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Studie zeigt: Viele Spieler wollen gar keine realistische Grafik mehr

Wie die Studie zeigt, liegen die Neigungen der Spieler aber nicht primär an der Grafik, sondern mit welchen Spielen sie schon früh geprägt werden.
Wenn die Multiplayer Titel einen beträchtlichen Teil der Freizeit einnehmen, dann bleibt weniger Zeit für anderes.
Und es ist auch eine Frage des Preises. Viele der Multiplayertitel locken zwar mit kostenlosem Download, saugen jedoch langsam aber sicher durch Mikrotransaktionen das Geld aus den Taschen. Kenne den ein oder anderen, der allein in Fortnite tausende Euro in irgendwelchen Quark gesteckt hat. Das geschieht aber langsam über die Zeit und obwohl da in Wahrheit aberwitzige Summen reinfließen, empfinden ausgerechnet diejenigen ein 70 oder 80 Euro Vollpreistitel als zu teuer.
Gleichzeitig haben viele der Triple A Publisher durch ihre eigene DLC Politik an Vertrauen eingebüßt. Abo-Modelle tun ihr übriges.
Es hat eine komische Verlagerung von Wertschätzung stattgefunden, 20 Euro für einen nutzlosen Skin erscheinen weniger viel als 70 Euro für ein komplettes Spiel.

Das ist die eine Seite. Die andere ist, in Bezug auf Grafik, dass noch nicht ein einziges Spiel mit schlechtem Gameplay dadurch besser geworden ist, dass es dabei gut aussieht.
 
Joah über die Jahre wurden die Spieler ja mit genug Grafik Blendern mit horrenden Hardwareanforderungen und horrender Performance verwöhnt. Dann gerade bei den Titeln oft am Gameplay gespart und dafür mit In-Game Shops versucht die Spielerschaft zu melken.
 
Ich spiele Hauptsächlich nur AAA-Spiele. Aber die schöne Grafik ist mir nicht mehr so wichtig. Ich bin froh wenn ich meine AAA-Spiele auf mittlerer Detailstufe spielen kann und dabei über 50 FPS habe. Für High-End Grafik fehlt mir einfach das Geld. Vor über 15 Jahren war mir die Grafik in Spielen super wichtig und ich konnte mir einen entsprechenden PC (selbstbau) auch leisten. Damals hatte ich die Grafik auf max gedrückt und war glücklich.
 
Das Problem mit top Grafik ist doch, dass es eine nette ausrede ist den eigentlichen Spielspaß zu vernachlässigen.
Ich mag lieber spiele mit bescheidener Grafik mit hohem Spielspaß und wiederspielwert. Etwas, was in den 90ern noch normal war
 
Das Problem mit top Grafik ist doch, dass es eine nette ausrede ist den eigentlichen Spielspaß zu vernachlässigen.
Ich mag lieber spiele mit bescheidener Grafik mit hohem Spielspaß und wiederspielwert. Etwas, was in den 90ern noch normal war

Pauschal würde ich das nicht sagen. Es gibt heute genug Spiele mit guter Optik und gutem Gameplay. Das schließt einander nicht aus.
Und wenn wir mal rückblickend die Neunziger nehmen und ganz ehrlich sind, da gab es auch haufenweise Schrott, mit guter wie schlechter Grafik und in der Ära des Prä-Internets, da blieben kaputte Spiele auch für immer kaputt, weil nie nachgebessert wurde. Im Gegensatz zu heute.
Schon immer hat man versucht, mit der jeweilig zur Verfügung stehenden Technik, gute Grafik zu erzeugen. Das Limit war und ist die Technik.
Insgesamt bin ich sogar der Meinung, Gaming war noch nie so komfortabel und zugänglich wie heute. Spiele wurden auch noch nie so gepflegt über die Zeit wie heute. Dahingehend waren die Neunziger deutlich bescheidener. Oder noch etwas weiter zurück Ende Achtziger-Anfang Neunziger…ich hatte für den Amiga hunderte Spiele, aber schon damals waren 90 Prozent davon absoluter Schrott, weitere 5 Prozent gingen grad so und die übrigen 5 Prozent waren richtig gut und meist waren das sogar auch noch die mit der schönsten Optik.
Ein großes Problem heute, vielleicht das größtes sogar, sind die seit Jahren ausufernden Kosten für diese Produktionen. Diese sind viel stärker gestiegen als die Verkäufe im Verhältnis dazu und das macht den Studios zu schaffen.
 
