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ReRoll: Drohnen scannen gesamte Erde für Survival-Spiel

Das wirft beträchtliche Fragen zum Datenschutz auf. Was wenn ich nicht von HD-Kameras gefilmt werden will?
 
Das wirft beträchtliche Fragen zum Datenschutz auf. Was wenn ich nicht von HD-Kameras gefilmt werden will?

Dann musst du jeden mit einem Smartphone umboxen. Oder den alten Antrag zur Unkenntlichmachung im Streetview umformulieren und einsenden. Das kennt man ja schon, in good ol' Blurmany :-B

Ne, ehrlich... Was will jemand mit 2 Sekunden Videomaterial, in dem auch du zu sehen bist, wie wiele andere Milliarden Menschen eben auch? Die wollen nicht dich, sondern die Erde.
 
da gibts weit mehr fragen, beispielsweise: wer hat die flugerlaubnis für die drohnen erteilt? was passiert mit gegenden die laut staatsgesetzt nicht gefilmt/fotografiert werden dürfen? wie werden städte und deren areale digitalisiert, oder bleiben die städte weg? und was macht man anstelle der städte dort rein? will man wirklich die gesamte erdoberfläche mit ihren ~ 510 Millionen km² digitalisieren, und wenn ja, was macht man mit den ~ 71% die von wasser bedeckt sind?

versteht mich nicht falsch, das projekt klingt genial!!! ich würde mir auch shooter wünschen, welche dich in deiner heimatstadt kriege führen lässt. (heimvorteil, hier kenn ich mich gut aus xD) aber die umsetzung scheint mir dermaßen aufwendig, dass ich nicht glaube, dass das projekt zu ende gebracht wird.
 
Vor allen Dingen: Wer bezahlt diesen ganzen Spaß und wie soll sich das rentieren ? Wenn man sich das bereits teils heftige Budget "normaler" Triple-A-Games anschaut und nun die Kosten für den Drohneneinsatz und die Kosten für die aus dem Einsatz resultierende Datenverarbeitung und der Zeitaufwand hinzurechnet wird das ganze doch unrentabel hoch 10. Von den rechtlichen Rahmenbedingungen bei ca. 270-280 Staaten bzw. Staatengebilden auf der Welt mal ganz abgesehen. Und auch mal davon abgesehen, wie sie gewisse Datenschutzbestimmungen der unterschiedlichen Länder einhalten und was mit Kriegszonen ist oder Sperrzonen wie Militärkomplexe u.a. (Überfluggenehmigungen u.s.w.).

Die können ja nicht davon ausgehen, daß das Spiel dann mal aus dem Stand die Verkaufszahlen von GTA V pulverisiert. Und selbst bei der Größenordnung.....
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Klingt zu ambitioniert. Entweder das Projekt wird nie fertig oder man fühlt sich am Ende wie in einem MMORPG mit zu wenigen Spielern.
 
Dann musst du jeden mit einem Smartphone umboxen. Oder den alten Antrag zur Unkenntlichmachung im Streetview umformulieren und einsenden. Das kennt man ja schon, in good ol' Blurmany :-B
Nun, wenn mich jemand, insbesondere auf meinem Grundstück, mit dem Smartphone filmt, würde ich ihn zumindest mal zur Rede stellen, das empfinde ich nämlich als extremst unhöflich. Und Streetview hat sich im Nachhinein ja auch als getarnte NSA Operation herausgestellt um WLAN-Daten abzugreifen, bei der nebenbei noch Straßenansichten aufgenommen wurden. Wer sagt denn, dass diese Drohnenaktion nicht ähnliche Ziele verfolgt?
 
fraglich ob du das überhaupt merkst, wenn dich jemand aus dem außenbereich filmt @wut-gamer
wenn ich an die kameraobjektive von professionellen paparazi denke, der kann auch schon mal 1-2 km entfernt auf nem hügel liegen und trotzdem noch den senffleck am hemd erkennen.
 
