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Titato am 16.04.2009 17:17 schrieb:Und wieder mal die Frage um Moral. Was denn ist bitte noch moralisch richtig in dieser Welt?
Verstehe diese Kritik nicht wirklich.
Für mich sieht das aus, als käme da eine interaktive Dokumentation auf uns zu. Ich selber liebe "Kriegs-Spiele", denn sie dienen mir unteranderem auch als "Wissensvermittlung", sofern sich das Spiel an Realität und Wahrheit orientiert![]()
Der dokumentarische Charakter zählt. Die meisten Spiele mit dem Setting 2. Weltkrieg hatten so gut wie alle diesen Doku-Touch. Ohne Call of Duty würde ich nichts über Hells Kitchen wissen. Ohne solche Spiele wäre der Schrecken des Krieges eine einzige Filminszenierung. Die Persektive ist eine andere, als in einem Film, der Vermittlungsfaktor des Kriegs"gefühls" ist höher und somit auch der Erinnerungsfaktor.fredfreak am 16.04.2009 18:39 schrieb:Titato am 16.04.2009 17:17 schrieb:Und wieder mal die Frage um Moral. Was denn ist bitte noch moralisch richtig in dieser Welt?
Verstehe diese Kritik nicht wirklich.
Für mich sieht das aus, als käme da eine interaktive Dokumentation auf uns zu. Ich selber liebe "Kriegs-Spiele", denn sie dienen mir unteranderem auch als "Wissensvermittlung", sofern sich das Spiel an Realität und Wahrheit orientiert![]()
Was für ein Wissen soll man denn in einem Spiel vermittelt bekommen?
Es wird ein Shooter,also wird man nicht viel über die geschichte des Irakkriegs lernen und sonst fällt mir auch nichts richtiges ein,was man dabei lernen soll...
Das Problem solcher Kriegsspiele ist ganz einfach,dass ein krieg keinen Spaß macht, Spiele aber schon.
Warum also ein Spiel in einem realen Krieg spielen lassen?
Sehe ich genau so. Vor allem kann man auch nicht mit den Leuten argumentieren, die den Krieg selber erlebt haben, da dies bei WWII spielen ja auch der Fall war(allerdings waren diese dann schon älter).Chemenu am 16.04.2009 17:29 schrieb:Etwas verwerfliches kann ich daran nicht feststellen. Ob der Konflikt nun 60 Jahre zurück liegt oder 5 Jahre... was macht das für einen Unterschied?
ExeCuter am 16.04.2009 20:14 schrieb:Ohne solche Spiele wäre der Schrecken des Krieges eine einzige Filminszenierung. Die Persektive ist eine andere, als in einem Film, der Vermittlungsfaktor des Kriegs"gefühls" ist höher und somit auch der Erinnerungsfaktor.
Durch solch ein Medium vergisst man solche "Fehler" nicht, auch wenn man nicht dabei war und so gerät wichtiges Wissen nicht in Vergessenheit.