Das ist ein interessantes Thema. Ich hole gerade die AC Teile nach und bin bei Odyssee.
Ich hüpf und turn und kämpfe da auch gerne rum (ist echt geil gemacht das Spiel), aber irgendwie hab ich jetzt so die Hälfte der Karte aufgeräumt und muß sagen ... das ist zuviel.
Das kostet ja auch alles viel Geld (Entwicklungskosten). Da könntest locker 40% der Spielgröße sparen und 95% der Leute merken das nicht. Weitere 4% stört es nicht und das verbleibende 1% zockt halt nochmal n Vorgänger von dem Spiel durch.
Die Idee immer mehr Sachen in ein Spiel zu packen um Leute bei der Stange zu halten, das funktioniert halt auch nicht. Die Leute hören dann halt auf und zocken eh was neues.
Bei Ubisoft z.B. wurde ich das Funktionierende beibehalten, das ist ja schon extrem geil, mit der Welt, den Möglichkeiten, die Atmo etc. und das verfeinern. Dann veröffentlichst alle 3-4 Jahre ein neues Spiel, das aber kompakter und geschliffener. Im Openworld haben se ja zwei Dinger, Far Cry und AC und dann veröffentlichst halt so, daß immer im Gespräch bleibst und der Rubel auch noch rollt.
Die Ressourcen, welche da so Monolithen verschlingen, die fehlen ja dann an anderen Stellen. Klar sagt man, oke, andere Spiele bringen nicht so viel Geld, aber Kleinvieh macht eben auch Mist und stellt einen dann auch breit auf.
Wenn ich jetzt an EA denke, dann fallen mir Sportspiele ein (und halt Battlefield) und bei Ubisoft die oben genannten (und halt Anno), aber was machen die sonst noch? Marktanteile an kleine Studios und Publisher abgeben, welche geiler abliefern? (Was ja auch gut so ist.)
