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  1. #81
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    Die zu Grunde liegenden Gesetze legen fest, welche Schadenssummen entweder anzuwenden oder verhandelbar sind. Da stecken keine Geldsummen drin, die CIG arm machen, oder das Projekt gefährden, oder Crytek vor irgendetwas retten können, sollte denen abermals Ungemach drohen. Das ist alles in der Klageschrift und in den Argumenten referenziert und kann man nach nachlesen.

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  2. #82
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    Irgendwie wurde mein Beitrag zwei Mal gespeichert.

  3. #83
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    Avatar von Bonkic
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    Zitat Zitat von Lukewarm Beitrag anzeigen
    Die zu Grunde liegenden Gesetze legen fest, welche Schadenssummen entweder anzuwenden oder verhandelbar sind. Da stecken keine Geldsummen drin, die CIG arm machen, oder das Projekt gefährden, oder Crytek vor irgendetwas retten können, sollte denen abermals Ungemach drohen. Das ist alles in der Klageschrift und in den Argumenten referenziert und kann man nach nachlesen.
    strafschadenersatz kann bekanntlich (und höchsttheoretisch natürlich nur) in beinahe beliebiger höhe verhängt werden. schon deshalb kannst du eine solche aussage zum jetzigen zeitpunkt schlicht nicht treffen.

  4. #84
    Erfahrener Benutzer
    Avatar von McDrake
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    Zitat Zitat von Lukewarm Beitrag anzeigen
    Die zu Grunde liegenden Gesetze legen fest, welche Schadenssummen entweder anzuwenden oder verhandelbar sind. Da stecken keine Geldsummen drin, die CIG arm machen, oder das Projekt gefährden, oder Crytek vor irgendetwas retten können, sollte denen abermals Ungemach drohen. Das ist alles in der Klageschrift und in den Argumenten referenziert und kann man nach nachlesen.
    Also könnten sich CIG und Crytek den Weg sparen und direkt zu dir kommen, weil Du ja eh schon alles weisst (aus dem Internet, oder woher?)
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  5. #85
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    @Bonkic
    Zunächst einmal reden wir hier über das amerikanische Recht. Und des Weiteren kann eine Schadenersatz nicht "bekanntlich" beliebig hoch sein, sondern richtet sich nach dem tatsächlichen nachweisbaren Schaden, und Crytek könnte allenfalls nachweisen, dass ihnen Lizenzzahlungen entgangen ist. Da kommen nicht mehr als ein paar Millionen Dollar zusammen, und das ist der schlimmste anzunehmende Fall, der nun dann eintreten könnte, wenn das Gericht im vollen Umfang Cryteks Interpretation des Vertrages folgen würde, was reichlich unwahrscheinlich ist, den das Gericht müsste an mehreren Stellen gegen geltendes Rechtsstandards urteilen (etwa dahingehend, dass ein Recht für den Lizenznehmer auch eine Einschränkung für den Lizenznehmer sein kann, oder dass SQ42 außerhalb der Lizenz entwickelt wurde, was gar nicht nachweisbar ist).


    @McDrake
    Was soll der Quatsch jetzt? Ich habe nicht gesagt, dass Crytek keinen Grund hat, eine Klage zu bemühen, oder dass hier keine Schadenssummen drin stecken, für die es sich nicht zu klagen lohnt. Klar ist aber auch, dass man aus so einem vergleichsweise kleinen Vertrag keine Schadenssummen in Höhe von mehreren zehn Millionen Dollar oder so heraus holen kann. Oder bist du der Meinung, dass sich eine Klage erst dann lohnt, wenn CIG so richtig zerfleischt wird und Crytek alles bekommt, CIG was Chris Roberts jemals im Leben besessen haben? Wärst du etwa enttäuscht, wenn es am nur auf eine Vertragsauflösung und eine Abfindung in Höhe von vielleicht 500k Euro hinaus laufen sollte?

