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Flimmender Fachbild-Moni

Isoroku

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Moin!

Ich habe mir gestern meinen ersten Flachbildmonitor gekauft.: Acer AL2216W
Was mir sofort auffiel, ist, dass das Bild -besonders bei dunklem Hintergrund- stark flimmert.
Im Handbuch steht dazu, dass dies beim Erstmaligen Betrieb normal sei.
Inzwischen ist der Moni aber mehrmals an udn aus gewesen, und es hat sich noch nicht mal eine Verbesserung eingestellt.
Die Frage: Ist das immer noch normal, und wenn ja, wann gibt sich das?

THX im Vorraus...

MfG!
 
nein, ein TFT sollte nicht flimmern.
ich kenne zwar dein modell nicht konkret, aber wenn das nicht aufhört, solltest du dich vielleicht mal beim händler melden.
 
HanFred am 19.01.2008 13:16 schrieb:
nein, ein TFT sollte nicht flimmern.
ich kenne zwar dein modell nicht konkret, aber wenn das nicht aufhört, solltest du dich vielleicht mal beim händler melden.

Nun ist ja Wochenende, also hat der Moni noch bis Montag Zeit "normal" zu werden.
Könnte es auch an irgendwelchen Einstellungen liegen? (Ist mein erster Flachbild)
z.B. Die Bildwiederholfrequenz ist nur bei 60 Hz, mehr geht aber nicht.

MfG!
 
Isoroku am 19.01.2008 13:27 schrieb:
HanFred am 19.01.2008 13:16 schrieb:
nein, ein TFT sollte nicht flimmern.
ich kenne zwar dein modell nicht konkret, aber wenn das nicht aufhört, solltest du dich vielleicht mal beim händler melden.

Nun ist ja Wochenende, also hat der Moni noch bis Montag Zeit "normal" zu werden.
Könnte es auch an irgendwelchen Einstellungen liegen? (Ist mein erster Flachbild)
z.B. Die Bildwiederholfrequenz ist nur bei 60 Hz, mehr geht aber nicht.

MfG!
Also das Bild wird durch Polarisierung der Kristalle erzeugt und daher ist die Hz Frequenz icht so hoch wie bei ner Röhre....
 
Freaky22 am 19.01.2008 13:47 schrieb:
Also das Bild wird durch Polarisierung der Kristalle erzeugt und daher ist die Hz Frequenz icht so hoch wie bei ner Röhre....
aber auch nicht so wichtig, weil ein TFT nicht flimmert auf 60Hz, womit er eben auch betrieben werden sollte.
 
Mein Samsung SyncMaster 226 BW hat auch geflimmert, als ich ihn am VGA-Ausgang meiner GraKa angeschlossen habe. Anfangs glaubte ich, es sei wegen des dünnen Kabels, ein dickeres hat das Problem sogar verschlimmert.
Als ich den Monitor an den DVI-D Ausgang meiner GraKa angeschlossen habe, flimmerte es nicht mehr. Mein 2.Bildschirm von Sony flimmert nicht am VGA-Ausgang, erklären kann ich mir das nicht.

Wo schließt du deinen Acer an? Eventuell mal Anschluss/Kabel wechseln?
 
one88 am 19.01.2008 14:03 schrieb:
Mein Samsung SyncMaster 226 BW hat auch geflimmert, als ich ihn am VGA-Ausgang meiner GraKa angeschlossen habe. Anfangs glaubte ich, es sei wegen des dünnen Kabels, ein dickeres hat das Problem sogar verschlimmert.
Als ich den Monitor an den DVI-D Ausgang meiner GraKa angeschlossen habe, flimmerte es nicht mehr. Mein 2.Bildschirm von Sony flimmert nicht am VGA-Ausgang, erklären kann ich mir das nicht.

Wo schließt du deinen Acer an? Eventuell mal Anschluss/Kabel wechseln?


Moin!

Ich danke für den Tipp, ich habe ihn momentan am VGA-Ausgang dran. Ich werde ihn mal umstöpseln und mal schauen, was passiert, und dann Meldung machen ;o)
 
one88 am 19.01.2008 14:03 schrieb:
Mein Samsung SyncMaster 226 BW hat auch geflimmert, als ich ihn am VGA-Ausgang meiner GraKa angeschlossen habe. Anfangs glaubte ich, es sei wegen des dünnen Kabels, ein dickeres hat das Problem sogar verschlimmert.
Als ich den Monitor an den DVI-D Ausgang meiner GraKa angeschlossen habe, flimmerte es nicht mehr. Mein 2.Bildschirm von Sony flimmert nicht am VGA-Ausgang, erklären kann ich mir das nicht.

Wo schließt du deinen Acer an? Eventuell mal Anschluss/Kabel wechseln?


Ich bin glücklich! Ich habe den Moni nun am DVI Ausgang dran, und hier flimmert gar nichts mehr!
So hätte ich's mal gleich machen sollen :o)
Nochmal Danke für den Tipp!

MfG!
 
np ;-)

Wenn nun noch jemand eine Erklärung dafür hätte, wäre sogar ich glücklich^^

mfG
one
 
one88 am 19.01.2008 16:20 schrieb:
np ;-)

Wenn nun noch jemand eine Erklärung dafür hätte, wäre sogar ich glücklich^^

mfG
one

DAs würde mich auch interessieren, womit das zusammen hängt...
Jemand 'ne Idee?
 
Zunächst mal muss angemerkt werden, daß Flachbildschirme technologiebedingt eigentlich gar nicht flimmern KÖNNEN.

Im Gegensatz zur Impulsdarstellung der Röhrenmonitore wird bei TFT-LCDs die elektrische Ansteuerspannung der Pixel so lange gehalten, bis sie erneut angesteuert werden (sog. Erhaltungsdarstellung oder Hold-Type-Darstellungsprinzip).

