Snakemutha am 08.11.2007 12:17 schrieb:
Die Plattform gehört nicht Activision, insofern hat das nichts mit Marktwirtschaft zu tun. Die Herren bekommen einfach einen Vertrag von Valve,wonach sie den Kram 10% günstiger anbieten müssen. Wenn sie nicht wollen, bleiben sie halt weg. Das ist Marktwirtschaft.
Aber wer sägt schon an dem Ast, auf dem er selber sitzt?
Wozu? Ob es nun teurer ist und man kauft es nicht oder gar nicht angeboten wird und man kauft es nicht, kommt doch aufs gleiche. Nur bezweifle ich, dass Valve noch besonders viele Geschäftspartner für Steam findet, wenn sie irgendwelche restriktiven Regeln einführen.
Der Publisher legt den Preis fest, es gibt praktisch keine Kosten, wird es gekauft, verdienen Publisher und Valve daran, wird es nicht gekauft, hat keiner einen Verlust. Wieso sollte man dabei was ändern? Außerdem macht das vielleicht Activision auch nicht ganz freiwillig, die werden auch sicher Verträge mit großen Abnehmern wie Media Markt, etc. haben. Und die sind sicher auch nicht glücklich darüber, wenn die Spiele über Steam durch einen Euro-Kurs von 1,45 US-Dollar viel billiger sind als im Laden. Vielleicht sind sie also genauso verpflichtet, das so zu tun, wir wissen es schlicht und einfach nicht.