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News - Webfundstück: Die perverse Spielidee eines umstrittenen US-Anwalts

AW: News - Webfundstück: Die perverse Spielidee eines umstrittenen US-Anwalts

man was wäre die welt wohl ohne solche idioten, aber lasst mich mal probieren das auszumalen:

alle menschen würden freundlich zueinander sein, wir würden mit antigrav-autos durch die welt juckeln. afrika und arm würden nie mehr in einem satz vorkommen aber naja die welt ist nicht perfekt (und wird sie auch nie werden)

mein kommentar jack thompson: :-$
 
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Marx am 12.10.2005 16:33 schrieb:
...alle menschen würden freundlich zueinander sein, wir würden mit antigrav-autos durch die welt juckeln. afrika und arm würden nie mehr in einem satz vorkommen
...und Amerika hätte nie Kriege geführt in denen die eigenen Kinder ab einem alter von 19+ echte Schießereien auf echte, lebende Ziele... FoxNews und CNN würden weder Tote, noch Folter, noch Gefangene zeigen und Bush wäre der neue Dalai Lhama...
 
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der mann hat einfach gemerkt dass sich damit geld verdienen lässt... wir hassen ihn vielleicht aber es gibt sicher auch leutz die das gut finden was er macht (frontal21 z.B.). :rolleyes:
seine idee is aber trotzdem schwer geschmacklos! :-$
vor allem immer diese eltern, die ihr kind nicht richtig behandelt/erzogen etc haben und dann ihre verfehlungen auf pc-spiele schieben, das sind die leutz die diesem anwalt seine macht geben.
 
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PrivatePyle am 12.10.2005 17:43 schrieb:
vor allem immer diese eltern, die ihr kind nicht richtig behandelt/erzogen etc haben und dann ihre verfehlungen auf pc-spiele schieben, das sind die leutz die diesem anwalt seine macht geben.
Genau auf den Punkt gebracht!!! Genau das ist die Wurzel des Übels!
Die hätten besser mal mehr Zeit mit ihrem Kind verbracht und sich mit ihm beschäftigt wenn es nervt, anstatt es einfach vor die Glotze oder das Videospiel zu setzen, welches sie dann heute für die Verhaltensstörungen ihres Kindes verantwortlich machen. :ugly:
Sehr bequeme Ausrede. :finger2:
 
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Das witzige ist ja, dass er damit genaus das erreicht, was er mit seiner schlechten Propagandamethode kritisiert:
Er zeigt damit einen Lösungsweg für Konfliktsituationen, die wir alle (ja auch die Spieler) schon im Kindergartenalter als selbstverständlich falsch erkennen gelernt haben.
Hoffentlich willigt ein Entwickler ein. Dann bekäme der Herr Anwalt sein unreflektiertes Verhalten jeden Tag über die Printmedien zum lesen und er wird aus Scham so zahm wie ein Schaf.
Ne, im Ernst, das widerspricht doch jeglicher Seriösität und Glaubwürdigkeit seiner Person...
(also wirklich die Sims als Sittenwidrig einzustufen; Mod hin oder her) :confused:
 
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Das schlimmste bei den Kerl ist ja das er sich nich mal richtig mit den Thema auseinander setzt. Den einfach zu behaupten Die Sims 2 währen eine Schule für Päophile spricht wirklich nicht dafür das sich dieser Anwalt wirklich mit den Thema auskennt. man möchte eigentlich gar nicht wissen wie der Kerl auf manche Spiele die in Europa erhältlich sind reagieren würde z.. 7 Sins oder Luna 3d. :ugly:

Aber wie heißt es so schön:
Wenn man keine Ahnung hat einfach mal Fresse halten
 
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gabs son spiel ned schon?

in Postal 2 konnte man zumindest die leute anpissen oder ihnen mit ner schaufel die rübe abhauen.
 
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Sumpfig am 13.10.2005 19:17 schrieb:
gabs son spiel ned schon?

in Postal 2 konnte man zumindest die leute anpissen oder ihnen mit ner schaufel die rübe abhauen.
was hat das mit der hier vorliegenden idee zu tun? :rolleyes: der typ hats auf die spieleindustrie abgesehen. die will er in dem spiel attackieren.
 
