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Tastaturen von 25 bis 190 Euro - Kauftipps und Marktübersicht

Auch witzig: Bei der Speedlink Parthica Core steht, dass keine Makrotasten vorhanden wären, laut Beschreibung auf diversen Seiten jedoch schon. Einfach mal ein Beispiel von Ebay: Speedlink PARTHICA Core Gaming Keyboard, Tastatur, Makros, 15 Programmierb. keys | eBay . Fehler oder vertu ich mich da?

Ich hab mal bei zB Geizhals.de/at geschaut, da steht nur was von "Multimediatasten" - das wäre was anderes als "programmierbar". die MM-Tasten kannst du normalerweise mit EINEM Befehl belegen, also Zb MM-Taste Nr.2 startet den Browser, Taste Nr.3 öffnet den Ordner mit den MP3s oder so. Das wäre dann durchaus "programmierbar", aber du kannst da keine Makros, also keine ganzen Befehlsketten eingeben oder "aufnehmen". Es kann natürlich sein, dass die Tastatur das doch kann, es aber aus den Angaben des Herstellers nicht genau genug hervorgeht ^^
 
Ich hab mal bei zB Geizhals.de/at geschaut, da steht nur was von "Multimediatasten" - das wäre was anderes als "programmierbar". die MM-Tasten kannst du normalerweise mit EINEM Befehl belegen, also Zb MM-Taste Nr.2 startet den Browser, Taste Nr.3 öffnet den Ordner mit den MP3s oder so. Das wäre dann durchaus "programmierbar", aber du kannst da keine Makros, also keine ganzen Befehlsketten eingeben oder "aufnehmen". Es kann natürlich sein, dass die Tastatur das doch kann, es aber aus den Angaben des Herstellers nicht genau genug hervorgeht ^^

Ah okay, dachte, dass es die Aufnahme von Makros impliziert. Wollte mir die schon kaufen. Aber hab mich eh dagegen entschieden ,da ich mir ne Maus mit Makrofunktionen gekauft habe, da bleib ich dann erstmal bei meiner alten Cherry-Tastatur :)
Danke aber für den Hinweis!
 
Guter Artikel. Wobei ich beim Thema Tastatur sagen muss: Wir Gamer werden hier ganz schön gemolken....

Ich benutze schon seit Jahrzehnten mechanische und "normale"- Tastaturen. Gleichzeitig oder im Wechsel, privat und beruflich.

Ich kann das also sehr gut beurteilen und ganz ehrlich: eigentlich ist es völlig unerheblich und nur subjektiv, welche Tastatur man benutzt. Druckpunkt, Auslösepunkt, etc. sind alles Dinge, an die man sich subjektiv gewöhnt und nicht wirklich objektiv Vorteile bringen. Gerade auch beim Gamern. Im eSport nutzte man jahrelang Rubberdom- Technik, ohne das Spieler dadurch den Eindruck hatten, "schlecht" zu spielen. Das Gefühl, dass Spiele mit mechanischen Tastaturen "direkter" reagieren ist rein subjektiv und dürfte sich aktiv wirklich nur bei einem Bruchteil der Spieler bemerkbar machen. Drücke ich eine Taste, braucht das Signal XY- Milisekunden, um zu reagieren bzw. verarbeitet zu werden. Völlig egal, welche Technik da vorangebaut ist. Zumal sich alle Zeiten in Dimensionen bewegen, die noch nicht einmal einem Wimpernschlag entsprechen.

Ich nutze zum Spielen selbst eine mechanische Tastatur. Subjektiv empfinde ich es einfach angenehmer, auch wenn mich das laute Klicken stört. Objektiv bin ich aber durch die Tastatur kein besserer Spieler, egal in welchem Spiel.

Gaming- Hersteller haben halt eine alte Technik "wiederentdeckt" und schlachten diese marketingtechnisch nun sehr gut aus- mit dem entsprechenden Preis dahinter. Sie sponsoren eSports Events und Youtube- Kanäle um uns Spieler zu sagen: Hey, das braucht ihr unbedingt, um eine Chance gegen andere zu habe! Was völliger Quark ist. Das Gleiche kann man auch übrigens sehr gut bei den Mäusen beobachten. Hier übertrumpfen sich ja die Hersteller mit dpi- Zahlen....
 
Guter Artikel. Wobei ich beim Thema Tastatur sagen muss: Wir Gamer werden hier ganz schön gemolken....

Ich benutze schon seit Jahrzehnten mechanische und "normale"- Tastaturen. Gleichzeitig oder im Wechsel, privat und beruflich.