  6. #86
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    Zitat Zitat von McDrake Beitrag anzeigen
    Mit verlaub, aber hier sind sehr viele Spekulationen mit drin.
    Sowohl was den Ausgang dieses Rechtsstreits angeht, als auch die finanzielle Lage von Crytek.
    Lies das
    Am Abgrund: Ist Crytek noch zu retten? - GamesWirtschaft.de

    Glaubst Du ernsthaft die haben sich innerhalb eines Jahre erholt und gut gewirtschaftet?
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  7. #87
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    Zitat Zitat von MichaelG Beitrag anzeigen
    Was die Theorie unterfüttert, daß Crytek nach jedem Strohhalm greift um an Geld zu kommen. Offensichtlich haben die arge Probleme und versuchen alles anzuzapfen, was sie potentiell können.
    Was ist wenn es Crytek gar nicht um das Geld sondern mehr um die gefundenen Bugs und Verbesserungen der Engine geht ?
    Auf den Punkt der Klage hat CIG nichts erwidert.
    Crytek kann die schwachen Punkte der Klage (Lizenz, Engine Wechsel...) absichtlich eingefügt haben um sie bei einem Vergleich als Verhandlungsmasse zu nutzen.

    Ausserdem könnte es Crytek darum gehen andere Lizenznehmer von einem Umstieg auf Lumberyard abzuschrecken.
    Wobei man sagen muß das bei den anderen Lizenznehmern bis auf ein paar MMOs wohl nicht mehr viele Lizenzen gezahlt werden...
    https://en.wikipedia.org/wiki/List_of_CryEngine_games

  8. #88
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    Ich habe übrigens nicht über die wirtschaftliche Verfassung von Crytek spekuliert. Tatsächlich gehe ich davon aus, dass sich Crytek nach der Gesundschrumpfung so weit gefestigt hat, dass der laufende Betrieb aktuell gesichert ist. Daher glaube ich auch nicht, dass Crytek hier nach einem Rettungsring greift. Das gibt der Volumen des Vertrages wie gesagt auch nicht her. Ich gehe davon aus, dass Crytek schlicht der Meinung ist, dass ihre Rechte irgendwo verletzt worden sind, oder sie glauben, dass ihnen eine Entschädigung dafür zu steht, dass CIG mit zwei starken Titeln zur Konkurrenz abgewandert ist.



    @Alreech
    Soweit ich weiß darf CIG in einer Motion to Dismiss nur auf die eingebrachte Klage und Beweismittel eingehen und rechtliche Argumente abgeben, aber keine neuen Beweismittel einbringen. Das ist erst im abschließenden Hearing möglich, wo dann auch Crytek darlegen endgültig muss, dass die Behauptungen auch stimmen. Da Crytek in diesen Punkten nur eine pauschale Behauptung ohne weitere Belege aufgestellt hat, kann CIG auch nicht auf diese Punkte eingehen (vielleicht ein geschickter Move der Anwälte, um diese Argumente erst einmal in der Luft schweben zu lassen). Es ist durchaus möglich, dass CIG diese Punkte widerlegen, oder dass Crytek diese Punkte nicht hinreichend belegen kann. Das werden wir erst am Ende der Erkundungsphase erfahren (aktuell terminiert für den 9. Februar, wenn ich mich nicht irre).

    Crytek kann die schwachen Punkte der Klage (Lizenz, Engine Wechsel...) absichtlich eingefügt haben um sie bei einem Vergleich als Verhandlungsmasse zu nutzen.
    Diese Punkte müsste Crytek trotzdem nachweisen. Ich glaube eher, dass Crytek dieses Punkte eingefügt, um die Klageschrift bedrohlicher zu machen

    Ausserdem könnte es Crytek darum gehen andere Lizenznehmer von einem Umstieg auf Lumberyard abzuschrecken.
    Amazon würde sich bestimmt freuen, sollte Crytek nun den Nutzern der Lumberyard hinterher steigen oder auf andere Weise den Interessen von Amazon schaden.
    Geändert von Lukewarm (11.01.2018 um 00:41 Uhr)

  9. #89
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    Zitat Zitat von Lukewarm Beitrag anzeigen
    Amazon würde sich bestimmt freuen, sollte Crytek nun den Nutzern der Lumberyard hinterher steigen oder auf andere Weise den Interessen von Amazon schaden.
    Kommt darauf an was Crytek mit Amazon vereinbart hat...
    Normalerweise sollte man in so einer Lizenz es dem neuen Partner verbieten bestehende Kunden abzuwerben, so wird es zumindest in der Firma gehandhabt wo ich arbeite (Chemiebranche) wenn man Lizenzen nimmt oder vergibt.
    Allerdings hätte in dem Fall Amazon CIG die Lumberyard Lizenz verweigern müssen...