fraglich ob du das überhaupt merkst, wenn dich jemand aus dem außenbereich filmt @wut-gamer
wenn ich an die kameraobjektive von professionellen paparazi denke, der kann auch schon mal 1-2 km entfernt auf nem hügel liegen und trotzdem noch den senffleck am hemd erkennen.
Das ist sachlich richtig, aber warum erzählst du mir das?
 
zum einen wollte ich damit sagen, dass nicht alles was möglich ist, auch gemacht wird. nix für ungut, aber wozu sollte man dir nachspionieren?
zum anderen wollte ich damit ausdrücken, dass es heutzutage beinahe egal ist was du machst. selbst in einer höhle tief im himalaya, obwohl du auf alles technische verzichtest, könnte man dich ausspionieren wenn man es wollte. dass ein spieleproduzent das will, ist also eher unwahrscheinlich. und wäre es eine regierungsaktion, wäre die tarnung sicherlich nicht eine spieleschmiede, sondern viel schlichter: es wird abgestritten.
 
Selbst, wenn das rechtlich und finanziell keinerlei Haken hätte:

- Wieso müssen die Drohnen los schicken, um die Welt neu zu erfassen? gibt es nicht schon genug Kartenmaterial?
oder andersrum:
- Wie lange soll das dauern, bis man entsprechend genug Daten für eine realistische Darstellung zusammen hat?
- Was ist mit allem, was von von Satelliten etc aus nicht sehen kann? Sprich: Höhlen; Eingangshallen in Bahnhöfen, U-Bahn Strecken, Abwassersystemen; Waldwege unterhalb der Baumkronen; Innenräume in Häusern; Fabrikhallen ...? oder gibt das mal wieder den Klassiker mit der super realen Welt, in der alle Türen abgeschlossen sind?
- Wie hoch ist der Detailgrad? zB gibt es zwar Standard Briefkästen pro Land, aber verschiedene Variationen davon: Ein Schlitz Einwurf, Zwei Schlitz Einwurf, mit/ohne integriertem Briefmarkenautomat... und unterschiedlichen darauf abgebildeten Abholungszeiten. Was ist mit digitalen Werbetafeln, bei denen die Anzeige im RealLife™ teilweise kaputt ist? Was ist mit Fachwerkhäusern? Da müßte im Prnizip für jedes Haus ein eigenes Textur Set verwendet werden. Wieviel PetaByte Daten soll das Spiel letztendlich haben?
- Was ist mit realen Vorbildern, die aus Copyright Gründen nicht auftauchen dürfen, deren Rechte zu teuer sind oder die bei Verwendung keine Darstellung von Konkurrenzprodukten dulden? Dann gibt's halt zB nur Coca Cola Dosen, keine Mercedes Autos und Paris muß ohne den Eiffelturm auskommen?
- Wie viele Meilen muß ich gehen, um einen Mitspieler zu treffen? selbst mit den Crossrealm Zonen in World of Warcraft sind dort einige Gebiete nicht nur menschen- sondern auch spielerleer. Und in Azeroth kann man mit ~40-50 km/h in einer halben Stunde von einem Ende zum anderen reisen. Sprich: die Welt von Azeroth ist fläschenmäßig schätzungsweise so groß wie eine Handvoll Berlins. und laß es mal ganz Deutschland sein: Wenn also im momentan erfolgreichsten MMO Spiel schon in dieser Menge Land Zonen existieren, in denen man kein Schwein trifft, wie soll das erst aussehen, wenn sich diese auf die ganze Welt aufteilen?
- Was ist mit den Änderungen, die ständig passieren? Beispielsweise wird in Wuppertal zur Zeit um den Bahnhof rum gebaut - da ist nur eine riesige Baugrube zu sehen. Auf Google Maps Street View hingegen stehen noch die Gebäude, die davor da waren. Was bringt das also, daß so real wie möglich zu machen, wenn man dann schon beim Release wieder veraltetes Kartenmaterial hat? bzw: wie sehen deren Aktualisierungspläne aus?
 
