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"Falsche" Angst: Wieso fasziniert uns das Horror-Genre?

Marie-Theres

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Ich finde, dass Horror-Spiele und -filme der Psyche nicht gut tun, auch wenn viele denken, sie hätten Spaß daran. Die ständige Konfrontation mit Gewalt und Angst kann echt belastend sein. Man sollte sich bewusst machen, wie solche Inhalte unsere Gedanken und Gefühle beeinflussen.
 
Ich finde, dass Horror-Spiele und -filme der Psyche nicht gut tun, auch wenn viele denken, sie hätten Spaß daran. Die ständige Konfrontation mit Gewalt und Angst kann echt belastend sein. Man sollte sich bewusst machen, wie solche Inhalte unsere Gedanken und Gefühle beeinflussen.
Das kommt aber immer auf den Umgang damit an. Ich finde z. B. regelmäßiges Nachrichten schauen und vor allem politische Clickbait-News in Sachen Psyche sehr viel belastender, als irgendwelche Horrorspiele über Monster, Geister, Dämonen oder Aliens.

Klar, Psycho-Horror kann nochmal anders zubeißen, vor allem wenn man in irgendeiner Form vorbelastet ist. Aber da muss man selbst für sich Verantwortung übernehmen und entscheiden, ob man den entsprechenden Content konsumieren möchte oder nicht.

Horror an sich finde ich nicht problematisch, auch wenn ich nicht alle Arten (Jumpscares, Splatter, Serienkiller etc.) mag. Übernatürlicher Horror macht mir aber nichts aus, im Gegenteil: Sind für mich schöne düstere Fantasygeschichten, weit genug von meiner persönlichen Realität entfernt, um mich psychisch nicht zu belasten.

Aktuelle Nachrichten dagegen konsumiere ich nur sehr eingeschränkt, da die mich eben psychisch oft doch sehr belasten.
 
Ich denke die Motive für Horror-Spiele sind verschieden, ähnlich wie manche auf Heavy Metal stehen und andere auf klassische Musik. Für mich persönlich ist der größte Faktor immer dahinter das große Unbekannte. Wesen, die aus den Albträumen der Menschen entspringen, eine fesselnde Geschichte von der ich am Ende natürlich das bestmögliche Ergebnis für meinen Heldencharakter will. Es ist quasi genau das maximale Gegenteil vom Alltag. Ich möchte etwas erleben, was ich so nie erleben kann. Dass ich quasi "sicher" hinter meinen Monitor sitze ist dabei aber eigentlich kein Aspekt, denn das ist ja bei fast allen Dingen so, also auch bei Filmen oder im Gruselkabinett, wo man nie ernsthafter Gefahr ausgesetzt ist.
 
Vielen Dank für ein weiteres Special, das über den Gaming-Tellerrand hinausgeht, aber trotzdem den Bezug behält – genau deshalb lese ich eure Artikel und schaue eure Videos schon seit fast 30 Jahren 🙂.
Mir ist hier aufgefallen (oder ich hab’s übersehen), dass ein Aspekt gefehlt hat, den ihr in einem älteren ähnlichen Artikel mal erwähnt hattet: Der tiefste Grund, warum wir in sicherer Umgebung den Nervenkitzel suchen. Es geht darum, dass unsere Kampf-oder-Flucht-Reaktion gezielt ausgelöst "werden will", weil wir uns sicher fühlen. Die Menschheit hat sich eben so schnell entwickelt, dass da noch was ganz tief in uns verankert ist und das will auch bedient werden 😅 (mal nicht ganz so wissenschaftlich ausgedrückt 🙈).
 
Ich finde, dass Horror-Spiele und -filme der Psyche nicht gut tun, auch wenn viele denken, sie hätten Spaß daran. Die ständige Konfrontation mit Gewalt und Angst kann echt belastend sein. Man sollte sich bewusst machen, wie solche Inhalte unsere Gedanken und Gefühle beeinflussen.
Es gibt inzwischen neue Studien dazu, dass Horror positive Wirkungen auf die Symptome von Depression und psychischen Angststörungen hat. Dabei gilt sogar: Je gruseliger, desto besser. Der Ausstoß von Adrenalin in Schreckmomenten "kickt" das Hirn aus der Abwärtsspirale, in die es bei den entsprechenden Symptomen fällt. Daher wirkt Horror erwiesenermaßen beruhigend auf viele Personen mit einem entsprechenden psychischen Leiden.

