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News - Webfundstück: Kreditkarte ab 14

AW: News - Webfundstück: Kreditkarte ab 14

Hmm, zuerst dachte ich: Wie krank! :-D

Aber ich hab mir das eben mal genau durchgelesen - finds sogar richtig gut!
Sollte ich mal Kids haben finde ich sowas nicht schlecht. So haben sie kein Bargeld dabei und können sich trotzdem ab und an was leisten ohne Schulden zu machen.

Nicht schlecht. ;-)
 
AW: News - Webfundstück: Kreditkarte ab 14

Wenn hier schon eine WerbeWebfundstück-News kommt, dann sollte doch zumindest auch auf Kosten hingewiesen werden. Gerade wenn man hier was zum Thema "Kreditkarten ab 14" bringt.
Gebühren von 28 im Jahr für die Karte oder jeweils 10 Cent pro SMS Abfrage sollte man auch wissen.

Nachtrag: Insgesamt ein IMO eher sehr dubioses Angebot. Von einer "jungen IT Firma" aus dem Jahre 2004. Die Service-Hotline kostet 1 Euro pro Minute(!) und die Seite macht auch eher einen nicht sonderlich professionellen Eindruck. Sorry, aber hierfür auch noch eine News bringen halte ich doch etwas gewagt. Da macht nicht nur das Angebot der Landeszentralbank(!) einen optisch besseren Eindruck, sondern auch der Service ist schnell und kostet lediglich einige Cent (Wenn man anruft). AUßerdem kostet die Karte nix, wenn man unter 23 ist.
 
AW: News - Webfundstück: Kreditkarte ab 14

Naja, ich hab meine Visa-Prepaid-Karte.. ^^
 
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Ist dann das Kind mit der Gold/Platinum Karte der beliebteste auf den Pausenhof? :confused:
So lernt man Wirtschaften!
 
AW: News - Webfundstück: Kreditkarte ab 14

Sorry aber ich finde sowas ist Blödsinn. Ich mein laut Artikel haben ja die Eltern ne Hand drauf, aber meines Erachtens sollten auch nur die Leute ne Kreditkarte haben, die sich das Geld auch selber verdienen und keine Kinder. Mal ehrlich, die Lütten von heute sind doch nich dumm, und wer sagt das die Kreditkarte im Internet nur für Amazon ect ausgegeben wird? Gibt wohl genug Seiten mit Inhalten ab 18 Jahren. Die Nutzung scheiterte ja meist an den Kreditinformationen, ein Alter online zu fälschen ist ja billig.

Nix, da bleibt das gute alte Prinzip des Taschengeldes oder die Teppichratten verdienen sich ihre Kohle selbst :finger:
 
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halte das ganze auch für äusserst fragwürdig.

dadurch, dass die eltern das konto auffüllen müssen, soll wohl erreicht werden, dass die - eigentlich nur beschränkt geschäftsfähigen - kinder alles mögliche kaufen können, ohne die möglichkeit das im nachhinein rückgänig zu machen.


und dass die pcg auf die antragsstellung verlinkt, finde ich schon fast fahrlässig. :-S
 
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Das finde ich eine sehr gute Initiative. Meiner Meinung nach gibt es da nur Vorteile.

Jugendliche lernen mit allen Zahlungsmitteln umzugehen und werden mit Dingen die sie später brauchen vertraut.
Das Prinzip Taschengeld ist genau das, nur eben nicht in bar/auf einem Girokonto, sondern per Karte. Ob man jetzt ne Maestro-Karte (per Sparkassenkarte) oder eine Kreditkarte benutzt spielt ja wohl keine Rolle (nur kann man eine Kreditkarte eben "überall" verwenden).
Um Sex-Websites anschauen zu können braucht man keine Kreditkarte, es gibt zahllose kostenlose davon.
 
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J-Dexter am 02.05.2006 19:17 schrieb:
Das finde ich eine sehr gute Initiative. Meiner Meinung nach gibt es da nur Vorteile.

Jugendliche lernen mit allen Zahlungsmitteln umzugehen und werden mit Dingen die sie später brauchen vertraut.
Das Prinzip Taschengeld ist genau das, nur eben nicht in bar/auf einem Girokonto, sondern per Karte. Ob man jetzt ne Maestro-Karte (per Sparkassenkarte) oder eine Kreditkarte benutzt spielt ja wohl keine Rolle (nur kann man eine Kreditkarte eben "überall" verwenden).
Um Sex-Websites anschauen zu können braucht man keine Kreditkarte, es gibt zahllose kostenlose davon.



Meiner Meinung nach dürfen Kinder/Jugendliche garkeine Verträge abschliessen, was aber beim Internetshopping automatisch der Fall ist...
 
