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convert ntfs

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Greatboy

Gast
Hey Leute,
Ich hab n nagelneues Notebook von Acer, nämlich das Aspire 5021WLMI... Das Dateisystem ist hier Fat32 auf beiden Platte. Habe mir schön öfters gedanken darüber gemacht ob ich diese konvertieren soll (direkt über eingabeaufforderung im Win.) und was es bringt.(wohlmöglich auch schaden?) Daher frage ich euch was ihr machen würdet evtl. Pro und Contra..?!

Danke im Voraus

Volker
 
Habe mit Convert schon einige Platte ins NTFS Format gebracht. Ohne Probleme. Der Vorteil liegt in den kleineren Clustern. D.h. du kannst mehr Daten auf der Platte speichern. Je nach Platten bzw. Partitionsgröße steigt die Clustergröße bei FAT32 recht schnell an. Wenn beispielsweise auf der Platte ein Cluster 8 KB groß ist, dann bedeutet dies: Eine Datei (wie z.B. eine Verknüpfung), die eigentlich nur 1 KB groß ist und so auch angezeigt wird belegt dennoch 8 KB auf der Platte. Hast du eine Datei mit 9 KB Größe, dann werden 16 KB Speicher auf der Festplatte belegt. Du hast also einen Verlust. Wenn jetzt bei NTFS ein Cluster nur 4 KB groß ist, dann nimmt die 1 KB Verknüpfung nur 4 KB auf der Platte ein. Gerade wenn man einfach mal auf der Platte nach 1 oder 2 KB Dateien schaut wird man etliche Tausende finden.
Der Nachteil ist, daß du nicht mehr mit DOS Programmen oder einem Win98 / ME auf die Platte / Partition zugreifen kannst.
 
Nali_WarCow am 13.04.2006 09:04 schrieb:
Habe mit Convert schon einige Platte ins NTFS Format gebracht. Ohne Probleme. Der Vorteil liegt in den kleineren Clustern. D.h. du kannst mehr Daten auf der Platte speichern. Je nach Platten bzw. Partitionsgröße steigt die Clustergröße bei FAT32 recht schnell an. Wenn beispielsweise auf der Platte ein Cluster 8 KB groß ist, dann bedeutet dies: Eine Datei (wie z.B. eine Verknüpfung), die eigentlich nur 1 KB groß ist und so auch angezeigt wird belegt dennoch 8 KB auf der Platte. Hast du eine Datei mit 9 KB Größe, dann werden 16 KB Speicher auf der Festplatte belegt. Du hast also einen Verlust. Wenn jetzt bei NTFS ein Cluster nur 4 KB groß ist, dann nimmt die 1 KB Verknüpfung nur 4 KB auf der Platte ein. Gerade wenn man einfach mal auf der Platte nach 1 oder 2 KB Dateien schaut wird man etliche Tausende finden.
Der Nachteil ist, daß du nicht mehr mit DOS Programmen oder einem Win98 / ME auf die Platte / Partition zugreifen kannst.

Wie verhält sich dass eigentlich bei großen daten.
Wenn ich auf einer Partition mit nur großen Dateien arbeite (100mb aufwärts) hab ich bisher immer große Cluster genommen. Aber worin liegt der Vorteil. Gibts da einen Leistungszuwachs, weil für eine File nicht so viele Cluster verwendet werden müssen? Welche weiteren Vorteile haben große Cluster?
 
Meine Frage war aber, ob die nachträgliche Konvertierung die Leistungsfähigkeit des Notebooks beinträchtigt. Interessieren würde mich auch aus welchem Grund überhaupt die Platten bei einem neuen Notebook auf FAT32 formatiert sind.

Mfg
 
Greatboy am 13.04.2006 17:27 schrieb:
Meine Frage war aber, ob die nachträgliche Konvertierung die Leistungsfähigkeit des Notebooks beinträchtigt. Interessieren würde mich auch aus welchem Grund überhaupt die Platten bei einem neuen Notebook auf FAT32 formatiert sind.

Mfg

Diese Windows-Recovery CDs die beiliegen sind keine richtigen InstallationsCDs sondern sind ein 1:1 Abbild eines Windows auf der Festplatte.
Der Hersteller setzt eine Standardkonfiguration für diese NB-Serie fest, und kopiert das dann 1000e Male auf CD die dann jedem NB beigelegt werden..

Diese Abbilder funktionieren allerdings nur auf FAT32 Dateisystemen. Warum auch immer. Also wenn Du Dein NB umkonvertierst, kannst Du Windows von diesen CDs nicht mehr rüberkopieren falls Du mal das System neuaufsetzen willst.

Die Nachträgliche Konvertierung sollte Dein NB etwas "beschleunigen" oder besser gesagt: Durch NTFS wird das NB nicht so schnell langsamer, da Dateien unter NTFS nicht so stark fragmentiert (zerstückelt) werden.
 
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