    Gut möglich das Crytek damals so verzweifelt gewesen ist das sie es Amazon nicht verboten haben bestehende Crytek Kunden abzuwerben (oder das dieses Thema gar nicht aufkam).

  10. #90
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    Offenbar hat es eine solche Klausel nicht gegeben. Und außer dem Werbeeffekt verliert Crytek eigentlich auch nichts durch den Abgang von CIG. Ich denke, dass das von Crytek eher nochmal ein Nachkarten ist, weil sie viel zu spät gemerkt haben, dass bei CIG noch viel mehr zu holen gewesen wäre, und dass alles nicht so gelaufen ist, wie man sich das vorgestellt hat. Oder es geht vielleicht wirklich um die Technologien, die CIG für die CryEngine entwickelt hat. Wobei, wenn das eine Überlegung für Crytek sein sollte, dann vielleicht eher dahingehend, dass Amazon diese Technologien nicht kriegt. Eine CryEngine, die so viel mehr kann als die eigentliche CryEngine, kann Crytek wahrscheinlich nicht gebrauchen.

  11. #91
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    Avatar von Vordack
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    grownbeginne...
    Zitat Zitat von Lukewarm Beitrag anzeigen
    Offenbar hat es eine solche Klausel nicht gegeben. Und außer dem Werbeeffekt verliert Crytek eigentlich auch nichts durch den Abgang von CIG. Ich denke, dass das von Crytek eher nochmal ein Nachkarten ist, weil sie viel zu spät gemerkt haben, dass bei CIG noch viel mehr zu holen gewesen wäre, und dass alles nicht so gelaufen ist, wie man sich das vorgestellt hat. Oder es geht vielleicht wirklich um die Technologien, die CIG für die CryEngine entwickelt hat. Wobei, wenn das eine Überlegung für Crytek sein sollte, dann vielleicht eher dahingehend, dass Amazon diese Technologien nicht kriegt. Eine CryEngine, die so viel mehr kann als die eigentliche CryEngine, kann Crytek wahrscheinlich nicht gebrauchen.
    ... und CIG darf lt. des Vertrags mit Amazon keine Entwickungsfortschritte der Engine an Crytek weitergeben.

    (um die Spekulationen anzuheizen )
    Vordack
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  12. #92
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    Mmmh, ja, so könnte man Abschnitt 2.4 des GLA tatsächlich lesen. Allerdings wäre dann wohl zu klären, ob diese hauseigenen Technologien überhaupt aufbauend auf der CryEngin entwickelt wurden. Aus dem Bauch heraus würde ich sagen, dass alles, was vor der Umstellung auf Lumberyard finalisiert, möglicherweise sogar nur begonnen wurde, nicht weiter gegeben werden darf, solange die GLA noch Gültigkeit besitzt (plus zwei Jahre über ein Vertragsende hinaus), denn diese Technologien bauen sicherlich noch auf der CryEngine auf. Ein interessantes Thema. Jetzt bräuchte man einen Anwalt für Lizenzangelegenheiten und Softwarerecht (nach amerikanischen Recht vor allem), der etwa sagen kann, ob mit dem Wechsel der Engine die Lumberyard-Engine auch rechtlich gesehen die technologische Grundlage für Technologien wie Prozedurale Planet oder Large World Maps geworden ist und diese Technologien daher geteilt werden dürfen.

    Mit Blick auf mögliche Gespräche über einen Vergleich und eine Abfindung könnte dieses Thema zusätzlich interessant werden. CIG könnte vielleicht die Bedingung stellen, dass der Vertrag vollständig aufgelöst und die Klausel 2.4, die eine Weitergabe von Technologie noch für zwei weitere Jahre verhindern würde, fallen gelassen wird. Und Crytek könnte vielleicht sagen, dass diese Bedingung etwas kosten wird. Möglicherweise weiß oder erwartet Crytek auch, dass CIG gerne vollständig aus dem Vertrag gehen und dabei alle Nutzungsrechte an ihren Technologien erlangen möchte, und Crytek wird zu gegebener Zeit ein entsprechendes Angebot samt Einstellung des Verfahrens (zu dem es überhaupt erst einmal kommen muss) gegen eine angemessene Abfindung unterbreiten, die dann zu verhandeln wäre.

