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  1. #21
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    Zitat Zitat von Spiritogre Beitrag anzeigen
    "Wäre ja auch noch schöner, wenn Entwickler so viel Zeit hätten und jahrelang Geld verbraten können, wie sie lustig sind. Anthem war lang genug in Entwicklung. Da hat ja wohl Bioware geschlumpft ohne Ende und da muss ein Publisher halt irgendwann halt auch die Notbremse ziehen, die drucken ihr Geld schließlich auch nicht selbst."

    "Was war an Titanfall 2 denn unfertig?
    Und letztlich ist es egal, wann ein solcher Titel veröffentlicht wird. Titanfall hat ja auch nicht unbedingt die gleiche Zielgruppe wie Battlefield oder CoD. Irgend einen Konkurrenten wird es immer geben. Wichtig ist tatsächlich eher im Vorweihnachtszeitraum zu erscheinen."

    "Ja ich weiß, EA ist das Übel dieser Welt. Komisch, dass ein EA Studio wie Respawn aber gute und fertige Spiele abliefern kann und keine solchen Probleme hat, wie Bioware und Co. Kann es nicht also doch sein, dass die Entwickler einfach teils ein wenig inkompetent sind!? (Man muss sich klar sein, dass gerade in den USA die Mitarbeiter ständig die Firmen wechseln und bei Bioware arbeiten sicher keine zehn Leute mehr aus der KotoR Zeit sondern alles Neulinge, die keine Ahnung davon haben, wie man solche Qualität produziert."
    Aber wenn man das Release fast um ein ganzes Jahr nach vorn setzt, nur damit man auf Teufel komm raus das Weihnachtsgeschäft mitnehmen kann, und die Entwickler dann nicht mal die angesetzte Entwicklungszeit haben, dann passiert halt eben genau sowas!

    An Titanfall 2 war gar nichts unfertig, sie mussten es nur zum falschen Zeitpunkt releasen, zwischen Battlefield und CoD, und es ging schöner und schneller unter als die Titanic, obwohl's echt gut ist.

    Naja bei EA scheint's in letzter Zeit einen kleinen Kurswechsel zu geben, immerhin etwas. Und Jedi Fallen Order ist gut keine Frage, aber bugfrei? Ne noch nicht mal jetzt! Ja genau, diese Neulinge, die so ein riesen Projekt wie Anthem nicht mal ansatzweise Schultern konnten. Anthem war ohnehin beim falschen Studio...und wer hat's entschieden?

  2. #22
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    Zitat Zitat von Jakkelien Beitrag anzeigen
    Das ist so nicht richtig. Such dir den Kotaku-Artikel von Schreier über die Anthem Entwicklung raus.
    EA hat Bioware sogar noch mehr Zeit gegeben und die Veröffentlichung verschoben.
    Anthem war das Versagen Beider.
    Ich kenne den Artikel, aber ich kenn auch die Tweets und Reddit-Posts der Mitarbeiter von Bioware, vorallem denen, die das Studio dann verlassen mussten. Und da kommt EA halt mal nicht so rosig weg.

  3. #23
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    Avatar von LesterPG
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    Zitat Zitat von LostViking Beitrag anzeigen
    Also der vergleich von Fallout und Anthem mit Crowdfunding und Early Access Titeln hinkt gewaltig.
    Beim einem unterstützen die Spieler eine Vision, ein Konzept, oder ein sich in der Entwicklung befindliches Spiel, mit dem Wissen welche Risiken dahinter stehen (Spiel erfüllt die Erwartung nicht, das Spendenziel wird nicht erreicht, Entwicklung wird eingestellt). Das mit einem oft frei wählbaren Betrag, oder eben ~ 20 Euro wenn das Spiel weiter in der Entwicklung ist.
    Bei einem 60 Euro AAA Spiel das schon alleine mehr Geld für eine Werbekampagne zur Verfügung hat als jedes EA Spiel sowie einen Ingameshop bietet bei dem man beliebig viel Geld lassen kann, erwartet man ein zu Ende entwickeltes Produkt, denn schließlich wird es auch so von den Herstellern vermarktet.
    Alles andere was danach noch an Verbesserungen, neuen Missionen, Dungeons, Inhalten kommt, ist für mich selbstverständlich, denn das ist doch dieser "SERVICE" der vermarktet wird, oder nicht?
    Ich habe zwar von "AAA Early Access" geschrieben, aber aus dem Kontext sollte klar sein das es nur bezüglich des Vorgangs der Reifung beim Kunden zu einem obendrein zu hohen Preis (AAA Vollpreis) gemünzt war.

