspiele am Pranger, Innenminister: "Schädliche Wirkung"


Na komm. Die Sorgen von Menschen unter Dummheit zu verbuchen ist nun auch nicht ganz fair.

Was kann man anderes erwarten, wenn die Medien voll sind von unterschiedlichsten und oftmals negativen Berichten zu dem Thema, gerade in der Zeit nach den Übergriffen in Köln oder angesichts der Anschläge in Frankreich oder den USA?

Ich bin als total offenherziger Mensch erzogen worden, der nie Personen nach ihrer Herkunft beurteilt hat und selbst ich habe mich vor kurzem dabei erwischt, wie ich total angespannt war, als mich auf dem Weg in die Stadt ein junger Schwarzer angesprochen hat.
Das geht alles nicht spurlos an den Menschen vorbei.
 
Ich denke, dass wir hier erst noch mal unterscheiden müssen zwischen Migranten und Flüchtlingen. Es ist mir leider klar, dass viele Menschen da so gut wie keinen Unterschied machen, aber das ist imo ein schwerer Fehler.

Richtig, das wird gerne munter wild durchmischt und geht mir langsam auf den Senkel. :-D

Bei normaler Migration bin ich ganz deiner Meinung. Wir sollten generell nur Menschen aufnehmen, die aktiv bereit sind, sich in unsere Gesellschaft zu integrieren. Bei Flüchtlingen sieht es imo ein bisschen anders aus, weil es denen ja eigentlich oft gar nicht darum geht, dauerhaft in Deutschland Fuß zu fassen. Viele wollen einfach nur die Zeit in Sicherheit überbrücken, bis in ihrem Heimatland wieder Frieden herrscht. Daher ist es imo nachvollziehbar, dass diese Menschen erst mal weniger Bereitschaft zeigen, sich vollständig in die deutsche Gesellschaft zu integrieren.

Ich vertrete da keine populäre Meinung, aber ich vertrete die Ansicht, dass man Flüchtlinge eben nicht integrieren sollte (abgesehen von denen, die das BEWUSST möchten und auch entsprechende Aus- und Weiterbildungsangebote annehmen).
Ich sehe uns (und andere Länder) in der moralischen Pflicht, Flüchtlingen zu helfen, aber das kann und sollte idealerweise so erfolgen, dass Flüchtlinge gar nicht erst europäischen Boden betreten müssen.
Die UNO hatte bereits vor Jahren Europa entsprechende Konzepte vorgelegt, in und um Syrien sichere Schutzzonen mit befestigten, infrastrukturell komplett ausgebauten Lagern zu schaffen. Die europäische Antwort, salopp formuliert: "Oh, nicht unser Problem...wir haben aktuell ja Finanzkrise!"

Jetzt wo die Leute hier sind, kann man sie aber natürlich nicht so ohne Weiteres wieder wegschicken. Der Deal mit der Türkei ist in meinen Augen nichts weiteres als eine miese Nummer, um das eigene Gewissen zu betäuben.


Abgesehen davon halte ich die oft kolportierte angebliche Arbeitsunwilligkeit von sogenannten "Wirtschaftsflüchtlingen" für wenig stichhaft, da diese oft junge Männer sind, deren Flucht von der gesamten Familie finanziert wurde in der Hoffnung, dass der Flüchtling im Gastland eine gut bezahlte Arbeit findet, von deren Einkommen er dann Geld in die Heimat zur Familie schicken kann. Von Sozialhilfe ist das wohl kaum möglich.

Das Problem ist, dass z. B. der Kenntnisstand, das Niveau, den syrische Akademiker aufweisen, nicht zwingend mit dem kompatibel ist, war man hierzulande (oder generell in westlichen Ländern) voraussetzt. Das soll jetzt nicht heißen, dass die Leute komplett inkompetent wären und sicherlich mangelt es auch nicht am Willen und Engagement, aber es fehlen z. T. elementare Standards.

Es gab übrigens mal eine interessante Studie schweizerischer Forscher, die sich für eine "Abgabe" von Flüchtlingen empfohlen hat. Wenn Flüchtlinge eine bestimmte Summe an den Staat bezahlen (die jeder Staat frei festlegen kann), dann können sie nach Prüfung ihres Asylstatus legal und über konventionelle Wege (Flugzeug, Schiff, Bus etc.) einreisen.

Der Vorschlag ist sicherlich sinnvoll, aber, wie gesagt, Flüchtlinge sollten gar nicht erst ihre Länder bzw. Regionen verlassen müssen.


Ich weiß also nicht genau, was du hier unter "hart durchgreifen" meinst. Sollen für Flüchtlinge und Asylanten andere Gesetze gelten als für deutsche Staatsbürger?

Natürlich nicht. Ich unterstelle nicht einmal, dass "Menschen mit Migrationshintergrund" gegenüber "Biodeutschen" (:-B) rechtlich bevorzugt würden, ABER ich behaupte, wie übrigens nicht wenige (Straf-)rechtler auch, dass die Gesetzesspielräume bei Straftaten nur selten vollkommen ausgeschöpft werden. Die deutsche Justiz urteilt m. E. generell zu "lax".

