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Geht nicht, Phantomdiebe! - warum ich mich so schwer von meinen Spielen trennen kann

AnnikaMenzel

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Dass ich mich mit den spielbaren Protagonisten eines Spiels so tief verbunden fühle, dass ich da tiefergehende wie auch immer geartete Beziehung dazu aufbaue, passiert mir eher gar nicht oder so selten, dass es nicht der Rede wert wäre. Meistens tritt die virtuelle Zuneigung eher mit virtuellen Gefährten auf. Ob nun Tali, Kasumi und Zaeed aus der Mass Effect Reihe oder Merrill aus Dragon Age 2, Sera aus Dragon Age 3, Aerie und Edwin aus Baldurs Gate 2 oder auch Judy aus Cyberpunk 2077 oder Quiet aus Metal Gear Solid 5 - ja, es gibt diese Charaktere, die man immer wieder gerne sieht.

Bei Judy aus Cyberpunk 2077 hab ich es zum Beispiel nicht übers Herz gebracht, trotz eines eigentlich verträglichen Ende für V, dieses auch für das Ende des Spiels zu akzeptieren, weil es dazu führte, dass man am Schluss nicht mit ihr zusammen das Ende verbringen würde. Die Motivation: nach all der Zeit mit ihr wollte ich mich schon belohnt dafür wissen und nicht das wichtigste verlieren, was man sich vorher aufgebaut hat.

Solche Spielerlebnisse können einerseits an Romanzen-Features liegen, denn da öffnet man sich oft ja eh ein Stück weit dafür oder weil man sich mit bestimmten fiktiven Charakter einfach stets gut unterhalten fühlt. Am Ende, wenn der Abspann läuft, wünscht man sich dann sicher noch, nur diesen einen DLC noch, mit dem man noch mal ein paar weitere Spielstunden mit besagten Begleitern verbringen kann, aber normalerweise empfindet man das wie nach einem guten Buch wo man für sich weiß, dass man seine Freizeit erfüllend gestaltet hat.
 
Persona 5 hat sich doch ganz schön in die Länge gezogen, am Ende war ich froh als es vorbei war. Noch mehr Zeit hätte ich jetzt nicht mit dem Spiel oder den Charakteren verbringen wollen.
 
Bei Judy aus Cyberpunk 2077 hab ich es zum Beispiel nicht übers Herz gebracht, trotz eines eigentlich verträglichen Ende für V, dieses auch für das Ende des Spiels zu akzeptieren, weil es dazu führte, dass man am Schluss nicht mit ihr zusammen das Ende verbringen würde. Die Motivation: nach all der Zeit mit ihr wollte ich mich schon belohnt dafür wissen und nicht das wichtigste verlieren, was man sich vorher aufgebaut hat.
Du kannst eine Beziehung mit Judy eingehen und im Nomanden-Ende gemeinsam mit ihr und den Aldecaldos Night City verlassen. Vorausgesetzt, man wählt dieses Ende. Oder was meinst du?
War mein erstes Ende im Spiel. Das zweite Ende zusammen mit Panam. Finde die beiden für mich als am besten.
 
Du kannst eine Beziehung mit Judy eingehen und im Nomanden-Ende gemeinsam mit ihr und den Aldecaldos Night City verlassen. Vorausgesetzt, man wählt dieses Ende. Oder was meinst du?
War mein erstes Ende im Spiel. Das zweite Ende zusammen mit Panam. Finde die beiden für mich als am besten.
Ich meinte das eine Ende was man über Phantom Liberty frei schalten konnte. Das geht zwar halbwegs gut für V aus, aber dafür bekommt man halt keine Judy.
 
Ich meinte das eine Ende was man über Phantom Liberty frei schalten konnte. Das geht zwar halbwegs gut für V aus, aber dafür bekommt man halt keine Judy.
Ach dieses Ende im DLC.
Das hatte ich nicht beim ersten Mal, muss ich mal ausprobieren.
 
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