Ich kann das also sehr gut beurteilen und ganz ehrlich: eigentlich ist es völlig unerheblich und nur subjektiv, welche Tastatur man benutzt. Druckpunkt, Auslösepunkt, etc. sind alles Dinge, an die man sich subjektiv gewöhnt und nicht wirklich objektiv Vorteile bringen. Gerade auch beim Gamern. Im eSport nutzte man jahrelang Rubberdom- Technik, ohne das Spieler dadurch den Eindruck hatten, "schlecht" zu spielen. Das Gefühl, dass Spiele mit mechanischen Tastaturen "direkter" reagieren ist rein subjektiv und dürfte sich aktiv wirklich nur bei einem Bruchteil der Spieler bemerkbar machen. Drücke ich eine Taste, braucht das Signal XY- Milisekunden, um zu reagieren bzw. verarbeitet zu werden. Völlig egal, welche Technik da vorangebaut ist. Zumal sich alle Zeiten in Dimensionen bewegen, die noch nicht einmal einem Wimpernschlag entsprechen.
im Profibereich vor allem Tipp-intensiven Games wie Starcraft kann so was halt schon wirklich den Ausschlag geben. Für 95% der Gamer wird es aber eher keinen echten Unterschied machen - aber trotzdem: ich hab inzwischen auch eine mechanische, und mit der kann ich definitiv "intuitiver" tippen als mit all meinen vorigen Rubberdomes, und da hatte ich schon einige zwischen 20 bis 60 Euro. Ich hab eine mit den MX-Browns, und man merkt halt wirklich dieses Feedback, so dass man die Taste nie ganz runterdrücken muss und trotzdem weiß, dass man "gedrückt" hat. Das ist dann halt nach einer Gewöhnungsphase einfach nur unterbewusst.

Dass man früher auch mit Rubberdomes nicht "gemeckert" hat ist aber kein Argument, denn die haben ja "funktioniert", und wenn man nicht weiß, dass es "besser" ginge, hat man natürlich nichts zu beanstanden. Aber wenn dann was auf der Bühne erscheint, bei dem man merkt, dass es vlt doch besser ist, steigt man natürlich um (wenn es einem den Preis wert ist). z.B. bei alten Monitoren hatte man Schliereneffekte - DA hat jeder gemeckert, weil das spürbare Nachteile waren, und als die Monitore dann vor 5-6 Jahren durchweg schnell genug waren, da waren an sich alle zufrieden. Und dann kamen "plötzlich" Monitore mit 120/144Hz, und man merkte, dass es noch besser geht (die Monitore bringen ein "smootheres" Spieleerlebnis). Genau so war/ist es halt auch mit Rubberdome vs. mechanisch.

Wobei es am Ende aber in der Tat auch etliche Nutzer gibt, die nur MEINEN, dass es nun "besser" sei - aber allein dieses Plus an "Selbstvertrauen" kann dann halt schon in manchen Games dafür sorgen, dass man "besser" spielt ;) ICH spiele eh Spiele, bei denen es sicher nicht drauf ankommt, mehrere Tastenbefehle ganz schnell einzugeben. Selbst bei Shootern: da sind auf einem "Hobbygamer"-Niveau sicher von der Gesamtdauer, bis man zB nach links ausweicht per Taste A, 90% pure Reaktionszeit, bis man überhaupt die Entscheidung zum Drücken von A trifft, und nur 10% sind der eigentliche Tastendruck, und wenn DER dann 10% schneller geht, hat man vlt am Ende 1% Vorteil... da sind ja die Pingschwankungen schon 10 Mal entscheidender, und selbst die sind lachhaft ;)
 
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Dass man früher auch mit Rubberdomes nicht "gemeckert" hat ist aber kein Argument, denn die haben ja "funktioniert", und wenn man nicht weiß, dass es "besser" ginge, hat man natürlich nichts zu beanstanden. Aber wenn dann was auf der Bühne erscheint, bei dem man merkt, dass es vlt doch besser ist, steigt man natürlich um (wenn es einem den Preis wert ist).

Das ist ja genau der Punkt. Mechannische Tastaturen gab es VOR den Rubberdom- Keyboards. Wären diese also signifikant besser gewesen als ihre Nachfolger, wäre man doch dabei geblieben, oder? Bei den Monitoren, um bei deinem Beispiel zu bleiben, ist eine kontinuierliche Verbesserung nachweislich vorhanden. Bei den Keyboards hat man im Prinzip einen Schritt zurück gemacht (hier: im wörtlichen Sinne und nicht im Sinne von "schlechter" ).
 
Das ist ja genau der Punkt. Mechannische Tastaturen gab es VOR den Rubberdom- Keyboards. Wären diese also signifikant besser gewesen als ihre Nachfolger, wäre man doch dabei geblieben, oder?
Jein - die früheren guten mechanischen waren wohl einfach damals VIEL "zu teuer" für die damaligen Gamer, und je nach Bauweise sind die sogar oft früh kaputtgegangen - da waren Rubberdomes dann sogar am Ende oft viel haltbarer und boten zudem noch für Gamer Features wie Zusatztasten und Beleuchtung, was bei mechas damals kaum oder gar nicht vorhanden war. Es sprangen bei manchen mechanischen sogar teils einfach Federn raus, oder eine kleine Plastikkonstruktion gab nach usw. - denn die mechanischen damals hatten nicht durchgehend, so wie heute, eine in sich abgeriegelte Cherry-MX-Mechanik (der "Taster" ist ja an sich eine kleine Box, siehe hier CHERRY - MX Technologie klick mal rechts auf diese Punkte, der mittlere "Gehäuse-Oberteil" zeigt das besonders gut), sondern da war oft z.B. ein Hebel, auf dem erst eine Feder saß und darauf dann die Taste, oder was ich mal hatte war sogar eine Art filigranes Trapez mit einer Feder drin, da waren mir nach 8 Monaten schon 3 Tasten flöten gegangen, weil das Plastik an einer Stelle brach bei intensivem Gaming - bei einer 60€-Tastatur... es gab also oft auch neben den Cherry-MX-Versionen eine "offene", viel anfälligere (auch für Dreck) Konstruktion.

