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Versionswahnsinn der Hersteller

Bart1983

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Hallo,

wollte hier einen kleinen Diskussionsthread starten.

Als Beispiel soll mir zuerst Nvidia dienen.
Exemplarisch: Geforce 8.
Beim Launch der Geforce 8 war die Welt noch in Ordnung.
8800GTS und 8800GTX, samt der 8600er-Version.
Für die Highend-Gamer kam dann noch eine Ultra heraus.

Klare Verhältnisse und überschaubar.
Aber anscheinend doch zu überschaubar für Nvidia.

Schließlich brachte man basierenden auf einem neuen Kern eine 8800GT, und eine neue 8800GTS heraus.
GTX und Ultra lies man dagegen weiterhin auf der alten Technologie herumdümpeln.
Eine 8800GS wird es in naher Zukunft auch noch geben.

Natürlich wäre es von Nvidia zu viel verlangt eine Grafikkarte, die auf einem neuen Kern (G92) basiert auch 9x00 zu nennen.
So ein Vorgehen wäre schließlich unlogisch.
Logischer ist dagagen schon die Aussicht 10 Versionen eines 8800-Grafikkartenmodels mit gleichen Namen zu haben.

Leider ist Nvidia nicht das einzigste unrühmliche Beispiel.

Nur ein kleines Beispiel, der Intel C2D 6xx0-Serie:
6300, 6320, 6400, 6420, 6540, 6550, 6600, 6700, 6750, 6800, 6850, X6800.
Und dabei gehe ich nicht einmal auf die 4xx0er und 2000er Serie ein.

Anscheinden wollen die Unternehmen wirklich den kleinsten Unterschied noch ausschöpfen, indem sie jede erdenkliche Variation eines ausgelutschten Produkts auf den Markt werfen.

Was wollen die Hersteller mit diesem Wahnsinn erreichen?

Bin mal auf eure Meinungen gespannt.
 
Bart1983 am 16.01.2008 11:41 schrieb:
Was wollen die Hersteller mit diesem Wahnsinn erreichen?
Daß die Kunden möghlichst lange nicht merken, daß es zb. bei Nvidia Grakas vor allem auf die 2. Ziffer ankommt und eine 8200er schlechter ist als eine 7800er.

Für eine "brandneue" 8xxx kann man schließlich mehr Geld verlangen als für die "veraltete" 7xxx Technologie.
 
Hi

Ich arbeite für einen Softwarehersteller(ähnlich wie SAP), wir bringen im Monat 1-2 Patches raus und dementsprechend ändert sich auch die Versionsnummern, ich finde die laufenden Nummern bei Hardware eigentlich recht übersichtlich :finger:
 
Der Thread ist hier eh ruckzuck dicht - spammerei.
An der Politik kannste eh nix ändern - und wenn du bei denen Arbeiten würdest, würdest du das wohl auch so machen um dein Lohn aufzubessern.

Außerdem ist das schon lange nix mehr neues - der Kunde ist ÜBERALL selber Schuld wenn er sich nicht VORHER informiert.

Mehr gibt es zu diesem Thema nicht zu sagen.
 
Bart1983 am 16.01.2008 11:41 schrieb:
Hallo,

wollte hier einen kleinen Diskussionsthread starten.

Als Beispiel soll mir zuerst Nvidia dienen.
Exemplarisch: Geforce 8.
Beim Launch der Geforce 8 war die Welt noch in Ordnung.
8800GTS und 8800GTX, samt der 8600er-Version.
Für die Highend-Gamer kam dann noch eine Ultra heraus.

Klare Verhältnisse und überschaubar.

Seh ich nicht so, ich fand GTS, GTX und Ultra sind Leistungstechnisch viel zu eng und auch vom Preis durch die Bank zu teuer. 2 Karten hätten locker gereicht, vielleicht sogar eine. Die 8600gt ist im Vergleich zur 7600Gt damals (Preisleistung) ein ziemlicher Flop und leistungstechnisch weit abgeschlagen zur Oberklasse. Es gab also lange ein Loch zwischen Schrott und Luxus. Von Nvidia hätte eine Karte auf dem Niveau einer 3850 kommen müssen. Der Durchschnittsgamer wurde komplett ignoriert.
 
