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Danke, reicht! Spiele-Genres, die vielen Gamern zum Hals raushängen

Zumindest ist es ein Faktor von vielen. Ganz unrecht hast du nicht. Ich greife bei Sales zwar auch gern mal zu, aber ich halte sie für eine Sache, die der Branche schadet. Genauso wie Keystores.
Shaboo hat ja schon mehr Gründe ergänzt. =)

Und natürlich kommt irgendwann ganz automatisch dieser Sale-Geiz. Es ist ja ok wenn die Spiele nach einem Jahr oder so reduziert werden, aber heutzutage kommen viele Spiele derartig schnell in die Sales, dass viele Leute gleich von Anfang an lieber auf den Sale warten als zum Release zuzuschlagen. Natürlich kaufe ich auch in Sales ein. Es gibt sie ja schließlich, es wäre blöd sie zu ignorieren. Aber ich bin sogar schon dazu übergegangen, Spiele die mir wirklich am Herzen liegen, ungefragt an Freunde zu verschenken ( :D ), um den Entwickler noch ein wenig zu unterstützen.
 
Es fragt sich wie die Aussage des Artikels haltbar ist. Wird gespielt weil produziert wird, oder wird produziert was gespielt wird? Nach marktwirtschaftlichen Aspekten versucht man ein Bedarf abzudecken, aber natürlich versucht man über Marketing auch Bedürfnisse zu schüren.
 
Es fragt sich wie die Aussage des Artikels haltbar ist. Wird gespielt weil produziert wird, oder wird produziert was gespielt wird? Nach marktwirtschaftlichen Aspekten versucht man ein Bedarf abzudecken, aber natürlich versucht man über Marketing auch Bedürfnisse zu schüren.
Ich denke, die großen Entwicklerstudios richten sich durchaus nach der Nachfrage bzw. dem Erfolg vorheriger Titel, aber Indie-Entwickler machen glaube ich mehr oder weniger was sie wollen.
 
Umso mehr enttäuscht es, daß es das geniale Red Dead Redemption nicht auf den PC geschafft hat. Und ein The Cartel ist für mich kein wirklicher Call of Juarez Nachfolger. Da wünschte ich mir einen im Stil von Teil 1 oder 2. Auch ein Gun 2 ist überfällig. Selbst ein Desperados 3 wäre für mich ein Muß.

Du hast Gunslinger vergessen, was nicht unbedingt der beste, aber immernoch ein guter CoJ Ableger ist. Für einen neuen Open World - Western wird es langsam wirklich höchste Eisenbahn...haha...Eisenbahn. Ich verstehe auch nicht, warum nach dem großen Erfolg von RDR keiner auf den Zug aufspringen möchte...haha...Zug.. :-D . Dann gibt es irgendwie keine klassischen Strategiespiele à la Age of Empires mehr. Durch verzeweifeltes Suchen bin ich zuletzt auf Spellforce III gestoßen, von dessen Existenz ich garnichts wusste und welches sich wohl derzeit in Entwicklung befindet. Immerhin ein Hoffnungsschimmer.
 
Also mir Persönlich hängt kein Genre zum Hals raus. Sondern viel mehr das sich die meisten Spiele alle gleich spielen. Viele der heutigen Spiele sind auf hohe Zugänglichkeit und Massentauglichkeit gemünzt. Das spiegelt sich sowohl im eigentlichem Gameplay als auch in den jeweiligen Settings fest.

"Wir" Spieler sind da aber nicht ganz unschuldig dran.

Als Beispiel: Das Rennspiel Genre.
Arcade Rennspiele ist für viele das Synonym für NFS und vielen Spielern hängt die Serie zum Hals raus und wollen mehr Realismus. Das ein NFS mit "richtigen" Arcade Games - Burnout, Sega Rally, RidgeRacer, outrun, (welche es heutzutage in der Form leider kaum noch gibt) - nur wenig zutun hat vergessen dabei aber dann die wenigsten.
Und erscheint dann sowas wie Dirt Rally. Wird rumgemeckert das es keine Idealllinie und Rückspulfunktion gibt, weil das ja heute Standard ist und so.
 
Und erscheint dann sowas wie Dirt Rally. Wird rumgemeckert das es keine Idealllinie und Rückspulfunktion gibt, weil das ja heute Standard ist und so.
Das waren aber wirklich nur ein paar wenige, die sich da beschwert haben. Die allermeisten sind dankbar dass das Spiel auf den ganzen trivialisierenden Kram verzichtet.
 
Das waren aber wirklich nur ein paar wenige, die sich da beschwert haben. Die allermeisten sind dankbar dass das Spiel auf den ganzen trivialisierenden Kram verzichtet.