EDIT:

Nyx schrieb:
Ich bin als total offenherziger Mensch erzogen worden, der nie Personen nach ihrer Herkunft beurteilt hat und selbst ich habe mich vor kurzem dabei erwischt, wie ich total angespannt war, als mich auf dem Weg in die Stadt ein junger Schwarzer angesprochen hat.
Das geht alles nicht spurlos an den Menschen vorbei.

Da möchte ich mich gar nicht davon ausnehmen, allerdings hat das bei mir nichts mit Hautfarbe zu tun. Seitdem ich vor Jahren mal überfallen und mit dem Messer bedroht wurde, gehe ich nur noch bewaffnet(*) nachts aus dem Haus.

* mit einem natürlich vollkommen legalen, zu Selbstverteidigungszwecken konzipierten Instrument. ;-)
 
ch vertrete da keine populäre Meinung, aber ich vertrete die Ansicht, dass man Flüchtlinge eben nicht integrieren sollte (abgesehen von denen, die das BEWUSST möchten und auch entsprechende Aus- und Weiterbildungsangebote annehmen).
Ich sehe uns (und andere Länder) in der moralischen Pflicht, Flüchtlingen zu helfen, aber das kann und sollte idealerweise so erfolgen, dass Flüchtlinge gar nicht erst europäischen Boden betreten müssen.
Die UNO hatte bereits vor Jahren Europa entsprechende Konzepte vorgelegt, in und um Syrien sichere Schutzzonen mit befestigten, infrastrukturell komplett ausgebauten Lagern zu schaffen. Die europäische Antwort, salopp formuliert: "Oh, nicht unser Problem...wir haben aktuell ja Finanzkrise!"
Absolut. Ich habe ja selbst schon vor Monaten heftig kritisiert, dass die UNO und die UNHCR im Libanon extrem unterfinanziert ist. Es wollte mir damals schon nicht einleuchten, warum man wegen den vielen Flüchtlingen und den damit verbundenen Kosten in Deutschland herumjammert, während man so gut wie nichts dafür getan hat, dass die Flüchtlinge im Libanon bleiben. Ich fand es auch verrückt, dass man lieber dem Autokraten Erdogan Geld in den Hintern bläst, damit er seine Grenzen schließt, als dass man den UNHCR im Libanon so mit Finanzmitteln ausstattet, dass dieser dort entsprechend arbeiten kann und die Menschen dort einen deutlich geringeren Druck verspüren, ihre Reise fortzusetzen Richtung Europa. Ich weiß auch bis heute nicht, warum nicht viel mehr Druck auf die Anreinerstaaten am Golf ausgeübt wurde und wird, ihrerseits Flüchtlinge aus Syrien und dem Irak aufzunehmen. Wenn man den Saudis und Co. Waffen verkaufen kann und unsererseits Öl gekauft wird, kann man sie doch bestimmt auch finanziell (Zuckerbrot und/oder Peitsche) dazu bringen, Flüchtlinge aufzunehmen.

Jetzt wo die Leute hier sind, kann man sie aber natürlich nicht so ohne Weiteres wieder wegschicken. Der Deal mit der Türkei ist in meinen Augen nichts weiteres als eine miese Nummer, um das eigene Gewissen zu betäuben.
So ist es. Bei meinen Ausführungen ging es mir ja explizit um die Leute, die schon da sind (falls das nicht deutlich wurde). Die Bekämpfung der Fluchtursachen ist eine andere Geschichte. Aber wenn die Leute nun mal da sind, muss man sie imo bestmöglich integrieren. Und der Deal mit der Türkei ist imo eine Sauerei.

Das Problem ist, dass z. B. der Kenntnisstand, das Niveau, den syrische Akademiker aufweisen, nicht zwingend mit dem kompatibel ist, war man hierzulande (oder generell in westlichen Ländern) voraussetzt. Das soll jetzt nicht heißen, dass die Leute komplett inkompetent wären und sicherlich mangelt es auch nicht am Willen und Engagement, aber es fehlen z. T. elementare Standards.
Auch da stimme ich völlig zu, wobei ich Syrien da sogar eher rausnehmen würde, da die ein ziemlich gutes akademisches System hatten. Bei vielen Wirtschaftsflüchtlingen aus Schwarzafrika sieht das teilweise allerdings anders aus. Allerdings ging es mir ja um die prinzipielle Bereitschaft zu arbeiten und Geld zu verdienen. Ich denke, dass der familiäre Aspekt und die erwarteten Zahlung Richtung Ausland in der Diskussion um Flüchtlinge oft unterschätzt oder gar nicht behandelt werden. Es hat ja seinen Grund, warum relativ gesehen so viele junge Männer kommen. Die werden explizit geschickt, um zu arbeiten und um Geld zu verdienen und nicht etwa, um auf der faulen Haut zu liegen. Was die Arbeitsstandards angeht, ist das ein zweischneidiges Schwert. Natürlich sollten sich die Flüchtlinge an die Arbeitsbedingungen hier anpassen. Allerdings müssen dafür auch die Voraussetzungen stimmen, d.h. es muss Möglichkeiten für Flüchtlinge geben, ihr Können und ihr Wissen unter Beweis zu stellen. Und es muss Möglichkeiten geben, dass sie sich weiterbilden oder eine Ausbildung machen, inkl. natürlich der Basiskenntnisse wie Sprache etc. Leider ist hier auch die deutsche Unart im Weg, so viel Wert auf Abschlüsse und Standards zu legen. In den meisten anderen Ländern zählen tatsächliche Kenntnisse und Arbeitsbereitschaft mehr als der reine fachliche oder akademische Abschluss, was die Integration erleichtert. Vielleicht müssen wir auch mal gesellschaftlich umdenken, nicht nur im Hinblick auf Flüchtlinge, sondern generell, gerade im IT-Zeitalter, in dem man sich auch ohne zertifizierten Fachabschluss sehr viel autodidaktisch aneignen kann (Progammieren etc. ist da ein typisches Beispiel).

