Flashpoint war aber eine Revolution. Wenn die COD-Kiddies aber zu doof sind um das zu erkennen ist es traurig und zeigt nur die immer stärkere Casualisierung der Spielebranche. Und die Nachfolger von OFP kamen auch nie wieder auf das Qualitätslevel des 1. Teils.
Wenn ich daran denke wie ich getrennt von den eigenen Leuten über die halbe Map zu einem Extraktionspunkt gegangen bin weit hinter den feindlichen Linien, überall feindliche Truppen, die man umgehen mußte oder vereinzelt ausschalten. Wie man auf seine Munition achten mußte und entscheiden, ob man nun eine Wache ausschaltet und riskiert entdeckt zu werden oder diese besser umgeht, wie in dem Spiel die Kommandosteuerung funktionierte, wie man einen Hubschrauber oder Panzer nehmen konnte.... Wie man durch das Gras ganz eng an feindlichen Patroillen vorbeirobbte, sich in Camps sogar unter feindlichen Panzern oder Lkw versteckte um diese als Deckung zu nutzen u.s.w.
Aber die COD-Kiddies wollen halt nur 6 h Bumm Bumm, Triggersteuerungen, Grafik, interaktive Filme als Spiel und Schlauchlevel, damit sie ja nicht den Weg vergessen, wo sie hin müssen.
Bei OFP mußte man im Hardcoremodus Karten lesen können, da man auf der Karte nicht selbst eingezeichnet wurde. Da mußte man taktisch vorgehen, wissen, was man wann wo und wie tut. Sich nach Nachschub umsehen. Speichermöglichkeiten waren begrenzt (es sei denn man nutzte einen Trick um die Savegames umzuschreiben). Imho war OFP der beste Militärshooter bislang überhaupt.