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Vampire: Bloodlines 2 im Test: Die Fortsetzung, die niemand wollte... besser als gedacht?

Felix Schuetz

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Ich will ein Remake von Redemption.
Die tragische Geschichte um den unerschütterlich gläubigen Kreuzritter Christof, der als Vampir seinem unerfüllten Glück mit Nonne Anezka nachjagt, gefiel mir immer besser als Bloodlines.
 
Ich will ein Remake von Redemption.
Die tragische Geschichte um den unerschütterlich gläubigen Kreuzritter Christof, der als Vampir seinem unerfüllten Glück mit Nonne Anezka nachjagt, gefiel mir immer besser als Bloodlines.
Aye, würde mich auch freuen.
 
"Als Nachfolger und Rollenspiel eine Enttäuschung, doch wer den großen Namen ausblendet, bekommt eine spannende Krimi-Geschichte mit guten Charakteren und viel Atmosphäre - und das hat Respekt verdient."

Sagt mir schon alles, was ich wissen muss. Etikettenschwindel wie bei Veilguard. Brauche ich nicht.
 
Ich werds mir auch mal ansehen. Dem Spiel wünsche ich soweit kommerziellen Erfolg, daß die einen weiteren Teil machen können, mit dem klaren Auftrag das RPG wie im Vorgänger hart miteinzubauen.
 
Ich freue mich seit Jahren auf dieses Spiel und dann wird so ein Dreck veröffentlicht. Die Verantwortlichen sollten zurücktreten. Das geht gar nicht. Gibt es für Vampires 1 einen Patch, damit sich das von CD unter Windows 11 installieren und spielen lässt?
 
Der Artikel klingt eher nach einem 5,5 bis maximal 6er Spiel, aber nicht nach einer 7 von 10.
 
Ein Bloodlines, in welchem ich keinen Malkavianer spielen kann, wird leider schlicht nicht gekauft, da kann der Rest noch so gut sein.
Bei einem Redemption hat mich nicht gestört, dass ich mit Christophe einen festen (Brujah) Charakter spiele, aber wenn ich schon eine Auswahl an Clans bekomme, dann doch bitte alle Relevanten, wie eben Malk, dafür weniger doppelt, wie Ventrue und Lasombra, die ja eigentlich das Gleiche, halt nur (ehemals) auf der anderen Seite (Camarilla / Sabbat) darstellen.
 
Ein Bloodlines, in welchem ich keinen Malkavianer spielen kann, wird leider schlicht nicht gekauft, da kann der Rest noch so gut sein.
Bei einem Redemption hat mich nicht gestört, dass ich mit Christophe einen festen (Brujah) Charakter spiele, aber wenn ich schon eine Auswahl an Clans bekomme, dann doch bitte alle Relevanten, wie eben Malk, dafür weniger doppelt, wie Ventrue und Lasombra, die ja eigentlich das Gleiche, halt nur (ehemals) auf der anderen Seite (Camarilla / Sabbat) darstellen.
Fabien ist Malkavianer, d.h. es gibt mit ihn ein paar witzige Dialoge (zum Beispiel mit einem Smartphone oder einem Aktenschrank).
 
Sagt mir schon alles, was ich wissen muss. Etikettenschwindel wie bei Veilguard. Brauche ich nicht.


Ohne den Namen würde sich niemand für Bloodlines 2 interessieren. Das wissen auch Paradox, die die turbulente Entwicklung ja zu verantworten haben. Zitat The Chinese Room, warum das Spiel Bloodlines 2 hieße: "It's what we were asked to do."

Man kann ihnen anrechnen, dass Bloodlines 2 trotz aller Turbulenzen kein zweites Gollum geworden ist. Trotzdem ist etwa ein mittlererer 60er-Metascore für Games so selten, dass er unter Artenschutz gehört. Er kommt im Kontext der Games-Kritik fast einer Kreuzigung gleich. Bloodlines listet damit bei den Aggregatoren in den Flop ~50 für 2025 -- von hunderten Releases. Und bevor jetzt jemand sagt: "Ja, aber die ganzen Winz-, Garagen- und Schrottproduktionen werden ja nicht getestet!" Vollkommen richtig. Hollywood produziert aber auch selten Garagenfilme. Und bekommt trotzdem regelmäßig Querdaumen bis Watschn. Mitunter für die prominentesten Produktionen eines Jahres -- davon können selbst Legenden wie Spielberg, Lucas, De Palma oder Scorsese erzählen.

Wie gesagt: Ohne den Namen würde sich niemand fürs Spiel interessieren. Eigentlich ist das hier eine Steilvorlage für investigativen Games-Journalismus, der nachhakt und nicht locker gibt, bis raus ist, was hier alles hinter den Kulissen gelaufen ist. Jason Schreier, übernehmen Sie!
 
Ohne den Namen würde sich niemand für Bloodlines 2 interessieren. Das wissen auch Paradox, die die turbulente Entwicklung ja zu verantworten haben. Zitat The Chinese Room, warum das Spiel Bloodlines 2 hieße: "It's what we were asked to do."