Der Vorschlag ist sicherlich sinnvoll, aber, wie gesagt, Flüchtlinge sollten gar nicht erst ihre Länder bzw. Regionen verlassen müssen.
Absolut.

Natürlich nicht. Ich unterstelle nicht einmal, dass "Menschen mit Migrationshintergrund" gegenüber "Biodeutschen" (:-B) rechtlich bevorzugt würden, ABER ich behaupte, wie übrigens nicht wenige (Straf-)rechtler auch, dass die Gesetzesspielräume bei Straftaten nur selten vollkommen ausgeschöpft werden. Die deutsche Justiz urteilt m. E. generell zu "lax".
Ganz ehrlich, für diese Diskussion fehlt mir doch zu viel tatsächlichen Wissen. Ich bin kein enger Verfolger des deutschen Justizsystems in der Tagespraxis und ich habe auch keinen Juraabschluss. Ob die deutsche Justiz die Gesetzesspielräume ausnutzt oder nicht, kann ich daher nicht beantworten. Wobei man aber auch sagen muss, dass es ja generell verschiedene Ansätze in Bezug auf das Konzept der Strafe gibt. Es gibt z.B. empirische Studien, die nahe legen, dass Abschreckung durch hohe Strafen meist eher wirkungslos ist und dass die Kriminalität dadurch insgesamt nicht verringert wird. Anderen hingegen geht es gar nicht um die Abschreckung, sondern tatsächlich um Bestrafung. Und darüber hinaus muss die Justiz ja immer noch im Blick haben, unter welchen Umständen man den Kriminellen wieder bestmöglich (und hoffentlich geläutert) in die Gesellschaft integrieren kann. Die einen sagen, dass es gut ist, wenn der Kriminelle möglichst lange weg ist von der Straße, die anderen sagen, dass eine harte Justiz nur dafür sorgt, dass sich individuelle Kriminalität verfestigt. Das ist imo ein kompliziertes Spannungsfeld. Ich persönlich bin zu viel Law-and-order eher abgeneigt, weil ich positivistische Ansätze generell für deutlich vielversprechender halte als negativistische. Sprich: Wir sollten uns eher fragen, warum Menschen kriminell werden und die Ursachen davon bekämpfen, als möglichst viele Menschen wegzusperren oder hart zu bestrafen. Lieber Ursachenbekämpfung durch das Bereitstellen von positiven Alternativen als die Bekämpfung von Symptomen durch eine allzu strenge Justiz. ;)
 
Na komm. Die Sorgen von Menschen unter Dummheit zu verbuchen ist nun auch nicht ganz fair.
Man beachte die Smileys. Das war natürlich überspitzt formuliert. %-):-)

Was kann man anderes erwarten, wenn die Medien voll sind von unterschiedlichsten und oftmals negativen Berichten zu dem Thema, gerade in der Zeit nach den Übergriffen in Köln oder angesichts der Anschläge in Frankreich oder den USA?
Das stimmt leider. Ich bin auch kein Fan dieser plakativen Berichterstattung. Leider sind sich die Medien ihrer Verantwortung selten bewusst. Es wird das geliefert, was die Öffentlichkeit scheinbar lesen will. Gleichzeitig beeinflusst man somit massiv die öffentliche Wahrnehmung. Ohne entsprechende Korrekturstellungen kann das schnell zu einer Spirale der Negativität führen. Dann darf man sich nicht wundern, wenn die Leute immer mehr Angst bekommen und sich Scapegoats wie die Flüchtlinge suchen. Die (deutsche) Presse hat imo in den letzten Jahren einen viel zu schlechten Job gemacht, die realen gesellschaftlichen Probleme zu erklären und an der entsprechend richtigen Stelle zu kritisieren. Scapegoats werden viel zu unreflektiert übernommen und ausgeschlachtet, während die tieferen und komplexeren Kausalstrukturen unerforscht bleiben. Eine solche Presse hat imo einen Donald Trump und sein Lügengebilde erst möglich gemacht, da die Medien die Scapegoats bekannt und hoffähig gemacht haben. Aber natürlich ist auch die Politik selbst schuld. Statt sich an Fakten zu orientieren, wird der alte Opportunismus durchgezogen, der seit vielen Jahren die "Parteien des Zentrums" prägt. Es wird meist das gemacht, was scheinbar aktuell der öffentlichen Meinung entspricht, aber ohne einen konsistenten Ansatz und ohne eine Einbettung in spezifische Prinzpien. Derart führungslos muss man sich leider nicht wundern, wenn eine ganze, scheinbar ziemlich aufgeklärte Bevölkerung sich vor Scapegoats mehr fürchtet als vor den unmittelbaren Gefahren für das eigene Leben...

