• Aktualisierte Forenregeln

    Eine kleine Änderung hat es im Bereich Forenregeln unter Abschnitt 2 gegeben, wo wir nun explizit darauf verweisen, dass Forenkommentare in unserer Heftrubrik Leserbriefe landen können.

    Forenregeln


    Vielen Dank
  • Kritk / Fragen / Anregungen zu Artikeln

    Wenn ihr Kritik, Fragen oder Anregungen zu unseren Artikeln habt, dann könnt ihr diese nun in das entsprechende Forum packen. Vor allem Fehler in Artikeln gehören da rein, damit sie dort besser gesehen und bearbeitet werden können.

    Bitte beachtet dort den Eingangspost, der vorgibt, wie der Thread zu benutzen ist: Danke!

H1Z1: "Die Tage von WoW-ähnlichen MMOGs sind gezählt"

Der sehr geehrte John Smedley schmeißt hier einige Sachen durcheinander, erstens gibt es noch gewiss mehr treue WoW und TESO Spieler, als diese die sein langweiliges H1Z1 spielen und zweitens begründet er Casualisierung mit Zeitmangel.

Es mag sein, dass die durchschnittliche Spieldauer eventuell nicht im Bereich eines MMO's liegt, jedoch muss dies nicht bedeuten, dass man das Spielkonzept komplett abstumpfen lässt und keine langfristigen Anreize schafft. Seine Aussage zeigt nur, dass Innovation und frische Ideen nicht vorhanden sind. Es gibt genügend Spiele die es schaffen eine langfristige Charakterentwicklung entkoppelt vom eigentlich Gameplay zu bieten.

Er möchte Spielern geben was sie möchten, missachtet dabei aber, dass Innovation mit Mut verbunden ist. Hätte man Henry Ford gefragt was seine Kunden möchten, dann hätten diese gesagt "Schnellere Pferde", stattdessen hat er ein Automobil gebaut. Ohne diesen Pioniergeist, wird er den Erfolg eines WoW's niemals erreichen können.

Aber das ist ja auch nicht im Sinne der Erfinder man möchte den dummen Spieler ja einfach nur melken.
 
Okay
durch das Gesetz der Serie wissen wir, was sich jetzt auch nicht mal sonderlich überraschend sein dürfte, das alle Titel die sich selbst als WoW Killer bezeichnen floppen werden
 
Oh, WoW wird mal wieder für Tot erklärt. Ist ja mal was ganz neues.
Na, wir sehen uns in ein paar Jahren wieder, mal sehen ob Herr John Smedleys Game dann immer noch gespielt wird. WoW wird man noch spielen, wenn bei H1Z1 vor langeweile längst die Server verstummt sind.
 
Ich denke der Mann hat nicht ganz unrecht. Bedenken wir doch mal, dass WOW schon einige Jahre auf dem Buckel hat. Damals gab es einfach weniger Alternativen und somit hat sich eine gewaltige Spielerbasis entwickelt - zurecht.
Heutzutage mit einer anderen Generation an Spielern, gibt es einfach viel mehr Alternativen zu den klassischen Platzhirschen. Die Generation, ich zähle mich dazu, die mit WOW irgendwo angefangen haben, wachsen da auch einfach raus. Ich für mich persönlich kann auch einfach nicht mehr Nächte für sowas investieren. Da mangelt es einfach an Zeit und wenn man mal Zockt, soll es auch nicht langwierig sein.
Ich bin auch der Meinung, dass ich da nicht die riesen Ausnahme bin.
 
Die Generation, ich zähle mich dazu, die mit WOW irgendwo angefangen haben, wachsen da auch einfach raus. Ich für mich persönlich kann auch einfach nicht mehr Nächte für sowas investieren. Da mangelt es einfach an Zeit und wenn man mal Zockt, soll es auch nicht langwierig sein.
Ich bin auch der Meinung, dass ich da nicht die riesen Ausnahme bin.

Es kommt immer wieder eine neue Generation, welche sich Zeit nimmt.
Ich habe vor *grübel* über 20 Jahren mit Fun-Clanspiel begonnen.
Danach hatte ich keine Zeit mehr dafür.
Trotzdem gibts immer noch genug Clans... nehme ich an.

Wenn sich der eigene Fokus ändert, heisst das nicht zwangsläufig, dass sich die ganze Welt ändert.
 