Man kann ihnen anrechnen, dass Bloodlines 2 trotz aller Turbulenzen kein zweites Gollum geworden ist. Trotzdem ist etwa ein mittlererer 60er-Metascore für Games so selten, dass er unter Artenschutz gehört. Er kommt im Kontext der Games-Kritik fast einer Kreuzigung gleich. Bloodlines listet damit bei den Aggregatoren in den Flop ~50 für 2025 -- von hunderten Releases. Und bevor jetzt jemand sagt: "Ja, aber die ganzen Winz-, Garagen- und Schrottproduktionen werden ja nicht getestet!" Vollkommen richtig. Hollywood produziert aber auch selten Garagenfilme. Und bekommt trotzdem regelmäßig Querdaumen bis Watschn. Mitunter für die prominentesten Produktionen eines Jahres -- davon können selbst Legenden wie Spielberg, Lucas, De Palma oder Scorsese erzählen.

Wie gesagt: Ohne den Namen würde sich niemand fürs Spiel interessieren. Eigentlich ist das hier eine Steilvorlage für investigativen Games-Journalismus, der nachhakt und nicht locker gibt, bis raus ist, was hier alles hinter den Kulissen gelaufen ist. Jason Schreier, übernehmen Sie!
Zusammengefasst: Viel Diskussion um nichts. Nur weil Bloodlines 2 drauf steht muss das Spiel nicht deswegen ein 1:1 identischer Nachfolger des schon komplett veralteten Vorgängers sein, der damals gut war, aber längst nicht so super wie die Nostalgiebrille es wiedermal suggeriert. Zahlreicher Spiele haben bei späteren Teilen einer vermeintlichen Reihe komplette Gameplaywechsel vollzogen. Das ist jetzt nicht wirklich was neues. Und in diesem Fall liegt der letzte Teil auch schon ewig zurück. Es bleibt trotzdem ein Vampire the Masquerade und ehrlich gesagt finde ich es super wenn hier wieder was anderes kommt. Das erste Spiel war damals auch was völlig anderes als der zweite und der dritte hier ebenfalls. Die Diskussion um den Titel ist völlig verschwendete Zeit in der man sich lieber auf das Spiel konzentrieren könnte.

Betreffend Paradox: Dank Paradox haben wir dieses Spiel nun, sonst hätten wir nichts. Das die vorherigen Studios es versemmelt hatten und Paradox das Spiel mit Mühe und Not noch am Leben erhalten konnte bzw man schlussendlich ein Studio fand, das aus den Scherben noch was machen konnte muss man mal anerkennen. Und dazu haben sie sogar was ordentliches draus gemacht! Tester sind sich ja einig das das Spiel gut geworden ist. Gebe es nicht die ganze Diskussion um den Titel und wäre er genau so wie jetzt ohne Vorgeschichte erschienen, wären die Wertungen garantiert noch besser. Aber hier schlägt eine Voreingenommenheit natürlich entgegen die sich aufgebaut hat. Das muss an auch mit einbeziehen wenn man die Tests liest.

ich bin jedenfalls froh das sie es zum Schluss doch noch geschafft haben zu liefern und das Universum auch damit aufrecht erhalten wird und freue mich schon auf den Release :)
 
Ohne den Namen würde sich niemand für Bloodlines 2 interessieren.
Das halte ich für Schwachsinn. Ein gutes Spiel braucht so etwas nicht.

Wenn man Bloodlines 2 drauf schreibt, erwarte ich auch ein Bloodlines 2. Und nicht einfach irgendein Vampire The Masquerade Spiel.

Redemption war damals anders und hieß auch nicht Bloodlines, oder? Mit dem Namen "Bloodlines 2" wollte man einfach nur Fans von Bloodlines anlocken und deswegen ist das für mich nicht okay.

Der Entwickler mag nichts dafür können, aber Paradox sehr wohl. Die wissen, was sie da angerichtet haben und ich sehe nicht ein, warum ich als Kunde deren zahlreichen Fehler nun auch noch mit einem Kauf belohnen sollte.
 
Das halte ich für Schwachsinn. Ein gutes Spiel braucht so etwas nicht.

Das war der Punkt.

"Flop 50" bei Metacritic, Weiterempfehlungsraten von 30% bei Open Critic. Niedrige bis mittlere 60er vergibt die Branche kaum, obwohl laut praktisch allen Bewertungsschlüsseln mittlerer Scores auch für mittlere bis durchschnittliche Games da sind. Und 80er sind so Standard, dass sich fast jeder Release mittlerweile seinen "Accolades"-Trailer basteln kann. Ja, es gibt positive Reviews. Aber der Tenor ist insgesamt eher mixed bis unterbegeistert. Es gibt massig Releases da draußen, da gingen schon ganz andere Spiele unter. Und Paradox wussten schon vor jeder Presse selbst in etwa, wie groß ihre Chancen wirklich waren, das Geld wieder reinzukriegen.