Ich bin als total offenherziger Mensch erzogen worden, der nie Personen nach ihrer Herkunft beurteilt hat und selbst ich habe mich vor kurzem dabei erwischt, wie ich total angespannt war, als mich auf dem Weg in die Stadt ein junger Schwarzer angesprochen hat.
Das geht alles nicht spurlos an den Menschen vorbei.
Das stimmt und das geht mir nicht anders. Nur sollte imo ein rationaler Mensch zwischen einer Anspannung in einer bestimmten Situation und einer reflektierten Befürchtungen unterscheiden können.
 
Leider ist hier auch die deutsche Unart im Weg, so viel Wert auf Abschlüsse und Standards zu legen. In den meisten anderen Ländern zählen tatsächliche Kenntnisse und Arbeitsbereitschaft mehr als der reine fachliche oder akademische Abschluss, was die Integration erleichtert. Vielleicht müssen wir auch mal gesellschaftlich umdenken, nicht nur im Hinblick auf Flüchtlinge, sondern generell, gerade im IT-Zeitalter, in dem man sich auch ohne zertifizierten Fachabschluss sehr viel autodidaktisch aneignen kann (Progammieren etc. ist da ein typisches Beispiel).

Da läufst Du bei mir offene Türen ein. Die deutsche "Bescheinigungs"-Mentalität schießt gerne weit übers Ziel hinaus; völlig unabhängig von den TATSÄCHLICHEN Fähigkeiten einer Person definiert ein Wisch mit Stempel, ob, und was die betreffende Person kann bzw. können soll.
Trotzdem braucht es gewisse Standards und die Einhaltung dieser. Man sollte bzw. müsste diese Vorgänge soweit wie möglich entbürokratisieren, aber - gerade in kritischen Bereichen, wie z. B. Medizin - braucht es nun einmal nachprüfbare Leistungsnachweise.

Wobei man aber auch sagen muss, dass es ja generell verschiedene Ansätze in Bezug auf das Konzept der Strafe gibt. Es gibt z.B. empirische Studien, die nahe legen, dass Abschreckung durch hohe Strafen meist eher wirkungslos ist und dass die Kriminalität dadurch insgesamt nicht verringert wird.

Strafen schrecken selten bis nie ab, dass sieht man gut am Beispiel von Ländern, in denen die Todesstrafe existiert. Dennoch muss ein Delinquent bestraft werden, denn keine Strafe, oder eine als zu "lasch" empfundene, hat auch keinen erzieherischen Effekt.
Wenn man den Täter dagegen zeitnah aburteilt und einknastet, kann man bei vielen sicherlich etwas bewirken - insbesondere, wenn der Strafvollzug modern konzeptioniert ist und den Leuten AUCH im Knast eine Perspektive bieten kann.

Wir sollten uns eher fragen, warum Menschen kriminell werden und die Ursachen davon bekämpfen, als möglichst viele Menschen wegzusperren oder hart zu bestrafen. Lieber Ursachenbekämpfung durch das Bereitstellen von positiven Alternativen als die Bekämpfung von Symptomen durch eine allzu strenge Justiz. ;)

Bei den meisten Straftätern ist es wohl tatsächlich (wirtschaftliche) Perspektivlosigkeit, aber natürlich gibt's auch andere, die ich einfach als von Grund auf bösartig bezeichnen würde. Und damit meine ich keine zwingend Geisteskranken.
 
in frankreich wurde gerade ein pfarrer geköpft.wärend der messe.und in berlin ein arzt erschossen(wobei da noch nich gesagt wurde wers war.aber wer geht schon mit knarre ins krankenhaus und richtet sich danach sofort selbst?!).ein hoch auf die sicherheit -.-

Du kannst aufatmen. Bei einem 72-jährigen ist ein islamistisch motivierter Hintergrund wohl zu 100% auszuschließen:

Berlin: 72-jähriger Patient erschießt Arzt - SPIEGEL ONLINE

:-B

Nein, kommt immer wieder vor. Ich erinnere mich gerade an einem Fall bei "uns" (=mein Geburtsort, tiefste nordbayerische Provinz), wo ein alter Jäger im Streit erst eine Frau (war wohl eine echte Xanthippe) erschossen hat und dann wild fluchend von seinem Grundstück aus in der Nachbarschaft rumgeballert hat - zum Glück wurde niemand verletzt, aber mehrere Scheiben und Häuserwände hatten Einschusslöcher.

Die anrückende Polizei hat sich mit dem dann ein Feuergefecht geliefert, wobei sich der Alte irgendwann selbst mit seiner Flinte erschossen hat.

Langer Rede kurzer Sinn: VERBIETET ALTE MENSCHEN! :-B
 
Vorsicht vor Verallgemeinerungen! Un ein Land ist keine Person. Es gibt auch in Amerika und in so gut wie jedem anderen Land der Erde Menschen, die sich kaum oder gar nicht über ihre Nationalität identifizieren. Gerade in aufgeklärten Ländern, z.B. in Europa, setzt sich sogar immer mehr eine regionale ("Europäer"), globale oder kosmopolitische Haltung durch. Andere interessieren sich so gut wie gar nicht für irgendeine Form der gesellschaftlichen Zugehörigkeit und identifizieren sich z.B. einzig über ihre Familie (und Freunde).

