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Deathfire: Ruins of Nethermore - Dev Diary und Video von Guido Henkel (Teil 2)

An den Herrn Henkel! Klingt alles sehr gut, aber so richtig überzeugt bin ich zB noch nicht. Aber ich behalte das Projekt im Auge. Richtig gute Partyrollenspiele sind einfach zu selten! LG
 
Das Konzept ist ja durchaus spannend, aber ich für meinen Teil finde es schade, dass man von Thorvalla zu Deathfire auch von einer isometrischen Ansicht zur Egoperspektive gewechselt hat. Dadurch ist das Projekt für mich deutlich weniger reizvoll.... :/
 
Da ich ja immer gern wieder Klassiker wie Wizardry 6-8, MM3-5, Eye of the Beholder und Lands of Lore auspacke, freut es mich, dass jetzt wieder solche Spiele kommen.

Im Video schaut Deathfire ja schon recht stimmungsvoll aus. Was mir jedoch z.B. bei der Early Access von M&M - X negativ auffiel. ist die Geschwindigkeit mit der man sich da fortbewegt. Wegen den Animationen der Gegner dauert da jeder Schritt eine gefühlte Ewigkeit. Das war bei den Klassikern nicht der Fall und stört mich persönlich sehr. Da also bitte drauf achten.

Auf jeden Fall: Auf ein gutes Gelingen!

PS: Was denkt man eigentlich als ehemaliger Mitentwickler der Nordlandrilogie, wenn man vom "Remake" hört und liest?

PPS: Hat man als alter Hase in Sachen RPGs eigentlich das Gefühl, dass es in Deutschland (bzw. im deutschsprachigen Raum) steil bergab gegangen ist, was die Entwicklung solcher angeht?
Wenn ich da an Spiele wie Amberstar, Ambermoon, Albion, die Nordlandtrilogie und die ersten beiden Gothic Teile denke, frag ich mich, wo die Talente dahinter verblieben sind und ob es da kaum "Nachwuchs" gab.
 
Zuletzt bearbeitet:
Es sind einfach zwei komplett unterschiedliche Konzepte. Eine isometrische Ansicht wäre für Deathfire einfach nicht die rechte Wahl gewesen.
Das ist mir natürlich auch klar. ;-)

Schade, dass es Thorvalla nicht geschafft hat... :-|

Aber viel Glück und Erfolg mit Deathfire. Ich hoffe für euch, dass es dieses Mal hinhaut! :)
 
Einmal ist keinmal, also auf ein Neues ! Party + rundenbasierte Kämpfe sind schonmal gut. Anscheinend wird ein W20 verwendet, also doch noch ein wenig DSA... Hoffentlich sind auch soziale Talente enthalten (und die Quests werden nicht nur durch Kampf gelöst). Gut, dass die Interaktionen auch eine Rolle spielen. Die Interaktionen richtig zu programmieren - und die Folgen zu beachten - scheint mir eine recht komplexe Arbeit zu werden. Es muss gar keine Open world geben, solange es keine Levelschläuche gibt. Ein wenig Entdeckung/Erforschung und nebenbei interessante Geschichten zu erleben, hat noch jedes Rollenspiel bereichert.

Viel Erfolg !
 
Wenn ich da an Spiele wie Amberstar, Ambermoon, Albion, die Nordlandtrilogie und die ersten beiden Gothic Teile denke, frag ich mich, wo die Talente dahinter verblieben sind und ob es da kaum "Nachwuchs" gab.

Nachwuchstalente gibt es mit Sicherheit in Deutschland. Das sieht man ja beispielsweise an Firmen wie Daedalic.
Das große Problem in Deutschland ist eher die Finanzierung. Da kann jemand noch so tolle Ideen im Kopf haben oder auch das Können haben, dies zu verwirklichen. Wenn keiner da ist, der das Ganze finanziert, dann wird es schwer.
Daher ist es klasse, dass es ja solche Sachen wie kickstarter jetzt gibt, das ist eine gute Möglichkeit, das zu ändern. Ich wünsche da dem Guido Henkel und seinem Team viel Erfolg.
 
Ich denke auch, dass es in Deutschland nach wie vor sehr gutes Talent gibt. Was die Jungs von Daedalic machen ist absolut grossartig, finde ich, und passt wirklich hinten und vorn. Deutschland war als Standort nie einfach, und das hat sich, glaube ich, nicht geändert, aber am Talent mangelt es, glaube ich nicht. Die ganze Branche hat sich ja verändert und von dieser Art spiele wegentwickelt. Wenn deutsche Teams daran festgehalten hätten, hätten sie mit modernen Trends nie mithalten können und wäre wirklich abgefallen.
 
Es muss gar keine Open world geben, solange es keine Levelschläuche gibt. Ein wenig Entdeckung/Erforschung und nebenbei interessante Geschichten zu erleben, hat noch jedes Rollenspiel bereichert.

Ich denke, man sieht in unserem Video schon, dass wir ganz gezielt versuchen diese Levelschläuche, vor allem in den Outdoor Bereichen aufzubrechen.
 