Aber wie gesagt, es ist wohl (auch) der Verdienst von The Chinese Room, dass sie aus der Baustelle, die sie bekamen, noch was "Funktionales" gemacht haben. Das hätte auch kompletter Murks sein können. Vielleicht sogar müssen. Und wie man sieht: Für solche Horrorproduktionsgeschichten brauchts kein Electronic Arts aus den Vereinigten Staaten von Trump. Da reicht auch ein Paradox aus dem beschaulichen Schweden.

Bin gespannt, ob sie jemand recherchiert. Und eines Tages erzählt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das war der Punkt.

"Flop 50" bei Metacritic, Weiterempfehlungsraten von 30% bei Open Critic. Niedrige bis mittlere 60er vergibt die Branche kaum, obwohl laut praktisch allen Bewertungsschlüsseln mittlerer Scores auch für mittlere bis durchschnittliche Games da sind. Und 80er sind so Standard, dass sich fast jeder Release mittlerweile seinen "Accolades"-Trailer basteln kann. Ja, es gibt positive Reviews. Aber der Tenor ist insgesamt eher mixed bis unterbegeistert. Es gibt massig Releases da draußen, da gingen schon ganz andere Spiele unter. Und Paradox wussten schon vor jeder Presse selbst in etwa, wie groß ihre Chancen wirklich waren, das Geld wieder reinzukriegen.

Aber wie gesagt, es ist wohl (auch) der Verdienst von The Chinese Room, dass sie aus der Baustelle, die sie bekamen, noch was "Funktionales" gemacht haben. Das hätte auch kompletter Murks sein können. Vielleicht sogar müssen. Und wie man sieht: Für solche Horrorproduktionsgeschichten brauchts kein Electronic Arts aus den Vereinigten Staaten von Trump. Da reicht auch ein Paradox aus dem beschaulichen Schweden.

Bin gespannt, ob sie jemand recherchiert. Und eines Tages erzählt.

Da muss man aber auch bedenken, wie sehr der Name die Wertungen wohl negativ beeinflusst hat.
Denn das Spiel selbst scheint ja gar nicht so schlecht zu sein, aber wenn ich deinen Link bei OpenCritic öffne, springen mir sofort Sätze wie "A gripping story full of intrigue and murder that struggles to find its footing as an RPG sequel" und "This isn’t the sequel we hoped for, wanted, or even expected." Als "Bloodlines 2" wird es natürlich auch in Reviews mit dem Vorgänger verglichen und entsprechend bewertet (vielleicht sogar nur unterbewusst, weil Redakteure sind auch nur Menschen).

Ich bleibe dabei: Paradox hätte dem Spiel nicht diesen Namen geben sollen! Oder noch besser: Sie hätten sich vernünftig darum kümmern sollen. An einer Reportage dazu wäre ich auch interessiert, da bin ich komplett bei dir @Svenc :)

Apropos: Als es damals angekündigt war und bei GOG sogar schon Vorbestellungen möglich waren, hatte ich es vorbestellt. Das war vor dem ganzen Entwicklungs-Drama. Nachdem ich hörte, dass z.B. Personen, die am ersten Teil gearbeitet hatten, das Projekt verlassen hatten, wurde ich schon misstrauisch. Ich habe dann auch meine Vorbestellung wieder storniert - zum Glück, muss ich leider sagen. Ich hätte so gerne einen richtigen Nachfolger gehabt...
 
Das halte ich für Schwachsinn. Ein gutes Spiel braucht so etwas nicht.

Wenn man Bloodlines 2 drauf schreibt, erwarte ich auch ein Bloodlines 2. Und nicht einfach irgendein Vampire The Masquerade Spiel.

Redemption war damals anders und hieß auch nicht Bloodlines, oder? Mit dem Namen "Bloodlines 2" wollte man einfach nur Fans von Bloodlines anlocken und deswegen ist das für mich nicht okay.

Das sind so Dinger, welche man als Management, als geborene Führungskraft, halt einfach durchstehen muß. Es ist halt da, wie auch sonst wo, eine Negativauslese, welche uns hier als Führungskraft präsentiert wird. Das geht auch so nicht mehr lange gut (gesamtgesellschaftlich, Paradox wünsch ich ja sonst alles gute).

Da sag ich, Leute, ist jetzt schwierig gewesen und nicht ganz das Spiel was ihr erwartet habt und was wir machen wollten, aber es ist als Spiel selber oft recht geil. Wir nennen das jetzt halt nicht "Redemption" oder "Bloodlines" sondern "Vampire The Masquerade - Suck ya nice tits dry" Sowas halt. Irgendwas fällt den PR Hanswursten da schon ein.
 
Es hätte nicht Bloodlines 2 heissen sollen, geb ich zu, dennoch für mich ein sehr gutes Spiel.
 
Der Name wäre der einzige Grund, Bloodlines 2 zu spielen, doch nicht, weil ich Grafikblender so mögen würde oder hektische Prügelspiele oder linear durch 'ne inhaltslose Welt laufen, und dann soll ich den Namen laut Artikel ausblenden?!
 
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