Bitte nicht mit Haarspalterei anfangen....natürlich wirst Du in jedem Land Menschen finden die kein Nationalgefühl haben. Es ist ja auch nicht jeder Fußballfan, genausowenig wie allem Menschen die gleichen Interessen haben.
Im übrigen stimme ich mit Dir nicht überein, dass sich hier in Europa das "Wir Europäer"-Gefühl immer mehr durchsetzt.
Da sprechen die Fakten einfach eine andere Sprache, siehe Brexit.
Auch dass sich in vielen Ländern der EU eben die National-orientierten Parteien immer mehr durchsetzen / immer größeren Zulauf bekommen spricht gegen Deine Aussage.

Davon abgesehen gibt es kaum ein Land auf der Welt, das durch fanatischen Nationalismus so viel Leid verursacht hat. Schon alleine deshalb sehen hier viele Menschen den Nationalismus eher kritisch. Das sollte eigentlich niemanden verwundern imo.

Warum reiten, argumentatorisch gesehen, eigentlich alle Kritiker des National-Gedankens immer den alten Gaul des Nationalsozialismus von 1933?
Zwischen dem o.g. und einem gesunden Nationalgefühl liegen Welten, von "fanatisch" ganz zu schweigen.
Gab's vor '33 kein National-Gefühl / National-"Stolz"? <- Bitte Anführungszeichen beachten, Danke.

Von wem? Durch Benutzen des Passiv drückst du dich um einen aktiven Täter.

Durch wen? Ich hab die Leute nicht nach ihrer politischen Ausrichtung gefragt. Vom Aussehen her würde ich sie Links/Grün einordnen, was hier in BaWü recht verbreitet ist.
Ich hatte auch kein gesteigertes Interesse daran mich mit diesen Leuten auseinander zu setzen.

Ich hatte viele Jahre lang eine Deutschlandflagge am Balkon hängen und wurde dafür kein einziges Mal als Nazi beschimpft. Ich kenne auch niemandem, der im Zuge von Sportereignissen für das Tragen der Fahne oder von Nationalinsignien als Nazi beschimpft wurde. Auch hier gilt wieder mal: Man sollte nicht von sich auf die Allgemeinheit schließen, das gilt für uns beide. Sicherlich gibt es Einzelfälle, aber das ist keine generelle Regel. Persönliche Erfahrung und Intuition ist nicht dasselbe wie Statistiken und belastbare Fakten.

Wenn man mich / Freunde / Familie, egal wie, beleidigt/angreift/beschimpft ist es mir, zunächst einmal, völlig egal, ob und wie man Fakten / Statistiken usw. auslegen kann/sollte.
Es ist mir in den Fällen auch völlig egal, ob das Einzelfälle sind.
In meinem Beitrag ging es primär darum, DASS man angegriffen wird, und seis auch nur verbal, wenn man mit einer Schwarz-rot-goldenen-Fahne am Auto spazieren fährt.
Und das sogar in den Internetmedien, z.B. der Grünen dazu aufgerufen wird/wurde zur EM 2016, keine Deutschland-Fahnen zu zeigen. Äh, hallo?!

Shadow ist der Antwort leider ausgewichen, daher probiere ich es noch mal mit dir. Warum bist du konkret(!) dafür, dass Nationalstaaten erhalten werden bzw. sogar ausgebaut werden? Und warum sind gerade Nationalstaaten so wichtig? Warum nicht , Familienverbände, Städte, Regionen oder Kontinente?

Ich bin mir nicht sicher, ob Du mit meiner konkreten Aussage dazu zufrieden sein wirst.

Nationalstaat bedeutet für mich konkret und in erster Linie, Sicherheit.
Durch nationale Grenzkontrollen weiß man, wer rein kommt und wer raus geht.
Die nationalen Währungen kann man an die Wirtschaftskraft eines Landes anpassen, (auf- oder abwerten).
Die nationalen Parlamente/Regierungen werden nicht durch intransparente Entscheidungen einer übergeordneten Instanz, (hier Brüssel), in ihrer eigenen Politik beschnitten.
Bzw.: müssen nicht umsetzen was diese übergeordnete Instanz in, teils völliger Unkenntnis/Inkompetenz/Realfremdheit, beschlossen hat.
Durch den EURO als Gesamtwährung wird, zur Zeit, der Sparer, (nicht nur in Deutschland), zu einem Teil enteignet (Nullzins-/Negativzinspolitik)

Nationalstaaten sind notwendig um zum einen Sicherheit und zum anderen wirtschaftliche Stabilität zu gewährleisten.
Denn, komisch, als die EU sich nur auf die Wirtschaft beschränkt hat, als EWG, hat alles funktioniert.

Wie notwendig Nationalstaaten sind, sieht man doch in den letzten Jahren an der Eurokrise, an der Bankenkrise, und, nicht zuletzt an der ungezügelten Migrationswelle, wo unsere, angeblich so großartige Europäische Gemeinschaft, kläglich und kontinuierlich versagt.

Das merken die Menschen. Das Vertrauen in die EU als födrale Institution schwindet und die Menschen wollen zurück zum Nationalen.
Oder warum sind in diversen Staaten wie Frankreich, Dänemark, Holland, Italien, Ungarn und Östereich die National-politischen Parteien auf dem Vormarsch?