    Neben den speziell bei Anthem viel zu hohen Versprechungen die bestenfalls marginal erfüllt wurden hat man dort halt etwas halbgares zum Verkauf gegeben, wo sogar noch Teilkomponenten gestrichen/verschoben wurden.
    Fallout 76 kam zwar ohne die Massen an "Versprecher", war aber maximal ebenso halbgar und dann kam noch der "Premiummodus" obendrauf.

    Das wurde in beiden Fällen vollkommen zu Recht abgestraft, ich möchte sogar sagen es hat sich schon viel zu gut verkauft.
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  4. #24
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    Avatar von RedDragon20
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    Zitat Zitat von Jakkelien Beitrag anzeigen
    Anders erklärt sich die Schrott-Engine nicht.
    Diese Schrott-Engine ist antik und der Kern ist mittlerweile über 20 Jahre alt. Wurde schon in Morrowind verwendet.

    Bei Skyrim ging es ja noch und bei Fallout 4 auch. Aber Fallout 76 hat gezeigt, dass diese Engine einfach nichts mehr taugt und viel zu schnell an ihre Grenzen gerät. Aber Bethesda will ja an diesem Stück antiker Software festhalten und keine neue Engine entwickeln, obwohl es dringend nötig wäre.
    "Die Freiheit eines Menschen liegt nicht darin, dass er tun kann was er will - sondern darin, dass er nicht tun muss was er nicht will."

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  5. #25
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    Avatar von matrixfehler
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    Zitat Zitat von RedDragon20 Beitrag anzeigen
    Diese Schrott-Engine ist antik und der Kern ist mittlerweile über 20 Jahre alt. Wurde schon in Morrowind verwendet.

    Bei Skyrim ging es ja noch und bei Fallout 4 auch. Aber Fallout 76 hat gezeigt, dass diese Engine einfach nichts mehr taugt und viel zu schnell an ihre Grenzen gerät. Aber Bethesda will ja an diesem Stück antiker Software festhalten und keine neue Engine entwickeln, obwohl es dringend nötig wäre.
    Und wieder jemand, der offensichtlich nicht genau weiß, was eine Engine ist.
    Ob die Engine von Bethesda nun gut oder schlecht ist, sei mal dahingestellt.

    Aber auch die neueste Unreal-Engine ist im Kern immer noch dieselbe wie vor 30 Jahren...
    Und da jammert auch keiner.

  6. #26
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    Avatar von Hjorgar
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    Die "Schrott"-Engine ist jetzt nicht der ausschlaggebende Punkt für die mangelnde Langzeitmotivation von Fallout 76. Für einen Teil ist das der fehlende Endgame-Inhalt und für mich der Umstand, dass man irgendwann alle Quests erledigt hat und dann der Anreiz fehlt.
    Es gibt genug Spiele, deren Grafik eher im unteren Mittelfeld angesiedelt ist, die aber trotzdem jede Menge Spaß bringen.
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  7. #27
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    Avatar von MichaelG
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    Die neue Unreal-Engine hat aber bis auf den Namen mit dem Ursprung nichts mehr zu tun. Die wurde permanent gepflegt und verändert.

    Und je nach Art der Engine lassen sich Module und Komponenten leichter austauschen oder nicht. Und wenn eine Engine unflexibel sind deren Grenzen irgendwann erreicht.

    Und auch die UE kann nicht alles.


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  8. #28
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    Avatar von LesterPG
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    Zitat Zitat von MichaelG Beitrag anzeigen
    Die neue Unreal-Engine hat aber bis auf den Namen mit dem Ursprung nichts mehr zu tun. Die wurde permanent gepflegt und verändert.
    Dir ist schon klar das die Creation Engine auch kräftig geändert wurde ?
    Sicherlich ist sie weit von dem Featurestand der UE entfernt, allerdings hat die Engine auch andere Aufgaben als auch Stärken und Schwächen.
    Die UE wäre ohne massive Erweiterungen nicht im Ansatz ein Ersatz dafür.

