djklopo36 am 23.10.2006 10:14 schrieb:
IXS am 23.10.2006 07:02 schrieb:
djklopo36 am 23.10.2006 01:46 schrieb:
ich finde es sehr komisch denn gothic 3 wird doch sicher mehr als 50 prozent bei meinem prozesser brauchen oder
Da das Spiel kein "Multi-Prozessing" (wie die meisten) unterstützt, ist es nach wie vor besser für Spieler, HT nicht zu nutzen.
HT einfach so abzuschalten kann aber zur Folge haben, dass Windows nicht mehr läuft: Backup machen!
Und wo kann ich das Abschalten benötige ich dafür ein spezielles programm
wär nett wenn mir das einer sagen würde denn ich weiß auch nich so richtig was HT ist
THX
im bios sollte eine option dazu sein.
leistungsgewinn: <5%, z.t. wurden aber auch schon in spielen (in optimierter software sowieso) leistungsgewinne von 5-10% mit aktivem hyperthreading erreicht.
was das ist?
in der cpu sind ein paar steuereinheiten doppelt vorhanden, auf diese art kann die cpu befehle von zwei seiten gleichzeitig annehmen, erscheint gegenüber dem betriebssystem also wie eine dual-cpu/dual core system (du solltest im task-manager zwei cores angezeigt bekommen und bei "50"% systemauslastung sollte einer von beiden zu 100% laufen)
die recheneinheiten sind real also nur einmal vorhanden (100% auf einem kern, 50% laut windows sind also 100% auslastung in wirklichkeit), man spricht auch von einem realen und einem virtuellen kern. (was eigentlich schwachsinn ist, da beide kerne gleichberechtigt auf die eine recheneinheit zugreifen)
vorteil der sache:
windows braucht sehr lange (und zusätzliche rechenzeit), um zwischen zwei threads hin- und herzuspringen (threads können einzelne programme -z.b. spiel&virenscanner- oder, bei optimierter software, auch programmteile sein)
damit ist es nur schwer möglich, z.b. pausen in einem thread zu nutzen, um anstehende aufgaben des anderen zu berechnen (wenn z.b. ein programm daten von der festplatte anfordern muss, gibts für ne sekunde -also n paar tausend takte- nichts zu tun, ein anderes programm könnte die zeit nutzen).
eine cpu mit hyperthreading dagegen lässt sich von windows halt gleich die aufgaben von zwei threads zuweisen und entscheidet dann selbst, wie die abgearbeitet werden. da dass ganze wesentlich hardware näher und vor allem unter verwendung spezieller einheiten erfolgt, geht das um ein vielfaches schneller als auf systemebene und ermöglicht somit eine wesentlich effizientere auslastung der recheneinheiten.
weiterer vorteil: hängt sich ein programm in einer endlosschleife auf, kann die cpu immer noch eingaben annehmen und das betriebssystem ansteuern, man kann das programm also manuell beenden.
bei einer cpu ohne ht dagegen würde das programm die cpu blockieren, man würde keinen zugriff aufs betriebssystem erhalten und müsste neustarten.