In der letzten Zeit gabs nur ein einziges Spiel welches mich aufs maximalste aufgeregt hat.
LA Noire. Zu 90% sind sämtliche Cutscenes und Dialoge nicht zu überspringen
und das treibt einen Perfektionisten wie mich echt in den Wahnsinn.
Normalereweise stört mich sowas kaum. Dialoge und Zwischensequenzen sind in dem Spiel halt, ähnlich wie bei The Walking Dead oder Heavy Rain, Teil des Spielprinzips. Da ich aber vor kurzem einen alten Spielstand, den ich verloren habe, wiederherstellen wollte (die bekannten Fälle schnell durchzocken und dann weiterspielen), hat mich die Sache mit den nicht überspringbaren Szenen auch sehr gestört.
Aber davon abgesehen halte ich LA Noire für ein tolles Spiel und eines der wenigen, die mir trotz ihres Interactive Movie Prinzips eine Menge Spaß machen. Ansonsten fällt mir da nur The Walking Dead ein, großartiges Spiel. Mit Fahrenheit dagegen konnte ich rein gar nichts anfangen, das Spiel war einfach nur frustrierend, weil man ständig nur auf die Bildschirmeinblendungen achten musste und dabei das Geschehen und die Dialoge im Hintergrund kaum mitbekommen hat.
Was mich sehr frustriert: Spielstände, die einen in eine ausweglose Situation führen. Besonders ärgerlich, wenn man nicht selbst speichern kann, sondern automatisch gespeichert wird. Man lädt neu und ist ne halbe Sekunde später tot ... macht keinen Spaß. Darum sollte ein Spiel mindestens drei verschiedene Autosave- und Quicksave-Slots haben, in denen abwechselnd gespeichert wird.
Was mich aber auch nervt (war in Risen 2 der Fall): Mit jedem Quicksave wurde ein neuer Spielstand angelegt. Dadurch kamen schnell mehrere Gigabyte an Speicherdaten zusammen, die man regelmäßig von Hand löschen musste.
Ebenfalls nervig: Spielstände, die man nicht selbst benennen kann. Warum macht man sowas?? Selbst auf Konsolen sollte es möglich sein, Spielstände zu benennen, aber immer häufiger kommt es vor, dass das nicht mehr möglich ist. Schlimmer Design-Patzer meiner Meinung nach.
Löcher in der Spielwelt: Man tritt irgendwo falsch hin oder springt verkehrt ... und schon ist man neben, über oder unter der Spielwelt und kommt nicht wieder in den Level zurück. Ist mir besonders häufig bei Mass Effect 2 passiert.
Spiele, die einen zum Durchrushen zwingen, indem man ständig künstlich Hektik vorgesetzt bekommt. Mal in Ruhe umschauen? Geht nicht. Und regelmäßig werden die Türen hinter einem verschlossen. Für mich einer der Hauptgründe, weswegen ich Metro 2033 weit weniger mochte als Stalker (verschlossene Rück, weniger wegen der Hektik).
Fehlerhafte Kollisionsabfrage ... Beispiel: FSX. Ich bilde mir ein, ein relativ guter virtueller Pilot (zumindest stürze ich nicht ab, solang am Flugzeug nichts kaputt ist) zu sein, aber wenn ich im Tiefflug über das Flughafengebäude von Berlin Tempelhof fliege oder auch nur zu nah ranrolle (immernoch ca. 100 Meter Platz) und nen Crash gutgeschrieben bekomme ... da könnt'sch an die Decke gehen! Da ist Platz ohne Ende ... und auf einmal gibt's ne Kollision mitten im Nichts! Sowas macht echt keinen Spaß.
Mogelnde KI, z. B. in Rennspielen. Da fährt man mehrmals hintereinander eine quasi perfekte Runde und hat eines der schnellsten Autos auf der Strecke ... und wird kurz vor dem Ziel, weil man die Ideallinie nicht 100% trifft, von einer lahmen Gurke mit 400 km/h überholt! Davor sind selbst Möchtegern-Simulationen wie Gran Turismo nicht mehr sicher, auch wenn es da nicht ganz so extrem ist, wie in diversen Arcade-Spielen.