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Komprimierung von ganzen Partitionen besser als Winzip/Winrar - Warum?

Nali_WarCow

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Jeder kennt ja eigentlich die alltäglichen Packprogramme wie ZIP oder RAR. Je nach Dateiformat kann man die Daten unterschiedliche gut packen.
Was mir nun aber schon mehrfach aufgefallen ist: Wenn ich ein Backup meiner wichtigen Partitionen mit z.B. „True Image“ mache, dann schafft es das Programm immer aus einer Partition mit z.B. 10 GB ein gepacktes Backup mit 5 GB zu machen. Auch die Geschwindigkeit ist wunderbar, knapp 10 Minuten für 10 GB, wenn man das mal mit ZIP/RAR vergleicht. Nur leider kann man mit dem Programm nur ganze Partitionen packen.
Nun wundere ich mich nur warum die andern Packer da so viel "schlechter" sind. Was ist das Geheimnis? Es wäre ja ne Klasse Sache, wenn man Sachen so stark komprimiert packen könnte.
 
Hi! Also ich bin mir jetzt nicht sicher, da ich keinen Vergleich habe, aber könnte es denn sein, dass wenn du deine ganze Partion mit Winrar/Winzip packst, sie eben noch kleiner ist? Dateien lassen sich ja sehr unterschiedlich gut packen, von daher könnte es doch sein, dass deine Partiotion eben aus vielen gut komprimierbaren Dateien besteht und somit die Reduzierung um 50% selbst mit einem "schlechten" Packer möglich macht. Versuch doch mal doch mal spaßeshalber, die Partition mit Winrar zu packen! Vielleicht ist sie dann noch wesentlich kleiner.
Sollte all dem nicht so sein, habe ich auch keine Erklärung dafür...

MfG Erik
 
Dazu müsste man den Algorithmus des Programmes kennen.
Also die Packprogramme arbeiten ja mit Wörterbuchverfahren, imo ist das Byteweise. Dabei wird jede Datei einzeln analysiert und das Wörterbuch aktualisiert. Danach findet noch eine Lauflängenkodierung und Etropiecodierung (Häufigkeitsverteilungen der einzelnen "Wörter) statt.
Vermutlich arbeitet dieses Backup Programm so, dass es sich nicht die einzelnen Daten "anschaut", sondern die komplette Partition Bitweise untersucht. Dabei ist es egal, um was für Daten es sich handelt, es analysiert eben die Bits, wie sie auf der Platte liegen und findet dabei eben Redundanzen.
 
BunGEe am 29.01.2005 13:32 schrieb:
Dazu müsste man den Algorithmus des Programmes kennen.
Also die Packprogramme arbeiten ja mit Wörterbuchverfahren, imo ist das Byteweise. Dabei wird jede Datei einzeln analysiert und das Wörterbuch aktualisiert. Danach findet noch eine Lauflängenkodierung und Etropiecodierung (Häufigkeitsverteilungen der einzelnen "Wörter) statt.
Vermutlich arbeitet dieses Backup Programm so, dass es sich nicht die einzelnen Daten "anschaut", sondern die komplette Partition Bitweise untersucht. Dabei ist es egal, um was für Daten es sich handelt, es analysiert eben die Bits, wie sie auf der Platte liegen und findet dabei eben Redundanzen.


ja, also bei winzip&co kannst du ja auch einzeln dateien wieder extrahieren. bei nem image (um das geht es doch, oder?) geht das nicht. und damit es geht müssen natürlich viel mehr daten gespeichert werden, allein schon die namen der ordner und pfade usw.
 
Herbboy am 29.01.2005 13:42 schrieb:
ja, also bei winzip&co kannst du ja auch einzeln dateien wieder extrahieren. bei nem image (um das geht es doch, oder?) geht das nicht. und damit es geht müssen natürlich viel mehr daten gespeichert werden, allein schon die namen der ordner und pfade usw.
Das erstellt Image kann ich mir jederzeit mit dem Programm als Laufwerk mounten, so daß es unter Windows als normales Laufwerk gelistet wird und kann blitzschnell auch auf große Daten zugreifen.
 
Erik am 29.01.2005 13:22 schrieb:
Hi! Also ich bin mir jetzt nicht sicher, da ich keinen Vergleich habe, aber könnte es denn sein, dass wenn du deine ganze Partion mit Winrar/Winzip packst, sie eben noch kleiner ist? Dateien lassen sich ja sehr unterschiedlich gut packen, von daher könnte es doch sein, dass deine Partiotion eben aus vielen gut komprimierbaren Dateien besteht und somit die Reduzierung um 50% selbst mit einem "schlechten" Packer möglich macht. Versuch doch mal doch mal spaßeshalber, die Partition mit Winrar zu packen! Vielleicht ist sie dann noch wesentlich kleiner.
Sollte all dem nicht so sein, habe ich auch keine Erklärung dafür...