Zuletzt bearbeitet:
wenn ich heute GTA san andreas spiele merke ich wieder, dass grafik kein entscheidender faktor für meinen spaß ist, auch wenn die mittlerweile echt sch**** aussieht. spielspaß entsteht für mich hauptsächlich aus gameplay und story/charakteren. wenn grafik aber teil dessen ist weil es besonders realistisch sein soll, dann wird sie natürlich wichtig.
ansonsten bin ich froh, dass mir sowas wie roblox, fortnite und co echt am arsch vorbei geht :-D
 
Hm, ich denke hier geht es garnicht um Grafik sondern eher umd wann und wo und wie wird gespielt. Ein Spiel auf Roblox kann ich mal ebenso nebenbei spielen. Für Vollpreistitel mit guter Grafik wie zum Beispiel ein AssasinsCreed, spiele ich nicht mal eben wenn ich nur ne Stunde Zeit habe.

Dementsprechend glaube ich eher das es darum geht was wann gespielt wird und in welchem Zeitraum, entsprechend sinkt der Anspruch an ein Spiel vorallem optisch. Wenn das Spielprinzip gut ist und der Zugang leicht dann wird das gerne gespielt, ähnlich wie nen Tetris damals auf dem Gameboy.
 
Grafik hat sich auch nicht mehr soo stark verbessert, was sie mMn auch nicht mehr muss.
Die Engine müssen wieder optimierter werden.

Man kann auch heute noch ein Batman Arkham Asylum, aus dem Jahr 2009 (!) spielen und ist beeindruckt von der visuellen Darstellung. Zusammen mit der Inszenierung: Heute noch ganz grosses Kino
 
Grafik hat sich auch nicht mehr soo stark verbessert, was sie mMn auch nicht mehr muss.
Die Engine müssen wieder optimierter werden.

Man kann auch heute noch ein Batman Arkham Asylum, aus dem Jahr 2009 (!) spielen und ist beeindruckt von der visuellen Darstellung. Zusammen mit der Inszenierung: Heute noch ganz grosses Kino

Das kannst eigentlich so unterschreiben. Es geht am Ende dann doch zuerst um den Spielspaß, der ist die letzten Jahren immer mehr auf der Strecke geblieben. Wenn heute zu "Triple A" greifst bekommst zwar sehr gute Grafik, aber halt auch den üblichen (und zudem langweiligen) Einheitsbrei.

Das mit den alten Batmanspielen stimmt, das ist echt ne krasse Atmo und schaut echt teilweise noch sehr gut aus (wenn nicht genau hinschaust :D). Die Teile hab ich auch vor einiger Zeit mal wieder durchgezockt, wobei da auch beim ersten Teil bleiben kannst, der Rest ist nicht mehr so geil, wenn auch dann halt größer. Das mit der Grafik hab ich mir bei nem anderen alten Schinken gedacht, das war "Castlevania - Lords of Shadow". Das ist von 2010 und ich so ... he geil, oft wunderschöne Gebietsabschnitte in traumhaften Flair (solange dann halt nicht genauer hinschaust).

Klar ist jetzt ein Cyberpunk 2077 von heute schon ne andere Nummer, aber auch das habe ich vor ein paar Wochen angeworfen und mal an den Reglern gedreht. Die meiste Leistung geht dann heute für schlecht optimierte Engines drauf und seltsame Effekte, welche keinen wirklichen Mehrwert bringen und dafür soll ich dann am besten über 1000€ allein für die GPU zahlen? Ne, ne, ne, ne.