Zudem, und das ist dann grad für Gamer vielleicht sogar der Hauptgrund, war Onlinegaming damals, bevor die Rubberdomes richtig aufkamen, bei weitem noch kein Massenphänomen - d.h. da war es schlicht und einfach bei weitem noch nicht so "wichtig", welche Tastatur man hat, und die paar "Pro-Gamer", die vlt. den Vorteil doch schon früh erkannten, hat man als Normaluser halt noch gar nicht wahrgenommen, zumindest nicht deren Hardware.

Da war damals einfach der Vorteil "günstige Tastatur mit relativ langer Haltbarkeit" so groß, dass die mechanischen Tastaturen quasi in Vergessenheit gerieten. Erst ein paar wenige Hardcore-Gaming/Hardware-Freaks (Korea war da AFAIK wg. deren gesellschaftlich fast schon wie ein Volkssport akzeptierten eSports-Ligen ein Vorreiter) sorgten dann dafür, dass man sich wieder mal mit mechanischen Modellen beschäftigte und mehr und mehr Gamer aus Europa, die Pro oder Semi-Pro spielen, so eine Tastatur anschafften, und das sprach sich dann - auch dank mehr Aufmerksamkeit für den eSport und immer mehr Internetkommunikation - wie ein Lauffeuer rum. Dazu kam noch, dass "Gamer", auch auf Hobbyniveau, in der Zwischenzeit auch bereit waren, deutlich mehr zu zahlen selbst für minimale (eventuelle) Vorteile, eben weil Onlinegaming auch viel wichtiger geworden ist. Vor 10-15 Jahren zB hätte kaum jemand für Lautsprecher oder Kopfhörer mehr als 30-50€ ausgegeben, heute geben viele gerne das doppelte oder dreifache aus. Oder auch Mäuse: bei den beliebtesten Gamingmodellen hast du meist 60-80€. vor 10-12 Jahren waren es noch eher 30-40€ maximal.


Erst die neuen Rahmenbedingungen und mehr Ausmerksamkeit auch für eSport sorgte dann für den neuen Trend, den die Hersteller dann auch bedien(t)en. Und der Trend betrifft eben auch nur die Bauweise mit der in sich abgeriegelten, auch für Dreck beinah komplett unanfälligen Bauweise Cherry-MX.


Also, ich hab da jetzt keine Doktorarbeit drüber gelesen oder so :D aber das ist das, was ich dazu im Laufe der Zeit verfolgt hab und was auch einfach logisch hergeleitet Sinn ergibt. Es ja auf keinen Einbildung, dass es "Unterschiede" gibt - die Frage ist nur, ob die so groß sind, dass es sich lohnt. Ich merke aber definitiv einen klaren Unterschied, wenn ich meine 30€-Kabellose Tastatur (wenn ich mal vom Sofa aus auf meinem LCD spiele) oder die vom Laptop oder die am PC meines Vaters für 15€ benutze. Es kann sein, dass eine teure Rubberdome dann eben so gut wäre, aber mit meiner G710+ bin ich so zufrieden wie noch nie, und ich hatte schon viele andere Tastaturen in den letzten 15-20 Jahren zwischen 20 und 60, vlt auch 80€

Bei den Monitoren, um bei deinem Beispiel zu bleiben, ist eine kontinuierliche Verbesserung nachweislich vorhanden. Bei den Keyboards hat man im Prinzip einen Schritt zurück gemacht (hier: im wörtlichen Sinne und nicht im Sinne von "schlechter" ).
jo, das war aber eben in dem Fall auch und vor allem wegen des Preises und nicht, weil man damals sagte "die Rubberdomes sind definitiv besser" ;) Es war nur das Preis-Leistungsverhältnis so viel besser, dass man auch mit den damaligen Anforderungen meist sagte, dass eine ordentliche Rubberdome das bessere Paket bietet. Bei Monitoren zB hätte es auch passieren können, dass die IPS-Panel-Modelle vom Markt verschwinden, weil die TN-Panels billiger und schneller sind. Aber man hielt an IPS fest, auch weil es genug Nicht-Gamer gab, die das im Schnitt bessere Bild schätzen und weil man IPS auch bei Tablets, TVs und Smartphones nutzt, hat die Panels dann weiterentwickelt, und nun kann man die so günstig herstellen inkl. guter Gaming-Eignung, dass der Aufpreis nur noch gering ist (10% vielleicht) und IPS inzwischen immer beliebter wird.
 
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