Ich hoffe, das ist Dir konkret genug :-)

MfG, Angel
 
bei mir läuft n24 mitlerweile den ganzen tag.am anfang haben alle von geköpft gesprochen.und so war es auch.man hat sich wohl im verlauf der zeit für die variante des kehle durchschneidens entschieden.klingt vieleicht nich so verstörend

Gewaltspirale geht weiter: Priester in Frankreich geköpft: Es war ein IS-Attentat | [url]www.heute.at

[/URL]
  • Jacques Hamel (84), Aushilfspriester in der Gemeinde Saint-Etienne in Saint-Etienne-du-Rouvray, ist enthauptet worden
  • Eine weitere Person überlebte einen Enthauptungsversuch, schwebt aber in Lebensgefahr
  • Die zwei Angreifer in der Kirche wurden von einer Spezialeinheit der Polizei erschossen
  • Laut der Schweizer Zeitung "Tribune de Genève" ist einer der Attentäter ein junger Franzose (19). A. K. wurde am 14. Mai 2015 in Genf festgenommen, nachdem er aus der Türkei abgeschoben wurde. Er hatte zweimal versucht, nach Syrien zu gelangen, einmal erfolgreich. Er wurde nach Frankreich ausgeliefert und in U-Haft genommen, aber im März 2016 mit Fußfessel in die Freiheit entlassen.
  • Eine Person wurde nach Ermittlungen vorübergehend festgenommen. Es soll sich um einen Minderjährigen handeln, der in Verbindung zum Attentäter A. K. steht.
  • Es wurden Geiseln genommen: Zwei Ordensschwestern und zwei Gottesdienst-Besucher wurden von den Islamisten in ihre Gewalt gekommen
  • Eine Nonne konnte fliehen. Sie alarmierte die Polizei
  • Die Anti-Terror-Abteilung der Pariser Staatsanwaltschaft hat die Ermittlungen an sich gezogen

 
Nationalstaat bedeutet für mich konkret und in erster Linie, Sicherheit.
Durch nationale Grenzkontrollen weiß man, wer rein kommt und wer raus geht.
Die nationalen Währungen kann man an die Wirtschaftskraft eines Landes anpassen, (auf- oder abwerten).
Die nationalen Parlamente/Regierungen werden nicht durch intransparente Entscheidungen einer übergeordneten Instanz, (hier Brüssel), in ihrer eigenen Politik beschnitten.
Bzw.: müssen nicht umsetzen was diese übergeordnete Instanz in, teils völliger Unkenntnis/Inkompetenz/Realfremdheit, beschlossen hat.
Durch den EURO als Gesamtwährung wird, zur Zeit, der Sparer, (nicht nur in Deutschland), zu einem Teil enteignet (Nullzins-/Negativzinspolitik)

Nationalstaaten sind notwendig um zum einen Sicherheit und zum anderen wirtschaftliche Stabilität zu gewährleisten.
Denn, komisch, als die EU sich nur auf die Wirtschaft beschränkt hat, als EWG, hat alles funktioniert.

Wie notwendig Nationalstaaten sind, sieht man doch in den letzten Jahren an der Eurokrise, an der Bankenkrise, und, nicht zuletzt an der ungezügelten Migrationswelle, wo unsere, angeblich so großartige Europäische Gemeinschaft, kläglich und kontinuierlich versagt.

Ich wage es hier nur kurz einzuwerfen (ohne irgendwen diskeditieren zu wollen, Dein Post musste jetzt leider exemplarisch dafür herhalten ;) ), dass wenn man Nation bzw. Nationalstaaten größtenteils durch nationale (wirtschafts-) politische Institutionen definiert, ich das Empfinden eines "Nationalstolzes" nur sehr schwer bis gar nicht nachvollziehen kann. Denn das was ich (in jenen Bereichen) in Deutschland sehe, macht mich alles andere als stolz. Ja:
Denk' ich an Deutschland in der Nacht,
bin ich um meinen Schlaf gebracht.
(Gut, und die Hitze mit den damit einhergehenden Mücken tut ihr übriges.)
 
Ich wage es hier nur kurz einzuwerfen (ohne irgendwen diskeditieren zu wollen, Dein Post musste jetzt leider exemplarisch dafür herhalten ;) ), dass wenn man Nation bzw. Nationalstaaten größtenteils durch nationale (wirtschafts-) politische Institutionen definiert, ich das Empfinden eines "Nationalstolzes" nur sehr schwer bis gar nicht nachvollziehen kann. Denn das was ich (in jenen Bereichen) in Deutschland sehe, macht mich alles andere als stolz. Ja:

(Gut, und die Hitze mit den damit einhergehenden Mücken tut ihr übriges.)

Ich fühle mich nicht angegriffen oder diskreditiert, da ich mich bemüht habe sehr sachlich und neutral zu schreiben. Alles gut :-)

In Zusammenhang mit meinem Text verstehe ich nicht, was Du genau meinst.
Vielleicht magst Du mir sagen worauf Du hinaus möchtest?
 