Daß die Kunden möghlichst lange nicht merken, daß es zb. bei Nvidia Grakas vor allem auf die 2. Ziffer ankommt und eine 8200er schlechter ist als eine 7800er.

Für eine "brandneue" 8xxx kann man schließlich mehr Geld verlangen als für die "veraltete" 7xxx Technologie.
Korrekt, selbst wenn man von der neuen Technologie mangels Power nichts hat.

Seh ich nicht so, ich fand GTS, GTX und Ultra sind Leistungstechnisch viel zu eng und auch vom Preis durch die Bank zu teuer. 2 Karten hätten locker gereicht, vielleicht sogar eine. Die 8600gt ist im Vergleich zur 7600Gt damals (Preisleistung) ein ziemlicher Flop und leistungstechnisch weit abgeschlagen zur Oberklasse. Es gab also lange ein Loch zwischen Schrott und Luxus. Von Nvidia hätte eine Karte auf dem Niveau einer 3850 kommen müssen. Der Durchschnittsgamer wurde komplett ignoriert.
Wegen des überschaubaren Sortiments war die Welt in Ordnung.
Dieses Loch zwischen 8800 und 8600 war, wie damals schon bei der GeforceFX, aber wirklich zu groß.
Der Unterschied zwischen GTS (G80) und GTX beträgt übrigens ca. 20-30%, ist also keinesfalls zu gering.
Die Ultra wurde Monate nachdem die GTS und GTX gelauncht wurden nachgereicht, war also ursprünglich nicht im Sortiment.

N-Traxx am 16.01.2008 12:16 schrieb:
Versionsnummern, ich finde die laufenden Nummern bei Hardware eigentlich recht übersichtlich :finger:
Natürlich ist eine laufende Nummer sinnvoll, nur die Schiere Menge der angebotenen Produkte ist mir unverständlich.
Vorallem wenn man sich Intel mit seinen unzähligen nahe beieinanderliegenden Intel C2D E6xxx so anschaut, kann der Hersteller davon eigentlich auch keine wirklichen Vorteile haben.

Warum sollte ein Kunde zB. einen 6400 kaufen, wenn ein 6420 für einen sehr sehr geringen Aufpreis zu bekommen ist?

Der Thread ist hier eh ruckzuck dicht - spammerei.
So ein Quatsch.

An der Politik kannste eh nix ändern - und wenn du bei denen Arbeiten würdest, würdest du das wohl auch so machen um dein Lohn aufzubessern.

Außerdem ist das schon lange nix mehr neues - der Kunde ist ÜBERALL selber Schuld wenn er sich nicht VORHER informiert.
Man kann es dem Kunden auch leicht oder auch schwer machen.

Mehr gibt es zu diesem Thema nicht zu sagen.
Na zum Glück bleiben uns dann weitere Posts von Dir zu diesem Thema erspart.
 
Bei Intel find ich die Namen der Prozessoren doch ganz überschaubar(übrigens sind die 2000er keine C2D).
Der Buchstabe benennt die Leistungsklasse(davon kommen demnächst 2 mehr: P und QX) und aus den Nummern lassen sich Rückschlüsse auf FSB, Kernversion und Fertigungsart (nm) schließen...
 
ich fänd es als kunde NICHT gut, wenn ähnliche produkte nen gleichen namen hätten. ich möchte schon wissen, ob die CPU bei gleichem takt nun 1024kb mehr oider weniger L2-cache hat, oder ob die 10W mehr oder weniger braucht wegen leicht anderem kern.

aber bei den 88xx finde ich: durch den release des R92 hätte man schon andere namen nehmen sollen. aber nicht diret 9xxx, sondrn zB 8850GTX. oder 8800GTX-A oder so was. da isses nämlich sonst auch wieder blöd, wenn man im laden nicht weiß, ob die karte nun den alten oder neuen chip hat.

