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Schützen unmöglich: Grausame Eskortier-Missionen in Videospielen

Schöner Artikel zu einem der am meisten gehassten Spielelemente^^.

Meine "Favoriten" bei Eskortiermissionen:

- Eileen aus Silent Hill 4: Ab der Mitte des Spiels "darf" man auf sie aufpassen und immer drauf aufschauen, dass ihr so wenig wie möglich passiert (da ihre körperliche und geistige Verfassung das Ende des Spiels entscheidend mitbeeinflusst). Dummerweise hat die Frau einen gebrochenen Fuß, was sie erstens deutlich langsamer als den Helden laufen lässt (ist man schneller aus einem Raum raus als Eileen, bleibt sie im Raum stecken und ihr geistiger Zustand fällt - je nachdem, ob Gegner in der Nähe sind - rapide!), und zweitens daran hindert, Leitern zu erklimmen (Juchhu, Labyrinth-Leveldesign, in der man Eileen zurücklassen muss und dabei - natürlich - ebenfalls ihr geistiger Zustand fällt!). Man kann ihr auch Waffen gegen die Monster geben. Dummerweise attackiert sie dann aber _jedes_ Monster, selbst wenn man einen Raum so schnell wie möglich verlassen will. Und das Spiel ist so designt, dass man unmöglich alle Gegner besiegen kann (selbst auf dem leichtesten Schwierigkeitsgrad) und es sogar unbesiegbare, Räume-wechselnde Geister gibt!

Kurz: Eileen ist so ziemlich das Schlimmste, was Spielern in SH4 zustößt. Normalerweise sorgt doch die Kulisse in Silent Hill-Spielen für Horror, hier ist es die Eskortmission übers halbe Spiel...

- Ashley aus Resident Evil 4: Zugegeben, die Frau wird auch immer als Beispiel für nerviges Eskortieren erwähnt, ehrlichgesagt fand ich das nach SH4 nichtmal soo schlimm^^ (Jaa, so abgehärtet bin ich nach SH4 *g* ). Dennoch ist es nervig, wenn die gute Frau Ashley mal wieder von einem Gegner geschnappt wird. Dann darf man sofort besagten Gegner ausfindig machen und ihn attackieren, bevor er mit ihr durch irgendeinen Levelausgang geht, ansonsten endet das Spiel für den Spieler genauso wie das Level für den Gegner...

- Super Mario World 2: Yoshi's Island (zwar kein PC-Spiel, aber egal): Strenggenommen ist das gesamte Spiel eine einzige Eskortiermission vom kleinen Mario. Sehr nervig wirds, wenn Yoshi getroffen wird und Baby-Mario in der Luft schwebt: Dann muss man ihn so schnell wie möglich in einem knappen Zeitlimit wieder erreichen. Während der Zeit schreit Baby-Mario so dermaßen, dass man ihn alleine schon deswegen so schnell wie möglich wieder erreichen will. Es würde mich nicht wundern, dass das Geschreie von den Entwicklern absichtlich so nervig gestaltet wurde, um eben das beim Spieler zu erreichen...
 
Dachte redaktionelle Texte von indizierten Spielen (GoldenEye 007 für N64) wären problematisch? :O
Dead Rising ist sogar noch ein härteres Kaliber, das ist nicht nur indiziert sondern sogar beschlagnahmt. Hab ich was verpasst?
 
Eskortmissionen in WoW-Classic waren wirklich grausig. Lahme NPCs, die nichts drauf hatten. Wurde aber mit jedem Addon besser, mittlerweile sind die NPCs schon richtig gut geworden.
 
Dachte redaktionelle Texte von indizierten Spielen (GoldenEye 007 für N64) wären problematisch? :O
Dead Rising ist sogar noch ein härteres Kaliber, das ist nicht nur indiziert sondern sogar beschlagnahmt. Hab ich was verpasst?

Online ist das alles weniger problematisch als in einem gedruckten Heft. Im Zweifelsfall kann man den Artikel einfach offline nehmen/abändern. Wenn so etwas in einem Heft steht und dann gibt es Ärger, wird dagegen die ganze Auflage eingezogen => eine wirtschaftliche Katastrophe.
 
Ich bin auch kein Freund von Eskortier-Missionen oder Gegnerwellen.
Generell bin ich kein großer Freund von KI-Begleitern in Shootern oder RPGs mit Shooter-Steuerung.
Meistens ist die KI und die Wegfindung einfach zu schlecht. Wenn das eines Tages mal wirklich funktioniert und die Begleiter/Schutzpersonen sich glaubhaft verhalten, dann könnte ich mich evtl auch damit anfreunden.
 
Sacred 2: Fallen Angel muß noch genannt werden.

Die Personen, die eigentlich eskortiert werden sollen, haben sich immer todesmutig in die Gegnerhorden gestürzt und sind meist verreckt.
 
Das Schlimme an den Eskortmissionen ist ja eigentlich, das die Entwickler immer den gleichen und dämlichen Fehler wiederholen:
Die Figuren laufen immer drauf los als würd´s zum Shopping gehen anstatt intelligenterweise in Deckung zu bleiben und dem Held erster mal die Lage zu sichern

Ach ja, auch fies war die Wegfindung bei den Geiseln in CS, die allem möglichen hängen geblieben sind
 
Das Schlimme an den Eskortmissionen ist ja eigentlich, das die Entwickler immer den gleichen und dämlichen Fehler wiederholen:
Die Figuren laufen immer drauf los als würd´s zum Shopping gehen anstatt intelligenterweise in Deckung zu bleiben und dem Held erster mal die Lage zu sichern
Das fasst die "Problematik" mit den meisten dieser Missionen perfekt zusammen. Es macht einfach keinen Spaß, wenn man von seinem Begleiter permanent "gehetzt" wird, weil dieser nur eines kann: volles Mett rennen - und sei es ins Kreuzfeuer :-S Anstatt einfach mal zwei Sekunden in Deckung zu bleiben, bis man die Lage geklärt hat...