MfG Erik

Bin dabei und teste es mal mit ner kleinen Partition.
Mal schauen, Winrar braucht noch gut 30 Minuten. :-|
 
BunGEe am 29.01.2005 13:32 schrieb:
Dazu müsste man den Algorithmus des Programmes kennen.
Also die Packprogramme arbeiten ja mit Wörterbuchverfahren, imo ist das Byteweise. Dabei wird jede Datei einzeln analysiert und das Wörterbuch aktualisiert. Danach findet noch eine Lauflängenkodierung und Etropiecodierung (Häufigkeitsverteilungen der einzelnen "Wörter) statt.
Vermutlich arbeitet dieses Backup Programm so, dass es sich nicht die einzelnen Daten "anschaut", sondern die komplette Partition Bitweise untersucht. Dabei ist es egal, um was für Daten es sich handelt, es analysiert eben die Bits, wie sie auf der Platte liegen und findet dabei eben Redundanzen.

Das klingt ja zumindest von der Formulierung her gut. :-)
Den Algoithmus kann ich dir leder nicht geben, aber danke erst mal für die Infos.
Gibt es irgendwelche besonderen Seiten, wo man mal einige grundlegende Infos bekommt über Packer?
 
Ich glaube nicht das ein Imageprogramm eine bessere Komprimierung bietet. Man kann Winrar auch noch stark optimieren um die Effektivität zu erhöhen, ist also die Frage welche Einstellungen du bei RAR verwendet hast.

Wenn ich WinRAR mein C: Laufwerk schätzten lasse ergibt sich eine Kompression von 67 %, 19,9 GB auf 13,4 GB, dabei sind da 8 GB an Musik in ogg und mp3 drauf. Ohne die würde er auch auf 50% kommen.
 
Test-Driver am 29.01.2005 15:04 schrieb:
Wenn ich WinRAR mein C: Laufwerk schätzten lasse ergibt sich eine Kompression von 67 %, 19,9 GB auf 13,4 GB, dabei sind da 8 GB an Musik in ogg und mp3 drauf. Ohne die würde er auch auf 50% kommen.
Stimmt. Videos, MP3 und JGP Files sind schon komprimiert. Je mehr davon vorhanden sind, umso schlechter wäre das Kompressionsverhältnis bei nochmaligem Packen.
AFAIK lassen sich Office Dokumente besonders gut packen. Ich habe z. B. eine Access Datenbank, 2,5 MB groß. Mit Winrar läßt sie sich auf 106 KB einstampfen.
 
Nali_WarCow am 29.01.2005 14:54 schrieb:
Das klingt ja zumindest von der Formulierung her gut. :-)
Den Algoithmus kann ich dir leder nicht geben, aber danke erst mal für die Infos.
Gibt es irgendwelche besonderen Seiten, wo man mal einige grundlegende Infos bekommt über Packer?
Also zu der Imagekomprimierung hab ich jetzt nichts gefunden.
Damit diese Komprimierung überhaupt funktioniert müssen Redundanzen vorhanden sein.
Packer arbeiten nach dem LZW-Algorithmus oder ähnlichen Algorithmen. Meist wird dann noch eine Lauflängencodierung durchgeführt und zum Schluss noch die Entropiecodierung (Huffman).
Zu den einzelnen Themen gibt es noch viele weitere Links oder mal googlen.
 
Schisshase am 29.01.2005 15:34 schrieb:
Test-Driver am 29.01.2005 15:04 schrieb:
Wenn ich WinRAR mein C: Laufwerk schätzten lasse ergibt sich eine Kompression von 67 %, 19,9 GB auf 13,4 GB, dabei sind da 8 GB an Musik in ogg und mp3 drauf. Ohne die würde er auch auf 50% kommen.
Stimmt. Videos, MP3 und JGP Files sind schon komprimiert. Je mehr davon vorhanden sind, umso schlechter wäre das Kompressionsverhältnis bei nochmaligem Packen.
AFAIK lassen sich Office Dokumente besonders gut packen. Ich habe z. B. eine Access Datenbank, 2,5 MB groß. Mit Winrar läßt sie sich auf 106 KB einstampfen.

So ich habe nun mal etwas getestet. Für die etwa 10 GB von C brauchte WinRARgut 2,5 Stunden und hat die Größe von 8,7 GB (so viel sind belegt) auf etwa 6,9 GB reduzieren können. Das Image belegt bei mir (von genau den gleichen Daten) 4,6 GB auf der Platte. Das ist doch schon ein Unterschied.
 
BunGEe am 29.01.2005 17:33 schrieb:
Also zu der Imagekomprimierung hab ich jetzt nichts gefunden.
Damit diese Komprimierung überhaupt funktioniert müssen Redundanzen vorhanden sein.
Packer arbeiten nach dem LZW-Algorithmus oder ähnlichen Algorithmen. Meist wird dann noch eine Lauflängencodierung durchgeführt und zum Schluss noch die Entropiecodierung (Huffman).
Zu den einzelnen Themen gibt es noch viele weitere Links oder mal googlen.

Danke. :top:
Schaue ich mir mal an.
 
Schalte mal bei WinRAR die Wiederherstellungsinformationen ab, dass gibt wenigstens Chancengleichheit.
 
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