und dass die karte so nah beieinander sind, das ist ja keine absicht. die karten wurden parallel entwickelt, und am ende kommt da halt was raus. das streichen einer karte würde wiederum auch schlecht sein: man hat ja extra für die karte schon viel investiert. also bringt man sie auch raus. bzw: letztenendes können die hersteller ja frei wählen, OB sie die karte rausbringen. es zwingt sie ja keiner. zB asus MUSS ja nicht jeden chip von nvidia auch anbieten. allerdings kann es sein, dass asus schon VOR release einen lizenzvertrag abgeschlossen hat - und wenn die dann im nachhinein statt jeweils 100.000 GT und GTX statdessen 200.000 GTs rausbringen, dann ist das von der lizenz her teuer für asus...? schließlich hat nvidia wiederum anhand der vorher getroffenen vereinbarungen seine produtkionsplanung aufgebaut.

aber gut, solche vertragsdetails kennen wir als konsumenten natürlich nicht.
 
Bart1983 am 16.01.2008 11:41 schrieb:
Anscheinden wollen die Unternehmen wirklich den kleinsten Unterschied noch ausschöpfen, indem sie jede erdenkliche Variation eines ausgelutschten Produkts auf den Markt werfen.

Was wollen die Hersteller mit diesem Wahnsinn erreichen?

optimale marktabdeckung, jedem so viel geld aus der tasche ziehen, wie er bereit ist, herzugeben und auf keinen fall riskieren, dass er was für 20€ weniger kauft weil die nächste stufe 30€ teurer war.

was mit der bennenung bezweckt wird, versteh ich aber echt nicht mehr.
als ich angefangen habe, sah nvidias grafikkartensparte so aus:
rivaTNT. (und rivaTNT mit sgram bei einigen herstellern)
kurz danach begann das namenschaos und hält mit -ausnahme der gf256- bis heute an :|
nächste stufe war dann gf4mx (generationsnummer sagt nichts mehr über eigenschaften), gefolgt von der 6800le/_ pci-e (verschiedene chips, gleiche karte und gekrönt von der 6800gs (gleicher name, verschiedene chips und deutlich unterschiedliche leistung je nach schnittstelle und z.t. hersteller) :(
und mit dem g92 (achja, "g": natürlich mussten auch die chipbezeichnungen mal willkürlich gemischt werden) gibts das ganze jetzt auf einmal - chip-baureihe passt nicht zur verkaufsbaureihe, chip wird unter namen verkauft, die für karten mit anderer eigenschaft eingeführt wurde und bald wird der chip auch auf einer zweiten "generation" zu finden sein. >:-|
damit ist nvidia endgültig auf dem niveau von ati angelangt, was namenschaos angeht.

bei den cpu herstellern hab ich wenigstens noch ne zeitlang kapiert, was die benennung sollte - amd und intel hatten beim athlonXP bzw. pentium d n massives marketingproblem weil die leistungsteigerung nicht in ghz ausdrückbar war und beide haben daraufhin ein sinnvolles system eingeführt. (auch wenn die p4 / pd nummern für die mehrheit nie verständlich war :ugly: ), aber was die seit athlon64 (spätestens -X2) und core2duo machen, entzieht sich auch bei mir jeglichem verständniss.
 
ruyven_macaran am 16.01.2008 18:32 schrieb:
optimale marktabdeckung, jedem so viel geld aus der tasche ziehen, wie er bereit ist, herzugeben und auf keinen fall riskieren, dass er was für 20€ weniger kauft weil die nächste stufe 30€ teurer war.
Ob sich das rechnet bezweifle ich. Schließlich müssen alle Variaten auch entwickelt und explizit produziert werden.

Desweiteren stellt sich die Frage ob man mit solch einem breiten und unüberschaubarem Sortiment Kunden zum Kauf anregt oder durch die Komplexität der Thematik eher abschreckt.
Sicherlich braucht man verschiedene Modelle.
Aber Modelle in 20 Euro-Schritten ist doch zuviel des Guten.

Vorallem mit dem Kampf gegen Konsolen als Spieleplattform hat der PC mit seiner komplexen Hardware massivste Probleme sich zu behaupten. Nicht nu rbei uns Nutzern vorallem bei Entwicklern.

was mit der bennenung bezweckt wird, versteh ich aber echt nicht mehr.
als ich angefangen habe, sah nvidias grafikkartensparte so aus:
rivaTNT. (und rivaTNT mit sgram bei einigen herstellern)
kurz danach begann das namenschaos und hält mit -ausnahme der gf256- bis heute an :|
Genau deshalb habe ich diesen Diskussionsthread eröffnet, weil ich das
ebenso schwer nachvollziehen kann.
Ich bin wirklich verwundert wie selbstverständlich das einige Poster hier zu nehmen scheinen.

