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Fable 3-Entwickler Molyneux: "Ich bin gelangweilt von der Gleichförmigkeit moderner Spiele"

Tja, leider wollen die heutigen Käufer (Alle 15-18-Jährigen, da diese glaube ich den großteil ausmachen) nix neues haben, solange das Spiel geile Inszenierung besitzt.

Denen ist egal ob ein Spiel innovativ oder nicht ist, solange es genügend Krach Bumm gibt. Deren Anspruch ist ziemlich gering.
 
Würde ich sofort unterschreiben. Wirkliche innovationen findet man so gut wie gar nicht mehr und die Spiele werden immer mehr "Mainstream".

"Outsiderspiele" wie Duke Nukem Forever oder Alpha Protocoll bringen mir mittlerweile echt am meissten Spaß ;)
 
Na klar Herr Molyneux, und deine Spiele haben natürlich Innovationen und sind der volle burner, fühlen sich immer "frisch" an. So ein quatsch. Wenn er wenigstens mal neues bringen würde, anstatt immer die Klappe soweit aufzureißen. Fable 1-3 ist auch immer das gleiche Prinzip, ergo ist es auch nach Teil XY stinklangweilig. Was will der Kerl denn? Die Welt verändern? Kinect für Maus / Tastatur komplett ersetzen? Wir können froh sein, dass wir noch nicht an einem Cyberspace angeschlossen sind, mit Implantaten rumrennen und in einer Matrix gefangen sind. Innovative Spiele gibt es seit ende der 90er nicht mehr, genauso wenig wie es innovative Musik gibt. Irgendwann ist jeder Bereich voll ausgereizt und bietet kaum mehr neue Ideen. Dadurch stirbt entweder ein Genre komplett aus, oder es bleibt immer auf dem gleichen Stand, wie z.B. die aktuelle Shootergeneration. Während Unreal, SystemShock oder DeusEx noch Innovationen boten, tut das heutzutage kein Shooter mehr. Man hat dann Kriegsgeballer mit noch besserer Grafik (wow....-.-) oder man verschreibt sich irgendeinem anderen Franchise, dass das nächste AddOn spendiert bekommt, was das gleiche wie das vorherige ist, nur mehr oder weniger bunt.
Um Innovationen hervorzurufen bedarf es mehr als indirekte Werbung für Kinect zu machen Herr Molyneux, sondern Spiele zu entwickeln, die nicht darauf aus sind, jeden Hinz und Kunz anzusprechen. Wenn ich sehe, dass manche nicht mal das erste Level von Deus Ex schaffen, dann muss ich mich fragen, wie krankhaft leicht heutige Spiele entworfen worden sind. Entweder ist die Community zu dumm geworden, oder die Entwickler haben keine lust mehr. Für innovative Spiele braucht man ein Team, dass bereit ist, ein Spiel zu designen, dass nicht jeden anspricht - nicht den Mainstreambereich. Somit hätten wir einzigartige Spiele, die ihre eigene Fanbase hätten, so wie früher. Der Fokus auf eine tiefe Storyline, ein vielleicht komplexes Gameplay mit großen Herausforderungen, all dies interessiert heute scheinbar keinen mehr und wird wohl auch keiner mehr meisten können - ergo enttäuschen die Entwickler mit den aktuellen Franchises. Wenn man Innovation will, muss man diese vorrantreiben, aber es bringt einfach garnichts, selbst über andere Dinge zu schimpfen, wenn man es selbst nicht mal versucht voranzutreiben, mal ganz davon abgesehen, dass Herr Molyneux auch nur eine große Labertasche ist....

mfg
 
Ich bin gerade mal spontan in Tränen vor Lachen ausgebrochen. Natürlich hat er Recht, aber dass sowas von gerade IHM kommt ist schon haarsträubend ^^

Seit seinen Anfangstiteln hat er ja auch nix neues mehr rausgebracht. Okay Fable war ein Ansatz, aber wie schon oben gesagt Klappe derart weit aufgerissen, bei einem (in den späteren Teilen sogar noch schlimmeren) Casualgame. Ich mein Teil 1 okay. aber der Rest war mittelmäßig, auch wenn ich Spaß dabei hatte.
 
Ach der liebe Herr Molyneux ist von aktuellen spielen gelangweilt, nach Sachen gibts. Vielleicht kann er sich nun vorstellen wie sich die Spieler von Fable 3 gefühlt haben wo sie nach jeder guten Tat vor dem dummen Tor standen.

Klar große Gameplay veränderungen gab es in den letzten Tagen nicht, besonders nicht für den PC, da man ohne Kinect oder Wii doch ziemlich begrenzt in den Ressourcen ist. Aber dafür gefällt mir es sehr gut, das es in der letzten Zeit ein zwei Spiele gab die eine schöne, fast schon, Kino-Reife Story bzw. Präsentation hatten.

Wobei mir noch eine Veränderung gut im Hinterkopf hängen geblieben ist, das Deckungssystem aus Call of Juarez BiB, leider hab ich es so noch in keinem neuerem Spiel gesehen :\
 
Tja, Peter hat immer großartige Ideen. Leider hapert es meißt nur etwas an der Umsetzung ...