    Das wäre wie ein Porsche mit einem Holzvollernter zu vergleichen, letzterer ist scheiße bei Topspeed aber zum Bäumezerlegen ungeschlagen.

  9. #29
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    Zitat Zitat von Javata Beitrag anzeigen
    Wenn einem ein Spiel nicht gefällt, warum auch immer, dann kauft man es nicht. Man guckt/ließt Previews, Tests und LetsPlays und informiert sich. Zumindest war das früher zu meiner Zeit so,
    wenn man so handeln würde, und erst die tests nach release abwarten, wären fast alle großen spieleschmieden schon längst pleite.
    ich gehöre zum beispiel zu den irren, die fallout 76 vorbestellt haben. ich habe mir gesagt: hey, bethesda wirds nicht verbocken, nach fallout 4 werden die sicher ein super spiel rausbringen. und was ist passiert? am releasetag wieder deinstalliert und danach nie wieder angefasst. (es waren sogar dieselben bugs in fallout 76, die auch schon in fallout 4 drin waren). bis vor einem jahr bin ich immer und immer wieder auf die versprechen von diversen AAA-spieleschmieden reingefallen.
    seit ungefähr einem jahr mache ich es so wie du es empfiehlst. ich warte auf die tests. seitdem habe ich locker 90% von dem geld gespart, das ich normalerweise für games ausgebe. AAA-Titel sind gar keine mehr dabei.
    nur wenn alle das machen würden, würde es auf dem spielemarkt ganz anders aussehen

  10. #30
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    Avatar von LesterPG
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    Zitat Zitat von khaalan Beitrag anzeigen
    nur wenn alle das machen würden, würde es auf dem spielemarkt ganz anders aussehen
    Andersherum hätte es einen deutlich direkteren Lerneffekt bei den Studios das sie eben kein Freifahrtschein haben und hier und da mal auf Kundenwünsche reagieren sollten anstelle auf irgendwelchen Obercheckerfüchsen zu hören.
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  11. #31
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    Avatar von Hjorgar
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    Zitat Zitat von khaalan Beitrag anzeigen
    nur wenn alle das machen würden, würde es auf dem spielemarkt ganz anders aussehen
    Das ist so unwahrscheinlich, wie ein deutschlandweiter Massenprotest gegen die braunen Brüder der AfD.
    Es scheitert vor allem aber auch daran, dass jeder eine andere Erwartungshaltung hat. Man sieht ja bei Fallout76, dass da offenbar noch genügend Spieler soweit begeistert sind, dass sie den monatlichen Beitrag für First bezahlen.

  12. #32
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    Avatar von Basileukum
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    Es gibt viele gute Spieleentwickler, welche derzeit in der Krise stecken, manche mehr und manche weniger. Es fehlt am Genius alter Tage und den Willen sich seiner ehemaligen Stärken bewußt zu sein und diese umzusetzen.

    Am bekanntesten sind hier derzeit die 3 Bs. Bioware, Blizzard und Bethesda.

    Während Bioware nichts mehr sauberes abliefert, seit Jahren, und nun eben Anthem durchgerettet werden muß, auch wenn hier wohl nur noch ein Rumpfteam arbeitet, wie auch immer die das bewerkstelligen sollen, um eventuell ein brauchbaren Titel abzuliefern, sieht es bei Blizz schon ganz mau aus.

    Hier wird zwar gut verdient, man hat sich aber völlig vom epischen Blizzkern verabschiedet und scheffelt halt noch mit Kindershootern, einer WoW Resteverwertung und Kartenspielen Geld aus den Taschen der Eltern, welche ihre Kinder an die digitale Spielothek verloren haben und froh sind, daß die Kinder nicht mit dem bunten Crackdealer an der Ecke um dieselben ziehen.

    Bleibt Bethesda, welche ja interessante Titel publishen und mit Elder Scrolls seit Jahren erfolgreich sind, aber Fallout wurde halt ab Fallout 4 zu stark casualisert und hat mit Fallout 76 das Loch erreicht, was man verdient, wenn man so eine epische Serie so zugrunde richtet.