Wie bei dir war meine erste 3D-Karte ein echter Klassiker: Die Voodoo2.
Man wusste Voodoo2 ist Voodoo2 und kennt die Spezifikationen selbst heute noch.
Keine Beachtung des Speicheranbindung, Shaderanzahl, Taktraten, Kernversion, Schnittstelle oder anderen Kleinstunterschiede.
Man musste sich nur zwischen 8MB und 12MB entscheiden.

Dagegen hatte die Geforce6-Serie sage und schreibe 25 (!!!!) verschiedene Modelle, Geforce7 war mit 20 auch gut dabei und die Geforce8-Serie kommt bisher auf 16.
Sicher waren nicht all diese Modelle beim Launch verfügbar, dennoch sind mindestens 5 Modelle beim Release einer Serie mehr Regel als Ausnahme.
 
Bart1983 am 16.01.2008 23:52 schrieb:
Sicher waren nicht all diese Modelle beim Launch verfügbar, dennoch sind mindestens 5 Modelle beim Release einer Serie mehr Regel als Ausnahme.
ja und? die karten decken halt auch das gesamte sortiment an kunden ab. "früher" gab es nur 2D oder direkt 3D, aber varianten an 3D nur wenige, auch was die spieleansprüche angeht. da gab es auch nur wenig hersteller, und auch relativ wenige user, die so was überhaupt haben wollten. und die technischen mittel in der produktion waren ganz anders, man konnte gar nicht so einfach viele varianten herstellen. heute aber "musst" du karten zur verfügung stellen vom büroanwender über den hobby-videoeditor über den gelegenheitspsieler bis hin zum hardcorezocker, und alles noch unter berücksichtigung, welche spiele noch erscheinen werden und was die dann fordern - das verlangt der markt. und wenn du eh schon ne neue chipfamilie hast, dann wär es sinnlos, die auf diesem chip basierende officekarte dann NICHT auch trotzdem "GF 8xxxx" zu nennen.

ich find es nicht verwerflich, wenn man unterschiede bei den modellen auch im namen klarmacht. wenn man ne neue karte kaufen will, dann schaut man ja eh, was zu dem budget da ist. da spielt es dann gar keine rolle, was mit ner 8800 GTS oder GTX oder GT los ist, wenn man nur 150€ inverstieren will, und wenn man 400€ ausgeben will, dann gehen einem alle karten unter der 8800 am arsch vorbei ;)
 
Bart1983 am 16.01.2008 23:52 schrieb:
Ob sich das rechnet bezweifle ich. Schließlich müssen alle Variaten auch entwickelt und explizit produziert werden.

ich glaube, der entwicklungs- und produktionsaufwand einer variante mit teil-deaktivierten shadern oder niedrigerem takt hält sich in grenzen ;)

allenfalls die vermarktung könnte aufwendiger werden, aber i.d.r. übernehmen dass bei den variationen ja die hersteller (und vor allem die presse...), nvidia/intel/amd promoten ja fast nur das topmodell.

Desweiteren stellt sich die Frage ob man mit solch einem breiten und unüberschaubarem Sortiment Kunden zum Kauf anregt oder durch die Komplexität der Thematik eher abschreckt.

hmm - hab eher den eindruck, dass man den kunden verwirrt, mit dem positiven ergebniss, dass er das kauft, was man ihm sagt, egal, was es taugt.
die "dann kauf ich lieber gar nicht oder ne konsole" reaktion ist wohl zu selten.
(zumal es bei den konsolen ja nicht soviel besser ist, da hat man zwar nur 3 zur auswahl, aber im gegensatz zum pc ists kein "n bißchen mehr oder n bißchen weniger, mit 50€ zusätzlich sind sie auf der sicheren seite", sondern man muss sich knallhart zwischen verschiedenen multimediakonzepten, eingabesystemen und spielpaletten entscheiden.

