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Feminist Frequency eingestellt: Anita Sarkeesian beendet ihr Projekt

"Everything is exist, eberything is racist, everything is homophobic and you have to point it all out" Die ikone der Generation "ewig-empört" Und mit diesem Schlamassel müssen wir nun leben
 
Von Feminist Frequency höre ich zum ersten mal, aber Tropes vs Women wirkte auf mich stets sehr einseitig: Anita Sarkeesian pickte sich jeweils die Spiele heraus, die ihre Vorwürfe untermauern und wandte diese dann auf die ganze Industrie an; die Spiele, die mit positivem Beispiel vorangingen und den Gesinnungswandel in der Industrie aufzeigten, wurden eisern ignoriert.
Das Paradebeispiel dafür war, dass Metroid aus dem Jahre 1986 als typisches Beispiel für den Sexismus in der Industrie herangezogen wurde - ein Spiel das zu diesem Zeitpunkt über 20 Jahre alt war...
Das soll nicht heissen, dass ihre Kritik grundlegend unberechtigt war, aber halt undifferenziert.
 
"Feminist Frequency ist zu etwas geworden, dass ich mir nie hätte erträumen können [...] Aber an diesem Punkt glaube ich, dass es wichtig ist klarzumachen, dass meine Ermüdung und Burn-out - nicht untypisch in der gemeinnützigen Welt - ihren Tribut gefordert haben".
Wieso sie das nicht in andere Hände gegeben hat, ist mir schleierhaft.
 
Ihre Videos zu Spielen waren leider nicht die besten. Oft wurde eine sexistische Motivation unterstellt die sich so einfach gar nicht herleiten ließ. Beispielsweise in einem GTA, das Gewalt gegen alle möglichen Passanten ermöglicht.

Die Reaktionen darauf haben wiederum gezeigt, warum ihre Videos trotzdem wichtig waren. Die waren alles Andere als sachlich und angemessen.

"Everything is exist, eberything is racist, everything is homophobic and you have to point it all out" Die ikone der Generation "ewig-empört" Und mit diesem Schlamassel müssen wir nun leben

"Everything is fine." Die Ikone der Generation "ich hör nix, ich seh nix, ich sag nix....außer es betrifft mich".
 
Ahja, diese Frau, die geschickt zu suggerieren versuchte, dass zumeist fiktive Frauen im 21. Jahrhundert so behandelt werden, als würden sie im 19. Jahrhundert leben. Allein die Vorstellung das ein Mann (Mario) eine Frau (Peach) retten müsse, muss ihr Alpträume bereitet haben, obwohl das männliche Grundmotiv - der Beschützerinstinkt - durchaus seine Berechtigung hat.
 
Zuletzt bearbeitet:
"everything is sexist, everything is racist, everything is homophobic, and you have to point it all out". Sorry die Frau war/ist einfach schlimm, sieht Probleme die es so gar nicht gegeben hat, einseitige Videos wo sie sich beschwert, dass man Batmans Hintern nicht sehen kann aber bei Catwoman ohne Cape sichtbar wäre und so ein sorry journalistischer Schwachsinn. Dann musste sie extra für Spenden aufrufen und um Anstellungen betteln weil außer Leuten wie Druckman keiner sie einstellen wollte... naja die wird schon irgendwo einen Spenden- oder steuerfinanzierten Feel-Good-Job finden, hauptsache sie lässt uns mit ihren komischen Ideen in Ruhe
 
Ahja, diese Frau, die geschickt zu suggerieren versuchte, dass zumeist fiktive Frauen im 21. Jahrhundert so behandelt werden, als würden sie im 19. Jahrhundert leben.
Ich halte diese Frau - und andere einzelne Vertreter und Vertreterinnen der Feminismusbewegung - für eindeutig drüber. Aber ich muss hier @HandsomeLoris mal zustimmen. Grundsätzlich Unrecht hat sie nicht. Nur eben undifferenziert. Dass es immernoch viel Verbesserungsbedarf, was die Gleichbehandlung von Frauen an sich und ihre Darstellung in Medien angeht, ist wohl kaum von der Hand zu weisen.
Allein die Vorstellung das ein Mann (Mario) eine Frau (Peach) retten müsse, muss ihr Alpträume bereitet haben, obwohl das männliche Grundmotiv - der Beschützerinstinkt - durchaus seine Berechtigung hat.
Du hast da n kleinen Denkfehler: Frauen haben auch einen Beschützerinstinkt. Aber inwiefern ist das männliche Grundmotiv berechtigt?
 
Du hast da n kleinen Denkfehler: Frauen haben auch einen Beschützerinstinkt. Aber inwiefern ist das männliche Grundmotiv berechtigt?