    Es bleibt da allen alles Gute zu wünschen, aber gerade bei Bioware frägt man sich, warum es dieses Studio noch braucht, und wenn da nicht ein vernünftiges Dragon Age oder ein Remake von Mass Effect 1, gerne auch mit Zusatzinhalten (optional), kommt, dann sehe ich da eher schwarz. Da kannst ja dann die Serie nach dem dritten Teil in eine vernünftige Richtung führen.

  13. #33
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    Zitat Zitat von RedDragon20 Beitrag anzeigen
    Diese Schrott-Engine ist antik und der Kern ist mittlerweile über 20 Jahre alt. Wurde schon in Morrowind verwendet.
    Das die Engine alt ist, weiß ich. Das ist aber nicht ausschlaggebend.
    Für Fallout 76 hat man sich der Fallout 4 Engine bedient. Einer Engine die nie auf Multiplayerunterstützung ausgelegt war. Für die Umsetzung war diese Engine einfach Schrott.
    Bethesda muss das klar gewesen sein, dass man damit nicht einfach mal so ein MMO technisch sauber aufstellen kann. Die Verantwortlichen haben es aber so gewollt. Mehr noch. Fallout 76 ist ein ganz dreister Asset Flipp geworden.
    Von Anfang an wurde die Spielentwicklung auf Sparflamme gestellt. Engine nicht angepasst bzw. keine geeignete verwendet, copy paste der Fallout 4 Assets, Verzicht auf NPCs und Worldbuilding, Verzicht auf Engame-Inhalte... das sollte möglichst schnell und möglichst billig über die Runden gehen, um mit der alten Engine noch einmal abzukassieren. Und genau das ist unverzeihlich.

  14. #34
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    Avatar von Wynn
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    Darüber hinaus zeigt die nach wie vor vorhandene Popularität von Crowdfunding und Early-Access, dass Spieler noch immer an Ideen glauben und bereit sind, Geld auszugeben, wenn es ein Spiel entweder noch gar nicht gibt oder es in einem frühen und unfertigen Zustand veröffentlicht wird
    Die Blase ist aber auch inzwischen geplatzt weil es immer mehr negative Entwicklungen in der Richtung gab und die paar positiven untergingen.
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  15. #35
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    Avatar von Jens238
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    oldmenbattal...
    Auch wenn es schmerzt... Untergehen wäre das beste...
    GaaS mag zwar für einige wenige Spiele gut funktionieren, aber halt nicht für alles.
    Je früher das verstanden wird, desto besser.

    Lernen durch Schmerz funktioniert halt immer noch am besten.

  16. #36
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    Zitat Zitat von khaalan Beitrag anzeigen
    wenn man so handeln würde, und erst die tests nach release abwarten, wären fast alle großen spieleschmieden schon längst pleite.
    ich gehöre zum beispiel zu den irren, die fallout 76 vorbestellt haben. ich habe mir gesagt: hey, bethesda wirds nicht verbocken, nach fallout 4 werden die sicher ein super spiel rausbringen. und was ist passiert? am releasetag wieder deinstalliert und danach nie wieder angefasst. (es waren sogar dieselben bugs in fallout 76, die auch schon in fallout 4 drin waren). bis vor einem jahr bin ich immer und immer wieder auf die versprechen von diversen AAA-spieleschmieden reingefallen.
    seit ungefähr einem jahr mache ich es so wie du es empfiehlst. ich warte auf die tests. seitdem habe ich locker 90% von dem geld gespart, das ich normalerweise für games ausgebe. AAA-Titel sind gar keine mehr dabei.
    nur wenn alle das machen würden, würde es auf dem spielemarkt ganz anders aussehen
    Das Firmen pleite gehen bezweifle ich sehr. Dazu gibt es viel zu viele die alles vorbestellen.

    Außerdem wollte ich nicht sagen, dass es Vorbestellen immer schlecht ist. Ich bestelle fast alles vor (im Moment) weil ich die Preloads nutzen will. Dank des Netzausbaus ist unser Internet gerade sehr langsam. Ich bestelle dann aber 1-2 Tage vor Release vor (und nicht 1-2 Jahre vorher aufgrund eines Promovideos). Bis dahin gibts eigentlich immer schon nen Test/Preview, wenigstens aus der Beta.

