Meiner Meinung nach ist die E-Version, also Prescott die bessere Wahl und zwar aus folgenden Gründen:
Wie meine Vorredner schon bemerkten, ist die Performance ähnlich und die Unterschiede nicht der Rede wert, also gibt es hier kein Argument für den Northwood.
Der Prescott ist aber etwas günstiger, weil die neue Fertigungstechnik preiswerter ist, also habe ich die gleiche Performance für weniger Geld.
Zum Temperaturnachteil: Interessiert es wirklich, ob der Prozessor nun mit 45 Grad oder 55 Grad läuft? Mir ist das ziemlich egal, solange er im grünen Bereich bleibt und wenn ich geräuschempfindlich bin oder overclocken will, brauche ich sowieso einen neuen Kühler, ob ich nun den Northwood oder Prescott habe.
Aber wirklich entscheidend sind folgende Argumente:
Der Prescott beherrscht den SSE3-Befehlssatz.
Wer jetzt argumentiert, dass das keine Rolle spielt, der möchte sich wahrscheinlich seinen alten Northwood-Prozessor schönreden.
Daß ein neuer Befehlssatz kein Pappenstiel ist, sieht man am Beispiel des Pentium II, der nur aufgrund des neuen Befehlssatzes zum Pentium III wurde. Zur Zeit nutzen die Anwendungen das Potential nicht, aber das wird ganz sicher kommen.
Der Prescott läßt sich besser übertakten.
Das ist die Antwort auf die Frage, warum Intel überhaupt einen neuen Kern entwickelt (doppelter L2-Cache), wenn die Performance nicht steigt. Der Prescott-Kern hat mehr Potential für zukünftige Entwicklungen der Taktfrequenz seitens Intel.
Aber auch schon die heutigen Prescott-Modelle sind übertaktfreudiger.
Meine Weisheiten habe ich natürlich auch nur angelesen. Hier ist ein interessanter Test/ Artikel zum Vergleich Prescott / Northwood.
http://www.3dcenter.org/artikel/2004/02-04.php