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Besser als ein Buch: Diese Spiele haben Story mit Tiefgang

Also, von Alan Wake's Nightmare habe ich noch nie etwas gehört. Es gibt wohl ein Spiel, mit namen Alan Wake und ein Addon namens Alan Wake's American Nightmare.
Dann dürfte das Bild von LA Noir das falsche sein (seht sogar im Bild) und Spiele wie The Last of Us oder Bioshock 1 bis Infinite hat man schlicht vergessen.
 
Ich finde auch, dass das eine sehr bescheidene Aufzählung ist...
Ich spiele doch wirklich recht viele Spiele, aber abgesehen von Fallout habe ich keines der aufgelisteten Spiele gespielt. Da frag ich mich doch, warum hier eigentlich keine Shooter oder andere Genre vertreten sind... Sicherlich bietet CoD 100 keine tolle Story, jedoch fand ich, dass Modern Warfare noch wirklich spannend war. Zudem vermisse ich das bereits angesprochene Bioshock und wieso taucht hier eigentlich nicht Half-Life 2 auf??
Sicherlich, die bösen Russen oder irgendwelche City17 Diktatoren und Aliens aus dem Weg räumen ist nicht das innovatievste, aber Mass Effekt hat im Kern die selbe Story und obwohl ich Fallout 3 sehr gut und spannend fand, hat mich die Story nicht mehr gefesselt als z.B. der Werdegang des Prinzen Arthas in Warcraft 3 bzw. Warcraft 3: The frozen Throne. Die Story fand ich wirklich gut. Ebenso wie einige Anno Kampagnen, als Beispiel erwähne ich hier mal 1404, welche wirklich interessant fand.

Nun lässt sich ja bekanntlich über Geschmack streiten, aber aus meiner Sicht sollte die Auswahl doch deutlich erweitert werden, zumal die bereits in der Liste genannten Spiele sich doch zum Großteil recht ähnlich sind, was z.B. die Spielmechanik angeht. Ich würde mich freuen, wenn diese Liste nicht nur um die bereits von mir erwähnten Titel, sondern auch um den ein oder anderen noch nicht genannten Titel erweitert wird. Schließlich hat Blizzard eine ganze Reihe von erstklassigen Spielen mit exzelenter Story ;-)
 
"Besser als ein Buch: Diese Spiele haben Story mit Tiefgang"... soso, besser als ein Buch... irgendwie weiß ich nicht, ob das der Gipfel der Dummheit oder der Tiefpunkt der Bildung des Redakteurs darstellt. Meine Fresse -.-
 
Meiner Meinung nach ist das eine etwas halbherzige Liste, da muss doch von einem "Spielemagazin" mehr kommen?!
Würde da als Anreiz einfach mal noch The Witcher, Skyrim, Hitman, Batman, Uncharted und viele weitere, dies sind nur wenige...welche mir gerade einfallen.

PS: Und ich arbeite nicht für ein Spielemagazin...
 
"Besser als ein Buch: Diese Spiele haben Story mit Tiefgang"... soso, besser als ein Buch... irgendwie weiß ich nicht, ob das der Gipfel der Dummheit oder der Tiefpunkt der Bildung des Redakteurs darstellt. Meine Fresse -.-

Ich versteh deine Kritik grad nicht. :confused:
 
Vielleicht solltest du mehr Bücher lesen.....:-D

Fakt ist, dass ein Spiel keine bessere Story als ein gutes Buch haben KANN. Das liegt an der Beschränkung des Mediums. Deshalb ist auch die Überschrift Grütze, eben so typisches Bild-Niveau....:-B

Dass Spiele als Medium beschränkter sind, das ist Schwachsinn. Das Gegenteil ist nämlich der Fall. Ein Spiel bieten mehr Möglichkeiten mit dem Konsumenten zu interagieren als ein Buch. Dementsprechend KANN ein Spiel auch eine genauso gute Story wie ein Buch haben. Nur hängt die Qualität eines guten Spiels nicht von der Story ab, wie es bei einem Buch ist. deshalb legt man bei Spielen auch selten mehr Wert auf die Handlung als auf das Gameplay.
 
Spiele von Bioware an sich haben in den meisten Fällen eine überragende Story zu bieten.
 