    Es ging bei meiner Aussage eigentlich auch darum, dass ich kein Verständnis für Leute haben, die blind die Katze im Sack kaufen und dann die ersten sind die sich beschweren. Klar Fehlkäufe hat jeder mal, aber deshalb muss man nicht gleich nen Fass auf machen.

  17. #37
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    Bei Anthem und Fallout 76 wurden wir dreist getäuscht, belogen und betrogen. Unfertig, Schrott Loot, und Bugs Bugs Bugs. Scheint bei AAA Firmen das neue Geschäftsmodell zu sein. Großes TammTAmm im Marketing machen und wirklich nichts eingehalten, wie zuletzt bei Blizzard schön zu sehen. Hauptsache Mikrotransaktionen und Surprisemechaniken funktionieren einwandfrei. Bethesda, Activision, EA, Blizzard, Ubisoft...nein danke

  18. #38
    Erfahrener Benutzer
    Avatar von Hasamoto
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    Zitat Zitat von Hjorgar Beitrag anzeigen
    Ich finde es richtig und wichtig, dass über die Fehler beider Spiele berichtet wird. Auch mir gefällt der Game-as-a-Service-Ansatz überhaupt nicht.
    Allerdings muss ich auch sagen, dass ich bei Fallout76 mit Freunden und alleine über 60 Stunden jede Menge Spaß hatte (womit ich für mich sagen kann, dass ich den Kaufpreis an Spielspaß wieder reingeholt habe). Es hatte nur keine Langzeitmotivation, das war der große Haken. Ansonsten hat es uns unterhalten, wir haben jede Menge Quatsch angestellt und hatten auch dank Bethesda wirklich unvergessliche Momente ingame.
    Es ist bei weitem nicht das Spiel geworden, was ich mir erhofft hatte. Aber es ist auch nicht der Rohrkrepierer geworden, wie manche Spieler das gern von darstellen. Ja, es hat nicht die Erwartungen erfüllt!
    Aber mal ganz ehrlich .... seit dem Aufkommen der Modeerscheinung, im Internet an allem etwas zum Kritisieren zu finden .... welches Spiel hat das denn in letzter Zeit?
    Witcher 3 mit allen addon.s z.b

    zum tema
    die beiden Spiele musten ja scheitern weil beide Publisher eins gemeinsam haben,
    die sind so lernfähig wie eine Stubenfliege wenn es darum geht Spielkonzepte der zeit anzupassen.

    Heute reicht es nunmal nicht mehr ein grossen Namen auf ein Spiel zu klatschen um die Spieler zu mutiwieren.
    Ja die leute wolten Fallout mit einen Multiplayer haben, aber die wollten kein Egoshooter sondern ein Coop shooter mit Story, und nicht diesen möchte gern Fortnite abklatsch , der auchnoch so bugverseucht ist wie schon lange kein spiel mehr.

    Das selbe gilt für Athem
    nur das es hier nicht um einen Ego shooter handelt sondern um ein Coop Shooter, der besser ein ego shooter werden sollte.

    Man vermischt nunmal keine spielkonzepte.
    Spiele sind für Spieler da und nicht die Spieler für die Spiele.

  19. #39
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    Avatar von RevolverOcelot
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    Zitat Zitat von Jakkelien Beitrag anzeigen
    Das die Engine alt ist, weiß ich. Das ist aber nicht ausschlaggebend.
    Für Fallout 76 hat man sich der Fallout 4 Engine bedient. Einer Engine die nie auf Multiplayerunterstützung ausgelegt war. Für die Umsetzung war diese Engine einfach Schrott.
    Bethesda muss das klar gewesen sein, dass man damit nicht einfach mal so ein MMO technisch sauber aufstellen kann. Die Verantwortlichen haben es aber so gewollt. Mehr noch. Fallout 76 ist ein ganz dreister Asset Flipp geworden.
    Von Anfang an wurde die Spielentwicklung auf Sparflamme gestellt. Engine nicht angepasst bzw. keine geeignete verwendet, copy paste der Fallout 4 Assets, Verzicht auf NPCs und Worldbuilding, Verzicht auf Engame-Inhalte... das sollte möglichst schnell und möglichst billig über die Runden gehen, um mit der alten Engine noch einmal abzukassieren. Und genau das ist unverzeihlich.
    Da fragt man sich warum die denn nicht einfach die Engine von ESO genommen haben die ja wie es aussieht funktioniert für ein MMO. Die wollten einfach mit so wenig Aufwand wie möglich viel Geld mit altem Mist verdienen.