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DaStash am 02.05.2006 19:27 schrieb:
Meiner Meinung nach dürfen Kinder/Jugendliche garkeine Verträge abschliessen, was aber beim Internetshopping automatisch der Fall ist...

Das ist so nicht richtig, sonst könnte sich ja ein 17-jähriger nicht mal einen Kaugummi kaufen, denn auch dort kommt ein ordentlicher Kaufvertrag zustande.

Stichwörter sind hier "beschränkt geschäftsfähig" und "Taschengeldparagraph":

wikipedia.de schrieb:
[...] Minderjährige können weiterhin wirksam Geschäfte eingehen, die sie mit Mitteln bewirken, die ihnen zu diesem Zweck oder zur freien Verfügung vom gesetzlichen Vertreter oder mit dessen Zustimmung von Dritten überlassen worden sind (Taschengeldparagraph).

Das ist bei dieser Art von Kreditkarte wohl eindeutig der Fall, schließlich schreibt die PCGames ja: "Eltern laden das zugehörige Konto mit einem beliebigen Guthaben auf"

www.wikipedia.de/geschäftsfähigkeit
 
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Sehr sinnvolle Idee, wäre ich selber so alt, würde ich meine Eltern sofort bebetteln, dass ich sie mir zulegen dürfte :) :top:
 
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Haben die etwa noch alle? Geld für sowas verlangen?

Eine "Pre-Paid-Kreditkarte" ist doch nichts anderes als ne Debitkarte, die komplett anders herum funktioniert. In Kürze:

Kreditkarte: Bank bezahlt, du gibst der Bank das Geld am Abrechnungstag + Zinsen + Gebühren.

Debitkarte: Du "leihst" der Bank das Geld, und wenn du was damit kaufst, gibt die Bank es zurück. Dafür sollte man eigentlich sogar Zinsen (- KESt) bekommen!

Für mich riecht das alles schwerstens nach Kundennepp, vielleicht sogar nach richtigem Betrug,
 
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Tschanny am 02.05.2006 19:46 schrieb:
Das ist bei dieser Art von Kreditkarte wohl eindeutig der Fall, schließlich schreibt die PCGames ja: "Eltern laden das zugehörige Konto mit einem beliebigen Guthaben auf"



hmm -so "eindeutig" finde ich das nicht unbedingt.
 
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Bonkic am 02.05.2006 22:35 schrieb:
Tschanny am 02.05.2006 19:46 schrieb:
Das ist bei dieser Art von Kreditkarte wohl eindeutig der Fall, schließlich schreibt die PCGames ja: "Eltern laden das zugehörige Konto mit einem beliebigen Guthaben auf"

hmm -so "eindeutig" finde ich das nicht unbedingt.

Eben, schließlich bestimmen die Eltern immernoch den Zweck für den ihre Kinder Geld ausgeben dürfen oder auch nicht.

Ich konnte auf der verlinkten Seite nicht unbedingt etwas unseriöses entdecken. Die Kosten sind gut erkennbar aufgelistet und in den AGB steht auch das Übliche, soweit ich das beim Überfliegen mitbekommen habe.
Allerdings stellt sich mir die Frage, warum muss ein 14 Jähriger im Internet per Kreditkarte einkaufen? Letztlich sollten die Eltern doch sowieso über die Einkäufe ihrer Kinder (grade in dem Alter) informiert sein, ich nenne sowas pflichbewusste Erziehung und dann können sie es auch gleich selbst von ihrer eigenen Karte zahlen und den Kindern vom Taschengeld abziehen.

Als ob es ewig Zeit in Anspruch nehmen würde sich mit den Einkaufswünschen der Kinder auseinanderzusetzen, sodass es Sinn machen würde, sich selbst zu entlasten, indem man den Kindern eine Kreditkarte in die Hand drückt.

Das Argument, dass man lernt mit Geld umzugehen mag zutreffen, aber dafür gibt's auch andere Möglichkeiten.
 
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Cryptic-Ravage am 02.05.2006 17:28 schrieb:
Hmm, zuerst dachte ich: Wie krank! :-D

Aber ich hab mir das eben mal genau durchgelesen - finds sogar richtig gut!
Sollte ich mal Kids haben finde ich sowas nicht schlecht. So haben sie kein Bargeld dabei und können sich trotzdem ab und an was leisten ohne Schulden zu machen.

Nicht schlecht. ;-)

Und genau hier sehe ich das Problem. 14 Jahre ist eigentlich ein Alter in dem man lernt mit dem Geld richtig umzugehen. Jeder der oft Karten benutzt weiss,
wie schnell man den Überblick verliert. Als Lerneffekt meiner Meinung nach total ungeeignet. Außerdem sehe ich ein Probleme bei der Haftung. Normalerweise ist ein Kaufvertrag mit einem 14jährigen ungültig.
 
