Ist wieder so ein Fall, wo die Meinungen extrem auseinander gehen. Die einen verfluchen es, meinen es wäre purer Trash, langweilig, leblos (verstehe ich nicht), innovationslos, hässlich (weil zu bunt?! wegen ein paar verzerrten Texturen oder Lichteffekten??) mit mieser Story, miesem Hauptcharakter, zu schwer, zu leicht etc.
Für die anderen (unter anderem für mich) ist es dagegen ein unfassbar großes, immersives Open World Meisterwerk, das sowohl technisch, als auch atmosphärisch und größtenteils auch spielerisch Firmen wie Ubisoft, Bethesda oder Bioware zeigt, wie man eine immersive, lebendige Welt gestaltet und das Ganze auch noch gut optimiert und grafisch unfassbar beeindruckend darstellt. Selten hab ich bei einem Spiel so viele Details gesehn und schon gar nicht bei einem Spiel dieser Größe. Und der Support der Entwickler ist auch mehr als vorbildlich.
Für mich bisher mein Spiel des Jahres, obwohl ich es bis wenige Wochen vor Release gar nicht auf dem Schirm hatte. Da muss schon einiges kommen, um Crimson Desert zu toppen. Perfekt ist es zwar nicht, aber es liefert mir in fast allen Punkten genau das, was ich an einem Open World Spiel liebe. Lediglich eine Option zum Ausschalten der Minimap fehlt mir. Ansonsten bin ich mit dem Spiel mehr als glücklich.
Es ist halt kein klassisches Storygame a la Witcher 3, Cyberpunk 2077 etc. und es führt den Spieler auch nicht permanent von Quest zu Quest an der Leine. Aber gerade deswegen ist es so erfrischend. Endlich mal keine Ubisoft Open World, die sich wie ein geführter Besuch im Theme Park anfühlt, sondern wie eine lebendige Welt.