Ist mir als großer Fan des Spiels natürlich bewußt.
War auch nur nen Beispiel und zugegeben ein eher schlechtes. Aber mir viel keine andere populäre bzw bekannte Rennspiel Marke ein - und das ist die Dirt Reihe nunmal - die den Schritt zurückgeht und all den neumodischen Kram über Bord wirft.

Edit: Ich denke würde ein NFS Plötzlich auf Ideallinie und so Zeuge verzichten wäre der Aufschrei sehr viel größer.
 
Die Diskussion die hier grade geführt wird , wurde genau so vor 20 Jahren schon geführt und in jedem Jahr dazwischen ebenso...die einzige Änderung ist immer nur das jeweilige Genre/Setting bei dem es die Hersteller grade übertreiben.

Und wie vor 20 Jahren ist die Lösung simpel. NIcht kaufen, auch nicht in einem Sale!

Es ist ähnlich wie die alle Jahre wieder auftretende Diskussion welche Spiele Serie einem aktuell auf den Wecker geht da sie inhaltlich stagniert oder welche Serie (die aktuell eingemottet ist) einen Neustart nötig hätte bevor ein Hersteller von sich aus auf die Idee kommt, das nach den letzten Nieten genug Zeit vergangen ist und man nun eine Neuauflage produzieren sollte. Prominente (gute) Neuauflagen Beispiele zuletzt Tomb Raider & Deus EX.
Wann ist die Zeit für einen Reboot von mhhh "C&C" oder Age of Empires oder Stalker gekommen? Und im Falle von Star Wars sollte uns nächstes Jahr (und darüber hinaus) eine Schwemme von (noch nicht abgekündigten aber garantiert in der Entwicklung befindlichen!) Spielen erwarten, Wo bei der Vorstellung ein Producer oder CEO der Firma nebenbei dann hervorheben wird das "man sich die 'guten Vorgänger' als Vorbild genommen hat" . Nur halt mit den "jetzt noch" unbekannten = frischen Charakteren als Spielbare Protagonisten aus den neuen Film/en. [Hier nun die Dramatische Star Wars Musik die schon die ganze Zeit leise im Hintergrund spielt, nun laut auf abspielend sich vorstellen!] =)
 
Ja, es wäre wirklich schön, wenn die Zombie-Survival-Games mal fertig würden. DayZ ist verbuggt und inperformant wie eh und je. H1Z1 funktioniert zwar technisch und hat eine gute Performance, aber dann Pay2Win... Die Grafik ist auch nicht hübsch. Alles sieht gleich aus und die Bäume sehen aus wie mit Wasserfarben gemalt. Miscreated könnte gut werden. Habe mal kurz reingeschaut und muss sagen, dass die Grafik schon überzeugt. Schöne Außenareale und eine glaubwürdige Welt.
 
Es wurde hier schon erwähnt der jährliche Release einiger Spiele ist extrem nervig, man ist quasi jedensmal gezwungen sich das zu holen wenn man mit seinen Jungs zocken will. Am meisten hat es mich bei Battlefield geärgert. Da hätte man ohne weiteres einfach Mappacks raushauen können, Hardline und Battlefront wären einfach als große Addons rausgekommen und gut ist. Nein jedesmal ein Einzelspiel mit eigenem Season-Dlc-Mist und zum Vollpreis.

Man kann es schlecht vergleichen, aber da finde ich so ein WOW schon interessant, es ist und bleibt WOW und wird erstmal einfach nur erweitert. Angesichts der guten Grundlage von Battlefield 3 hätte man auch da mit minimalem Aufwand 5-8 Jahre Spiel draus machen können. Gerade ordentlich gute Maps in regelmäßigen Abständen täten solchen Spielen gut. Wie gesagt minimalster Aufwand bei maximalem Gewinn. Zudem spart man sich die enormen Werbekosten. Call of Duty hat bei mir absolut verloren. Nach MW1 kam nur noch Mist raus, mittlerweile mit Ihrem Cyber-Super-Wandlaufen und 8fach Sprung ist es fast ein Call of Unreal. Auch GTA5 war in meinen Augen ein Blender. Klar, mir haben die Missionen wirklich gefallen. Auch die Welt fand ich Anfangs super, allerdings merkt man dem Spiel schon an, dass es vorallem Online Spaß bieten soll, na was soll ich sagen, GTA habe und werde ich niemals Online spielen.

Der selbe Mist doch auch bei Fifa, NHL usw... jedes Jahr ein neues, jedes Jahr angeblich neue innovative Steuerungen. Einfach mal in 2 oder 3 Jahresabständen bringen und in den Zwischenjahren meinetwegen nen 20er für Teamupdates. Dann könnten wenigstens mal wirklich innovative Sachen eingebaut werden und das Spiel nach vorne treiben.