Wie bei dir war meine erste 3D-Karte ein echter Klassiker: Die Voodoo2.
Man wusste Voodoo2 ist Voodoo2 und kennt die Spezifikationen selbst heute noch.
Keine Beachtung des Speicheranbindung, Shaderanzahl, Taktraten, Kernversion, Schnittstelle oder anderen Kleinstunterschiede.
Man musste sich nur zwischen 8MB und 12MB entscheiden.

tjo, 3dfx war da immer etwas konservativer, da gab es nur wenige modelle und die waren sinnvoll durchnummeriert.
aber vermutlich eher ein zeit frage, mit v4&5 gings ja schon los (gleicher chip, anderer name) - sicherlich wären die auch bald auf den zug aufgesprungen, hätte nvidia nicht "eingegriffen".

Dagegen hatte die Geforce6-Serie sage und schreibe 25 (!!!!) verschiedene Modelle, Geforce7 war mit 20 auch gut dabei und die Geforce8-Serie kommt bisher auf 16.
Sicher waren nicht all diese Modelle beim Launch verfügbar, dennoch sind mindestens 5 Modelle beim Release einer Serie mehr Regel als Ausnahme.

wikipedia listet 20 radeon 9xxx namen (eine davon eigentlich eine 8xxx), dazu kämen noch 2 varationen, die keinen eigenen namen erhalten haben und 20 stück mit anderer speichergröße, insgesamt also 42 verschiedene geschmacksrichtungen.
die folgende generation hatte ebenfalls 20 namen, insgesamt 11 abweichende speicherkonfigurationen und die satte zahl von 19 fällen, in denen ein anderer chip verbaut wurde, als ursprünglich vorgesehen. wenn man alle kombinationen aus chips und speicher nimmt, macht das 51 verschiedene radeon x??? modelle. (und 20 namen...)
die x1 reihe kam dann sogar auf 21 handelsnamen - schlägt aber mit unterschiedlichen speicheranbindungen und agp versionen richtig ein:
wenn ich davon ausgehe, dass alle kombinationen hergestellt wurden (und 80-90% warens mindestens), gibt es satte 135 verschiedene variationen radeon x1???.
unterschiedliche kühllösungen und takraten bei verschiedenen herstellern noch nichtmal mitgezählt.
von daher: 5 modelle ist ganz klar eine ausnahme, und zwar eine positive ;)
 
ruyven_macaran am 17.01.2008 15:21 schrieb:
hmm - hab eher den eindruck, dass man den kunden verwirrt, mit dem positiven ergebniss, dass er das kauft, was man ihm sagt, egal, was es taugt.
die "dann kauf ich lieber gar nicht oder ne konsole" reaktion ist wohl zu selten.
(zumal es bei den konsolen ja nicht soviel besser ist, da hat man zwar nur 3 zur auswahl, aber im gegensatz zum pc ists kein "n bißchen mehr oder n bißchen weniger, mit 50€ zusätzlich sind sie auf der sicheren seite", sondern man muss sich knallhart zwischen verschiedenen multimediakonzepten, eingabesystemen und spielpaletten entscheiden.
Zu der Entscheidung, die man bei den Konsolen trifft, kann man dann aber meist auch mehrere Jahre stehen. Das macht es sicher angenehmer, weil man sich nicht permanent "veralbert" fühlt, weil man wieder mal nicht High einstellen kann. Ich glaube schon das (zumindest auch) durch diesen Versionsdschungel Leute nicht gerade dazu animiert werden sich die "richtige", aber in einem Jahr ("komplett") veraltete Technologie - medium ist ja für manche sowas wie eine Selbstgeißelung...^^ - zu kaufen und sich für die länger haltenden Konsolen entscheiden. Dort hat man seine Ruhe kann ungestört spielen anstatt "andauernd" stundenlang in Preis- und Fetaurelisten zu stöbern.

Produkte, die mit ~100€ Preisunterschied und wahrnehmbaren Technikunterschied verkauft werden würden und damit Entwicklern und Kunden bestimmte, eindeutige Stufen auferlegen würden, würden es enorm vereinfachen.