    Aber das ist alles Spekulation. Vielleicht sind solche Gedanken auch null und nichtig aufgrund der irgendwelcher Feinheiten im amerikanischen Lizenzrecht, die uns verborgen bleiben. Vielleicht muss sich CIG um Klausel 2.4 des GLA keine Gedanken machen. Aber man kann zumindest erahnen, dass es außerhalb der Vertragsstreitigkeiten viel Redebedarf zwischen den Parteien geben könnte, und das würde mit der Einschätzung von Lion Leser harmonieren, dass diese sehr dünne Klageschrift möglicherweise nur dazu dienen soll, CIG zu Gesprächen zu zwingen.

  13. #93
    Erfahrener Benutzer
    Avatar von Bonkic
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    Zitat Zitat von Lukewarm Beitrag anzeigen
    @Bonkic
    Und des Weiteren kann eine Schadenersatz nicht "bekanntlich" beliebig hoch sein.
    ich sprach nicht umsonst von strafschadenersatz. und für den gilt das nun einmal (wieder in der theorie wohlgemerkt).
    und auch den "normalen" schadenersatz kannst du unmöglich auch nur annähernd schätzen.
    Geändert von Bonkic (11.01.2018 um 11:43 Uhr)

  14. #94
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    Strafschadenersatz steht gar nicht zur Verfügung unter dem Urheberrecht, und im Vertragsrecht werden solche Strafen nur bei besonders schwerwiegenden Fällen angewandt. Selbst ein pauschaler Schadenersatz steht wahrscheinlich nicht zur Verfügung, weil die angeführten Urheberrechtsverletzungen vor der Eintragung des Copyright statt gefunden haben. Crytek kann allenfalls tatsächliche Schäden geltend machen, und das sind entgangene Lizenzgebühren, die nach dem vorliegenden Vertrag oder branchenüblichen Standards ermittelt werden.

    Allerdings wird es mit ziemlicher Sicherheit nicht dazu kommen, denn egal wie du nun die Definition des "Spiel" im Vertrag drehst und wendest, CIG hatte eine Lizenz, um die CryEngine in Squadron 42 zu verwenden, ob es nun als eigenständiges Spiel oder ein Feature von Star Citizen definiert ist. Der Zeitraum zwischen Februar 2013 und Februar 2016 ist durch den Vertrag abgedeckt und Crytek wird für diesen Zeitraum keine Schäden in Form von entgangen Lizenzzahlungen gelten machen können. Und seit Februar 2016 hat CIG das geistige Eigentum von Crytek nicht mehr verwendet.

  15. #95
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    Und wie ist das mit Hinweis das CIG hätte gar nicht wechseln dürfen, weil sie praktisch Exclusiv an die Cryengine gebunden sind. War da nicht mal was?

  16. #96
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    Zitat Zitat von Lukewarm Beitrag anzeigen
    Strafschadenersatz steht gar nicht zur Verfügung unter dem Urheberrecht, und im Vertragsrecht werden solche Strafen nur bei besonders schwerwiegenden Fällen angewandt. Selbst ein pauschaler Schadenersatz steht wahrscheinlich nicht zur Verfügung, weil die angeführten Urheberrechtsverletzungen vor der Eintragung des Copyright statt gefunden haben. Crytek kann allenfalls tatsächliche Schäden geltend machen, und das sind entgangene Lizenzgebühren, die nach dem vorliegenden Vertrag oder branchenüblichen Standards ermittelt werden.