Fallout kommt mir nicht ins Laufwerk, ich mag die kaputten postapokalyptischen Welten nicht, wo liegt da auch bitte der Reiz. Zombies? Ne außer Walking Dead interessiert mich auch das nicht, und selbst da wird es immer lächerlicher. Ansich gibt es in den Genres schon wirklich gute Spiele, auch alte Spiele kann man sich heute noch gut antun. Der Pixelbrei aus den 90ern ist mal ganz lustig, für mich aber keine Referenz.

In meinen Augen ist der Markt einfach zu beliebig geworden. Die großen Publisher überfluten uns mit den jährlichen Spielereihen. Abseits dessen muss man Spiele aber schon suchen. Einige Projekte sind dann doch sehr ambitioniert, werden aber dann wohl von der Chefetage zur nichte gemacht.. Evolved, Titanfall.. usw..

Melken des Kunden fällt vorallem extrem bei StarWars Battlefront auf. Pünktlich vor Kinostart kommt ein reiner Multiplayer mit extrem wenig Umfang zum Vollpreis auf den Markt. Der Mist wird übelst häufig bei den Kids unter Baum liegen. Aus Marketing und Unternehmenssicht ein riesen Erfolg. Für uns Spieler die sich den Mist dann Abends nach der Arbeit geben der aboslute Graus... Es fehlt einfach die gute Seele eines Spiels. Man sieht uns häufig als anspruchslose Kinder denen man alles vorsetzen kann. Leider haben Sie damit in weiten Teilen auch recht. So wie seid Jahren die Qualität bei Filmen & Musik fällt so steigt die Summe der produzierten Scheiße.. Mal erhlich wer freut sich nicht auf den nächsten Amazing Special Hyper Spiderman????
 
Es fragt sich wie die Aussage des Artikels haltbar ist. Wird gespielt weil produziert wird, oder wird produziert was gespielt wird? Nach marktwirtschaftlichen Aspekten versucht man ein Bedarf abzudecken, aber natürlich versucht man über Marketing auch Bedürfnisse zu schüren.
Kommt drauf an, denke ich.

Beides trifft zu. Aus PR-Sicht wird erstmal ein Bedürfnis geschürt. "Kauf das! Das ist geil!" und schon will man es haben. Ist das Bedürfnis erst da, dann wird weiter produziert, weil die Spieler es wollen. Und durch PR wird das Bedürfnis aufrecht erhalten.
Was anderes ist es bei Lebensmitteln. Natürlich wird da produziert, weil das Bedürfnis da ist. Von vornherein.
 
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Kommt drauf an, denke ich.

Beides trifft zu. Aus PR-Sicht wird erstmal ein Bedürfnis geschürt. "Kauf das! Das ist geil!" und schon will man es haben. Ist das Bedürfnis erst da, dann wird weiter produziert, weil die Spieler es wollen. Und durch PR wird das Bedürfnis aufrecht erhalten.
Was anderes ist es bei Lebensmitteln. Natürlich wird da produziert, weil das Bedürfnis da ist. Von vornherein.

Den künstlich geschaffenen Bedarf aber kannst du niemals ewig aufrechterhalten. Die Kritik wird immer größer je mehr man dahinter kommt, dass es eigentlich eben nicht DAS ist was man wollte. Der Witz dabei ist, dass man durchaus in vielen Bereichen auf den künstlichen Bedarf verzichten kann. Bedürfnisse der Spieler sind ja vorhanden. Man muss aber eben auch darauf reagieren.
 
Den künstlich geschaffenen Bedarf aber kannst du niemals ewig aufrechterhalten. Die Kritik wird immer größer je mehr man dahinter kommt, dass es eigentlich eben nicht DAS ist was man wollte. Der Witz dabei ist, dass man durchaus in vielen Bereichen auf den künstlichen Bedarf verzichten kann. Bedürfnisse der Spieler sind ja vorhanden. Man muss aber eben auch darauf reagieren.
CoD. Bestes Beispiel seit 2007/08. Ja, die Verkaufszahlen sind zurückgegangen. Das Bedürfnis nach einem CoD ist ergo nicht mehr so groß wie vor zwei, drei Jahren noch. Aber es ist immernoch da und jeder Serienableger verkauft sich prächtig. Seit Jahren.
Selbstverständlich stellen sich "Ermüdungserscheinungen" ein, aber hier geht's ja nicht um einige wenige, gemessen an der absoluten Käuferzahl, die Kritik üben. Sondern um die Zahlen. Und die sprechen nunmal eine klare Sprache.
 
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