Aber der Kunde will ja anscheinend den Nonsens mit der unbeschränkten Auswahl und bekommt ihn halt auch.
Ich gucke mir die "sprechenden" Nummern halt nur mehr bei eigenen Aufrüstwünschen an. Andauernd wäre mir das seit ein paar Jahren schon zu blöd.
 
crackajack am 17.01.2008 15:41 schrieb:
ruyven_macaran am 17.01.2008 15:21 schrieb:
hmm - hab eher den eindruck, dass man den kunden verwirrt, mit dem positiven ergebniss, dass er das kauft, was man ihm sagt, egal, was es taugt.
die "dann kauf ich lieber gar nicht oder ne konsole" reaktion ist wohl zu selten.
(zumal es bei den konsolen ja nicht soviel besser ist, da hat man zwar nur 3 zur auswahl, aber im gegensatz zum pc ists kein "n bißchen mehr oder n bißchen weniger, mit 50€ zusätzlich sind sie auf der sicheren seite", sondern man muss sich knallhart zwischen verschiedenen multimediakonzepten, eingabesystemen und spielpaletten entscheiden.
Zu der Entscheidung, die man bei den Konsolen trifft, kann man dann aber meist auch mehrere Jahre stehen. Das macht es sicher angenehmer, weil man sich nicht permanent "veralbert" fühlt, weil man wieder mal nicht High einstellen kann. Ich glaube schon das (zumindest auch) durch diesen Versionsdschungel Leute nicht gerade dazu animiert werden sich die "richtige", aber in einem Jahr ("komplett") veraltete Technologie - medium ist ja für manche sowas wie eine Selbstgeißelung...^^ - zu kaufen und sich für die länger haltenden Konsolen entscheiden. Dort hat man seine Ruhe kann ungestört spielen anstatt "andauernd" stundenlang in Preis- und Fetaurelisten zu stöbern.

Produkte, die mit ~100€ Preisunterschied und wahrnehmbaren Technikunterschied verkauft werden würden und damit Entwicklern und Kunden bestimmte, eindeutige Stufen auferlegen würden, würden es enorm vereinfachen.

Aber der Kunde will ja anscheinend den Nonsens mit der unbeschränkten Auswahl und bekommt ihn halt auch.
Ich gucke mir die "sprechenden" Nummern halt nur mehr bei eigenen Aufrüstwünschen an. Andauernd wäre mir das seit ein paar Jahren schon zu blöd.

Vllt. sind ja die 3XXXer-Radeons ein Schritt in die richtige Richtung, da ist die Produktpallette noch relativ überschaubar (unter 20 verschiedene Karten meine Wissens) und in punkto Leistung auch recht gut sortierbar.

Und zu der Konsolenproblematik: Das Problem wird durchaus erkannt, nur können die Hersteller bislang damit sehr gut leben, auch wenn der PC als Spieleplattform dadurch insgesamt Probleme bekommt, wozu allerdings auf der Softwareseite auch noch die Problematik von immer schneller steigenden Hardwareanforderungen ins Kombination mit inhaltlicher und teilweise auch technischer (zB KI-Entwicklung) Stagnation kommt.
 
SuicideVampire am 17.01.2008 18:37 schrieb:
Vllt. sind ja die 3XXXer-Radeons ein Schritt in die richtige Richtung, da ist die Produktpallette noch relativ überschaubar (unter 20 verschiedene Karten meine Wissens) und in punkto Leistung auch recht gut sortierbar.

naja. die serie ist jetzt kein halbes jahr alt und es gibt bereits
-hd3870
-hd3850 256mb
-hd3850 512mb
-hd3850 agp
für die nächste zeit angekündigt sind
-hd3870 x2
(-hd3200 igp)
-hd3450
-hd3470
-hd36xx-serie, mindestens 1modell neben folgenden
-hd3650agp
-hd3670

macht derzeit min.7 modelle in 10 ausführungen, wobei die einsteigerserie noch fehlt, ein echter high-end chip bislang auch.
 
ruyven_macaran am 17.01.2008 19:26 schrieb:
SuicideVampire am 17.01.2008 18:37 schrieb:
Vllt. sind ja die 3XXXer-Radeons ein Schritt in die richtige Richtung, da ist die Produktpallette noch relativ überschaubar (unter 20 verschiedene Karten meine Wissens) und in punkto Leistung auch recht gut sortierbar.