So sehr soll sich das Publikum gewandelt haben?! Na das will ich doch nicht hoffen! Ich meine, das durchschnittliche MMORPG-Konzept ist zwar auch nach spätestens 1,2 Stunden verinnerlicht und verkommt oftmals nach spätestens 100 Stunden oder so zu arger Monotonie, aber ist doch immernoch Weeelten komplexer und (meiner Meinung nach) interessanter als der Standard im innerhalb kürzester Zeit bereits ausgelutschten relativ stumpfen Survival-Genre (das auch gleich mal das Zombie-Thema mit ausgelutscht hat):
Backe backe Kuchen,
Holz und Steine suchen,
Zombies kommen dich besuchen?
Ballern, Ballern, Fluchen!
Also nix gegen Leute, die Spaß daran haben, jedem das seine... aber die Behauptung, dass durch den aktuellen Erfolg des einen Genres der Niedergang des anderen folgen soll, scheint mir irgendwie an den Haaren herbeigezogen zu sein. Klar ist der Höhepunkt der MMORPGs wohl fürs erste erledigt, aber dass deshalb jetzt (Zombie-)Survival-MMOs diesen Platz einnehmen, kann ich nicht wirklich sehen.
 
Es kommt immer wieder eine neue Generation, welche sich Zeit nimmt.
Ich habe vor *grübel* über 20 Jahren mit Fun-Clanspiel begonnen.
Danach hatte ich keine Zeit mehr dafür.
Trotzdem gibts immer noch genug Clans... nehme ich an.

Wenn sich der eigene Fokus ändert, heisst das nicht zwangsläufig, dass sich die ganze Welt ändert.

Schau dir doch einfach die Statistiken an. • World of Warcraft - Abonnentenzahl weltweit 2005-2014 | Statistik
Andere Bereiche wie zB Mobilegaming etc boomen. Trends kommen und gehen bzw. werden auch wiederentdeckt.

Und ja ist mir bewusst, dass mein Fokus nicht auf die ganze Welt übertragbar ist ;)
 
Ich glaube nicht, dass das Genre MMORPG alá WoW tot ist. WoW selbst hat sich ja über die Jahre stark gewandelt, das hat mich vor einigen Jahren zum Aufhören bewegt aber anderen Leuten scheints zu gefallen. Schliesslich gibts das Spiel nach so langer Zeit immer noch. Obwohl seit dem Release von WoW schon viel Zeit vergangen ist, ist es auch immer noch das umfangreichste Spiel des Genres. Und trotzdem sind die Abo Gebühren nicht höher als bei anderen Spielen mit gleichem Bezahlmodell.
Ich glaube es gibt durchaus noch genug Leute, die Tage und Nächte durchzocken würden, gäbe es ein Spiel, dass sie dazu motivieren würde. Aber alle Entwickler haben einfach Angst, so viel zu investieren, dass sie es mit Blizzard aufnehmen könnten. Und wenn weniger investiert wird, ist das Spiel halt einfach weniger konkurrenzfähig (vgl. die vielen MMORPGs die vom Abo weg zu F2P Modellen mussten um genug Spieler zu behalten). Und gerade bei einem Spiel, wo man bereit wäre, viel zu grinden und "hart zu arbeiten" um Dinge zu erreichen (wie bei WoW z.B. manche Wappenröcke, Mounts etc.) ist ein F2P-Modell auch schädlich, weil Leute die Möglichkeit nutzen einfach mit Echtgeld abzukürzen wo man sonst wirklich Engagement zeigen müsste
 
Das MMO-Genre ist einfach komplett ausgelutscht, für mich gibts da aktuell nichts langweiligeres. Das würde ich jetzt gar nicht mit Zeit in Verbindung bringen, sondern es ist einfach langweilig. Wenn irgendwo mal wieder ein MMO angekündigt wird, dann denke ich einfach nur noch "Gähn". Dazu kommt vermutlich auch noch die Übersättigung des Spielers, weil man ein oder mehrere MMOs jahrelang gespielt hat und man deswegen das Ganze einfach nicht mehr sehen kann.
 
Für mich sind MMOs eigentlich die Hauptspiele. Einen Charakter jahrelang formen, Items sammeln ( auch fernab von Raidsets oder Waffen ), den Charakter immer weiter entwickeln, und das in Zusammenarbeit mit anderen Spielen. Sowas macht für mich immer noch den größten Reiz aus. Sicher, dauerhaft mache ich das jetzt auch nicht mehr, in nehme mir immer mal Pausen, jetzt GTA:V, danach wird mit Geralt Schindluder getrieben, und dann gehts wohl wieder in Richtung MMO. Sicher, es fällt schwerer, auch bei WoW, den Anschluß an eine gute Gemeinschaft zu finden ( mittlerweile rennen Massen an Minigilden rum, wo einfach nur ein paar Kumpels drin sind, aber die nutzen dann eben auch nur die Kleinstgruppeninhalte ).

Ist H1Z1 nicht auch langfristiger angelegt, oder wird man da im Schnitt nach 45 Minuten umgeknüppelt? Keine Ahnung, ehrlich gesagt, ich habe noch kein einziges dieser (Zombie-) Survivalspiele gespielt. Auf so kurzen Kram ohne wirkliche Immersion habe ich irgendwie keine Lust, das ist mir zu seicht. Kann aber bei mir auch am Alter liegen, wobei sich an meinen Ansprüchen in der Hinsicht nicht viel geändert hat, das war mit 25,30 ähnlich wie jetzt mit bald 40 Jahren.
 
