Ludwig Erhard war nie in der CDU

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Murphy-Sepp

Gast
Ich hab im Internet diesen Artikel gefunden: http://www.stern.de/politik/deutschland/587764.html?q=erhard
Der Artikel ist aus dem aktuellen Stern.
Ich hab den Artikel im Stern noch nicht gelesen finde die Zusammenfassung aber schon ziemlich überraschend.
Falls das Stimmen sollte wäre das wirklich kurios.
Vllt überprüfen die ja jetzt die Mitgliedschaft ihrer Bundestagsabgeordneten. :-D
 
TE
D

DanFel21

Gast
Ich hab den Artikel heute beim Plasmaspenden gelesen und fand ihn recht interressant. Allerdings gings in dem Artikel nicht nur um die (Nicht)-Mitgliedschaft in der CDU, sondern auch um Soziale Marktwirtschaft und so weiter...
 
TE
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Murphy-Sepp

Gast
Boesor am 27.04.2007 19:58 schrieb:
Hmmm, mal ganz einfach gesagt: Ja und?
Einer der berühmtesten CDU Politiker, ehemaliger Bundeskanzler und Vater der sozialen Marktwirtschaft war nicht in der Partei für die er im Bundestag saß und du sagst "Ja und?"?
 

Worrel

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Murphy-Sepp am 27.04.2007 20:37 schrieb:
Boesor am 27.04.2007 19:58 schrieb:
Hmmm, mal ganz einfach gesagt: Ja und?
Einer der berühmtesten CDU Politiker, ehemaliger Bundeskanzler und Vater der sozialen Marktwirtschaft war nicht in der Partei für die er im Bundestag saß und du sagst "Ja und?"?
Das funktioniert doch so:

Volk wählt Bundestag.
Bundestag wählt Bundeskanzler.

Oder ?

Dann könnten die dortigen Damen und Herren theoretisch Dieter Bohlen zum Bundeskanzler wählen, egal ob, und wenn, welcher Partei er angehört und auch, ob diese dann überhaupt die Mehrheit hätte.

Es müßte doch bloß die Mehrheit der Bundestagsabgeordneten ihm ihre Stimme geben. Oder hab ich da jetzt was falsch in Erinnerung?


Und war dieser Wahlablauf damals auch schon so?
 

Boesor

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Murphy-Sepp am 27.04.2007 20:37 schrieb:
Boesor am 27.04.2007 19:58 schrieb:
Hmmm, mal ganz einfach gesagt: Ja und?
Einer der berühmtesten CDU Politiker, ehemaliger Bundeskanzler und Vater der sozialen Marktwirtschaft war nicht in der Partei für die er im Bundestag saß und du sagst "Ja und?"?

Wieso ist es wichtig das er der Partei angehörte?
Ist ja nicht verboten parteiloser Kanzler zu sein.
Er hat die CDU und Nachkriegsdeutschalnd mit seiner Politik sehr geprägt, ob er dann Parteimitglied war oder nicht bleibt da nur ne Randnotiz.
Es führt kaum dazu seine Taten und Verdienste anders zu bewerten.
 

TBrain

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Bei der letzten BTW war z.B. Paul Kirchhof im Falle des Sieges einer möglichen CDU/FDP-Koalition als Finanzminister vorgesehen. Der wäre auch parteilos gewesen.

Ich finde das eigentlich nicht schlimm, eher im Gegenteil. Das zeigt, dass einer außerhalb vom parteiinternen Machtspielchen und Parteifilz "nach oben" kommen kann.
 

Schisshase

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Murphy-Sepp am 27.04.2007 20:37 schrieb:
Boesor am 27.04.2007 19:58 schrieb:
Hmmm, mal ganz einfach gesagt: Ja und?
Einer der berühmtesten CDU Politiker, ehemaliger Bundeskanzler und Vater der sozialen Marktwirtschaft war nicht in der Partei für die er im Bundestag saß und du sagst "Ja und?"?
Im 3. Reich konnte man sogar als noch Widerstandskämpfer Mititärrichter werden.
Wieso dann in der BRD als Parteiloser nicht Kanzler für die CDU?
;)
 
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