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Actionspiele: Sind Spieler genauso einfühlsam wie alle anderen?

Darkmoon76

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Zum Artikel: Actionspiele: Sind Spieler genauso einfühlsam wie alle anderen?
 
Na, wenn ich z.B. gerade in BF1 eine Nubbeltruppe habe, die sich komplett vernichten lässt, dann kann ich da auch nicht ruhig bleiben. Immerhin will ich ja gewinnen und nicht doof herumlaufen und keine Ahnung haben, was ich im Spiel überhaupt tue. :-B
Oder Spiele, die mich wieder mit nervigen Bugs oder schlechten Mechaniken/Ideen da hocken lassen und ich nichts dagegen tun kann.

Ansonsten bin ich eine ruhige, friedfertige Person, die keiner Menschenseele etwas antut. Außer meiner Familie und Freunden, die ich gerne ärgere, nerve beschimpfe etc. muss mich so keiner fürchten.
Wird wohl bei 99,999% aller anderen Hardcore-Gamer auch so sein. Irgend 'n Depp gibt es ja immer bei dem sowas nicht funktioniert.

Aber wenn ich das Ar.... erwische, dass mich gestern in BF1 mit seinem Panzergecampe so abgefu... hat, dann Gande ihm Gott, denn ich werde *piiiiiep* und *piiiiep* und dann *piiiiiep*.... (Rest wird zensiert) :-B
 
Das man kurz nach etwas, was einen ärgerte, anders drauf ist, das ist ja logisch. Selbst wenn man einen Kuchen für bedürftige Kinder backt und nebenbei klassische Musik hört bei schönstem Sonnenschein würde man sauer/mies drauf sein, wenn man nach ner halben Stunde Arbeit beim Probieren des Teigs merkt, dass man Zucker mit Salz verwechselt hat :ugly:

Was ich aber durchaus kritisch sehe sind die Fälle, in denen Leute von Kleinauf intensiv zocken und dadurch ein Stück weit "erzogen" werden, wenn die Eltern wiederum dabei nachlässig sind. Aber dafür darf man nicht "die Spiele" verantwortlich machen, ansonsten müsste man alles verbieten, durch das jemand, um den sich die Eltern nicht kümmern, auch nur einen Hauch vom Ideal-Bürger abweicht, weil dadurch ohne Widerspruch seitens der Erzieher auf "dumme" Gedanken kommt ;)
 
Was vielleicht das ein oder andere Gemüt erzürnen dürfte, ich habe mit 6 Jahren angefangen CS zu spielen :D Vater war damals in einer Softwareschmiede am arbeiten, nahm mich gerne mit. Da hab ich gezockt ohne Ende, damals schon selbstständig Pausen eingelegt, dennoch die Haut offen gehabt vom Fußball spielen. Wenn ich ehrlich bin, hatte ich auf'm Platz mehr Aggressionen verspürt als mit dem Klischeeshooter Nr. 1 :D
 
Diese Studie ist doch totaler quatsch.

Ich bin mir sicher dass 99,99% aller "Zocker" zwischen Spiel und Realität unterscheiden können.

Spiele ich z. B. einen brutalen Egoshooter, finde ich den Splatter nach ein paar Runden nicht mehr so krass bzw. man gewöhnt sich daran, jetzt bei Killing Floor z. B. Hier stimme ich der Studie auf jeden Fall zu, man gewöhnt sich hier in gewissem Maße an die Brutalität bzw. den Horror oder was auch immer.

Aber wie gesagt, reales Leben ist doch was ganz anderes! Das fängt bei mir schon bei Filmen an, manche Horror-Filme finde ich persönlich viel schlimmer als das übelste Baller-Videospiel (die SAW-Reihe z. B.).

Mir dienen Computerspiele in erster Linie als Ausgleich zum Alttag. Mal bisschen Stress abbauen, ne Runde rumballern oder mal durch die tiefen des Weltraums fliegen. Finde ich sehr entspannend. Man darf dann natürlich keine Wettkampf-Spiele zocken, hier ist manchmal das Gegenteil der Fall :-)
 
Genau genommen haben mich Actionspiele sensibilisiert. Mit der Zeit konnte man auch andere Gefühle empfinden als simplen Spaß.
 
Diese Studie ist doch totaler quatsch.