naja. die serie ist jetzt kein halbes jahr alt und es gibt bereits
-hd3870
-hd3850 256mb
-hd3850 512mb
-hd3850 agp
für die nächste zeit angekündigt sind
-hd3870 x2
(-hd3200 igp)
-hd3450
-hd3470
-hd36xx-serie, mindestens 1modell neben folgenden
-hd3650agp
-hd3670

macht derzeit min.7 modelle in 10 ausführungen, wobei die einsteigerserie noch fehlt, ein echter high-end chip bislang auch.

Och nööö, tut das Not? Das mit der 3870 X2 habe ich ja noch mitbekommen, aber wo kommen die ganzen anderen plötzlich her?
 
Naja, wahrscheinlich werden die Entwickler von Grafikkarten mit Akkordlohn bezahlt.
Sie müssen also mindestens ein neues Produkt pro Woche entwickeln, bei jeder zusätzlichen Variante gibt es einen Bonus ;)
Dann kommen so wahnwitze Varianten wie 6800LE und 6800XT heraus.

Weil Unternehmen eine möglichst breite Käuferschicht abdecken wollen, wird wahrscheinlich auch in Zukunft eine Unmenge an unnötigen Versionen auf den Markt geworfen.
Bin dabei immernoch überzeugt, dass solch eine Vielfalt die meisten Menschen eher abschreckt und für den PC als SPielesystem sicherlich hinderlich ist.

Wobei ich eine Überleitung hätte zum Thema Konsolen:
Die Leute die dem PC den Rücken kehren kann hier jeder sehr gut verstehen.
PC-Konvertierungen von Konsolen-Hits sind meist schlechter portiert, laufen meist ruckeliger und sehen meist auch noch schlechter aus.
Dazu müssen PC'ler für Hardware noch mehr Geld investieren und für Spiele beinahe genausoviel Zahlen.

Der PC hat seine ehemaligen Spiele-Vorteile gegenüber Konsolen beinahe eingebüßt.
Werden neue Kontroller bzw. Tastatur/Maus bei Konsolen noch populärer, wird der PC zur Nischenplattform.
Die PS2 wurde 2000 gelauncht und selbst heute - 7,5 Jahre danach - werden Spiele für diese Plattform veröffentlicht.
D.h. vor 7 Jahren einmal 600 Euro in die Hand genommen und Ruhe gehabt.
Ein PC-Gamer hat seit dieser Zeit sicherlich mindestens 3mal heftig aufgerüstet (300€ und mehr investiert).

Zumal Microsoft doch selbst in einer Art Zwickmühle ist.
Sie haben mit der Xbox360 ein heißes Eisen im Feuer, sind also nicht unbedingt so abgeneigt, wenn viele PC'ler auf ihre hauseigene Konsole umsteigen würden.
 
SuicideVampire am 17.01.2008 23:21 schrieb:
Och nööö, tut das Not? Das mit der 3870 X2 habe ich ja noch mitbekommen, aber wo kommen die ganzen anderen plötzlich her?
naja ist doch klar dass auch billig-modelle der karten folgen werden, sonst hat man nvidia ja gar nichts mehr entgegenzusetzen in diesem preisbereich. (geforce 8400 etc.) :-o
 
Gunter am 18.01.2008 17:55 schrieb:
SuicideVampire am 17.01.2008 23:21 schrieb:
Och nööö, tut das Not? Das mit der 3870 X2 habe ich ja noch mitbekommen, aber wo kommen die ganzen anderen plötzlich her?
naja ist doch klar dass auch billig-modelle der karten folgen werden, sonst hat man nvidia ja gar nichts mehr entgegenzusetzen in diesem preisbereich. (geforce 8400 etc.) :-o

Aber gerade in dem Segment ist die Leistung so minimalistisch, dass die Generationsunterschiede auch nicht auffallen. Na gut, eine 8400 verkauft sich im Mordor Markt natürlich besser als eine 6200, auch wenn sie nicht signifikant schneller ist...
 
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