  20. #40
    Erfahrener Benutzer
    Avatar von MrFob
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    Aus dem Artikel:
    Das möchten die Entwickler nicht auf sich sitzen lassen und versuchen daher mit allen Mitteln, das Ruder noch einmal rumzureißen und zu zeigen, dass sie es doch können.
    Davon sieht man aber leider nicht viel. Bei Anthem hat man versprochene Inhalte aus der Roadmap ersatzlos gecancelt und das Spiel wir nun schon seit einem Jahr mit eher halbherzigen Patches versorgt. Die tolle Ankuendigung neuer Ueberarbeitungen im kuerzlich erschienen Blog Post von BioWare Chef Casey Hudson ist zudem - wenn man sie genau liest - nicht wirklich eine Ankuendigung von Anthem 2.0 sondern eher eine Ankuendigung, dass in den anechsten Monaten keine Updates mehr fuer Anthem erscheinen werden, sondern nur alte Events aus dem letzten Jahr wiederholt werden.

    Bei Fallout76 sieht es da nicht viel besser aus. Ja es gab Updates und inhaltliche Aenderungen, die aber auch wieder mit unverschaemten Bezahlmodellen verbunden waren und es wurden komplett absurde in-game Inhalte voellig ueberteuert fuer Echtgeld verkauft. Es ist fast so als wolle Bethsda hier die Kunden so stark wie moeglich veraergern.

    Insofern, entweder ist die Bestrebung "mit allen Mitteln das Ruder herumzureissen" nicht wirklich so ausgepraegt wie hier dargestellt/vermutet wird oder aber die Inkompetenz in beiden Unternehmen ist noch tiefgreifender als wir alle eh schon denken.

    Dass GaaS funktionieren kann sieht man ja, vor allem Ubisoft hat sich da in den letzten Jahren doch gemausert. Rainbow Six laeuft wie geschmiert, The Division 1 hat sich rehabilitiert und TD2 hatte ein sehr faires Modell und wird jetzt sogar noch mit einem richtigen inhaltsstarken AddOn der alten Schule (nach allem was man bisher davon sehen/lesen konnte) erweitert und Assassin's Creed Odyssey war ein sehr annehmliches Beispiel fuer ein single player GaaS Spiel mit fairen (da rein kosmetischen und auch erspielbaren, wenn auch mit viel grind) MTX Items, vielen kostenlos nachgelieferten Quests,, stetigen Events und ein paar kaeuflichen DLCs dazu.
    Klar, auch Ubisoft ist nicht unfehlbar in der Hinsicht, siehe Breakpoint, aber was zeichnet ihre funktionierenden neueren GaaS Spiele aus? SIe kamen schon als Inhaltsstarke recht bugfreie und gameplay-technisch ausgereifte Spiele auf den Markt, so dass sich Kunden nicht wie Beta Tester fuehlen mussten. Sie beschraenken MTX auf kosmetik und nicht spielrelevanten Krempel, aka die Spiele funktionieren auch und machen auch Spass wenn amn keine MTX kauft. Es gibt fuer alle Spieler kleine kostenlose Updates und Events, die die Playerbase halten. Kostenpflichtige Inhalte haben auch was zu bieten.
    Das sind mMn die Grundpfeiler fuer ein erfolgreiches GaaS Modell, dass dann auch keinen Shitstorm nach sich zieht. Diese ganzen anderen Projekte, ueber die sich immer wieder gerne (und groesstenteils auch zu recht) aufgeregt wird erwecken nunmal den Eindruck, dass sie schludrig und/oder zum Kohle machen entwickelt wurden. Da braucht man sich dann auch nicht wundern, wenn man dafuer die Quittung bekommt anstatt sie auszustellen.
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    RIP PCGames Podcast. Ein paar von uns machen seit kurzem einen PC Games Community Podcast.
    Hier koennt ihr reinhoeren.

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