Im Klartext: Während bei Röhrenmonitoren die Bildpunkte permanent hochfrequent an- und ausgehen (was das Flimmern erzeugt), bleiben die Pixel bei TFT-Monitoren quasi permanent an und werden erst bei Bedarf (sprich: wenn sich der Bildschirminhalt verändert) ab- bzw. umgeschalten - ein Flimmern oder Flackern ist somit ausgeschlossen.

Deshalb können TFT-Monitore auch problemlos mit niedrigen Bildwiederholfrequenzen (für gewöhnlich 60-75 Hz) betrieben werden. Selbst wenn man einen TFT mit 4 oder 5 Hz betreiben würde, käms zu keinem Flimmern.


Flimmert der TFT dennoch (wie in diesem Thread beschrieben), dann kommen folgende möglichen Gründe in Betracht:

1. Die CCFLs (Hintergrundbeleuchtung) flackern aufgrund eines Defekts.

Bei den sog. CCFLs handelt es sich um Kaltlichkathoden (eine Art Leuchtstoffröhren), die bei TFT-Monitoren üblicherweise zur Displaybeleuchtung hinter dem Display verbaut werden, da die Flüssigkristalle der TFT-LCD Panels nicht 'selbstleuchtend' sind. CCFLs sind normalerweise extrem langlebig - zu Defekten kommt es hier also nur sehr selten bzw. nie.

2. Minderwertige Signalübertragungs- und verarbeitungsqualität (häufig bei VGA)

TFT-Monitore solten idealerweise stets über DVI betrieben werden. Nur der Betrieb über die digitale Leitung gewährleistet ein 100% scharfes und absolut verlustfreies Bild.

Beim analogen Betrieb über VGA KANN die Bildqualität gut sein - MUSS aber nicht.

Hier hängt die Qualität des letztendlich ausgegebenen Bildes von gleich mehreren Faktoren ab. Die Grafikkarte muss ihr digitales Signal erstmal in ein analoges umwandeln, um es über das VGA-Kabel auf die 'analoge Reise' zum Monitor zu schicken. Im Monitor angelangt, muss dieser das analoge Signal wieder in ein digitales zurückwandeln, um es verarbeiten zu können.

Folgende Komponenten bzw. deren Qualität sind also ausschlaggebend bei der analogen Signalübertragung:

- die Qualität des DA-Wandlers in der Grafikkarte
- die Qualität des AD-Wandlers im TFT-Monitor
- Länge und Schirmung des verwendeten VGA-Kabels

Leider gibt es bei aktueller Hardware hier oft qualitative Defizite. Speziell bei Grafikkarten werden (sehr) häufig eher minderwertige Komponenten zur Erzeugung des analogen Ausgangssignals verbaut.


Beim digitalen Betrieb über DVI oder HDMI braucht man sich über all dies keine Gedanken zu machen, da hier nicht umständlich hin- und hergewandelt werden muss.

Das digitale Ausgangssignal der Grafikkarte wird quasi unverändert und somit völlig verlustfrei bis zur Ausgabe am Monitor 'durchgeschleift'.


Gruß






 
Wurstdieb am 27.01.2008 21:17 schrieb:
TFT-Monitore solten idealerweise stets über DVI betrieben werden. Nur der Betrieb über die digitale Leitung gewährleistet ein 100% scharfes und absolut verlustfreies Bild.


Beim digitalen Betrieb über DVI oder HDMI braucht man sich über all dies keine Gedanken zu machen, da hier nicht umständlich hin- und hergewandelt werden muss.b][/b]


Gibt es einen Qualitätsverlust, wenn man einen Monitor mit HDMI Eingang über einen Adapter an einen DVI Ausgang anstöpselt? Spielt der Preis eine Rolle. Für solche Adapter gibt es Preisspannen von 10 Euro bis 50 Euro
 
Kreon am 27.01.2008 21:47 schrieb:
Gibt es einen Qualitätsverlust, wenn man einen Monitor mit HDMI Eingang über einen Adapter an einen DVI Ausgang anstöpselt? Spielt der Preis eine Rolle. Für solche Adapter gibt es Preisspannen von 10 Euro bis 50 Euro

Nein, hier darf es eigentlich zu keinem Qualitätsverlust kommen, da lediglich das Steckerformat adapiert wird. Das digitale Signal selbst wird unverändert durchgeschleift.

Wer dennoch ein mulmiges Gefühl bei diesen Adaptern hat, kann auch ein HDMI/DVI-Kabel verwenden - da hat man alles 'in einem Stück', ohne irgendwelche Adapter dazwischen.

Diese Kabel gibts bei Einzel- oder Internethändlern bereits für unter 10 Euro. Für einen normalen 22" oder 24"er (derzeit ja sehr populär) nimmt man ein HDMI 19pol auf DVI 18+1 Kabel.

Der Einsatz überteuerter 'Nobelkabel' mit extra hoher Schirmung oder goldenen Steckern ist beim digitalen Betrieb absoluter Schwachsinn und rausgeschmissenes Geld.

In der 'alten analogen Zeit' ließ sich der Signalverlust bei der Bild- und Tonübertragung mit solchen Kabeln durchaus minimieren - die digitale Signalübertragung geht jedoch von Haus aus absolut verlustfrei von statten und die Bildqualität verbessert sich beim Einsatz dieser Luxuskabel um keinen Deut.


Gruß
 
vielen Dank für die schnelle Antwort.
Guter Start für den ersten Tag im Forum.
Strebt der Wurstdieb die Nachfolge vom Wurstbrot an ;-) ??? :-D
 
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