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lol, da haben sie es dem Typen ja mal richtig gezeigt^^
 
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Lumbricus am 18.10.2005 12:13 schrieb:
lol, da haben sie es dem Typen ja mal richtig gezeigt^^

Ist zwar lustig aber ich glaube nicht, dass das diesen *grfzszfztzffzssfdfff* Anwalt von irgendwas abhält oder auch nur größer beeindruckt, leider. :-(

GreetZ
 
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Penny Acarde an die Macht!!!
 
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Womit Jack Thompson wohl kaum gerechnet hat: Innerhalb kürzester Zeit hat ein Team von Mod-Autoren seine „Spielidee“ in Angriff genommen. Nun wehrt er sich gegen die Zahlung der versprochenen 10.000 Dollar und beruft sich auf den satirischen Charakter seines Vorschlags. Penny-Arcade.com belustigt sich darüber und spendet - in Thompsons Namen - selbst die ausgelobte Summe, und zwar ausgerechnet an den Lobbyverband der Spieleindustrie, die Entertainment Software Association.
Wer etwas mehr Infos dazu möchte, der sollte z.B. mal hier schauen. Da findet man eine ganze Reihe an Links dazu.

Beyond Unreal schrieb:
Miami lawyer and games industry critic Jack Thompson has backed down from his recent proposal to the games industry, in which me promised to donate $10,000 to charity if a developer created a violent game to his specification. The move comes after GTA modders created a mod based on this scenario.

In an email to GamePolitics, Thompson explains his position, together with the blanket insults towards gamers that we've come to expect.

I'm not interested and won't be commenting on the mod. The satirical piece entitled 'A Modest Video Game Proposal' was intended to highlight the patent hypocrisy and recklessness exhibited by the video game industry's willingness to target cops, women, homosexuals, and other groups with some of their violent games. To be fair, though, you can't expect a bunch of gamers to understand the satire if they think that Jonathon Swift, the author of 'A Modest Proposal,' is the name of a new Nike running shoe...

...I will say this though, the 'video game community' (what's next, 'the necromancy community'?) surely seems exercised about someone who is a 'joke' and who is accomplishing nothing. You all seem rather bothered and worried about a nonentity. God is in this battle, and I am privileged to be a foot soldier. You all should be concerned, not about me, but about Him.


Following this statement and their recent run-in with Thompson, Gabe and Tycho of popular webcomic Penny Arcade have donated $10,000 in Thompson's stead.

It was only a matter of time until a mod team took Jack Thompson's disgusting revenge fantasy and made it flesh - and, just as I suggested, it was deemed insufficient.

Thompson now claims that his repellent suggestion was "satire," and we must conclude that his financial offer was also satire, some new breed of satire apparently that I'm sure is just hilarious to people in need.

You know what, Jack? We're going to be the men you're not. You said that your insulting, illusory ten thousand dollars would go to the charity of Paul Eibeler's choice. We've got a good guess that he'd direct your nonexistant largesse toward The Entertainment Software Association Foundation, a body that has raised over six point seven million dollars over the last eight years. We've just made the donation you never would, and never meant to. Ten thousand dollars' worth. And we made it in your name.


UPDATE 10:50 EDT: Jack Thompson has responded with threats of legal action against PA, and has even complained to the Seattle Police Department, making no secret of his desire to shut down Penny Arcade and/or have Tycho/Gabe arrested.

Below is an excerpt from the letter faxed to Seattle Police Chief Gil Kerlikowske.

A Seattle business by the name of Penny Arcade... employs certain personnel who have decided to commence and orchestrate criminal harassment of me by various means... This company has done this because I dared to go on CBS's 60 Minutes in March and again in July to explain a wrongful death lawsuit I have brought on behalf of two police officers and a police dispatcher in Fayette, Alabama, who were shot in the head and killed by Devin Moore who obsessively trained on Grand Theft Auto: Vice City to kill them.

As you may know, this incredibly violent Rockstar Games product is actually a 'cop-killing' murder simulator. There are a bunch of computer geeks out there who think that the video game industry has a constitutional right to paint a bullseye on your back and on your officers' backs... That is what this criminal harassment of me by Penny Arcade is all about. They're even selling an 'I Hate Jack Thompson' t-shirt, but that is just the tip of the iceberg. These idiots have been so careless as to post on their www.pennyarcade.com (sic) web site what they are doing regarding the harassment of me.
I look forward to working with your fine Police Department to shut this little extortion factory down and/or arrest some of its employees.


Thanks to GamePolitics for this latest update and the excerpt above.
 
