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Sommer, Sonne, Sonnenbrand - verbuddel das Ding am Badestrand: Feedback PCG 07/25

der-gilb

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Die "3" steht fast schon stabil zu Beginn der zweistelligen Temperaturangabe, es riecht nach Urlaub und PCGames ist mit am Start. Wie schlägt sich die Juliausgabe?

1. Vollversion: Ja, Steamworld Heist hat sicher eine prima Fanbase, aber ich gehöre (noch) nicht dazu. Hat mich nie gereizt, auch die Spielmechanik fand ich von den Tests her nie sonderlich ansprechend, aber "für umme" werde ich es sicher mal probieren. Schlimmstenfalls macht es Spaß, daher eine vorsichtige Note 2.

2. Previews: Hier haut Viktors Blick auf "Anno 117" alle Zweifel zur Seite, dass das nichts für meines Vaters Sohn ist. Zwar habe ich seit "Anno 1404" keinen Teil der Reihe mehr in die Hand genommen, aber das alte Rom verlockt dann doch etwas mehr als die seitdem behandelten Szenarien. Ausnahmsweise passen hier auch mal die Bilder halbwegs zum Geschriebenen, was leider dann beim Blick auf "Europa Universalis V" ärgerlicherweise nicht mehr funktioniert. Bei derartigen Komplexitätsmonstern würde es mich schon interessieren, welches Feature man mir auf dem Bild unbedingt als "mega" oder eben nicht verkaufen will (laut Forum legt das ja der Autor des Artikels individuell fest, bitte setzt euch dann in dieser Richtung durch, es bietet Mehrwert!). "Borderlands 4" lockt mich auch nicht so hinterm Ofen hervor, aber Matthias´ Zeilen motivieren mich, dem Erstling der Reihe vielleicht doch noch mal eine Chance zu geben. "ARC Raiders"? Nee, nicht meins und das ändert sich auch durch den netten Ausblick nicht.

3. Reviews: Gar nicht mein Fall, aber wiederholt blieb ich dennoch an Stefans Test zu "ER: Nightreign" hängen. Ist immer noch nicht mein Fall, aber dass ich einen Test zu einem Spiel, das mich eigentlich nicht interessiert, dann doch in Ruhe durchlese passiert selten. "Oblivion Remastered" leidet erneut unter fehlenden Bildunterschriften und würde ich das Original nicht wie meine Westentasche kennen, wüsste ich hier nicht, was mir da präsentiert wird. Schon das zweite Mal in einer Ausgabe, dass mir das dezent aufstößt? Was ist denn hier los !? Auch der Test zu "Doom: The Dark Ages" enttäuscht mich ein wenig, denn auch wenn auf den Fakt, dass die Story nicht wirklich einfallsreich ist, eingegangen wird, wären ein paar Infos zur Geschichte eigentlich Pflicht gewesen. Bei Tetris oder irgendwelchen Multiplayer-Shootern kann man das weglassen, aber selbst die billigsten Egoschießereien werden doch in der Regel von PCG mit ein, zwei Zeilen zur Handlung bedacht. Warum hier nicht? Überraschung "Midnight Walk" - klingt ungewöhnlich, fast schon zu seltsam, also sicher ein Fall für Humble-Bundle in 9 Monaten. In diese Kategorie zählen wohl auch "Blades of Fire" (meh), "Deliver At All Costs" (auch wenn der Ansatz originell klingt) und "The Precinct", von dem ich die Hoffnung hatte, dass es vielleicht ein paar "The Rookie"-Vibes ausstrahlen könnte. Sieht nicht ganz so aus, aber der Titel wird im Preis fallen wie ein Stein aus einem Hubschrauber.

4. Die omnipräsente "8" macht Urlaub?: 7, 8, 8, 8, 8, 7, 7 - mitnichten also, die Gürtel-Null hat wieder gut zu tun.

5. Der Rest vom Schützenfest: Mal wieder was zum Thema "Physisch vs. digital erworbene Spiele", gemixt mit ein wenig Medienkunde und einem Blick in die Historie. Im Westen nix Neues und leider wurde vollkommen vergessen, GOG als den eigentlichen Kompromiss zu loben, der es nun mal ist. Für mich ganz klar der Launcher Nr. 1 und so lange die externen SSDs mit den geballten Installationen der dort gekauften Spiele nicht den Jordan übertreten, gehören sie trotz "digitaler Existenz" gefühlt weitaus mehr mir, als es bei denen bei Steam und Co. jemals sein wird. Der dritte inhaltliche Qualitäts-Fauxpas in diesem Monat. Ungewohnt, daher fällt es vielleicht so sehr auf. Der kompakte Blick auf die Hardware-Neuheiten der Computex 2025 hingegen ist ok und auch gegen die geballte "Wiederholung" der Cheats, Tipps und Tricks rund um "Oblivion" (wenngleich ich diese das letzte Mal in ähnlicher Form vor 18 oder 19 Jahren las) ist nichts einzuwenden. Ach ja, einen Blick auf die "Star Wars"-Spielehelden und -schurken gab es ja auch noch - liest sich nebenbei so weg.

Unterm Strich fallen diesmal einige Ungereimtheiten auf, die mir sonst entweder entgehen oder die einfach tatsächlich die inhaltliche Qualität diesmal spürbar mindern. Die Diskussion um die Bildunterschriften will ich nicht erneut aufmachen, aber hier zeigte sich, dass ein an sich halbwegs solider Test durch deren Fehlen heftig degradiert wird. Unnötig und eigentlich auch schade um die Arbeit des jeweiligen Redakteurs. Dann der "Schnitzer" (ist eigentlich keiner, weil es gibt ja, vermutlich bewusst, nix) rund um die "Doom"-Story und die GOG-Lücke. Davon mag die Welt nicht untergehen, aber damit wird die Juli-Ausgabe zum bisherigen Lowlight 2025.
 
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