AW: Special - Das Kopierschutz-ABC: Von Battle.net über Online-Zwang bis Securom
Mittlerweile ist die Installation der Spiele komplexer und anspruchsvoller als die Spiele selbst. Genauso verhält es sich ja bald im Bezug auf Installationszeit zu Spielzeit.
Letztendlich merkt doch eh nur der Käufer vom Kopierschutz. Der Raubkopierer lädt sich ein Spiel runter, haut einfach einen Crack drauf und kommt mit dem Ganzen nie in Kontakt. Das ist ja das Traurige.
Sowas wie z.B. der Ubisoft-Kopierschutz, bei dem man immer online sein muss, das geht in meinen Augen gar nicht.
Erstens passiert es immer mal, dass man Probleme mit dem Internet hat, es zu Disconnects führt und wenn dann jedesmal das Spiel nicht mehr weitergeht, vielleicht Speicherstände kaputt gehen, dann führt das letztendlich nur zu Frust und zu keiner Spielfreude.
Außerdem gibts Leute, die gerne unterwegs was auf dem Laptop zocken, wie soll das bei einem "Immer-Online" Kopierschutz gehen?
Die Frage stellt sich auch, was passiert, wenn es den Hersteller nicht mehr gibt, die Server runtergefahren werden? Kann dann jeder seine Spiele in die Mülltonne schmeißen?
Ein Offline Modus, bei dem man auch zocken kann, wenn die Server Offline sind, ist in meinen Augen einfach Pflicht.
Seitdem Ubisoft jedenfalls auf diesen Kopierschutz setzt, hab ich mir kein einziges Spiel mehr von ihnen gekauft. So lange sie das nicht überdenken, bekommen sie keinen Cent mehr von mir.
Am liebsten ist mir einfach ein stinknormaler Disk/DVD-Check und fertig. Das reicht doch vollkommen.