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Nali_WarCow am 12.10.2005 10:25 schrieb:
Chemenu am 12.10.2005 10:18 schrieb:
Ich finde es ist Zeit für ein Game mit IHM als Hauptziel... :ugly:
Aber das wäre ja nicht korrekt, da würde man ihn nur bestätigen....
...obwohl lustig wärs glaub ich allemal.... :finger:

"Hunting Jack " :finger:

Und als Waffe hat der Spieler ne Thompson. :-D :ugly:
... und eine Jackhammer :ugly:

In welchem "zu recht" indizierten Spiel uriniert man eigentlich auf die Gehirne von Polizisten? o.O
 
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drunkenmonkey am 18.10.2005 18:43 schrieb:
In welchem "zu recht" indizierten Spiel uriniert man eigentlich auf die Gehirne von Polizisten? o.O

Hi!

Also das mit auf Leute urinieren triift wie schon geschrieben auf Postal2 zu.
Und ich glaube da gab es sogar Polizisten, also träfe es auch zu, dass man auf Polizisten urinieren konnte. Tja mit dem Gehirn weiß ich jetzt nicht mehr, aber ich glaube nicht, dass das möglich war.
Aber was das kuriose ist:
Ich meine, in Postal 2 wäre man auch ein Spieleentwickler gewesen und hatte im ersten Level dann den auftrag, denn netten Herren Chef umzubringen...
...Naja Postal 2 war schon echt krank und :-$ und übertrieben und sinnlos :ugly:

Nun zu der Nachricht:
Ich finde dass ganz gut was die da machen, denn dann erkennt man mal den wahren Charakter dieses durchgeknallten Etwas da.
Mit Spenden scherzt man halt eben nicht.

Mfg, Schwarzer Riese
 
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Herrlich, endlich wieder eine Hexenjagd - Schatz, hol schonmal Pech und Schwefel, die Spieleindustrie wird endlich ausgerottet. Was will ich auch sonst machen? Mich etwa selbst um meine Kinder kümmern? Quatsch, sowas ist einzig und allein Sache der Computerspielindustrie, ich werd mir doch nicht die Stunde Zeit nehmen hin und wieder über die Schulter zu sehen und dann womöglich selbst meinen Kindern zu erörtern was/wie/wo Sache ist und wie man mit etwaigen Gewaltdarstellungen die nichtmal ansatzweise an die der täglichen nachrichten heranreichen umzugehen hat. Das wäre ja idiotisch, nene - auf gehts zur Hetzjagd. Wer bei drei nicht auf dem Baum ist wird verklagt. Ich höre da diesen alten Song.. "Drah di net um, der Advokat geht um.." oder so ähnlich erklingen wie von Geisterhand.

Da frage ich mich doch, wer hier ein Problem mit der alltäglichen Reizüberflutug zu der auch die Gewaltdarstellung in den Massenmedien gehört hat - derjenige der damit umzugehen weiss und weiss wo Realität und Fiktion sich trennen oder derjenige der in einem Gewaltakt ( das Wortspiel musste einfach sein) versucht auf gotteslegitimierte Weise in einem Hasskreuzzug eine Branche auszumerzen die es erstaunlicherweise schon länger als die Littleton-und-hastenichtgesehen-Amokläufe gibt. Vor fünfzehn jahren hätter derselbe Mann wohl gegen die Gewaltdarstellung eines Super Mario World geklagt, da man dort ja Gegnern auf die Köpfe springt. Ja, ich gebe es heulend und verstört zu - seitdem bin ich JEDEM der mein Feind war auf den Kopf gesprungen, manchmal hab ich sogar mit zitternden Händen meinen Feind daraufhin gegen andere Feinde geschleudert und ich habe das Urbedürfnis auf einem grünen Echsenwesen zu reiten und Prinzessinnen zu zeigen wo der Klempner.. na ihr wisst schon. Rohre und so.

Auf in die schöne alte Welt wo alles gut und schön war, damals, als es keine Videospiele gab.. daaamals.. in den 60ern.. ich glaub ich erahne jetzt auch wie manche Rechtsverknotungskünstler zu ihren überzeugungen gelangt sind - der Horizont kann so eingeengt sein, man sollte ihn wohl beizeiten erweitern. Vielleicht erkennt dann endlich jeder dass an Aids, Krebs, Massakern, Epidemien, Amokläufen, dem Absetzen von Futurama und dem Ende der Welt durch einen postnuklearen Schock einzig und allein die Computerspielindustrie schuld sein KANN. Das hat nichts mit Verantwortungen zu tun, ich spüre doch selbst wie ich tagtäglich ganze Städte auslöschen will seit ich damals Command&Conquer gespielt hatte - das waren noch Zeiten..