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Bonkic am 02.05.2006 22:35 schrieb:
hmm -so "eindeutig" finde ich das nicht unbedingt.

Naja, wenn ich auf das Konto 20€ lade und meinem Kind eine Karte gebe, womit er frei über die 20€ verfügen kann, ist das doch wohl Geld
[...] [das] ihnen zu diesem Zweck oder zur freien Verfügung vom gesetzlichen Vertreter oder mit dessen Zustimmung von Dritten überlassen worden sind (Taschengeldparagraph).
Außerdem werden die Eltern, die ihren Kindern so etwas geben sich darüber wohl bewusst sein.

Außerdem: Wo ist der große Unterschied, ob ich einem 14-jährigen ein Girokonto einrichte, wo er eine EC-Karte bekommt, mir der er an jedem Geldautomaten Geld ziehen kann und in (fast) jedem Geschäft bargeldlos bezahlen kann oder dieser Kreditkarte? Verliert man da etwa weniger schnell die Übersicht?


Wo ich aber keinesfalls widersprechen will ist, dass das Angebot weder neu noch günstig ist. Hier noch ein Beispiel: https://www.1822direkt.com/1822central/cms/younggiro.jsp
Kostenloses Girokonto, "Prepaid"-VISA- oder Mastercard inklusive. Oder das vorher genannte Angebot der LZB.
 
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Tschanny am 03.05.2006 07:19 schrieb:
Bonkic am 02.05.2006 22:35 schrieb:
hmm -so "eindeutig" finde ich das nicht unbedingt.

Naja, wenn ich auf das Konto 20€ lade und meinem Kind eine Karte gebe, womit er frei über die 20€ verfügen kann, ist das doch wohl Geld

ähm ja, dass das geld ist darüber brauchen wir wohl kaum zu streiten. :ugly:
die frage ist - für mich - ob das zahlen mit kreditkarte im allgemeinen und wenn ja bis zu welcher höhe vom taschengeld§ gedeckt ist.
 
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ColeusRattus am 02.05.2006 22:28 schrieb:
Eine "Pre-Paid-Kreditkarte" ist doch nichts anderes als ne Debitkarte, die komplett anders herum funktioniert.
das war auch mein gedanke, mit dem begriff kreditkarte hat das ja überhaupt nichts mehr zu tun.
und da es gratis Maestro (EC) karten gibt... ist sowas hier eigentlich unnütz für den kunden. ausser dass er noch ein bisschen im internet einkaufen kann (vielleicht, vielleicht geht das auch gar nicht, weil's ja eben gar keine kreditkarte ist).
 
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Bonkic am 03.05.2006 07:21 schrieb:
Tschanny am 03.05.2006 07:19 schrieb:
Bonkic am 02.05.2006 22:35 schrieb:
hmm -so "eindeutig" finde ich das nicht unbedingt.

Naja, wenn ich auf das Konto 20€ lade und meinem Kind eine Karte gebe, womit er frei über die 20€ verfügen kann, ist das doch wohl Geld

ähm ja, dass das geld ist darüber brauchen wir wohl kaum zu streiten. :ugly:
die frage ist - für mich - ob das zahlen mit kreditkarte im allgemeinen und wenn ja bis zu welcher höhe vom taschengeld§ gedeckt ist.

Ich denke schon das es vom Taschengeld Paragrafen gedeckt ist.
Eine Kreditkarte ist ein Elektronisches Zahlungsmittel, die Betonung liegt dabei auf Zahlungsmittel.
Was die Höhe angeht, die ist auslegungssache, zu DM Zeiten haben Richter durchschnittlich 100 DM als Obergrenze festgelegt.
Daher gehe ich heute mal von ca 75 € als Obergrenze aus.
Alles was darüber hinaus geht erfordert rein Theoretisch die Zustimmung der Eltern. Unabhängig davon können imho aber alle Rechtsgeschäfte von nicht voll geschäftsfähigen Jugentlichen von deren Erziehungsberechtigten rückgängig gemacht werden.
Dabei ist auch die Zahlungsart unwichtig.
 
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Nur-Ich am 03.05.2006 13:44 schrieb:
Was die Höhe angeht, die ist auslegungssache, zu DM Zeiten haben Richter durchschnittlich 100 DM als Obergrenze festgelegt.
Daher gehe ich heute mal von ca 75 € als Obergrenze aus.

du hast einen netten Umrechnungskurs, kann ich bei dir meine alten DM-Bestände wechseln? :-D

@topic:
ich bin selbst erst 17 und komme auch ganz gut ohne Kreditkarte aus... wenn ich was aus dem Internet bestellen will, frage ich halt meine Eltern. Dementsprechend finde ich die Idee eher schwachsinnig, so können die Kids halt Sachen kaufen, die ihre Eltern evtl. nicht so gern bei ihnen sehen würden...
 
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