Natürlich gibt es immer Ausnahmen zu den Ergebnissen aus diversen Studien. Horror grundsätzlich als "schädlich" zu betrachten, würde ich so aber nicht zustimmen.
 
Ich bin generell kein Fan von Horrospielen, denn zu viele setzen auf Jumpscares. Aber ein paar habe ich auch gespielt, zuletzt erst Soma - allerdings im Modus, wo einem die Monster nichts anhaben können. Gegruselt hat mich trotzdem jede Begegnung.
 
Es gibt inzwischen neue Studien dazu, dass Horror positive Wirkungen auf die Symptome von Depression und psychischen Angststörungen hat. Dabei gilt sogar: Je gruseliger, desto besser. Der Ausstoß von Adrenalin in Schreckmomenten "kickt" das Hirn aus der Abwärtsspirale, in die es bei den entsprechenden Symptomen fällt. Daher wirkt Horror erwiesenermaßen beruhigend auf viele Personen mit einem entsprechenden psychischen Leiden.

Natürlich gibt es immer Ausnahmen zu den Ergebnissen aus diversen Studien. Horror grundsätzlich als "schädlich" zu betrachten, würde ich so aber nicht zustimmen.
Ich glaube bei mir kickt da fast nie was, nicht mal rückblickend. Sicherlich habe ich bei Dead By Daylight in der Anfangszeit dann auch schon mal mit nervösen Herzschlag am Rechner gesessen und gehofft dass der Killer mich nicht findet, wenn er nach mir gesucht hat. Die passende Soundkulisse dazu hat das sicher auch begünstigt, aber oftmals sind Horror-Spiele ja auch eher trist oder melancholisch, weswegen ich depressiven Menschen oder jenen mit Angststörungen eher davon abraten würde.
 
Ich glaube bei mir kickt da fast nie was, nicht mal rückblickend. Sicherlich habe ich bei Dead By Daylight in der Anfangszeit dann auch schon mal mit nervösen Herzschlag am Rechner gesessen und gehofft dass der Killer mich nicht findet, wenn er nach mir gesucht hat. Die passende Soundkulisse dazu hat das sicher auch begünstigt, aber oftmals sind Horror-Spiele ja auch eher trist oder melancholisch, weswegen ich depressiven Menschen oder jenen mit Angststörungen eher davon abraten würde.
Das ist sicher wie bei vielen Dingen: Kommt auf die Person drauf an. Wer keinen Horror mag, sollte sich auch nicht dazu zwingen, egal ob eine Störung vorliegt oder nicht. Aber auch Menschen mit Depressionen oder Angststörungen dürfen sich gerne mal gruseln lassen - was man mag und gut abkann, weiß man letztendlich selbst am besten :)
 
Ich glaube bei mir kickt da fast nie was, nicht mal rückblickend. Sicherlich habe ich bei Dead By Daylight in der Anfangszeit dann auch schon mal mit nervösen Herzschlag am Rechner gesessen und gehofft dass der Killer mich nicht findet, wenn er nach mir gesucht hat. Die passende Soundkulisse dazu hat das sicher auch begünstigt, aber oftmals sind Horror-Spiele ja auch eher trist oder melancholisch, weswegen ich depressiven Menschen oder jenen mit Angststörungen eher davon abraten würde.
Ich habe nicht die ganze Studie gelesen, aber dazu wird/wurde auch im Zusammenhang mit Dark Souls geforscht. Fand das schon immer spannend, wie viele Beiträge und Video es von psychisch erkrankten Menschen gibt, die in Dark Souls Trost finden, wo man es vielleicht nicht erwarten würde. Hier ist die Studie dazu, wenn's dich/euch interessiert.