Am Ende hat es glaub auch was mit "Immersion" zu tun. Wenn Du den Spielern versuchst alles zu genau darzustellen, dann aktiviert das weniger das Hirn. Rudimentärere Grafik führt dann doch zu mehr Kopfkino, da geht es dann ab. Es bleibt mehr Spielraum im Spiel für mich selbst und ich zahle ja schließlich auch. Jetzt aber nix gegen geile Grafik, ich spiel das Cyberpunk 2077 auch lieber so wie es ist und nicht in ner 16bit Optik oder in so 3D Katastrophengrafik Ende90er/Anfang der 2000er. :D
 
Ich mag schöne Grafik, aber das muss keine High End Grafik sein. Ein schöner Stil reicht mir. Ein Stardew Valley sieht für mich nicht schlechter aus, als viele Triple-A Titel.

Davon abgesehen: Ältere Triple-A Spiele wie Dishonored 2, Batman Arkham City oder Assassin's Creed Unity sehen auch heute noch beeindruckend aus, ganz ohne Raytracing und explodierende Hardwareanforderungen.

Kommt aber auch immer auf's Genre an: Auch wenn es vor allem um das realistische Fliegen von Flugzeugen geht ist mir die Grafik im Microsoft Flight Simulator schon sehr wichtig. Ist einfach cool, wenn man virtuell über Orte fliegt, die man kennt und auch erkennt. Aber Drova mit seiner Pixelart-Grafik hat mich nicht weniger begeistert.
 
Klar ist jetzt ein Cyberpunk 2077 von heute
Cyberpunk ist Ende 2020 erschienen. Ja es wurde nachgebessert in der Zwischenzeit. Zugegeben. Aber dafacto ist es ja so, dass die durch Spieler wahrgenommene Grafikqualität seit Jahren quasi stagniert. Was nicht stagniert sind aber die Hardwareanforderungen. Und was ebenfalls nicht stagniert sind die Preise um diese Hardwareanforderungen zu erfüllen.
 
um was gehts jetzt hier: um (foto-) realistische grafik, oder um high-end-grafik generell?
das ist ja nicht dasselbe.
 
Cyberpunk ist Ende 2020 erschienen. Ja es wurde nachgebessert in der Zwischenzeit. Zugegeben. Aber dafacto ist es ja so, dass die durch Spieler wahrgenommene Grafikqualität seit Jahren quasi stagniert. Was nicht stagniert sind aber die Hardwareanforderungen. Und was ebenfalls nicht stagniert sind die Preise um diese Hardwareanforderungen zu erfüllen.
Sag ich auch schon seit Jahren, da sind keine Sprünge mehr da. Nicht mal eine größere Entwicklung. Dafür ziehen die Hardwarepreise ständig an. Als Grund dürfen dann irgendwelche Zusatzschatten und Spiegelungen im absolut vertretbaren Bereich falls abwesend herhalten. Dubios. Sehr dubios.

Ist aber halt auch schwierig. Wenn jetzt Cyberpunk 2077 nimmst, immer noch ein führendes Spiel, wenn es um Benchmarks bzw. Grafikvorführungen geht. Von 2020-2026.

Dann nimmst mal die Grafik von 1990-1996 NES-SNES-N64 (nun gut heute lieben wir die 8/16 Bit Welle, während die erste 3D Grafik gelinde gesagt ein Übel ist :D ) dann weißt was ein Fortschritt ist, welcher dann auch bezahlt werden kann.
 
um was gehts jetzt hier: um (foto-) realistische grafik, oder um high-end-grafik generell?
das ist ja nicht dasselbe.
Lange Zeit wurde das synonym gebraucht. Ist ja auch heute noch sehr oft so, wenn man z.B. an den heiligen Gral des Raytracing denkt, dessen USP ja die realistische Darstellung von Licht und Beleuchtung ist.
 
um was gehts jetzt hier: um (foto-) realistische grafik, oder um high-end-grafik generell?
das ist ja nicht dasselbe.
Stimmt natürlich, auf den Artikel bezogen, welchen ich ehrlicherweise nicht gelesen hatte :mecker:

Da gehts ja um einfach GEHALTENE Grafik sehr erfolgreich ist.
Das wird da einerseits bewusst als Stilmittel benutzt, andererseits soll das Handy auch nicht nach 20 Minuten spielen an die Steckdose müssen.
 
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