Genau diese Idee kam mir vor einigen Wochen. Die gesamte Welt abzuscannen und am PC alle Orte der Welt bereisen zu können wäre genial. Auch wenn ich glaube, dass das ganze am Ende weit weniger perfekt aussehen wird, als in meiner Vorstellung. Wie soll man zum Beispiel Höhlen oder den Boden unter dichtem Wald scannen? Und wie verhalten sich gescannte Gegenstände, die in der Realität nicht steif dastehen, wie Bäume, Blätter und Wiesen? Dennoch finde ich das Projekt sehr interessant und bin gespannt auf die umsetzung, auch wenn mir der finanzielle Aspekt noch sehr unklar ist.
 
Mal abgesehen von den ganzen von Dir genannten Punkte gibts dann garantiert weiße Flecken. D.h. geheime Militäranlagen, Privatgrundstücke u.a.
 
Klingt im ersten Moment ziemlich gut. Nur wie finanzieren sie das Ganze? Scheint ja ein Mammut-Projekt zu sein. Soll das eigentlich SP-mäßig werden oder Online?
 
Die ganze Welt mit Drohnen einscannen? Warum greift man nicht auf Satellitendaten zurück bzw. auf eine bestehende Engine wie z. B. Outerra, die genau das macht? Da gibt es zwar keine Städte, aber ich bin mir sicher, da lässt sich auch was machen, indem man z. B. Satellitenbilder als Basis nimmt und dort Städte generiert, wo sie auch in der Wirklichkeit sind. Eine exaktes 3d-Modell inkl. Städte und Details halte ich für ziemlich unmöglich zu realisieren. Nicht unbedingt technisch, aber finanziell, politisch und vom Arbeitsaufwand her.

Die ganze Welt mit Drohnen scannen ... da kann man genauso gut den Mount Everest mit einem Kaffeelöffel ausbuddeln.
 
Die ganze Welt mit Drohnen einscannen? Warum greift man nicht auf Satellitendaten zurück bzw. auf eine bestehende Engine wie z. B. Outerra, die genau das macht? Da gibt es zwar keine Städte, aber ich bin mir sicher, da lässt sich auch was machen, indem man z. B. Satellitenbilder als Basis nimmt und dort Städte generiert, wo sie auch in der Wirklichkeit sind. Eine exaktes 3d-Modell inkl. Städte und Details halte ich für ziemlich unmöglich zu realisieren. Nicht unbedingt technisch, aber finanziell, politisch und vom Arbeitsaufwand her.

Die ganze Welt mit Drohnen scannen ... da kann man genauso gut den Mount Everest mit einem Kaffeelöffel ausbuddeln.

Also ich glaube das ist Marketing bla bla, klar werden die Satellitendaten von z.B. GeoContent einkaufen. Quatsch mit Soße das mit den Drohnen... IMHO
 
Ich denke das nur gewisse Schauplätze auf der "ganzen" Welt gescannt werden...
 
Eigentlich kann man Worrel nur zustimmen, da wurde alles wichtigte gesagt

Irgendwie klingt das alles nach irgendwelchem Marketing-Blabla, Alleine wenn man bedenkt wie viel Platz auf der Welt ist und dann das ganze in der Postapokalypse statt finden soll
 
Also mein Haus überziehe ich mit Alufolie dann Blende ich denn Satelliten. Denn Rasen dürfen die sich an schauen und wenn schon bei sind mit denn Lase gleich mal Rasen schneiden. Rasen mähen ist die größte Zeitverschwendung seit es Urwald gibt :D. Ne mal ernst die haben gar nicht so viel speicher platz das alles in 3 D zu speichern. Im echten Leben musst du ja auch noch mit Gegenständen umgehen können. Werkzeuge benutzen, Essen,Schlafen, Autofahren,Jagen also wie soll das alles in ein Game rein passen? Die spinnen doch die Römer. Aber anscheint sollte mal vorher denn das Gehirn gescannt werden vielleicht wächst da ja ein Tumor. Der dafür sorgt das sie herum spinnen :D. Wie ich das gerade mach mit meinem Beitrag. Naja lass mich doch, macht Spass musste mal ausprobieren :P))
 
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