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Buffy: Serien-Reboot mit neuer Besetzung

Icetii

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Zum Artikel: Buffy: Serien-Reboot mit neuer Besetzung
 
Sarah Michelle Gellar könnte heutzutage auch nicht mehr wirklich eine Schülerin spielen...
 
Bin ja mal gespannt, was da bei heraus kommt, ob die Nummer noch zeitgemäß ist. Ich denke die müssten dieses Mal deutlich mehr Geld in die Hand nehmen mit dem leichten Trash-Faktor von damals kommt man heute vermutlich nicht mehr durch. :-D
 
Eine neue Buffy-Serie ohne Buffy wäre eigentlich höchstens eine Jägerinnen-Serie, aber keine Buffy-Serie mehr. Zudem würde bei einer afro-amerikanischen Hauptdarstellerin das umgedrehte Klischee fehlen, das die Serie auszeichnete :
Klassisches Klischee : "Böser Vampir beißt hilflose, kreischende BLONDE Cheerleaderin ... ".
Bei Joss Whedon schlägt die selbstbewußte BLONDE Cheerleaderin zurück und pfählt die Vampire reihenweise, teilweise unterstützt von ihren Freunden (Team).

Bei afro-amerikanischen Figuren denke ich eher an Klischees wie Voodoo-Zauber und Zombies ... (Der Kontrast von rotem Blut auf dunkler Haut ist eher schlecht, weshalb man bei Vampirfilmen eher helle, blonde Opfer bevorzugt.)

Am Ende von Staffel 7 hat Buffy "ihre Jägerinnenkräfte mit Willows Hilfe auf alle potenziellen Jägerinnen der Welt [...] übertragen ...", so daß von der Story her eine dunkelhäutige Jägerin nicht ausgeschlossen ist. Heutzutage würde aber ein ethnisch gemischtes Jägerinnen-Team mehr Erfolg versprechen bei der weltweiten Vermarktung.
 
Eine neue Buffy-Serie ohne Buffy wäre eigentlich höchstens eine Jägerinnen-Serie, aber keine Buffy-Serie mehr. Zudem würde bei einer afro-amerikanischen Hauptdarstellerin das umgedrehte Klischee fehlen, das die Serie auszeichnete :
Klassisches Klischee : "Böser Vampir beißt hilflose, kreischende BLONDE Cheerleaderin ... ".
Äh, wieso denn bitte nur blond? ^^ Was ist zB mit Buffys Freundin, der CHEERLEADERIN Carmelia? Die ist Brünett... oder der späteren Jägerin Faith - die ist auch brünett...

Bei Joss Whedon schlägt die selbstbewußte BLONDE Cheerleaderin zurück und pfählt die Vampire reihenweise, teilweise unterstützt von ihren Freunden (Team).
Buffy war halt "zufällig" blond - was hat das aber bitte mit einem Klischee zu tun? Hätte er sie als schwarzhaarig kreiert, wäre das Klischee ja auch nicht "Vampire jagen schwarzhaariges Mädchen"... oder wer Faith als Jägerin mitbekommt, würde ja auch nicht sagen "ah, das Klischee vom brünettejagenden Vampir! Exzellent!" ;)

Bei afro-amerikanischen Figuren denke ich eher an Klischees wie Voodoo-Zauber und Zombies …
Warum sollten es Vampire denn eher auf weiße, vlt sogar nur blonde Frauen abgesehen haben und Schwarze nur von Zombies&co belästigt werden? ^^ Natürlich verbindet man Voodoo eher mit Schwarzen, ist ja auch logisch, da es aus dem karibischen Raum stammt. Aber umgekehrt? ^^ Vor allem hast du grad in Vampirklassikern eher dunkelhaarige Frauen als Opfer und keine Blondinen, da die Settings oft in Osteuropa angesiedelt sind. Es gab btw. schon den ein oder anderen "schwarzen" Vampirfilm, zB denk mal an die Blade-Reihe.


(Der Kontrast von rotem Blut auf dunkler Haut ist eher schlecht, weshalb man bei Vampirfilmen eher helle, blonde Opfer bevorzugt.)
Also, DAS hab ich echt noch nie gehört, das halt ich für Unsinn, dass die Macher DESWEGEN eher Weiße für die Rollen besetzen. Du könntest ja, wenn du Wert auf viel Blut legst, dem schwarzen Darsteller auch einfach ein weißes TShirt anziehen...

Ich denke eher, dass der Grund für rel. wenig Schwarze in Horrorfilmen&co war (es ist in den letzten Jahren deutlich ausgeglichener) einfach nur (ein nicht unbedingt böse gemeinter) Rassismus ist. Die Hauptzielgruppe bei den Zuschauern waren halt lange Zeit eher Weiße, weil die im Schnitt mehr Geld haben, also auch mehr Geld für Kino, DVD und interessanter für die Werbenden im TV waren. Wenn ein Unternehmen wie Coca Cola Werbung schalten will, dann haben sie es eher auf die reichen weißen Beverly Hills-Kiddies Brandon und Melissa absehen, die bei Buffy Pipi in die Hose bekommen, und nicht auf Jemal, Nachfahre eines Sklaven, der in einem Vorort von Detroit nach einer Schießerei zwischen zwei Gangs knapp mit dem Leben davongekommen ist und lieber Ice-T und Public Enemy hört als eine Teenieserie zu schauen.