Ich bin mir sicher dass 99,99% aller "Zocker" zwischen Spiel und Realität unterscheiden können.
Häh? ^^ Die Studie besagt ja eben, dass es KEINE Auffälligkeiten gibt - das hast du entweder nicht verstanden oder gar nicht gelesen.

Hier stimme ich der Studie auf jeden Fall zu, man gewöhnt sich hier in gewissem Maße an die Brutalität bzw. den Horror oder was auch immer.
auch das steht da doch überhaupt nicht drin ^^
 
Dann muß man eben einen anderen Grund finden diese Spiele zu verbieten ! ;-)
Laut Fachleuten ist z.B. das umstrittene Glyphosat genauso krebserzeugend ist wie Sonnenlicht und Alkohol, aber viele fordern trotzdem ein Verbot.
Sollte es für ein Verbot nicht ausreichen das diese Spiele von internationalen Großkonzernen produziert werden um die Gier nach Profit zu befriedigen und umstritten sind ?

Sollte es nach einem Verbot dieser Spiele trotzdem noch zu Gewalttaten kommen dann sind vermutlich die illegalen gewalthaltigen Spiel daran Schuld, und man muß einfach härter durchgreifen.
Und sollte auch das härtere Durchgreifen von Polizei und Gerichten nichts bringen, muß man eben etwas anderes verbieten...
Negermusik, Schundhefte, Horrorfilme,... Wenn man nur genügend verbietet wird schon irgendwann das richtige dabei sein, oder ? ;-)

Problematisch ist allerdings bei den meisten Spielen das sie auf Konkurrenz basieren und damit dem neoliberalen Wettbewerbsdenken Vorschub geben.
Der Gewinner wird als Held gefeiert und kann dabei seinen übersteigerten Individualismus ausleben.
Vieleicht brauchen wir eher Spiele die den Menschen klar machen das Konkurrenz und Individualismus schlecht sind ?
z.B. https://www.youtube.com/watch?v=Tcb6R32fivw ;-)
 
Es gibt schon Sachen, die man verbieten könnte und wo es kein Unsinn wäre, aber Spiele gehören sicher nicht dazu.
 
Ehrlich gesagt stumpften mich die ganzen Idioten mit dennen ich mich im RL rumschlagen muss einiges mehr ab, als jedes noch so krasse "Killerspiel" es je könnte.

Ehrlich gesagt bin ich nach einem normalen Arbeitstag schlechter gelaunt und aggressiver als wenn ich ein ganzes Wochenende Pixelterroristen und Aliens gemetzelt habe.
 
In solchen Studien werden aber in der Regel Menschen genommen, die kognitiv, emotional und sozial gesund aufgewachsen und entwickelt sind. Dadurch allein wird schon in der Regel verhindert, dass man das, was im Spiel passiert, für "bare Münze" nimmt.
Ich halte es aber für einen Fakt, dass Menschen, die eben nicht so gesund aufgewachsen sind, sich durchaus von dem beeinflussen lassen können, was im Spiel passiert. Auf die ein oder andere Weise. Und emotionales Abstumpfen gehört dazu, weil diese Menschen emotional und kognitiv nicht die Reife aufweisen KÖNNEN, die gesund entwickelte Menschen besitzen. Leider sind eben diese Menschen de facto eben keine Randerscheinungen mehr und das wird sich im Laufe der Jahre mit Sicherheit noch häufen, mediale Dauerbeschallung und Isolation sei Dank.

Ich gebe hierbei freilich nicht Videogames die Schuld daran. Aber Medien (nicht nur Spiele) können zumindest ein verstärkender Faktor dafür sein, emotional abzustumpfen, weswegen man maßvoll damit umgehen sollte. ;) Und man sollte unter diesem Gesichtspunkt auch nicht stumpf eine solche Studie bestätigen oder hinterfragen, nur weil man dazu neigt, von sich auf andere zu schließen. Sowohl die eigenen Erfahrungen/Ansichten, als auch Studien sollten differenzierter betrachtet werden.
 
Häh? ^^ Die Studie besagt ja eben, dass es KEINE Auffälligkeiten gibt - das hast du entweder nicht verstanden oder gar nicht gelesen...

Ich merke gerade selbst dass ich totalen Blödsinn geschrieben habe. Ich dachte dass sich die Studie wieder GEGEN Computerspieler richtet.

Sorry, hätte ich wohl mal vorher richtig lesen sollen ^^
 
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