Von den börsennotierten Publishern ist schon lange keine Innovation mehr zu erwarten. Maximal werden da noch kreative Köpfe eingekauft, wie z.B. bei Portal. Aber sonst ... Kreativität ist nicht gewünscht. Man will sichere Gewinne, kein Risiko. Der Aktionäre wegen.

Wenn man Innovationen sucht, muß man bei den Indie-Titeln gucken. Project Zomboid z.B. finde ich aktuell recht vergnügsam.
 
In meinen Augen muss es nichtmal ein innovatives Gameplay sein, dass ein Spiel interessant macht. Das Gameplay sollte vor allen Dingen eingängig sein und leicht erlernbar sein, aber Spielraum für eigene Möglichkeiten und Experimente bieten. Wie bekommt man denn am besten Gegner A von Gegner B weg, damit man nicht von zwei Seiten gleichzeitig angegriffen wird? Falle legen? Durch einen Zauber ablenken? Oder einen Gegner betäuben oder hinterrücks meucheln?

Im direkten Gefecht sollte es aber relativ taktisch zugehen und auch da, wie auch in ruhigen Passagen, sollte das Hirn doch mal gefordert werden. Wie ist der Gegner überhaupt zu bekämpfen? Was für Schwachpunkte hat er? Sowas gab es auch zuletzt nur bei Titeln, die aus den 90ern stammen. Man verweise da mal auf Zelda - Ocarina of Time, so altbacken das Gameplay da auch ist. Aber es hat eben alles gepasst.

Sich mit dem Gameplay zurecht zufinden darf weder in Arbeit ausarten (was sich manche hier offenbar wünschen), noch darf es zu einfach oder zu simpel sein (siehe CoD). Leider packen viele Entwickler nichteinmal das und jagen die Spieler selbst in RPGs heutzutage durch begrenzte Schlauchlevel, in denen Gegnerwelle um Gegnerwelle nicht die Gesundheitsleiste strapaziert, sondern die Nerven des Spielers. Kurz und bündig: Gameplay soll einfach zu lernen, aber anspruchsvoll und fordernd sein. Blizzard hat es mit seinen Titeln stets richtig gemacht. Selbst bei WoW, so eintönig es am Ende auch sein mag. Aber das sind Ausnahmen.

Ein Biowaretitel mit dem Gameplay eines Drakensang - Am Fluss der Zeit (und die schöne Optik dazu :ugly:) oder eines Blizzardtitels wäre ein Blindkauf wert. (die Bugfreiheit lassen wir da mal außen vor :P )
 
Kann schon sein, das viele der heutigen SPiele ähnlich sind, aber das liegt ja auch am Markt. Experimentieren bedeutet immer auch Risiken eingehen und das in Zeiten, in denen ein einzelner FLop schon das Ende eines Publishers oder Entwicklers bedeuten kann.
Da setzen Unternehmen lieber auf altbekanntes, von dem man weiß, was der Kunde erwartet.
Schade, waren doch viele der großen Klassiker einst Experimente. So wie Fallout, Planescape Torment, Outcast u. a.
 
Bei mir macht sich das ganze auch bemerkbar.

Meine Zockerleidenschaft war zwischen 2000 und 2007 am größten. Von 2005-2007 hab ich ausschließlich WoW gespielt und ab 2007 hab ich mir meistens nur noch 1-2 Spiele im Jahr gekauft und viele davon für 10€ vom Grabbeltisch. Die meisten meiner Spiele in meinem Regal stammen aus dem Zeitraum 2000-2005

Ich kauf mir schon lange nicht mehr jeden Müll.

Anfang des Jahres hab ich Gothic 1+2 gespielt. Seit 2 Wochen Spiel ich Rome: Total War .... alles alte Games.

Call of Duty der 40. Teil. .... geht mir inzwischen am Arsch vorbei. Kann ich absolut nicht mehr sehen. Würd ich mir inzwischen allein wegen dem Namen nicht mehr kaufen, auch wenn sie noch so viele Innovationen reinpacken. So wie jede TV Serie ein Ende hat, sollte man auch jede Spieleserie irgendwann beenden ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Nach folgendem Muster werden doch mittlerweile fast alle Spiele veröffentlicht:

- Hauptsache Actionreich
- keine/kaum noch spielerische Freiheit, den Spieler total an die Hand nehmen.
- dafür viel Inszenierung, viele Filmsequenzen
- Nichts Komplexes oder bloß nichts schwieriges einbauen
- dafür extrem viel Seichtheit und Oberflächlichkeit

Nach diesem Muster werden mittlerweile 95% aller Spiele angefertigt.
 
Da fällt mir ein, wird er dann auch die Verantwortung für das anstehende Debakel "Fable: The Road" oder wie es heißt übernehmen.

@shadow_man: da stimme ich dir zu. Ich persönlich hab nix gegen Inszenierung, aber ständig an die Hand genommen zu werden und immer wieder beliebte Elemente aus den Spielen rauszunehmen, finde ich auch mäßig gut.
 
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