Tja, ich als intensiver Computerspieler und Hobbykünstler habe vor mal Regie zu studieren. Ich will hier keinem Hoffnung machen, aber was so aktuelle und ein paar Jahre zurückliegende Spieladaptionen betrifft, krieg ich das Kotzen. Da wäre mal Resident Evil. Das beste Beispiel, beispieloser Storyimplementierung, wobei nur diverse Schnipsel aus den Computerspielen verwendet worden ist. Mir wäre es viel Lieber gewesen, die Originalstory zu erzählen und für den ersten Teil einen Horrorstreifen zu drehen, anstatt einen Actionfilm. Den Resident Evil, also der Film, ist ein Actionstreifen und hat wegen seiner Scenen nicht wirklich was mit Horror zu tun sondern eher was mit sinnlosem Splatter. Die Atmosphäre des Originalspiels (nur teil1-3) kommt hier niemals rüber.
Dann...ja Hitman. Ich habs grad in einem anderen Beitrag hier gelesen. Von allen Adaptionen ist dieser irgendwo gut gemacht, auch wenn er mit der Story mal wieder nichts gemeinsam hat.
Aber das mit der Story ist ein grundsätzliches Problem. Ich glaube mal garnicht, dass es an diesen "2 Gärten" liegt, bei denen die Produzenten umherspringen müssen, ich glaube es liegt einfach daran, dass die Regie, der Produzent und der Drehbuchautor einfach kein blassen Schimmer vom Spiel haben und sich die Informationen, die sie für die Adaption brauchen, von Wikipedia besorgen. Ey hallo? Gehts noch? Irgendwie kommt mir das genauso vor. Bei Adaptionen von Computerspielen wird scheinbar besonders darauf geachtet, eine bestehende Marke und aktuelle Schauspieler einen finanziellen Schub zu gewährleisten, auf Kosten von Story, Qualität usw.
Ich weiß nicht, was ich mal daraus mache. Ich kann nur versichern, dass die Ideen, die ICH habe, wesentlich besser an Originalspielen orientiert sind, als die Ideen vieler anderen Regisseure. Spieleadaptionen haben einen riesen Vorteil, es besteht schon eine Story, man muss also keine neu erfinden. Außerdem hat sie noch einen riesen Vorteil: Es gibt in diversen Spielen schon Kinohafte Elemente (Mass Effect bsp.) die man 1:1 oder etwas abgeändert auf die Leinwand zaubern kann. Sowas erspart dem Produzenten Zeit und vor allem Geld. Geld bei diese Fimproduktionen spielt glaub ich die kleinste Rolle, denn wenn das Drehbuch gut ist, die Ideen gut rüberkommen, dann werden auch mehr Banknoten locker gemacht. Allerdings wenn ich persönlich eine Adaption machen wollen würde, dann wären es wahrscheinlich alte Marken aus längst vergangenen PC-Zeiten.