Ich fühle mich nicht angegriffen oder diskreditiert, da ich mich bemüht habe sehr sachlich und neutral zu schreiben. Alles gut :-)

In Zusammenhang mit meinem Text verstehe ich nicht, was Du genau meinst.
Vielleicht magst Du mir sagen worauf Du hinaus möchtest?

Man kann nie präventiv genug sein! :D Ist ja selten genug, dass man eine ernsthafte, gesittete Debatte führen kann. U. a. deswegen verfolge ich diesen Thread mit Freuden! :)

Ich meine, dass die staatlichen Strukturen in Deutschland, oder genauer, ihre "Auslebung" keinen Deut besser ist als die z. B. der Europäischen Union. Obgleich eine Wertung derselben ohnehin sehr fragwürdig und in diesem Rahmen wahrscheinlich unmöglich ist. :P

Ferner halte ich es für einen Irrglauben, dass Nationalstaaten für "Sicherheit und Stabilität" sorgen können; zumindest ist dies supranationalen Institutionen deutlich "besser", i.e. nachhaltiger möglich. (Im Gegenteil, je mehr "Nation" im Spiel, desto höher das Konfliktpotential - und damit spiele ich gar nicht unbedingt vorrangig auf die Zeit des Nationalsozialismus' an.)
 
bei mir läuft n24 mitlerweile den ganzen tag.am anfang haben alle von geköpft gesprochen.und so war es auch.man hat sich wohl im verlauf der zeit für die variante des kehle durchschneidens entschieden.klingt vieleicht nich so verstörend

Gewaltspirale geht weiter: Priester in Frankreich geköpft: Es war ein IS-Attentat | www.heute.at


  • Jacques Hamel (84), Aushilfspriester in der Gemeinde Saint-Etienne in Saint-Etienne-du-Rouvray, ist enthauptet worden
  • Eine weitere Person überlebte einen Enthauptungsversuch, schwebt aber in Lebensgefahr
  • Die zwei Angreifer in der Kirche wurden von einer Spezialeinheit der Polizei erschossen
  • Laut der Schweizer Zeitung "Tribune de Genève" ist einer der Attentäter ein junger Franzose (19). A. K. wurde am 14. Mai 2015 in Genf festgenommen, nachdem er aus der Türkei abgeschoben wurde. Er hatte zweimal versucht, nach Syrien zu gelangen, einmal erfolgreich. Er wurde nach Frankreich ausgeliefert und in U-Haft genommen, aber im März 2016 mit Fußfessel in die Freiheit entlassen.
  • Eine Person wurde nach Ermittlungen vorübergehend festgenommen. Es soll sich um einen Minderjährigen handeln, der in Verbindung zum Attentäter A. K. steht.
  • Es wurden Geiseln genommen: Zwei Ordensschwestern und zwei Gottesdienst-Besucher wurden von den Islamisten in ihre Gewalt gekommen
  • Eine Nonne konnte fliehen. Sie alarmierte die Polizei
  • Die Anti-Terror-Abteilung der Pariser Staatsanwaltschaft hat die Ermittlungen an sich gezogen


Das Schlimme ist doch, dass einige immer noch nicht den Ernst der Lage verstanden haben. Diese Leute wollen uns Christen, Juden usw.(alle die sich gegen sie stellen) von diesem Erdball fegen und da wird niemand verschont. Egal ob er Grüner, Linker, SPDler oder AFDler ist. Egal ob weiß, schwarz, asiatisch aussehend. Wenn die an die Macht und Möglichkeiten kommen sind wir alle dran.
 
Meiner Meinung nach sollte man solchen Ereignissen weniger Beachtung schenken.
Natürlich versteht man den Standpunkt eines Journalisten, der damit sein Geld verdient. Ich würde es wohl genau so machen.
Allerdings bin ich auch der Meinung, dass weniger mediale Berichterstattung gegenüber solchen Schandtaten gut wäre.

Das Schlimme ist doch, dass einige immer noch nicht den Ernst der Lage verstanden haben. Diese Leute wollen uns Christen, Juden usw.(alle die sich gegen sie stellen) von diesem Erdball fegen
Das werden sie wohl nie schaffen. Vielleicht, wenn sie einen Atomkrieg provozieren...
 
Meiner Meinung nach sollte man solchen Ereignissen weniger Beachtung schenken.
Natürlich versteht man den Standpunkt eines Journalisten, der damit sein Geld verdient. Ich würde es wohl genau so machen.
Allerdings bin ich auch der Meinung, dass weniger mediale Berichterstattung gegenüber solchen Schandtaten gut wäre.

Ja, mediale Panikmache ist in der Regel gar nicht gut... Und das ist genau das, was zur Zeit geschieht.
 
Ja, mediale Panikmache ist in der Regel gar nicht gut... Und das ist genau das, was zur Zeit geschieht.

Weil es ja auch keine Konsequenzen gibt...oder siehst du jemanden, der endlich mal durchgreift?
Man scheint einfach rumzudödeln und abzuwarten, ob irgendwo wieder was passiert. Es müssen endlich knallharte Konsequenzen daraus folgen. Terroristen muss man wie Terroristen behandeln und nicht wie ein Kind, dass gerade Pipi in die Hose macht.
Wäre ich z.B. Bundeskanzler, ich würde mir die alle holen, auch wenn die Bundeswehr durch die Städte marschieren müsste. Solchen Leuten darf man keine Sekunde Luft lassen. Die müssen Angst vor uns haben und nicht umgekehrt.
 
