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RAM übertakten mit AWARD

GR-Thunderstorm

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RAM übertakten mit AWARD

Ich will meinen DDR400 RAM als DDR433 betreiben und wollte wissen wie. Die speziellen RAM-Einstellungen kann ich max auf 200 setzen, aber man sagte mir, ich kann einfach den FSB des CPU hochsetzen und das kommt aufs selbe hinaus. stimmt das?
 
AW: RAM übertakten mit AWARD

GR-Thunderstorm am 04.01.2005 22:21 schrieb:
Ich will meinen DDR400 RAM als DDR433 betreiben und wollte wissen wie. Die Speziellen RAM-Einstellungen kann ich max auf 200 setzen, aber man sagte mir, ich kann einfach den FSB des CPU hochsetzen und das kommt aufs selbe hinaus. stimmt das?

erstmal ist award nur ein hersteller, das heißt noch lange nicht, dass jedes awardBIOS gleich ist... zum zweiten hat ein A64 eigentlich gar keinen normalen FSB mehr, das RAM ist unabhängig von der CPU. das was man dir gesagt hat trifft nur auf bestimmte boards zu, ei anderen hängt es davon ab, ob man RAM:CPU-relation auf "1:1" gestellt hat oder nicht. aber beim A64 fällt das AFAIK alles weg.

evtl. musst du in dem menü, wo du das RAM einstellen kannst, erstmal umstellen von zB "bySPD" oder "high performance" oder so auf "manual" und kannst dann auch mehr als 200 einstellen. aber OB das überhaupt geht weiß ich nicht...

ps: wieso ausgerechnet genau 433...? :confused:
 
AW: RAM übertakten mit AWARD

Harlekin am 04.01.2005 22:34 schrieb:
Herbboy am 04.01.2005 22:26 schrieb:
Mal was anderes:
Heißt es jetzt "der RAM" oder "das RAM"?


tja, das frag ich mich auch... "der speicher"... aber bei wissen.de unter rechtschreibung steht "n" für neutrum, also "das"... :confused:
 
AW: RAM übertakten mit AWARD

GR-Thunderstorm am 04.01.2005 22:21 schrieb:
Ich will meinen DDR400 RAM als DDR433 betreiben und wollte wissen wie. Die speziellen RAM-Einstellungen kann ich max auf 200 setzen, aber man sagte mir, ich kann einfach den FSB des CPU hochsetzen und das kommt aufs selbe hinaus. stimmt das?
Ich nehme an, dass du übertaktem möchtest:

Der Athlon 64 arbeitet hautpsächlich mit vier verschiedenen Takten (Referenztakt, CPU-Takt, RAM-Takt und HTT-Takt). Die Taktfrequenz der CPU setzt sich aus dem Referenztakt multipliziert mit dem Multiplikator zusammen. Um die CPU zu übertakten reicht es somit einfach nur den Referenztakt anzuheben. Im Vergleich mit z.B. nForce 2 Boards ist der RAM dabei eher unwichtig, da der Referenztakt mit der Taktfrequenz des RAMs nicht übereinstimmen muss (Stichwort: Asynchroner Betrieb). Dadurch gibt es auch keine Leistungseinbußen, was ein sehr großer Vorteil der Athlon 64 ist. Angenommen du übertaktest das System und stellst den Referenztakt von standardmäßigen 200 Mhz auf 218 Mhz. So ergibt sich bei einem Multiplikator von 11 eine Taktfrequenz von 2400 Mhz. An dieser Stelle kommt nun der RAM-Teiler in's Spiel. Du besitzt PC400 RAM und stellst im BIOS auch den PC400-Modi ein. Nun wird der RAM aber nicht automatisch mit auf die 218 Mhz übertaktet sondern bleibt bei den ursprünglichen 200 Mhz. Das liegt daran, dass der Athlon 64 den RAM-Teiler dementsprechend anpasst. Bei einer CPU-Taktfrequenz von 2400 Mhz wird der RAM-Teiler somit automatisch auf 12 gesetzt. Wenn diese 2400 Mhz nun durch 12 geteilt werden, kommt man auf einen finalen Endtakt von 200 Mhz für den RAM.

Hier nochmal die einzelnen Rechnungen zum leichteren Verständnis:

CPU-Takt = Referenztakt x Multiplikator
RAM-TAkt = CPU-Takt / RAM-Teiler
HTT-Takt = Referenztakt x LDT-Multiplikator

Beachte allerdings, dass der HTT-Takt nicht über die 800 bzw. 1000 Mhz hinausschiesst, da dies zu Instabilitäten führen kann. Pass also den LDT-Multiplikator dementsprechend an.

Leider wird momentan nur von wenigen BIOS-Versionen unterstützt, dass der RAM Teiler kleiner als der CPU-Multiplikator ausfallen darf. Dies spielt aber eh erst ab PC466 Riegeln oder höher eine Rolle.

Das war mal ein kleiner Überblick über die Funktionsweise eines Athlon 64. Hoffe, dass es einigermaßen verständlich rübergekommen ist. Wenn man die Logik dahinter verstanden hat, ist es eigentlich ganz einfach.

MfG, Killtech
 
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