Bei Fallout 3 hat man das gut hinbekommen. Da konnte man seinen Schützlingen sagen, dass sie warten sollen. So simpel, aber doch so effektiv.
 
Das Schlimme an den Eskortmissionen ist ja eigentlich, das die Entwickler immer den gleichen und dämlichen Fehler wiederholen:
Die Figuren laufen immer drauf los als würd´s zum Shopping gehen anstatt intelligenterweise in Deckung zu bleiben und dem Held erster mal die Lage zu sichern

Ach ja, auch fies war die Wegfindung bei den Geiseln in CS, die allem möglichen hängen geblieben sind
das liegt daran, dass die KI der Begleiter nur knapp über Zimmertemperatur liegt in manchen Spielen :-B
 
In Fable: The Lost Chapters gab es auch sowohl optionale als auch Story-Eskortier-Missionen. Man konnte dem NPC zwar Befehle geben wie "Warte hier!" und "Folge mir!" aber wenn man dann zum Beispiel einen NPC zum Warten geschickt hat und selber vorgerückt ist, um die Gegend zu säubern, spawnten meistens durch Scripts hinter irgendeinem Busch Gegner und griffen direkt die NPCs an :-$

Achja, sämtliche Ghost Recon Teile von Tom Clancy besaßen auch einige Eskortier-Missionen, welche zum mehrmaligen Neustart zwangen - sei es durch unvorhersehbare Scripts, dämliche KI oder die sofortige Bestrafung eines Fehlers des Spielers...
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich finde Missionen wo man etwas anderes schützen muss als ich selbst generell total schrecklich, vorallem wenn meine gar keine Kontrolle über das zu Schützende Objekt/Subjekt hat. Das hat sich heutzutage zumindest gebessert da er/es mehr aushält und oft sogar austeilen kann .In Bioshock ist das sogar ganz angenehm da man im Kampf aktiv unterstützt wird ohne dass einem die Genugtuung eines Kills geraubt wird.
 
Kein Gothic 3 dabei? Da wollten die ja nicht mal mit einem über Brücken gehen und weigerten sich oft beständig :-B
 
schrecklich ist auch, wenn die Begleiter in zuvor erkannte Fallen reintappen und diese auslösen.
Drakensang: Am Fluß der Zeit fällt mir gerade ein, wo ich mich zu Tode geärgert habe.
 
In Fable: The Lost Chapters gab es auch sowohl optionale als auch Story-Eskortier-Missionen. Man konnte dem NPC zwar Befehle geben wie "Warte hier!" und "Folge mir!" aber wenn man dann zum Beispiel einen NPC zum Warten geschickt hat und selber vorgerückt ist, um die Gegend zu säubern, spawnten meistens durch Scripts hinter irgendeinem Busch Gegner und griffen direkt die NPCs an :-$
An Fable 1 musste ich auch denken, besonders an die Quest in der man einen Jungen retten soll. Das übelste daran fand ich aber, dass es nicht möglich war zu speichern und nach dem Scheitern der Quest man wieder von neuen beginnen darf. %-)
 
Haha, kennt noch jemand Dr. Moebius in C&C: Renegade? Der eskort-Abschnitt war zum Glueck nicht sonderlich lang aber man musste ihn praktisch Stueck fuer Stueck auswendig lernen.

Vesna in Witcher 1 fand ich eigentlich nicht so schlimm.
 
Das große Problem der Eskotiermissionen ist eben fast immer: Es hat noch kein Hersteller geschafft, denen dann eine würdige KI zu verpassen. Die rennen dann immer in den Kugelhagel, ins Feuer oder haben Probleme überhaupt Brücken zu überqueren. Das erinnert dann eher daran, als würde man ein Huhn mit sich mitziehen. Ärgerlich wird es dann vor allem, wenn man dadurch ständig immer und immer wieder eine Mission wiederholen muss. Das hat dann auch nichts mehr mit Anspruch zu tun, sondern ist einfach nur Frust. ;-)
 
Edge of Chaos sollte hier nicht unerwähnt bleiben. Durch einen Bug der meines Wissens nach erst durch einen Fan-Patch behoben wurde war es nahezu unmöglich die Eskort-Mission zu schaffen. Statt wie geplant 3 Frachter zu schützen verdoppelte sich die Anzahl nach dem ersten Sprung so das man 6 Frachter in 2 unterschiedlichen Sektoren gleichzeitig abschirmen musste -> schlichtweg unmöglich. Nach dem Patch immernoch extrem schwer aber wenigstens machbar.
 
Sacred 2: Fallen Angel muß noch genannt werden.

Die Personen, die eigentlich eskortiert werden sollen, haben sich immer todesmutig in die Gegnerhorden gestürzt und sind meist verreckt.
Da kann man eigentlich auch gleich (praktisch) alle Escortmissionen aus dem ersten Teil noch mit dazu nehmen. Ich erinnere mich noch mit Grausen an eine ziemlich am Anfang. Ich glaube da musste man die Tochter eines Dorfbewohners aus einer Höhle retten.
Nachdem man das ziemlich schnell erledigt hatte sollte man die Gute natürlich noch nach Hause begleiten.
Und natürlich sind die zuvor ausgeräucherten Banditennester und Wolfsrudel plötzlich wieder überbevölkert.
Und selbstverständlich bleibt das Mädel NICHT hinter einem sondern marschiert schnurstracks in ihr Schicksal.
 
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