Dass Spiele als Medium beschränkter sind, das ist Schwachsinn. Das Gegenteil ist nämlich der Fall. Ein Spiel bieten mehr Möglichkeiten mit dem Konsumenten zu interagieren als ein Buch. Dementsprechend KANN ein Spiel auch eine genauso gute Story wie ein Buch haben. Nur hängt die Qualität eines guten Spiels nicht von der Story ab, wie es bei einem Buch ist. deshalb legt man bei Spielen auch selten mehr Wert auf die Handlung als auf das Gameplay.
Interaktion ist fü eine gute Story nicht förderlich. Das Gegenteil ist der Fall.

Außerdem kann ein Spiel (wie auch ein Film) nie die Details eines Buchs liefern. Was in den filmischen/visuellen Medien meist fehlt, ist die Introspektive, wie es in den Charakteren vorgeht und was ihren Charakter ausmacht. Das liegt nun mal an der visuellen Beschränkung. Und selbst wenn man Möglichkeiten findet, das zu umgehen, dann doch nie in der Tiefe, die ein Buch hergibt. Und nur so nebenbei: 80% einer guten Story basiert rein auf den Charakteren, der Rest ist nur Beiwerk.

Ich gebe dir allerdings recht, dass die Qualität eines Spiels nicht unbedingt und nicht ausschließlich von der Story abhängt. Aber darum geht es hier ja überhaupt nicht. In diesem Thread geht es nämlich eben nicht um Gameplay.
 
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Vielleicht solltest du mehr Bücher lesen.....:-D

Fakt ist, dass ein Spiel keine bessere Story als ein gutes Buch haben KANN. Das liegt an der Beschränkung des Mediums. Deshalb ist auch die Überschrift Grütze, eben so typisches Bild-Niveau....:-B
Ja, du hast vollkommen Recht. Finde auch das sich an einem guten Buch kein Spiel (Storytelling) messen kann. Aber gehen wir nur mal aus der Sicht eines Spiels darauf ein... dann musst du aber trotzdem zugeben das Mass Effect und The Witcher schon extrem packend erzählt werden. Aber grundsätzlich hast du natürlich Recht. Ein Beispiel : Habe das erste Sacred zwar gespielt, die Story war aber müll. Die Bücher hingegen waren echt klasse. Besonders die Vampirdame war ne Coole Sau. Nix gegen Spiele aber jeder sollte mal echt auch ein Buch lesen. Es lohnt sich. :)
 
Ja, du hast vollkommen Recht. Finde auch das sich an einem guten Buch kein Spiel (Storytelling) messen kann. Aber gehen wir nur mal aus der Sicht eines Spiels darauf ein... dann musst du aber trotzdem zugeben das Mass Effect und The Witcher schon extrem packend erzählt werden. Aber grundsätzlich hast du natürlich Recht. Ein Beispiel : Habe das erste Sacred zwar gespielt, die Story war aber müll. Die Bücher hingegen waren echt klasse. Besonders die Vampirdame war ne Coole Sau. Nix gegen Spiele aber jeder sollte mal echt auch ein Buch lesen. Es lohnt sich. :)
Ich habe ja nur behauptet, dass ein Spiel nie so tiefes Storytelling haben kann wie ein gutes Buch. Nichtsdestotrotz gibt es Spiele, die ein sehr gutes Storytelling haben. ;-)

Witcher 2 ist übrigens das beste Beispiel dafür. Das Spiel hat eine richtig gute Story und ist spannend und interaktiv erzählt, keine Frage. Aber den Hexer-Romanen von Sapkowski kann das Spiel in Punkto Tiefe der Story, Tiefe der Charaktere, Erzählstil, Pacing und Details zu keiner Minute das Wasser reichen.... :-)
 
Ich habe ja nur behauptet, dass ein Spiel nie so tiefes Storytelling haben kann wie ein gutes Buch. Nichtsdestotrotz gibt es Spiele, die ein sehr gutes Storytelling haben. ;-)

Witcher 2 ist übrigens das beste Beispiel dafür. Das Spiel hat eine richtig gute Story und ist spannend und interaktiv erzählt, keine Frage. Aber den Hexer-Romanen von Sapkowski kann das Spiel in Punkto Tiefe der Story, Tiefe der Charaktere, Erzählstil, Pacing und Details zu keiner Minute das Wasser reichen.... :-)
Yup, das ist richtig :) Schade das die heurige Jugend nicht so gern zum Buch greift :)
 
Fakt ist, dass ein Spiel keine bessere Story als ein gutes Buch haben KANN.

Es gibt aber auch schlechte Bücher, und zwar nicht wenige...