MMOs an sich sind nicht am Ende, wie es sich mit MMOs verhält, die einen monatlichen Geldbetrag verlangen, ist es anders. Schließlich wird man ja bei solchen Spielen mehr oder weniger gezwungen, zu spielen, damit man sein Geld nicht umsonst ausgegeben hat.
 
Die wirklich erfolgreichen MMOs, die es geschafft haben, die Spieler über sehr lange Zeit zu binden, waren mit die ersten ihrer Art und haben das Genre definiert. Danach hat man versucht, mit vermeintlichen Innovationen dieses Genre zu revolutionieren, was wohl ziemlich in die Hose gegangen ist. Es kamen unzählige unfertige, lieblos designte Klone ohne viel Tiefgang, die mit auf den Zug aufspringen wollten, dabei aber die Spieler immer wieder aufs neue enttäuscht haben. Das Genre mag aussterben, zumindest in der Art, wie es früher einmal war. Aber das liegt nicht an mangelndem Interesse der Spieler, sondern an der Unfähigkeit der Entwickler, ihnen das zu liefern, was sie gern hätten. Man traut sich heutzutage einfach nicht mehr, ein Spiel ohne "Innovationen" mit viel Aufwand zu entwickeln. Klar sind die Spieler nach dem x-ten 08/15 Shooter irgendwann gelangweilt und wollen was neues. Aber MMOs haben das Potential, eine derartige Tiefe zu bieten und die Welt ständig zu erweitern, dass den Spielern im Optimalfall nicht langweilig wird, zumal die meisten Spieler meiner Meinung nach ohnehin nur ein MMO richtig gespielt haben. Es gab damals kaum Auswahl und danach kam einfach nichts mehr, wofür sich ein Umstieg oder Neuanfang gelohnt hätte. Ich bin 33 und mich interessieren außer MMOs keine anderen Spiele. Aufgrund des Mangels an MMOs oder zumindest einem vernünftigen MMO spiele ich einfach garnicht mehr, sondern beschäftige mich mit anderen Dingen. Das ist auch ok so, nur soll bitte keine behaupten, es läge an dem mangelnden Interesse der Spieler. Die Wahrheit ist, dass ein Entwickler in ein MMO viel Zeit und Geld stecken muss und mit Fastfood und Handy-Apps lässt sich heute einfach am besten Geld verdienen.
 
In H1Z1 würde die "durchschnittliche Lebenserwartung" bei 45 Minuten liegen - und genau diese Zeitspanne sei im Interesse von Spielern, glaubt Smedley.
Der Mann kann glauben was er will. Ich würde jedenfalls nicht mal 10 Minuten in dieses Gümmelspiel investieren. ^^
 
wer keine Lust hat Zeit in ein Spiel zu investieren, sollte erst gar nicht mit mmos anfangen. Wegen genau solchen Leuten wird den eigentlichen Gamern immer mehr versaut. Das einzige, was noch kompliziert und zeitaufändig ist (was mich am meisten bei einem Game reizt), ist die Suche nach einem anspruchsvollen Spiel.
 
wer keine Lust hat Zeit in ein Spiel zu investieren, sollte erst gar nicht mit mmos anfangen. Wegen genau solchen Leuten wird den eigentlichen Gamern immer mehr versaut. Das einzige, was noch kompliziert und zeitaufändig ist (was mich am meisten bei einem Game reizt), ist die Suche nach einem anspruchsvollen Spiel.

Dann hätte ja Wildstar das Topspiel werden müssen weil das hat sich "anspruchsvoll" und "zeit investieren" gross auf die flagge geschrieben und ist damit untergegangen.

Ich will beim spielen nicht auch noch arbeiten - das tue ich täglich im rl genug
 
Dann hätte ja Wildstar das Topspiel werden müssen weil das hat sich "anspruchsvoll" und "zeit investieren" gross auf die flagge geschrieben und ist damit untergegangen.

Ich will beim spielen nicht auch noch arbeiten - das tue ich täglich im rl genug

Ja, und wenn so ein Spiel dann kann kein Spaß macht wenn man so einen Aufriss betreiben muss, könnte es daran liegen das Hinzi halt einfach schlecht gemacht ist und nur einer der vielen überhypten DayZed Klone
Mal ehrlich, so Phrasen das man erstmal Arbeit reinstecken muss damit es Spaß macht, sind halt mal so Fanboy Sätze wo man wunderbar auf die Mängel des Spiels schauen kann, denn wenn muss das Spiel erst Spaß machen und dann will ich die Möglichkeit haben da Arbeit reinzustecken
 
Zurück