So und nun kauf ich mir eine Schrotflinte, geh heim nach Miami und knall ein paar Idioten über den haufen die sich verdächtig machen auf meinem Lieblingsübungsplatz Lieblingsparkplatz

Lang lebe Amerika, Gott ist mit uns allen. Ausser mit der Computerspielindustrie. Naja und nicht mit den bösen Arabern. Und natürlich auch nicht mit China. Auch nicht mit Deutschland, Kuba oder den andren Achsenm.. ehh auf der Achse des Bösen. Aber sonst mit allen. Ehrlich!


PS (absichtlich erst im Update-Edit dazugekommen):
Alles Satire natürlich! Nicht dass ich "morgen" noch dafür verantwortlich sein muss für das was ich "heute" sage... haha, wie absurd. Alles Satire, Scherzanruf, Scherzanruf!...
 
AW: News - Webfundstück: Die perverse Spielidee eines umstrittenen US-Anwalts

Wer mal lesen möchte, was der Typ so in offiziellen Schreiben an die Behörden von sich gibt (u.a. wurde nun auch das FBI von ihm eingeschaltet :ugly: )
Klick zum Text (Grafik)
 
Der Anwalt hat wieder zugeschlagen

Jackson Akt #67
Jack Thompson hat sich in der Spielebranche einen Namen gemacht. Allerdings nur als fanatischer Gewaltspielegegner mit Hang zu Pathos und Publicity. Sein jüngster Coup: Die Verhaftung eines 16-Jährigen Spielefans.

In einer Pressemitteilung spricht Thompson von Mordphantasien des Schülers. Dieser habe in einem Telefonat mit dem Rechtsanwalt dessen Folter und Ermordung so detailliert beschrieben, dass er sie gar nicht wiedergeben könne. All dies, so Thompsons Fazit, habe der Schüler aus Computerspielen gelernt. Thompson habe das Gespräch mitgeschnitten und zur Anzeige gebracht, worauf hin der Junge verhaftet worden sei.

Hinter all dem sieht Thompson jedoch größeres. Eine Kampagne der Spieleindustrie nach dem Motto „Erschießt den Boten schlechter Nachrichten“, sei gegen ihn im Gange. Doch dank der Verhaftung des 16-Jährigen sei diese Strategie „nach hinten los gegangen.“

Der Rechtsanwalt aus Texas verglich zuletzt ESA-Chef Doug Lowenstein etwas ungelenk mit Hitler. Zuvor fiel er mit einem Feldzug gegen „Grand Theft Auto: San Andreas“ auf. Insbesondere in Zusammenhang mit dem so genannten „Hot Coffee“-Mod. Wissenschaftler, die einen Zusammenhang zwischen Computerspielen und Gewalt nicht bestätigen wollten, bezeichnete er indirekt als „Huren“.
http://www.krawall.de/news.php?s=24c680171fec13c6551405c14c39f9a7&news_id=18201
 
AW: Der Anwalt hat wieder zugeschlagen

Nali_WarCow am 12.12.2005 19:22 schrieb:
In einer Pressemitteilung spricht Thompson von Mordphantasien des Schülers. Dieser habe in einem Telefonat mit dem Rechtsanwalt dessen Folter und Ermordung so detailliert beschrieben, dass er sie gar nicht wiedergeben könne. All dies, so Thompsons Fazit, habe der Schüler aus Computerspielen gelernt. Thompson habe das Gespräch mitgeschnitten und zur Anzeige gebracht, worauf hin der Junge verhaftet worden sei.
http://www.krawall.de/news.php?s=24c680171fec13c6551405c14c39f9a7&news_id=18201 [/quote]
Hrhrhrrr... selber Schuld kann ich da nur sagen
Mit 16 haette er ja 'nu wirklich wissen koennen, dass man vorsichtig sein sollte was man einem Anwalt sagt. Vor Allem bei SO einem. Koestlich :-D

Andererseits kriegen, dank seiner detaillierten Folterbeschreibungen, die Gamer schon wieder ihr Fett weg. So langsam glaub' ich wir verdienen's wirklich nicht besser, bei der Masse Spackos :ugly:
 
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