Meiner Meinung nach nutzen Spiele, die sich allein auf ihre Story stützen, das Medium aber nicht aus. Auch wenn die Story gut ist. Aus Mass Effect hätte man vielleicht wirklich besser einen Film gemacht und die mittelmäßigen Shooter-Sequenzen sowie das Bisschen Rollenspiel weggelassen. Anders, wenn das Gameplay an erster Stelle steht: niemand würde behaupten, Tetris hätte auch als Buch funktioniert...
 
Interaktion ist fü eine gute Story nicht förderlich. Das Gegenteil ist der Fall.

Außerdem kann ein Spiel (wie auch ein Film) nie die Details eines Buchs liefern. Was in den filmischen/visuellen Medien meist fehlt, ist die Introspektive, wie es in den Charakteren vorgeht und was ihren Charakter ausmacht. Das liegt nun mal an der visuellen Beschränkung. Und selbst wenn man Möglichkeiten findet, das zu umgehen, dann doch nie in der Tiefe, die ein Buch hergibt. Und nur so nebenbei: 80% einer guten Story basiert rein auf den Charakteren, der Rest ist nur Beiwerk.

Ich gebe dir allerdings recht, dass die Qualität eines Spiels nicht unbedingt und nicht ausschließlich von der Story abhängt. Aber darum geht es hier ja überhaupt nicht. In diesem Thread geht es nämlich eben nicht um Gameplay.

Gerade wegen der Interaktion mit dem Spiel wird der Spieler tiefer in die Story eingebunden. Zudem sind auch Spiele dazu geeignet Charaktere "aufzubauen" und den Spieler eine emotionale Bindungen zu diesen aufbauen zu lassen. Spiele wie Heavy Rain und Mass Effect haben das aus meiner Sicht bewiesen. Und inwiefern sind Spiele und Filme vIsuell beschränkt? Bücher können keine bewegten Bilder oder Audioeffekte wiedergeben, das ist eine Erweiterung, keine Beschränkung.
 
ich würde es allerdings auch mal in Frage stellen das nur Bücher gute Geschichten erzählen können
Es ist halt wie mit einem Comic, man spart sich halt irgendwelche Beschreibungen und kann die Szene gleich zeigen
 
Gerade wegen der Interaktion mit dem Spiel wird der Spieler tiefer in die Story eingebunden. Zudem sind auch Spiele dazu geeignet Charaktere "aufzubauen" und den Spieler eine emotionale Bindungen zu diesen aufbauen zu lassen. Spiele wie Heavy Rain und Mass Effect haben das aus meiner Sicht bewiesen. Und inwiefern sind Spiele und Filme vIsuell beschränkt? Bücher können keine bewegten Bilder oder Audioeffekte wiedergeben, das ist eine Erweiterung, keine Beschränkung.
Filme und Spiele sind nicht visuell beschränkt, das Visuelle ist ja ihre Stärke. Allerdings sind sie in der Introspektive beschränkt. Wir sehen nur das Äußere und das Offensichtliche. Gute Schauspieler können über Mimik einen Teil der Introspektive wiedergeben, aber das ist zum einen schon eine Interpretation des Ursprungsmaterials und zum anderen trifft das nur sehr eingeschränkt auf Spiele zu. LA Noire ist bisher das einzigste Spiel, das annährend eine mimische Qualität erreicht, die der von echten Menschen gleicht. Und selbst mit einer guten Mimik und Gestik und einer vorzüglichen Intonation ist das Medium Film auf das Offensichtliche beschränkt. Es hat viel mehr Schranken bezüglich Erzählstil und Storyaufbau, weil es eben nur eine bestimmte Menge Informationen visuell und über Dialoge wiedergeben kann. Für Spiele sind ähnliche Limitierungen in Kraft, wobei die Interaktivität zwar mehr Spielraum gibt, allerdings auch immer in Gefahr von Storybrüchen ist. Außerdem hat ein Spiel dazu noch technische Limitierungen, die ein Buch und ein Film so nicht haben (wobei das Buch auch hier dem Film überlegen ist, was jedoch durch CGI und Co. deutlich weniger Einfluss hat). Das große Wort "Immsersion" ist ja nur deshalb bei Spielen so wichtig, weil wir eben nicht in der Lage sind, durch ein Spiel eine völlig glaubwürdige Welt aufzubauen. Die Interaktivität ist nämlich Segen und Fluch in einem. Sie kann sehr wohl zu einer tiefen Erfahrung beitragen, allerdings kann ihre Beschränktheit auch dazu führen, dass wir von der Spielwelt getrennt werden (Immersionsbruch). Auch die generelle visuelle Qualität trägt dazu bei. Der größte Vorteil eines Buches ist nämlich - so seltsam das für den ein oder anderen klingen mag - die Kraft unserer eigenen Vorstellung. Ein gutes Buch ist nur ein Grundlage für unser eigenes Vorstellungsvermögen. Vor unserem geistigen Auge gibt es prinzipiell keinen Immersionsbruch, da wir genau die Welt und die Zusammenhänge aufbauen, die wir selbst für richtig erachten. Natürlich ist es Aufgabe des Autors, uns eine geschlossene und sinnige Basis zu liefern und Charaktere, Handlung und Welt so aufzubauen, dass sie tief genug sind, dass wir genügend "Material" haben, uns hineinzufinden. Ein gutes Buch ist viel subtiler als ein Spiel oder ein Film, aber gleichzeitig umso tiefgehender. Das Visuelle, das Entertainment, ist die große Stärke der visuellen Medien, keine Frage. Aber diese Stärke macht es auch bis zu einem gewissen Grad oberflächlicher. Gerade moderne Spiele, die mehr auf visuelle Reize als auf Text setzen, nehmen uns die eigene "Arbeit" fast komplett ab, sie sind Entertainment zum Abschalten (und ich meine das nicht negativ). Derartiges Entertainment kann gute Geschichten liefern, die uns auch mitreißen, keine Frage. Aber diese Geschichten, diese Welten und diese Charaktere sind niemals so tiefgründig, so nuaciert, so "frei" in ihrer Gestaltung wie in einem guten Buch. Denn genau das ist die besondere Stärke des gedruckten Wortes. Es ist die absolute Freiheit, die dazu gebraucht werden kann, unsere eigene Vorstellungskraft (die weit mächtiger ist als jedes visuelle Medium, wenn man sie mal benutzt.....) an ihre Grenzen zu bringen. Das ist Fantasie.
Natürlich gibt es auch schlechte Bücher, wie es auch schlechte Spiele oder Filme gibt. Aber das steht ja hier nicht zur Debatte, weil wir per se schon "gute" bzw. sehr gute Medien miteinander vergleichen. ;-)