Ich erinnere mich da an ein Interview mit Leuten von Nintendo, in dem gefragt wurde, warum in einem Zelda-Spiel nicht einfach mal Zelda vom Spieler gesteuert werden könne. Die Antwort war, dass man ja nicht wisse was Link dann tun soll.

Die einfach Lösung, dass Zelda zur Abwechslung mal Link retten muss, scheint den Leuten gar nicht in den Sinn zu kommen. Der Sexismus mag keine Absicht sein, aber er ist so offensichtlich und so tief sitzend, dass man einfach nur facepalmen kann. :B

 
Die Reaktionen darauf haben wiederum gezeigt, warum ihre Videos trotzdem wichtig waren. Die waren alles Andere als sachlich und angemessen.
Die Frau hat reine Propagandavideos fabriziert die weder sachlich noch angemessen waren und wegen unsachlicher und unangemessener Reaktionen waren dann selbige Videos wichtig? Also wenn jemand was falsches tut und jemand dann in falscher Art reagiert - irgendjemand und sei es nur eine Person - ist Falsch auf ein Mal richtig? Oder wenn nicht richtig, dann zumindest wichtig aber warum ist Falschinformationen zu verbreiten wichtig? Es gibt auch unsachliche und unangemessene Reaktionen auf alles andere, Verschwörungstheoretiker bspw. oder andere Demagogen. Deren Arbeit wird dadurch mit einem Mal wichtig? Weird...

Zum Thema direkt:
Feminist Frequency war halt was der Name schon andeutete, feministisch und damit latent verzerrend, wie immer wieder in den Videos zusehen war. Ich bin mir aber sicher, Sarkeesian wird irgendwann mit was anderem um die Ecke kommen oder anderweitig weiter aktiv sein und ihr Gift verbreiten.
 
Die Frau hat reine Propagandavideos fabriziert die weder sachlich noch angemessen waren und wegen unsachlicher und unangemessener Reaktionen waren dann selbige Videos wichtig? Also wenn jemand was falsches tut und jemand dann in falscher Art reagiert - irgendjemand und sei es nur eine Person - ist Falsch auf ein Mal richtig? Oder wenn nicht richtig, dann zumindest wichtig aber warum ist Falschinformationen zu verbreiten wichtig? Es gibt auch unsachliche und unangemessene Reaktionen auf alles andere, Verschwörungstheoretiker bspw. oder andere Demagogen. Deren Arbeit wird dadurch mit einem Mal wichtig? Weird...

Zum Thema direkt:
Feminist Frequency war halt was der Name schon andeutete, feministisch und damit latent verzerrend, wie immer wieder in den Videos zusehen war. Ich bin mir aber sicher, Sarkeesian wird irgendwann mit was anderem um die Ecke kommen oder anderweitig weiter aktiv sein und ihr Gift verbreiten.

Die Videos sind durchweg Meinungen und dass sie ihre Meinung sagen darf muss man ihr genauso zugestehen wie z.B. Rowling. Angemessene Kritik wäre gewesen, ihre Fehler aufzuzeigen und durch bessere Sachlichkeit zu schlagen.

Was tatsächlich passiert ist, waren persönliche Angriffe bis in ihr privates Leben hinein.
Beispiel:"online trolls had threatened to kill her parents, drink her blood, and rape her – all while publishing her personal details online."


Und damit hat sich zumindest dieser Teil der Kritiker nicht nur selbst disqualifiziert, sondern auch noch offen zur Schau gestellt, dass die Videos, wenn auch im Detail fehlerhaft, im Gesamtbild doch nicht völllig falsch sind. Unter Gamern existiert ein Anteil von extrem toxischer Misogynie, der hier für alle sichtbar unter dem Stein hervor gekrochen kam.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Videos sind durchweg Meinungen und dass sie ihre Meinung sagen darf muss man ihr genauso zugestehen wie z.B. Rowling. Angemessene Kritik wäre gewesen, ihre Fehler aufzuzeigen und durch bessere Sachlichkeit zu schlagen.
Niemand hat gesagt, es sei nicht ihre Meinung und dass sie ihre Meinung nicht äußern dürfte. Dieser Hinweis auf Meinungsfreiheit ist also ein Phantom gegen das du argumentierst.

Und was heißt "wäre gewesen"? Als ob es nur unsachliche Antworten darauf gegeben hätte und niemand die Fehler aufgezeigt hätte. Noch so ein Phantom.

Was tatsächlich passiert ist, waren persönliche Angriffe bis in ihr privates Leben hinein.
Beispiel:"online trolls had threatened to kill her parents, drink her blood, and rape her – all while publishing her personal details online."