"Our findings suggest that Dark Souls could support players’ mental health, for example, by (1) cultivating resilience and perseverance through its challenging gameplay, (2) triggering existential reflections through symbolic representations of depression, and (3) enabling supportive online communities and interactions."

Man beschäftigt sich da mit Themen und Stimmungslagen, mit denen einen die entsprechenden Krankheiten auch im realen Leben konfrontieren, aber auf eine abstrakte, metaphorische Weise und in einer sicheren Umgebung. Könnte mir gut vorstellen, dass das für manche Spieler den Zugang zum eigenen Kopf etwas leichter macht. Vielleicht sogar ein bisschen das Selbstbewusstsein stärkt.
 
Ich habe nicht die ganze Studie gelesen, aber dazu wird/wurde auch im Zusammenhang mit Dark Souls geforscht. Fand das schon immer spannend, wie viele Beiträge und Video es von psychisch erkrankten Menschen gibt, die in Dark Souls Trost finden, wo man es vielleicht nicht erwarten würde
Trost? Die meisten aus meinem Umfeld empfanden beim Spielen von Dark Souls eher Hass, Agressionen, Wut und Frustration .... vor allem Frustration, haha. Ich hatte nur mal den 3. Teil man gespielt und ich war schockiert davon, wie wenig es mich ansprach. Angebrochen hab ich es aber nicht wegen dem Schwierigkeitsgrad, sondern weil die Steuerung für meinen Magier einfach nicht mehr zumutbar war. Das war handwerklich schlecht und wurde als Schwierigkeitsgrad verkauft.

Egal, wie gesagt, es wird immer von der Person abhängen, aber Horrorspiele würde ich nicht als Heilmittel für psychisch labile Menschen nehmen.
 
Ich bin generell kein Fan von Horrospielen, denn zu viele setzen auf Jumpscares. Aber ein paar habe ich auch gespielt, zuletzt erst Soma - allerdings im Modus, wo einem die Monster nichts anhaben können. Gegruselt hat mich trotzdem jede Begegnung.
Bin ich genau wie Du.
Wobei ich psychologischen Horror wiederum sehr mag.
Und alte Horrorgeschichten von Poe oder Lovecraft liebe ich. Die berühren mich aber auch tief im Inneren.
"At the Mountains of Madness" ist eine meiner absoluten Lieblingsgeschichten
 
Bin ich genau wie Du.
Wobei ich psychologischen Horror wiederum sehr mag.
Und alte Horrorgeschichten von Poe oder Lovecraft liebe ich. Die berühren mich aber auch tief im Inneren.
"At the Mountains of Madness" ist eine meiner absoluten Lieblingsgeschichten
Ich liebe die Werke von Lovecraft.
 
Gönnt euch! Und laßt euch nicht ins Bockshorn jagen.

Bei uns wurden "brutale" Spiele lange zensiert. Wer sich aber Kindermärchen durchliest, da sollen z.B. Kinder zum Fressen in den Ofen gesteckt werden (und vielerlei mehr) oder einen Kleist (der Gott des deutschen Wortes) liest, hier gehts oft zu wie in einem Goreshocker, das alles natürlich dann "jugendfrei", der wundert sich über nichts mehr.
 
Ich mag keinen Horror. Weder in Spielen noch in Filmen. Tatsächlich erlebe ich keine Gruselmomente, manchmal lache ich eher kurz oder schmunzel über die übertriebene Darstellung von Gewalt. Bei mir gibt es auch das Vorurteil das Horrorfilme- und spiele meist eine schlechte Handlung haben und diese versuchen mit möglich viel Schockmomenten auszugleichen. Ich tue damit sicher vielen Spielen und Filmen unrecht, aber mich zieht dieses Genre überhaupt nicht an. Und das obwohl ich durchaus eine faible für Death und Black Metal, düstere Science Fiction oder Thriller habe.
 
Ich mag vor allem die Horrorspiele, die auf Atmosphäre setzen. Diese mit den vielen "Erschreckmomenten" sind mir dann manchmal zu anstrengend. Da hab ich Angst um mein Herz :B:B
 
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