@Enisra
Bitte lies mal genauer, was andere schreiben. Es geht nicht darum, dass NUR Bücher gute Geschichten erzählen können. Es geht darum, welches Medium generell am besten geeignet ist, gute Geschichten zu erzählen. Das ist ein gewaltiger Unterschied....
 
Vielleicht solltest du mehr Bücher lesen.....:-D

Fakt ist, dass ein Spiel keine bessere Story als ein gutes Buch haben KANN. Das liegt an der Beschränkung des Mediums. Deshalb ist auch die Überschrift Grütze, eben so typisches Bild-Niveau....
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Ich hab hier sieben Regale voller Bücher stehen...daran sollte es also nicht mangeln.
Es gibt zig fürchterliche Bücher. Ein paar davon stehen in meinem Regal für "Fehlkäufe". :ugly:

Auch in Büchern ist die Immersion in gewisser Weise beschränkt, hier aber auf der visuellen Ebene. Du glaubst gar nicht, wie unterschiedlich sich manche einen knapp beschriebenen Wald oder überhaupt eine Gegend vorstellen. Oder gar nicht vorstellen können. Manche haben ein ganz eigenes Bild von dem, was im Buch beschrieben wird.

Ich denke, gerade in einem Spiel, welches ja länger beschäftigt als ein 2stündiger 08/15-Film, ist es durchaus möglich, eine Charakterentwicklung aufzuzeigen, die dem Charakter viel mehr Tiefe verleiht, als man es bisher gewohnt ist. Aber das liegt unter anderem auch am Entwickler, ob er sich die Zeit nimmt, die Charakterentwicklung entsprechend aufzubauen.
Ich behaupte sogar, dass einige Spiele eine bessere Story erzählen, eben weil sie viele Entscheidungsmöglichkeiten bieten, die der Spieler selbst übernimmt. Nehmen wir mal The Witcher als Beispiel...ich persönlich kenne die Bücher nicht. Geralt war in den Spielen einfach nur eine coole Sau, mit rudimentären Charaktereigenschaften. Durch die Möglichkeit, Dinge selbst zu entscheiden, spielte man seine eigene Geschichte...ganz übertrieben ausgedrückt ist der Spieler in dem Fall selbst die Spielfigur, was allzu tiefgreifende Charakterzüge auch mehr oder weniger unnötig macht. Immerhin entscheidet ja der Spieler selbst, salopp gesagt, über Leben und Tod und nicht der Protagonist.
 
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