    Allerdings wird es mit ziemlicher Sicherheit nicht dazu kommen, denn egal wie du nun die Definition des "Spiel" im Vertrag drehst und wendest, CIG hatte eine Lizenz, um die CryEngine in Squadron 42 zu verwenden, ob es nun als eigenständiges Spiel oder ein Feature von Star Citizen definiert ist. Der Zeitraum zwischen Februar 2013 und Februar 2016 ist durch den Vertrag abgedeckt und Crytek wird für diesen Zeitraum keine Schäden in Form von entgangen Lizenzzahlungen gelten machen können. Und seit Februar 2016 hat CIG das geistige Eigentum von Crytek nicht mehr verwendet.
    find ich gut, dass du den ausgang eines etwaigen prozesses schon vorwegnimmst.
    btw ist in der klageschrift explizit die rede (auch) von möglichem strafschadensersatz, aber das nur am rande.
    aber, zum 3. mal jetzt, warten wirs doch erst einmal ab.
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  17. #97
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    Ich habe den Ausgang nicht vorweg genommen. Das tun die Leute, die schon jetzt zu wissen glauben, dass eine der beiden Parteien kräftig gef****t ist. Vor vier Wochen waren es die Hater die gewusst haben, dass CIG schuldig wie die Nacht ist. Jetzt wissen all jene, die es nicht mit Crytek halten, dass Crytek am Ende ist. Ich beteilige mich nicht daran und gehe davon aus, dass zwischen diesem Wust an Informationen und Interpretation etwas versteckt sein kann, das CIG etwas Geld kosten wird.

    Ich sage lediglich, dass keine horrenden Schadenssummen zu erwarten sind, wie sie sich einige schon genüsslich ausmalen, weil diese Schäden gar nicht entstanden sein können und rechtlich auch nicht vorgesehen sind, selbst wenn das Gericht maximal gegen CIG urteilen sollte. Das könntest du selber nachlesen, anstatt nach Strohhalmen zu greifen. Und mögliche, wenngleich unwahrscheinliche Lizenzzahlungen in Höhe von einigen Millionen Euro, oder auch eine Abfindung in Höhe eines beachtlichen sechsstelligen Betrages sind doch auch ein guter Grund, um eine Klage zu bemühen. Aber das scheint dem einen oder anderen hier nicht spektakulär genug zu sein.

    Okay, ja, ich habe mehrmals vorweg genommen, dass CIG nicht dafür belangt werden wird, über die Dauer des Projekts hinweg das Lizenzrecht gebrochen zu haben. Aber mal ehrlich, der Vertrag sagt klipp und klar, dass CIG ein Recht hat, die CryEngine in Squadron 42 zu verwenden, ganz egal, ob man Squadron 42 nun als Feature oder eigenständiges Spiel versteht. Da gibt es nicht viel zu interpretieren.

    Mach nicht den Fehler davon auszugehen, dass Crytek und Skadden nur Dinge in die Klageschrift schreiben, von denen sie glauben und sicher sind, dass die Recht bekommen werden. Es ist normal, eine maximale Klageschrift zu verfassen, gerade dann, wenn die Gegenseite in einen Vergleich gezwungen werden soll.


    @Batze
    Abschnitt 2.1 des Vertrages weist die Rechte des Lizenznehmer aus. Absatz 2.1.2 bekräftigt noch einmal, dass dem Lizenznehmer ein Exklusivrecht eingeräumt wird. Nach geltenden Rechtsstandards kann ein Recht nicht einschränkend sein, in diesem Fall etwa dahingehend, dass CIG nur die CryEngine verwenden darf. Exklusiv bedeutet an der Stelle, dass die Vertragsparteien dieses Recht nicht an Dritte weiter geben dürfen, außer unter den in Absatz 2.6 definierten Bedingungen.

    Einschränkungen für den Lizenznehmer sind in dem entsprechende Abschnitt unter 2.2 aufgeführt. Dort steht aber nichts davon, dass CIG nur die CryEngine verwenden darf. Bevor du es erwähnst, Absatz 2.4 bezieht sich auf Software-Produkte, die CIG aus der zur Verfügung gestellten Technologie entwickeln und in Konkurrenz zur CryEngine vermarkten könnte.

  18. #98
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  19. #99
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    Nach geltenden Rechtsstandards kann ein Recht nicht einschränkend sein, in diesem Fall etwa dahingehend, dass CIG nur die CryEngine verwenden darf.
    Also darf ich jetzt Steam auffordern mir meine Spiele freizugeben so dass ich sie ganz ohne Steam DRM spielen kann, denn das ist auch ein einschränkendes Recht.

  20. #100
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    Die Eigentums- und Vermarktungsrechte des des Lizenzgebers bleiben unberührt und geschützt. Deswegen bedeutet ein exklusive Nutzungsrecht auch, dass der Lizenznehmer diese Rechte nicht übertragen kann.

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