Hinzu kommt, dass die Opfer in solchen Filmen und Serien oft aus einer guten Schicht und heilen Welt stammen, oft auch aus der Provinz, damit der Kontrast zwischen "heiler Welt" und "Hölle auf Erden" besonders krass ist. Und da hattest du halt auch in der realen Welt lange Zeit viel mehr Weiße, auf die eine solche heile Welt zutraf, weil es wg. Rassismus Schwarze viel schwerer haben, sozial aufzusteigen. Es wäre einfach nur bis vor ca. 20 Jahren total unrealistisch gewesen, wenn ein Vampir in einer kleinen, wohlhabenden Provinzstadt sein Unwesen treibt und dort Cheerleader und Footballspieler abmurkst, von denen NICHT 90% weiß sind... inzwischen hat sich das aber gewandelt, die Darstellungen werden realistischer, so dass eben auch mehr Schwarze, Latinos und Leute mit asiatischen Wurzeln selbstverständlich wichtige Rollen bekommen in Filmen und Serien, die nicht in der Vergangenheit spielen.


Am Ende von Staffel 7 hat Buffy "ihre Jägerinnenkräfte mit Willows Hilfe auf alle potenziellen Jägerinnen der Welt [...] übertragen ...", so daß von der Story her eine dunkelhäutige Jägerin nicht ausgeschlossen ist. Heutzutage würde aber ein ethnisch gemischtes Jägerinnen-Team mehr Erfolg versprechen bei der weltweiten Vermarktung.
Komplett vergessen oder vlt auch einfach nur nicht mitbekommen hast du offenbar, dass es schon mal eine kurze Vertretung für Buffy gab, die *tatatataaaa!* dunkelhäutig war: Kendra Young | Buffyverse Wiki | FANDOM powered by Wikia ;) d.h. selbst vor 20 Jahren war eine dunkelhäutige Jägerin vom Macher nicht ausgeschlossen worden.
 
... aus dem Wiki-Eintrag zu Joss whedon/Buffy :

"Buffy the Vampire Slayer
In 1997, Whedon created his first television series, Buffy the Vampire Slayer.2 The series depicts Buffy Summers, the latest in a line of young women called to battle against vampires, demons, and other forces of darkness. The idea came directly from his aversion to seeing the Hollywood formula of "the little blonde girl who goes into a dark alley and gets killed in every horror movie".
https://en.wikipedia.org/wiki/Joss_Whedon#Buffy_the_Vampire_Slayer
https://en.wikipedia.org/wiki/Buffy_the_Vampire_Slayer_(film)
https://web.archive.org/web/2015011...dium-you-idiot-/1570-buffy-the-vampire-slayer

According to Joss Whedon, he created the character of Buffy as a way of turning the cliché of "the little blonde girl who goes into a dark alley and gets killed in every horror film" on it's head and providing something unexpected. The name of 'Buffy' was deliberately chosen as a silly juxtaposition to 'the Vampire Slayer'; a throw back to B-movies. The name was a sticking point for the studio, but one that Whedon wouldn't move on as it instantly got across the point of the character.

Kristy Swanson's Buffy is a stereotypical, superficial, blonde cheerleader at Hemery High School in Los Angeles, whose biggest concerns are social standing and nails. This changes as she is approached by a man named Merrick Jamison-Smythe (Donald Sutherland) who informs her that she is The Slayer, or chosen one, and he is a Watcher whose duty it is to guide and train her. After the obligatory 'I don't believe you, oh okay, I do', she begins training with him, kills some vampires, discovers the Alpha-vampire, finds a distance between her and her friends and finds a romantic interest in the damsel in distress, Pike, played by Luke Perry.
 
Ich bestreite doch nicht, dass es das Klischee gab. Es geht nur um folgendes: nur weil er damals die Idee hatte, wegen des damals häufigen Klischees eben genau DAS aufs Korn zu nehmen indem er eine NICHT-Opfer-Blondine erschuf, muss man doch nicht weiterhin bei "blond" bleiben. Das macht keinen Sinn. Allein schon weil sicher nur sehr gute Informierte Fans wissen, warum Buffy blond ist. 99% der Leute wissen das gar nicht.

Man kann aber doch nicht ewig sagen "die Heldin soll das alte Klischee brechen und eine wehrhafte statt einer wehrlosen Blondine sein - aber eine Blondine muss sie unbedingt sein!" - das wäre Blödsinn. Die Kernaussage der Serie ist vielmehr, dass ein Mädchen, das eher so wirkt, als müsste man es beschützen, in Wahrheit die Heldin wird und alle anderen rettet. Ob die dann weiß oder schwarz, blond oder brünett ist usw. spielt keine Rolle mehr.

Das war das, worauf ich hinaus wollte und es auch ausführlich erklärt habe. Aber anscheinend war das etwas zu schwer zu begreifen. ;) Eine hübsche Blondine als wehrloses Opfer ist heutzutage schon längst eher ein Running Gag.
 
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