Und damit hat sich zumindest dieser Teil der Kritiker nicht nur selbst disqualifiziert, sondern auch noch offen zur Schau gestellt, dass die Videos, wenn auch im Detail fehlerhaft, im Gesamtbild doch nicht völllig falsch sind. Unter Gamern existiert ein Anteil von extrem toxischer Misogynie, der hier für alle sichtbar unter dem Stein hervor gekrochen kam.
Im Gesamtbild ist es völlig falsch. Jemand provoziert ein Millionenpublikum, Einzelpersonen schlagen über die Stränge oder handeln rechtswidrig. Daraus zu konstruieren, dass die Provokation ja doch richtig ist, funktioniert nicht. "Extrem toxische Misogynie" findet sich in jeder Gruppe die hinreichend groß ist, Sarkeesian selbst ist extrem toxische und misogyn und gehört sicher Aberdutzenden Gruppen an wie "Lippenstiftträgern". Gamer ist ungefähr so allgemein wie Sportzuschauer, Filmfans oder Brotesser. Das ist einfach Käse.
 
Niemand hat gesagt, es sei nicht ihre Meinung und dass sie ihre Meinung nicht äußern dürfte. Dieser Hinweis auf Meinungsfreiheit ist also ein Phantom gegen das du argumentierst.

Und was heißt "wäre gewesen"? Als ob es nur unsachliche Antworten darauf gegeben hätte und niemand die Fehler aufgezeigt hätte. Noch so ein Phantom.


Im Gesamtbild ist es völlig falsch. Jemand provoziert ein Millionenpublikum, Einzelpersonen schlagen über die Stränge oder handeln rechtswidrig. Daraus zu konstruieren, dass die Provokation ja doch richtig ist, funktioniert nicht. "Extrem toxische Misogynie" findet sich in jeder Gruppe die hinreichend groß ist, Sarkeesian selbst ist extrem toxische und misogyn und gehört sicher Aberdutzenden Gruppen an wie "Lippenstiftträgern". Gamer ist ungefähr so allgemein wie Sportzuschauer, Filmfans oder Brotesser. Das ist einfach Käse.

Die Attacken gegen Sarkesian sind erst so richtig losgegangen, als ihre Tropes vs. Women Reihe über Spiele erschienen ist. (Feminist Frequency gab es ja vorher schon).

Es lässt sich als mit ziemlicher Sicherheit sagen:
1: viele Gamer (im Vergleich zur Gesamtbevölkerung) sind extrem dünnhäutig / leicht zu provozieren (aka Snowflakes)
2: viele Gamer (im Vergleich zur Gesamtbevölkerung) neigen zu extremen Reaktionen auf empfundene Provokationen

Sie haben damit den Vorwurf der Videos mehr bestätigt und unterstrichen als die Videos selbst. Gleichzeitig haben sie die berechtigte Kritik an den Videos völlig überschattet und sich damit ein Eigentor geschossen.
 
Die Attacken gegen Sarkesian sind erst so richtig losgegangen, als ihre Tropes vs. Women Reihe über Spiele erschienen ist. (Feminist Frequency gab es ja vorher schon).

Es lässt sich als mit ziemlicher Sicherheit sagen:
1: viele Gamer (im Vergleich zur Gesamtbevölkerung) sind extrem dünnhäutig / leicht zu provozieren (aka Snowflakes)
Nein, lässt es sich nicht. Du versuchst es damit zu erklären, dass es erst begann als sie ihre YouTube Reihe gemacht hat. Also in dem Moment, wo sie öffentlich manipulative Videos produziert hat, gab es einem Blacklash. Wo genau erkennt man da Dünnhäutigkeit? Wo genau ist da ein Vergleich möglich zur Geaamtbevölkerung? Das funktioniert nicht ohne Zahlen und Vergleichswerte.

2: viele Gamer (im Vergleich zur Gesamtbevölkerung) neigen zu extremen Reaktionen auf empfundene Provokationen
Genauso. Keine Zahlen, keine Vergleichswerte. Die Aussage ist frei erfunden.

Sie haben damit den Vorwurf der Videos mehr bestätigt und unterstrichen als die Videos selbst. Gleichzeitig haben sie die berechtigte Kritik an den Videos völlig überschattet und sich damit ein Eigentor geschossen.
Halten wir fest:
Es gibt nichts stichhaltiges das einen Vergleich ermöglichen würde. Es kann kein Fazit gezogen werden. Welche Vorwürfe bestätigt worden wären ist offen, auch nicht näher beschrieben aber da du zu dem Schluß kommst auf Basis der frei erfundenen Fazits, funktioniert die Aussage nicht. Dass die Kritik an den Videos überschattet worden wäre ist auch kein Fakt. Sarkeesian wird - wie man sieht - immer noch kritisiert für ihre Demagogie. Man kann also nicht Verallgemeinerung behaupten, die Reaktionen hätte die Kritik überschattet - außer man selbst legt den Fokus darauf als Verteidigungsstrategie.
 
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