• Aktualisierte Forenregeln

    Eine kleine Änderung hat es im Bereich Forenregeln unter Abschnitt 2 gegeben, wo wir nun explizit darauf verweisen, dass Forenkommentare in unserer Heftrubrik Leserbriefe landen können.

    Forenregeln


    Vielen Dank
  • Kritk / Fragen / Anregungen zu Artikeln

    Wenn ihr Kritik, Fragen oder Anregungen zu unseren Artikeln habt, dann könnt ihr diese nun in das entsprechende Forum packen. Vor allem Fehler in Artikeln gehören da rein, damit sie dort besser gesehen und bearbeitet werden können.

    Bitte beachtet dort den Eingangspost, der vorgibt, wie der Thread zu benutzen ist: Danke!

Abgesetzte Star Wars-Serie: Macherin erklärt mächtigsten Sith-Lord anhand von Gollum

Tobias Tengler-Boehm

Redakteur
Teammitglied
Registriert
08.09.2022
Beiträge
3.119
Reaktionspunkte
34
„ Man kann es nicht oft genug betonen: Die "Sith-Serie" wurde Ziel von Anfeindungen der üblichen Verdächtigen.“

Nein, man kann es nicht oft genug betonen, die Serie war einfach nur Scheiße im Quadrat.

Der Vergleich mit Gollum ist so schwachsinnig. Gollum war die tragische Figur in Herr der Ringe, zerrissen zwischen seinem ehemaligen Ich, Smeagol und seines Ich‘s nach der Korrumpierung durch den Ring.
Eine geschundene, eine ängstliche, gequälte und ausgestoßene Figur, ohne Aussicht auf Erlösung und ohne jegliche Machtansprüche.
Was das mit einem Sith-Lord zuntun haben soll?
Was die Inszenierung betrifft, da gibt es X Beispiele, die das auch so gemacht haben.

„ Beispiele, dass Serien nach Anlaufschwierigkeiten doch noch die Kurve kriegen, gibt es schließlich genug.“

Die Serie hatte keine Anlaufschwierigkeiten, sondern ist auf ganzer Linie gescheitert.
Anlaufschwierigkeiten ist die Untertreibung des Jahrhunderts.
 
Zuletzt bearbeitet:
Man kann es nicht oft genug betonen: Die "Sith-Serie" wurde Ziel von Anfeindungen der üblichen Verdächtigen. Die Schauspielerinnen und Schauspieler waren gewissen Gruppierungen zu weiblich, zu bunt und zu divers. Aber abseits von all den Verunglimpfungen im Netz, sorgten wohl in erster Linie niedrige Streaming-Zahlen dafür, dass Disney The Acolyte nach nur einer Staffel auf Disney Plus cancelte.
Auch als Chefredakteur sollte man seine persönlichen Empfindlichkeiten etwas weiter hinten anstellen und nicht so einen Quatsch verbreiten, nur weil ein paar Hillbillys ein Problem mit Hautfarben und Frauen haben.

Das Beispiel von Darth Plagueis zeigt deutlich, wie viel Potenzial mit der Absetzung der Star Wars-Serie verschenkt wurde. Vielleicht hätte Disney gut daran getan, den Machern um Produzentin Leslye Headland eine zweite Chance in Form einer weiteren Staffel zu gewähren. Beispiele, dass Serien nach Anlaufschwierigkeiten doch noch die Kurve kriegen, gibt es schließlich genug.
Bewunderswerter Tunnelblick, wenn man bedenkt wie viel Image-Schaden die paar Folgen dem Franchise zugefügt haben. Der Serie den Stecker zu ziehen hat die Fans vor noch schlimmeren bewahrt.
 
Das eigentliche Problem ist, dass die Serienmacher sich für so toll und genial halten, dass sie das Star Wars Universum nur für eine Krücke halten um ihre "genialen" bunten Ideen umzusetzen. Und dabei die Lore komplett außer Acht lassen und davon auch gar nichts wissen.

Anstatt sich daran zu orientieren was in Spielen (KOTOR) und Büchern funktionierte und zu versuchen dass möglichst bildgewaltig umzusetzen, bauen sie eine Coming Of Age Story, die keinen SW-Fan interessiert.
 
Das eigentliche Problem ist, dass die Serienmacher sich für so toll und genial halten, dass sie das Star Wars Universum nur für eine Krücke halten um ihre "genialen" bunten Ideen umzusetzen. Und dabei die Lore komplett außer Acht lassen und davon auch gar nichts wissen.

Anstatt sich daran zu orientieren was in Spielen (KOTOR) und Büchern funktionierte und zu versuchen dass möglichst bildgewaltig umzusetzen, bauen sie eine Coming Of Age Story, die keinen SW-Fan interessiert.

Luke Skywalkers Geschichte in den Classics ist auch eine Coming-of-Age Geschichte. Die hat dann ja doch den ein oder anderen interessiert. ;)
 
Luke Skywalkers Geschichte in den Classics ist auch eine Coming-of-Age Geschichte. Die hat dann ja doch den ein oder anderen interessiert. ;)

Das Thema ist in Epsiode 4 aber in einer Viertelstunde (solange er bei Onkel und Tante zu sehen war) durch.
Der Rest der Geschichte ist die einer typischen Heldenreise, wie man sie in jeder Fanatsy-Geschichte wiederfindet.
Der junge, unerfahrene Held, der noch nicht weiß, dass er einer ist, wird aus seinem Heim gerissen, die Bedrohung wird aufgebaut, er bekommt einen meist älteren Mentor an die Hand, der dann irgendwann aus der Geschichte genommen wird. Von nun an muss er auf eigenen Beinen stehen. Als Ersatz für den Mentor treten andere, bisherige Nebencharaktere in den Vordergrund.
Es gibt Magie, hier die Macht, helle Ritter, dunkle Ritter, eine Prinzessin, die es zu retten gilt und Haudegen mit dem Herz am rechten Fleck.
Später kann der weisere und gereiftere Held dann wieder (meist durch Magie) mit seinem alten Mentor in Verbindung treten und die letzten Geheimnisse der Heldenreise werden gelüftet.
Mit Coming to Age hat das nicht wirklich was zu tun.
Das ist eigentlich nicht mehr als die Standard Formel der allermeisten Fantasy-Geschichten.
 
Zurück