Ja, mediale Panikmache ist in der Regel gar nicht gut... Und das ist genau das, was zur Zeit geschieht.
Erst mal das und außerdem macht die ganze Aufmerksamkeit es für Nachahmer sicher auch attraktiver.

Es müssen endlich knallharte Konsequenzen daraus folgen. Terroristen muss man wie Terroristen behandeln und nicht wie ein Kind, dass gerade Pipi in die Hose macht.
Wäre ich z.B. Bundeskanzler, ich würde mir die alle holen, auch wenn die Bundeswehr durch die Städte marschieren müsste.
Also das was du dir da wünschst, klingt für mich nicht gerade nach gesetzeskonformer Vorgehensweise...
 
Weil es ja auch keine Konsequenzen gibt...oder siehst du jemanden, der endlich mal durchgreift?
Man scheint einfach rumzudödeln und abzuwarten, ob irgendwo wieder was passiert. Es müssen endlich knallharte Konsequenzen daraus folgen. Terroristen muss man wie Terroristen behandeln und nicht wie ein Kind, dass gerade Pipi in die Hose macht.
Wäre ich z.B. Bundeskanzler, ich würde mir die alle holen, auch wenn die Bundeswehr durch die Städte marschieren müsste. Solchen Leuten darf man keine Sekunde Luft lassen. Die müssen Angst vor uns haben und nicht umgekehrt.

Das Problem ist, dass der gemeine Terrorist uns aber nicht den Gefallen tut, eine Kutte o. ä. mit der Aufschrift "ISIS - Chapter Hamburg" zu tragen - also sprich, wie willst Du Terroristen zweifelsfrei identifizieren?

Bei bereits bekannten und potentiellen Gefährdern stimme ich Dir aber zu, ich habe keine Probleme mit ein wenig "freiheitsreduzierenden" Maßnahmen, wie bspw. strenge Meldeauflagen, etc.
Genauso würde ich es begrüßen, Syrien"urlauber", die nach Deutschland (oder in ein anderes europäisches Land) zurückkehren, erst einmal präventiv in U-Haft zu stecken und dann genau zu durchleuchten.

Wichtig ist mir aber, dass man nicht alle Muslime, oder alle Iraker/Syrer/etc. unter Generalverdacht stellt - dass haben die 99%, die sich nichts zuschulden haben kommen lassen, nicht verdient.
 
Man kann nie präventiv genug sein! :D Ist ja selten genug, dass man eine ernsthafte, gesittete Debatte führen kann. U. a. deswegen verfolge ich diesen Thread mit Freuden! :)

Ich meine, dass die staatlichen Strukturen in Deutschland, oder genauer, ihre "Auslebung" keinen Deut besser ist als die z. B. der Europäischen Union. Obgleich eine Wertung derselben ohnehin sehr fragwürdig und in diesem Rahmen wahrscheinlich unmöglich ist. :P

Ferner halte ich es für einen Irrglauben, dass Nationalstaaten für "Sicherheit und Stabilität" sorgen können; zumindest ist dies supranationalen Institutionen deutlich "besser", i.e. nachhaltiger möglich. (Im Gegenteil, je mehr "Nation" im Spiel, desto höher das Konfliktpotential - und damit spiele ich gar nicht unbedingt vorrangig auf die Zeit des Nationalsozialismus' an.)

Deinen ersten Absatz lese ich zwar, verstehe jedoch nicht, was Du mir damit sagen willst. :-(
Daher kann ich nicht darauf antworten.

Zu dem zweiten Absatz:
Ich gebe Dir dahingehend recht, dass das Konfliktpotential in einer EU die faktisch aus Nationalstaaten besteht, höher ist.
Allerdings gehe ich nicht soweit das ich "Konflikt" gleichsetze mit "kriegerische Auseinandersetzung".
Im Übrigen, und das kann man mir vorwerfen, denke ich, dass Nationalstaaten eher das eigene Wohl, (auch das der eigenen Bevölkerung), im Blick haben, was ich nicht als schlecht empfinde.

Leider verstehe ich nicht, warum Du es für einen Irrglauben empfindest, dass Nationalstaaten für mehr Sicherheit und Stabilität stehen.

Wir haben doch in den vergangenen acht-, und ganz besonders in den letzten beiden Jahren hautnah mitbekommen, dass so ein unausgereiftes Megakonstrukt wie die EU noch viel weniger dazu geeignet ist, Sicherheit und Stabilität zu gewährleisten.
Ich möchte mich jetzt nicht darüber auslassen, wie träge und inkompetent die EU ist, von dem nicht-vorhanden-sein der Solidarität untereinander oder dem Totalfiasko EURO will ich gar nicht sprechen.
Von dem Geld, was seit der EURO-Einführung aufgrund dessen verbrannt ist, könnte man sämtliche Fluchtursachen bekämpfen. <- Ok, unbewiesene These, dennoch war es verdammt viel Geld.

Ich würde gerne noch viel mehr schreiben.
Leider....oder zum Glück, muß ich jetzt zur "ehrenamtlichen" Arbeit.
Ich hab Nachtdienst im Tierheim.
 
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