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Disney-Enttäuschung: Avatar 3 geht im Kino die Puste aus - mit möglichen weitreichenden Folgen

Tobias Tengler-Boehm

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Wer dreimal hintereinander das so ziemlich gleiche, recht plump gehaltene Story-Konzept neu verkaufen will, darf sich nicht wundern, wenn der Zuspruch dann auch nachlässt. So bildgewaltig die Filme auch sind, schon Way of Water hatte kaum erträgliche Längen und war an bisweilen peinlich-simpler Repetition der tragenden Story fast schon verstörend plump. Es ist schlichtweg schade, dass beeindruckende Bilder mit so gigantischen Budget konzeptionell dermaßen mutlos und völlig unterfordernd - zugunsten einer vermeintlichen Zugänglichkeit - weit hinter den Möglichkeiten einer packenden und vielseitigeren Story zurückbleiben. Etwas mehr Mut, Anspruch und Tiefgang, und hier reden wir jetzt nicht von Intellektuellen-Kino, würde der ganzen Branche guttun.
 
Zuletzt bearbeitet:
Na die wollen halt alle erreichen und nicht nur ein Teil. Zuviel nicht gut zuwenig nicht gut,
Und mit Mut hat das wenig zu tun wenn es den ein Flop wird und miliarden weg sind, wenn den zuviel Anspruch ist.

Denkt mal an ein Fast & Furious 11 auf einmal mit Mut zu Tiefgang und Anspruch und inteligente gespräche, das würde sowas von floppen 😂 🤣
 
Denkt mal an ein Fast & Furious 11 auf einmal mit Mut zu Tiefgang und Anspruch und inteligente gespräche, das würde sowas von floppen 😂 🤣

Teil 10 hat mit gerade mal 550 Mio weltweitem Einspielergebnis, aber geschätzten 340 Mio. Kosten + Werbung auch einen Verlust eingefahren.
Also das derzeitige Konzept geht auch nicht mehr auf. Zum Vergleich: Teil 7 hat noch 1,5 Milliarden eingespielt und nur halb soviel gekostet.
Seit Teil 7 sind die Einspielergebnisse im sinken, nur noch ein Drittel beim letzten Teil.
Also dieses Rezept geht auch schon länger nicht mehr auf.
Vielleicht wären genau diese Dinge, mehr Tiefgang und mehr Anspruch hilfreich, die Filmreihe (falls da noch was kommt) wieder auf Kurs zu bringen.
 
Ja währe was aber den verlieren sie die grosse Menge wo nur reingeht weil man nicht denken muss, und sie müssen hoffen das genug nachkommen wo das Mögen mitzudenken
Ich hab nach teil 4 aufgehört zu schaue wurde mir zu Blöd eigentlich schon Teil 4.
Aufgehört zu denke hab ich bei der Reihe schon nach teil 2. 🤣 Gab mir zuviel autsch zurück 🤣
Schon das unter ein LKW zu fahren, macht Schmerzen Im Kopf.
 
Fassen wir die Story doch mal zusammen. ...

Nach einem fullminanten wir müssen mal wieder woanders hin, kommt das typische gezicke, gefolgt von dem epischen Endkampf, der diesesmal aber in einem ich hab Geiseln, jetzt nicht mehr, doch schon wieder, nein, doch, nein, doch (spätestens jetzt hab ich mich in dem hin und her verzählt)... endet. Das bißchen Story geht dabei vollends flöten.

Von den viel zu schnellen Anfangssequenzen reden wir dabei noch gar nicht. Auch der Schnitt hat hier ein deutliches Mitversagen zu tragen.

Nun, ich mag Avatar. Ich mag Disney. Ich mag Cameron. Und ich schaue mir auch Teil 4 garantiert an. Aber hier wäre a) weniger mehr gewesen und b) fehlt es der Story massiv an Tiefe.

Und ich habe Teil 1 insg. 3x im Kino gesehen. Teil 2 hab ich 2x gesehen und Teil 3: 1x reicht!

Auch wenn ich nur sehr selten für einen Wechsel des Regisseurs bin, hier dürfte der Zeitpunkt gekommen sein.

Jeder (inkl mir) ist hier schnell mit Kritik da.

Bei aller Kritik müssen wir aber eine entscheidende Frage stellen!
Warum hat Cameron hier versagt? Nun ein wesentlicher Punkt dürfte darin liegen das er der Meister Himself ist. Widerworte wird er von den meisten wohl kaum entgegennehmen, so sich überhaupt jemand traut diese zu geben. Einer der wenigen auf die er (konstruktiv) hörte, war Jon Landau, der eben auch Produzent von Avatar war. Und da J.L. Krebs hatte, dürfen wir davon ausgehen, das er sich in den Wochen und Monaten vor seinem Tod schon beim Dreh nicht mehr voll einbringen konnte.

Cameron war also spätestens mit dem Tod von Landau sich quasi selbst überlassen und in dieser kurzen Zeit konnte sich kaum jemand das Vertrauen von Cameron erarbeiten, schon gar nicht diese Lücke füllen.

Das Ergebnis sehen wir auf der Leinwand.

Das hat also weniger etwas mit den persönlichen Leistungen von Cameron zu tun, sondern ist einfach der Tatsache geschuldet, dass das Erfolgsteam nicht mehr existiert und nie wieder existieren wird.

R.I.P. Jon Landau
 
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