Deutschland war als Standort nie einfach, und das hat sich.

wo wir schon mal jemanden aus der szene hier haben: woran liegt das deiner meinung nach?

hierzulande hat es im letzten jahrzehnt ja eigentlich nur crytek geschafft ganz groß rauszukommen.
was haben die anders/besser gemacht als all die anderen?
 
wo wir schon mal jemanden aus der szene hier haben: woran liegt das deiner meinung nach?

hierzulande hat es im letzten jahrzehnt ja eigentlich nur crytek geschafft ganz groß rauszukommen.
was haben die anders/besser gemacht als all die anderen?
MIr fielen dazu sehr gute Grafik und Ego-Shooter-Action ein. ;-) So etwas kommt auf dem amerikanischen Markt gut an. Ist halt simpel, zugänglich und kannst optisch beeindrucken.
 
MIr fielen dazu sehr gute Grafik und Ego-Shooter-Action ein. ;-) So etwas kommt auf dem amerikanischen Markt gut an. Ist halt simpel, zugänglich und kannst optisch beeindrucken.

das beantwortet meine frage nicht. ;-)
was auf dem weltmarkt gut ankommt, wissen sicher auch andere dt. entwickler.
die frage ist, weshalb es gerade crytek geschafft hat das auch umzusetzen und viele andere eben nicht.
 
das beantwortet meine frage nicht. ;-)
was auf dem weltmarkt gut ankommt, wissen sicher auch andere dt. entwickler.
die frage ist, weshalb es gerade crytek geschafft hat das auch umzusetzen und viele andere eben nicht.
Nenne mir zwei weitere deutsche Entwickler, die für den Weltmarkt/Mainstream produzieren.... ;-)
 
hä?
ja eben.
darum gehts mir doch.

die frage ist, weshalb es gerade crytek geschafft hat das auch umzusetzen und viele andere eben nicht.

Ich glaube, darum geht es. Die meisten deutschen Entwickler versuchen gar nicht, Mainstreamspiele zu kreieren. Nicht weil sie es nicht könnten, sondern weil sie es nicht wollen. Mit Koch/Deep Silver würde es ja sogar einen deutschen Mainstreampublisher geben, die Finanzierung sollte auch nicht so das Problem sein. Meiner Erfahrung nach kommen die meisten deutschen Entwickler eben eher aus der "Nerd"-Ecke, die sich hauptsächlich für Adventures und Rollenspiele deutscher Prägung interessieren. Das ist auch eine kulturelle Geschichte, denke ich. ;-)
 
Also ich bezog mich auf die Entwicklung von RPGs. Deadalic macht durchaus gute Adventures, was aber ja keine RPGs sind. Selbst Blackguards scheint nur das Nordlandtrilogie-Kampfsystem aufzugreifen und wendet sicher mehr an Spieler von "Tactics" Spielen. Zudem sind sie auch ein Publisher und viele Spiele sind von ausländischen Entwicklern.

Was war das letzte, große (und gute) RPG made in Germany? Arcania war schlecht, Risen 1 und 2 so lala, Drakensang war okay aber hat mich persönlich nicht überzeugt.
Schau ich mir die Indie Szene (nicht nur Rpgs) an, kommt mir kein deutsches Spiel in den Sinn, obwohl da Puplisher keine Hürde sein sollten und die Szene perfekt für erste Gehversuche ist.

Könnte die Liste der Spiele auch um andere Genres erweitern, da würde die Lage trotzdem nicht viel anders ausschaun. Da war in den 90ern einfach mehr los was deutschsprachige Entwicklungen angeht.

Crytek würde ich übrigens garnicht mal als deutschen Entwickler bezeichen, da die vom Team her sehr international scheinen.
 
Also ich bezog mich auf die Entwicklung von RPGs. Deadalic macht durchaus gute Adventures, was aber ja keine RPGs sind. Selbst Blackguards scheint nur das Nordlandtrilogie-Kampfsystem aufzugreifen und wendet sicher mehr an Spieler von "Tactics" Spielen. Zudem sind sie auch ein Publisher und viele Spiele sind von ausländischen Entwicklern.

Was war das letzte, große (und gute) RPG made in Germany? Arcania war schlecht, Risen 1 und 2 so lala, Drakensang war okay aber hat mich persönlich nicht überzeugt.
Schau ich mir die Indie Szene (nicht nur Rpgs) an, kommt mir kein deutsches Spiel in den Sinn, obwohl da Puplisher keine Hürde sein sollten und die Szene perfekt für erste Gehversuche ist.

Könnte die Liste der Spiele auch um andere Genres erweitern, da würde die Lage trotzdem nicht viel anders ausschaun. Da war in den 90ern einfach mehr los was deutschsprachige Entwicklungen angeht.

Crytek würde ich übrigens garnicht mal als deutschen Entwickler bezeichen, da die vom Team her sehr international scheinen.
Es gab auch vor Risen und Arcania kein "großes" deutsches RPG. Auch Gothic und Co. waren sehr deutsch-europäisch und sind in den USA und in anderen Teilen der Welt eher ein Geheimtipp. ;-)
 
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